von SCM Verlag1Juda muss bestraft werden Gott sagt: „Der ganze Mist, den Juda getan hat, ist wie mit einem Diamantenbohrer in eine Stahlplatte eingefräst worden. Diese Platte ist in ihrem Gewissen. Auch an den Opfertischen dieser Plastikgötter steht es groß dran, dass es eigentlich Mist ist, was sie da machen.2Sie kümmern sich um die Opfertische der Plastikgötter mehr als um ihre eigenen Kinder! An die Statuen der Plastikgöttin Aschera, die auf irgendeinem Berg oder unter einem Baum stehen, denken sie mehr als an ihre Babys.3Deshalb wird alles, was für sie wichtig ist, also ihre ganze Kohle, das Sparkonto, das Grundstück, das ganze Eigentum usw., für einen Euro bei eBay versteigert. Das ist die Strafe für den Mist, der überall von ihnen gemacht wurde.4Deswegen wirst du, Juda, auch aus dem Gebiet rausgeschmissen, was ich dir eigentlich für immer geschenkt hatte. Ich werde dafür sorgen, dass du unter Knebelverträgen im Ausland arbeiten musst, in einem Land, wo deine Feinde wohnen. Denn du hast mich so derbe sauer gemacht. Ich bin so aggro gegen dich und so wütend, dass keiner mich je wieder davon runterbringen kann.“5Gott sagt: „Der Typ, der mehr auf die Kraft von Menschen vertraut und auf das, was Menschen möglich ist, und deswegen keinen Bock mehr auf Gott hat, der soll die Krätze kriegen, der ist verflucht!6Solche Menschen sind wie ein kleiner abgenagter, vertrockneter Baum, der in der Wüste steht. Er wird nie mitbekommen, wenn etwas Gutes passiert. So einer wird nur dort wohnen, wo es immer trocken ist, wo nichts wächst, wo der Boden mit Chemiemüll verseucht ist und wo sonst niemand wohnen würde.7Gottmäßig drauf kommen die Leute, die mir immer vertrauen, die ihr Leben auf mich setzen.8Die sind wie so ein Baum, der direkt an einem Fluss wächst, dessen Wurzeln immer genug Wasser bekommen. Die brauchen keine Angst vor dem Hochsommer zu haben, wenn es heiß wird. Er hat immer grüne Blätter, und auch wenn es mal ein Jahr lang nicht regnet, macht ihm das nichts aus. Bei ihm werden trotzdem immer gute Früchte wachsen.9Auf den Verstand kann man sich nicht verlassen, der betrügt einen am laufenden Band. Wenn man einmal link draufgekommen ist, kann man da kaum was machen, weil es keine Leute gibt, die sich wirklich damit auskennen.10Ich bin Gott, und ich kenne jeden Gedanken und jedes Gefühl, und ich checke alles ab. Jeder bekommt das, was er verdient, je nachdem, was aus seinem Leben geworden ist und wie er gelebt hat.11Jemand, der ganz viel Kohle besitzt, die er aber nicht durch korrekte Arbeit, sondern durch Abzocke bekommen hat, den kann man gut mit einem Huhn vergleichen, das auf Eiern sitzt, die es aber nicht selbst gelegt hat. Mitten im Leben muss der seine Kinder gehen lassen, und kurz vor seinem Tod wird er noch von allen verarscht.“
Die einzige Hoffnung von Israel
12Unser Tempel sieht einfach genial aus, er ist ein abgefahrenes Haus, ein krasser Ort, von dem aus Gott regiert.13Er ist die einzige Hoffnung von Israel! Jeder, der keinen Bock mehr auf dich hat, Gott, wird kaputtgehen. An so einen wird man sich nicht mehr lange erinnern. Es ist so, als ob sein Name einfach von der Festplatte gelöscht wurde. Denn solche Leute haben Gott verlassen, die Quelle, an der es immer frisches Wasser gibt.14Gott! Bitte heile mich, damit ich wieder gesund werde! Rette mich, damit ich nicht absaufe! Ich bin dir echt dankbar, du bist der Beste!15Leute sagen zu mir: „Wie ist denn das jetzt mit der Ansage von Gott? Wir warten darauf! Nun mach mal hinne!“16Ich hab meinen Job immer durchgezogen, ich bin nie abgehauen. Was du von mir wolltest, hab ich immer getan. Ich hab mir auch nie gewünscht, dass die Katastrophe kommt und alles kaputtgeht. Du bist mein Zeuge, du weißt, was ich alles gesagt habe, du warst die ganze Zeit da und hast zugehört.17Du willst doch nicht, dass ich jetzt nur noch Angst vor dir hab, oder? Du bist doch derjenige, zu dem ich immer kommen kann, wenn es mir beschissen geht. Bei dir kann ich mich verstecken.18Mach die Leute fertig, die hinter mir her sind! Aber bau mich wieder auf! Jag ihnen einen Schrecken ein, aber lass mich keine Angst mehr haben. Mach diese Leute kaputt, mach sie fertig und zerstöre sie komplett!
Respekt vor dem Sonntag zu haben kommt gut
19Gott sagte zu mir: „Geh zum Haupteingang, zu dem Stadttor in Jerusalem, durch das auch die Präsidenten von Juda immer rein- und rausgehen.20Dann rede dort mit den Leuten. Sag ihnen: ‚Hört mal zu, was Gott euch zu sagen hat! Das geht jetzt an die Präsidenten von Juda und an alle Leute, die in Jerusalem und in dem Gebiet von Juda wohnen. Es betrifft jeden, der durch diesen Eingang geht!21Gott sagt: Hab Respekt vor dem Sonntag! Ihr dürft an dem Tag keine schweren Sachen rumtragen, auch nichts in die Stadt reinbringen. Es geht hier um euer Leben!22Ihr sollt noch nicht mal irgendwas Schweres aus eurem Haus raustragen, wenn Sonntag ist! Auch sonst irgendeine anstrengende Arbeit ist an dem Tag verboten! Ist das klar? Der Sonntag ist etwas total Besonderes, er ist heilig! Darum müsst ihr den auch wie einen ganz besonderen Tag behandeln. Das habe ich, Gott, schon immer den Leuten gesagt, auch denen, die vor euch gelebt haben.23Die haben das leider oft nicht durchgezogen. Sie waren zu verpeilt, sie haben nicht richtig zugehört, und sie wollten sich nicht von mir erziehen lassen.24Ich garantiere euch: Wenn ihr auf mich hört, wenn ihr am Sonntag nicht irgendwelche Sachen durch den Eingang der Stadt schleppt und wenn ihr diesen Tag als etwas Besonderes anseht, an dem ihr nicht arbeitet,25dann werde ich dafür sorgen, dass durch diesen Eingang auch in Zukunft Präsidenten und hohe Beamte rein- und rausgehen, die aus der Familie vom David stammen. Sie werden mit fetten Stretch-Limousinen vorfahren, und es wird für immer Leute geben, die in Jerusalem wohnen.26Auch in Zukunft werden immer wieder Menschen aus den anderen Städten von Juda hierherkommen, auch aus der Umgebung von Jerusalem, aus dem Land vom Familienstamm Benjamin, aus dem Hügelland und aus dem Gebirge, das im Süden liegt. Die werden dann Abfackelopfer, Dankopfer, Essensopfer, Räucherstäbchen und so was in meinem Haus abfackeln.27Wenn ihr aber nicht auf mich hört, wenn ihr den Sonntag nicht als einen besonderen Tag behandelt, an dem man keine schweren Sachen rumschleppen und auch keine großen Reisen machen sollte, dann werde ich in Jerusalem ein Feuer legen, und die Eingänge bis hin zu den Regierungsgebäuden werden alle komplett verbrennen, niemand wird dieses Feuer löschen können.‘“
Jeremia 17
Einheitsübersetzung 2016
von Katholisches Bibelwerk1Judas Sünde ist aufgeschrieben mit eisernem Griffel, / mit diamantenem Stift eingegraben
in die Tafel ihres Herzens / und in die Hörner ihrer Altäre.2Wie an ihre Kinder denken sie an ihre Altäre und an ihre Kultpfähle / bei den üppigen Bäumen und auf den hohen Hügeln.3Meinen Berg im offenen Land, dein Vermögen und alle deine Schätze / gebe ich zur Plünderung preis,
auch deine Kulthöhen für die Sünde / in allen deinen Gebieten. (Jer 15,13)4Du musst durch dein Verschulden von deinem Erbteil lassen, / das ich dir gegeben habe.
Ich mache dich zum Sklaven deiner Feinde / in einem Land, das du nicht kennst.
Denn ihr habt das Feuer meines Zorns entzündet, / das für immer lodert. (Jer 15,14)
Vom falschen und rechten Vertrauen
5So spricht der HERR:
Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, / auf schwaches Fleisch sich stützt / und dessen Herz sich abwendet vom HERRN.6Er ist wie ein Strauch in der Steppe, / der nie Regen kommen sieht;
er wohnt auf heißem Wüstenboden, / im Salzland, das unbewohnbar ist.7Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut / und dessen Hoffnung der HERR ist.8Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist / und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt:
Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; / seine Blätter bleiben grün;
auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, / er hört nicht auf, Frucht zu tragen. (Ps 1,3)9Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. / Wer kann es ergründen?10Ich, der HERR, erforsche das Herz / und prüfe die Nieren,
um jedem zu geben nach seinen Wegen, / entsprechend der Frucht seiner Taten. (Ps 7,10; Röm 2,6)11Wie ein Rebhuhn, das ausbrütet, / was es nicht gelegt hat,
so ist ein Mensch, / der Reichtum durch Unrecht erwirbt.
In der Mitte seiner Tage muss er ihn verlassen / und am Ende steht er als Narr da.
Dritte Konfession des Propheten Jeremia
12Ein Thron der Herrlichkeit, erhaben von Anbeginn, / ist die Stätte unsres Heiligtums.[1] (Jer 3,17)13Du Hoffnung Israels, HERR! / Alle, die dich verlassen, werden zuschanden.
Die sich von mir abwenden, / werden in den Staub geschrieben,
denn sie haben den HERRN verlassen, / den Quell lebendigen Wassers. (Jer 2,13; Joh 8,6)14Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, / hilf mir, so ist mir geholfen; / ja, mein Lobpreis bist du.15Siehe, jene sagen zu mir: / Wo bleibt denn das Wort des HERRN? / Soll es doch eintreffen! (Jes 5,19)16Ich aber habe mich nicht entzogen, hinter dir Hirte zu sein, / und habe den Unglückstag nicht herbeigewünscht.
Du weißt es selbst; / was mir über die Lippen kam, / liegt offen vor dir.17Werde nicht zum Schrecken für mich! / Du bist meine Zuflucht am Tag des Unheils.18Meine Verfolger sollen zuschanden werden, / nicht aber ich.
Sie sollen erschrecken, / nicht aber ich.
Bring über sie den Tag des Unheils, / zerbrich sie mit doppeltem Schlag!
Heiligung des Sabbats
19So sprach der HERR zu mir: Geh und stell dich in das Tor der Söhne des Volkes, durch das die Könige von Juda einziehen und durch das sie ausziehen, und in alle Tore Jerusalems,20und sag zu ihnen: Hört das Wort des HERRN, ihr Könige von Juda, ganz Juda und alle Einwohner Jerusalems, die ihr durch diese Tore kommt!21So spricht der HERR: Hütet euch um eures Lebens willen, am Tag des Sabbats eine Last zu tragen und durch die Tore Jerusalems hereinzubringen! (Neh 13,15)22Auch dürft ihr am Tag des Sabbats keine Last aus euren Häusern hinaustragen und keinerlei Arbeit verrichten. Vielmehr sollt ihr den Tag des Sabbats heiligen, wie ich es euren Vätern geboten habe. (2Mo 20,8; 5Mo 5,12)23Doch sie haben nicht gehört und ihr Ohr mir nicht zugeneigt, sondern ihren Nacken versteift, um nicht zu hören und nicht Zucht anzunehmen.24Und es wird sein, wenn ihr bereitwillig auf mich hört - Spruch des HERRN - und am Tag des Sabbats keine Last durch die Tore dieser Stadt bringt, sondern den Tag des Sabbats heiligt und an ihm keinerlei Arbeit verrichtet,25dann werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen; mit Wagen und Rossen werden sie fahren, sie und ihre Fürsten, die Männer von Juda und die Einwohner Jerusalems, und diese Stadt wird für immer bewohnt sein. (Jer 22,4)26Dann wird man kommen von den Städten Judas und aus der Umgebung Jerusalems, vom Land Benjamin, von der Schefela, vom Gebirge und vom Negeb, um Brandopfer, Schlachtopfer, Speiseopfer und Weihrauch zu bringen; auch Dankopfer bringen sie zum Haus des HERRN.27Wenn ihr aber nicht auf mich hört, den Tag des Sabbats zu heiligen, keine Last zu tragen und am Tag des Sabbats durch die Tore Jerusalems zu kommen, dann lege ich Feuer an seine Tore, das Jerusalems Paläste verzehrt und nicht erlischt.