von SCM Verlag1Zusammenfassung, wo Israel überall Mist gebaut hat In dem siebten Jahr kamen am 10. August ein paar Männer zu mir ins Büro. Sie kamen aus der Regierungsmannschaft von Israel und wollten, dass ich Gott mal für sie in einer speziellen Angelegenheit befragen sollte. Nachdem sie sich hingesetzt und ihre Anfrage gestellt hatten, warteten wir gemeinsam, ob Gott mir was dazu sagen würde.2Plötzlich kam eine Nachricht von ihm rein. Gott sagte:3„Hey, du Mensch! Richte den Männern aus der Regierung von Israel Folgendes von mir aus. ‚Das kommt jetzt von Gott, dem heftigen Gott, dem Chef über alles. Ihr seid jetzt hier, weil ihr eine Ansage von mir haben wollt? Leute, ich schwöre euch, da könnt ihr lange warten, von euch lasse ich mich nicht mehr befragen!‘“4Dann sagte Gott zu mir, ich sollte die Leute besser mal warnen, ihnen ins Gewissen reden und sie verurteilen. „Erinner sie mal an den ganzen Mist, den schon die Menschen, die vor ihnen gelebt haben, getan haben!“, meinte er.5„Sag Folgendes zu Ihnen: ‚Das kommt jetzt von Gott, dem Chef! Damals, als die Israeliten noch in Ägypten waren, da hab ich ganz fest beschlossen, sie dort rauszuholen und in ein Land zu bringen, wo es alles gibt und davon reichlich. Ich hab mich bei ihnen gemeldet und klargemacht, dass ich der Chef bin und dass ich ihr Gott sein werde.6An diesem Tag hab ich ihnen hundertprozentig versprochen, dass ich sie aus Ägypten rausholen werde. Ich wollte sie in ein Land bringen, das ich extra für sie ausgesucht hatte, es war ein Fünf-Sterne-Land, was Besseres gibt es nicht. Da gab es einfach alles und davon reichlich!7Ich hatte aber auch eine Bedingung. Ich sagte zu ihnen, dass sie ihre ganzen ätzenden Plastikgötter auf den Müll schmeißen sollen und dass sie sich auch nicht mit den Plastikgöttern von den Ägyptern verdrecken sollten. Meine Ansage war: Ich bin euer Chef! Ich bin Gott und sonst keiner!8Aber sie hatten anscheinend keinen Bock auf mich und wollten nicht tun, was ich ihnen gesagt hatte. Niemand hat seine ‚ach so geliebten Plastikgötter‘, die ich total ätzend finde, auf den Müll geschmissen. Sie beteten sogar weiter zu den Plastikgöttern von den Ägyptern. Darum wurde ich richtig sauer. Ich beschloss, sie alle noch in Ägypten zu töten.9Aber dann hab ich doch gemerkt, wie sehr ich sie liebe, und ich wollte auch nicht meinen eigenen Ruf gefährden. Denn die Leute in ihrer neuen Nachbarschaft wussten ja davon, dass ich die Ansage gemacht hatte, Israel aus Ägypten rauszuholen.10Also holte ich sie dort raus und führte sie erst einmal in die Wüste.11Dort schenkte ich ihnen meine Gesetze und Regeln, durch die sie leben sollten, wenn sie sich dran halten werden.12Zum Beispiel hab ich ihnen gesagt, dass man an einem Tag in der Woche, dem Sonntag, nicht arbeiten soll. Dieser Tag sollte wie so ein Zeichen für unseren Vertrag sein, den wir ab dann miteinander hatten. Jeder sollte mitkriegen, dass ich, Gott, meine Leute extra ausgesucht hatte, dass sie etwas wirklich sehr Besonderes sind.13Leider drehten sie aber ziemlich schnell am Rad, als sie in der Wüste waren, und taten ständig Sachen, die ich nicht wollte. Meine Gesetze waren ihnen egal, die Regeln befolgten sie einfach nicht, obwohl sie gut waren für die Menschen. Wer danach lebt, dem würde es gut gehen. Sie verdreckten sogar die Idee mit dem Sonntag als Ruhetag. Darum wurde ich mitten in der Wüste wieder richtig sauer auf sie. Ich wollte sie komplett kaputt machen.14Trotzdem hab ich es dann nicht getan, weil ich sie so sehr liebte, und auch, um meinen eignen Ruf nicht in den Dreck zu ziehen. Sonst hätten ja alle Menschen in der Welt über mich gelacht, denn ich hatte meine Leute ja noch vorher vor ihren Augen aus Ägypten rausgeholt. Wäre komisch, wenn ich sie kurze Zeit später alle plattgemacht hätte.15Ich hab ihnen allerdings gesagt, dass diese Generation nicht in das Land kommen würde, was ich ihnen schenken wollte. Dieses Land, wo es alles gibt und davon reichlich, durften sie nicht mehr sehen, das war sicher.16Das war die Bestrafung dafür, dass sie immer noch diese Plastikgötter ganz toll fanden, meine Gesetze und Regeln nicht befolgten und keinen Bock auf den Sonntag hatten.17Ich war wegen ihnen voll traurig. Trotzdem hab ich sie nicht alle kaputt gemacht, ich wollte sie nicht alle in der Wüste vernichten.18Als diese Generation gestorben war, sagte ich zu ihren Söhnen: Bitte lebt nicht so, wie es eure Väter getan haben! Vergesst diese ganzen Plastikgötter, damit verdreckt ihr euch nur, ihr werdet unrein durch die!19Ich bin der Chef, ich bin euer Gott! Tut das, was ich euch in den Gesetzen gesagt habe, ihr müsst diese Regeln respektieren!20- Achtet darauf, dass der Sonntag für euch ein ganz besonderer Tag ist! Das wäre für mich wie ein Zeichen, dass wir einen Vertrag miteinander haben und dass ich, der Chef, euer Gott bin.21Aber leider war auch die nächste Generation so drauf, dass ihnen egal war, was ich von ihnen wollte. Sie lebten nicht nach den Gesetzen, die Regeln waren ihnen nicht wichtig. Und das, obwohl man dadurch ein echt gutes Leben haben würde. Sie hatten auch keinen Bock auf meinen Sonntag. Schließlich beschloss ich, ihnen zu zeigen, wie sauer ich auf sie war. Ich wollte sie komplett mitten in der Wüste vernichten.22Aber ich nahm mich zusammen, weil ich sie so liebte. Und auch, weil ich nicht wollte, dass mein Name dadurch in den Dreck gezogen werden würde von den Völkern, die ohne mich leben. Die hatten ja die Aktion mitbekommen, als ich sie aus Ägypten rausgeholt hatte.23Trotzdem hatte ich ihnen schon damals in der Wüste angedroht, dass ich sie überallhin auf der Welt verstreuen würde. Sie müssten überall in Ländern von Leuten leben, die alle nicht an mich glauben.24Das passierte, weil sie nicht nach meinen Gesetzen gelebt hatten. Meine Regeln waren ihnen egal, sie verdreckten meine Idee mit dem Sonntag und waren sogar scharf auf die Plastikgötter, an denen schon ihre Väter so hingen.25Dazu forderte ich jetzt Sachen von ihnen, die nicht gut waren, ich ordnete ein paar Regeln an, die man gar nicht befolgen konnte. So brachten diese neuen Regeln den Tod.26Ihre Opfer, die sie mir schenkten, verdreckten sie sogar selbst. Denn indem sie mir alles, was als Erstes geboren wird, als ein Abfackelopfer schenken sollten, wollte ich eigentlich nur, dass sie mal aufwachen. Sie sollten kapieren, dass ich alleine Gott bin.‘“27Schließlich meinte Gott noch: „Du, Mensch, ich will, dass du auch noch Folgendes zu den Leuten von Israel sagst: ‚Das kommt jetzt vom Chef, von Gott, dem nichts unmöglich ist. Es gibt noch etwas, womit die Leute, die vor euch lebten, mich derbst beleidigt haben. Damit haben sie mich echt betrogen.28Und zwar war das, als ich sie in das Land brachte, was ich ihnen ja vorher ganz fest versprochen hatte. Kaum waren sie nämlich dort, wurde der nächstbeste Baum oder jeder billige Hügel gleich genutzt, um dort erst einmal ein paar von diesen ekligen Opfern für die Plastikgötter durchzuziehen. Dankopfer, Trinkopfer, Opfer mit Räucherkerzen, alles wurde denen dort geschenkt.29Und ich hab sie noch gefragt: Was ist das für ein Platz auf einem Berg, wo ihr hingeht?‘ Seitdem nennt man diesen Ort auch: ‚Den Platz auf dem Berg, wo man Opfer durchzieht‘.30Darum sollst du zu den Leuten von Israel sagen: ‚Das kommt jetzt von Gott: Wollt ihr genauso fiese Dinge tun wie die Menschen, die vor euch gelebt haben? Solche Sachen habe ich verboten, sie sind unrein. Wollt ihr wirklich diesen ekligen Plastikgöttern nachlaufen?31Indem ihr denen Sachen schenkt und sogar eure Kinder für die in einem Feuer verbrennt, verdreckt ihr euch total! Dieser Dreck von den Plastikgöttern klebt bis heute immer noch an euch. Und jetzt glaubt ihr im Ernst, ich würde euch immer noch eure Fragen beantworten, die ihr mir stellt? Ich kann euch eins sicher versprechen: Ich, Gott, der Chef über alles, werde mich von euch nicht mehr befragen -lassen!‘“
Reboot mit Gott
32„Aber diese komischen Ideen, die ihr plötzlich bekommen habt, die werden niemals passieren. Ihr wolltet ja so sein wie die Völker, die ohne mich leben, und die zu solchen Dingern beten, die nur aus Holz, Plastik oder Ton gemacht sind.33Genauso sicher, wie ich existiere, werde ich meine Macht zeigen, ich werde meine Muskeln spielen lassen und auch klarmachen, wie sauer ich bin. Denn nur ich bin euer eigentlicher Präsident, ich bin euer Chef.34Ich werde euch wieder zusammenbringen. Ich werde jeden von euch aus den Ländern wieder aufsammeln, in die ihr verstreut worden seid. In meiner Wut, aber auch mit meiner Macht, werde ich das tun.35Dann bringe ich euch in eine Wüste, die zwischen den Nationen liegt. Dort werde ich euch vor Gericht stellen und mit euch abrechnen, Auge in Auge.36So, wie ich mit den Leuten vor euch eine Gerichtsverhandlung schon mal durchgezogen habe, werde ich es auch mit euch tun. Damals, in der Wüste hinter Ägypten, hab ich das getan.37Wie ein Schafzüchter, der seine Herde durchzählt, so werde ich euch auch durchzählen, und dann werde ich euch wieder zurückbringen.38Ich werde die von euch aussortieren, die gegen mich rebelliert haben und nicht das taten, was ich von ihnen wollte. Dann bring ich sie aus dem Land raus, wo sie gerade sind. Aber sie werden nicht nach Hause kommen, in das Land von Israel. Sie sollen kapieren, dass ich Gott bin.39Gott redet mit euch, Leute von Israel! Er sagt: ‚Haut doch ab zu euren Plastikgöttern und tut, was die von euch wollen! Irgendwann werdet ihr wieder zu mir zurückkommen und das tun, was ich euch sage. Ihr werdet meinen Namen dann nicht länger in den Dreck ziehen mit diesen ganzen Geschenken, die ihr den Plastikgöttern gebt.40Denn auf meinem ganz besonderen Berg, auf dem höchsten Berg in Israel, werden irgendwann wieder alle Israeliten, die im Land leben, mir dienen. Dann werde ich wieder gerne ihre ganz besonderen Geschenke und die ersten Früchte der Ernte annehmen.41Die Opfer, die sie für mich abfackeln, werde ich gerne annehmen. Wenn ich euch aus den Ländern rausgeholt habe, wo ihr überallhin verstreut wart, werde ich mich auch wieder zu euch stellen. Ich werde zeigen, dass ich der besondere Gott bin, und alle Völker, die nicht mit mir leben, werden das mitkriegen.42Ich werde euch dann wieder in euer Land zurückbringen, und ihr werdet merken, dass ich der Chef bin. Ich hatte ja euren Vorfahren ganz fest versprochen, dass dieses Land euch gehört.43Wenn ihr dann an eure ätzenden Taten denkt, durch die ihr euch früher so verdreckt habt, werdet ihr euch über euch selbst ekeln.44Ihr werdet kapieren, dass ich Gott bin, wenn ich das mit euch gemacht habe. Ich werde das tun! Nicht, weil ihr so viel Mist gebaut habt, nicht wegen der vielen kaputten Entscheidungen, die ihr getroffen habt, sondern einfach nur, weil ich das will und weil ich das versprochen habe. Daran werdet ihr erkennen, wie genial ich bin. Das sagt euch Gott, der Chef über alles.‘“
1Es geschah im siebten Jahr, am zehnten Tag des fünften Monats, da kamen Männer von den Ältesten Israels, um den HERRN zu befragen, und sie setzten sich vor mir nieder. (2Kön 6,32; Hes 8,1; Hes 14,1)2Da erging das Wort des HERRN an mich:3Menschensohn, rede mit den Ältesten Israels und sag zu ihnen: So spricht GOTT, der Herr: Mich zu befragen seid ihr gekommen? So wahr ich lebe, befragen für euch lasse ich mich nicht - Spruch GOTTES, des Herrn. (Hes 14,3; Hes 20,31)4Musst du nicht Gericht halten über sie, musst du nicht Gericht halten, Menschensohn? Mach ihnen die Gräueltaten ihrer Väter bekannt (Hes 16,2; Hes 22,2; Hes 23,36)5und sag zu ihnen:
So spricht GOTT, der Herr: An dem Tag, als ich Israel erwählt habe, erhob ich meine Hand den Nachkommen des Hauses Jakob. Ich offenbarte mich ihnen im Lande Ägypten. Ich erhob ihnen meine Hand zum Schwur und sprach: Ich bin der HERR, euer Gott. (5Mo 7,6)6An jenem Tag erhob ich ihnen meine Hand zum Schwur, dass ich sie aus dem Lande Ägypten herausführe in ein Land, das ich für sie erkundete, in dem Milch und Honig fließen. Ein Schmuckstück ist es unter allen Ländern. (2Mo 3,8)7Und ich sagte zu ihnen: Werft weg, ein jeder, die Scheusale seiner Augen! Macht euch nicht unrein durch die Götzen Ägyptens! Ich bin der HERR, euer Gott. (Jos 24,14)8Sie aber waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören. Sie warfen die Scheusale ihrer Augen nicht weg, kein Einziger, und die Götzen Ägyptens verließen sie nicht. Da gedachte ich, meinen Zorn über sie auszugießen und meinen Grimm an ihnen zu vollenden, mitten im Lande Ägypten.9Doch ich handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, in deren Mitte sie waren und vor deren Augen ich mich ihnen offenbart hatte, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte. (Hes 20,14; Hes 36,21)10Ich führte sie aus dem Lande Ägypten heraus und brachte sie in die Wüste. (2Mo 12,37)11Ich gab ihnen meine Satzungen und meine Rechtsentscheide tat ich ihnen kund, die der Mensch befolgen muss, damit er durch sie am Leben bleibt. (3Mo 18,5; Hes 18,9)12Auch meine Sabbat-Tage gab ich ihnen, damit sie ein Zeichen würden zwischen mir und ihnen, damit man erkenne, dass ich, der HERR, sie heilige. (2Mo 31,13)13Aber die vom Haus Israel waren widerspenstig gegen mich in der Wüste. Sie gingen nicht nach meinen Satzungen und verachteten meine Rechtsentscheide, die der Mensch befolgen muss, damit er durch sie am Leben bleibt. Auch meine Sabbat-Tage entweihten sie völlig. Da gedachte ich, in der Wüste über sie meinen Zorn auszugießen und sie zu vernichten. (2Mo 14,11; 3Mo 16,31; Ps 78,17; Hes 11,21; Hes 18,9; Hes 22,8)14Doch ich handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. (2Mo 32,11; Hes 20,9)15Doch ich, ich erhob ihnen meine Hand in der Wüste zum Schwur, dass ich sie nicht in das Land bringe, das ich ihnen gegeben hatte, wo Milch und Honig fließen. Ein Schmuckstück ist es unter allen Ländern.[1] (4Mo 14,28; Ps 95,11; Ps 106,26)16Denn sie verachteten meine Rechtsentscheide, sie gingen nicht nach meinen Satzungen und sie entweihten meine Sabbat-Tage, weil ihr Herz hinter ihren Götzen herging.17Aber mein Auge zeigte Mitleid mit ihnen, sodass ich sie nicht verdarb: Ich rottete sie nicht völlig aus in der Wüste.18Zu ihren Söhnen sagte ich in der Wüste: Geht nicht nach den Gesetzen eurer Väter, bewahrt ihre Rechtsentscheide nicht und macht euch nicht unrein an ihren Götzen!19Ich bin der HERR, euer Gott. Geht nach meinen Satzungen, bewahrt meine Rechtsentscheide und befolgt sie!20Heiligt meine Sabbat-Tage; sie sollen ein Zeichen zwischen mir und euch sein, damit man erkennt, dass ich, der HERR, euer Gott bin.21Aber die Söhne waren widerspenstig gegen mich. Sie gingen nicht nach meinen Satzungen und sie bewahrten meine Rechtsentscheide nicht, um sie zu befolgen; sie muss der Mensch befolgen, damit er durch sie am Leben bleibt. Meine Sabbat-Tage entweihten sie. Da gedachte ich, in der Wüste meinen Zorn über sie auszugießen und meinen Grimm an ihnen zu vollenden. (3Mo 18,5)22Doch ich zog meine Hand zurück und handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. (4Mo 17,25; Ps 78,38; Hes 20,9)23Doch ich, ich erhob ihnen in der Wüste meine Hand zum Schwur, dass ich sie unter die Völker zerstreuen und sie in die Länder versprengen werde. (3Mo 26,33; Hes 36,19)24Denn meine Rechtsentscheide befolgten sie nicht, meine Satzungen verachteten sie und meine Sabbat-Tage entweihten sie und ihre Augen waren hinter den Götzen ihrer Väter her. (Hes 22,8)25Ich, ja ich gab ihnen Gesetze, die nicht gut waren, und Rechtsentscheide, durch die sie nicht am Leben blieben.26Und ich erklärte sie für unrein bei ihren Opfergaben, beim Darbringen einer jeden Erstgeburt, um sie mit Entsetzen zu erfüllen, damit sie erkennen, dass ich der HERR bin. (2Mo 13,2; 3Mo 18,21)27Darum sprich zum Haus Israel, Menschensohn, und sag zu ihnen: So spricht GOTT, der Herr: Eure Väter haben mich auch dadurch verhöhnt, dass sie mir untreu wurden.28Als ich sie in das Land brachte, dessentwegen ich meine Hand erhoben hatte zum Schwur, es ihnen zu geben, da schauten sie aus nach jedem hohen Hügel und jedem dicht belaubten Baum und schlachteten dort ihre Opfer, brachten dort ihre ärgerlichen Gaben dar, legten dort ihre duftenden Spenden nieder und gossen dort ihre Trankopfer aus. (5Mo 12,2; Hes 6,13)29Da sagte ich zu ihnen: Was ist das schon, die Höhe, zu der ihr dort kommt? - Deshalb wird sie bis zum heutigen Tag Kulthöhe genannt. (3Mo 26,30; Hes 6,3)30Darum sag zum Haus Israel: So spricht GOTT, der Herr: Auf dem Weg eurer Väter macht ihr euch unrein? Und ihr hurt hinter ihren Götzen her?31Wenn ihr eure Gaben spendet, eure Söhne durch das Feuer darbringt, ihr selbst euch bis zum heutigen Tag immer wieder unrein macht für all eure Götzen, da soll ich, ja ich mich für euch befragen lassen, ihr vom Haus Israel? So wahr ich lebe - Spruch GOTTES, des Herrn -, ich lasse mich für euch nicht befragen.32Was in eurem Geist emporsteigt, niemals soll geschehen, was ihr da sagt: Wir wollen wie die Völker sein, wie die Völkerstämme der Länder, um Holz und Stein zu dienen. (5Mo 4,28; 5Mo 28,64; 1Sam 8,5)33So wahr ich lebe - Spruch GOTTES, des Herrn: Ich werde mit starker Hand und mit hoch erhobenem Arm und mit ausgegossenem Zorn über euch als König herrschen. (5Mo 4,34; Jer 21,5)34Ich werde euch aus den Völkern herausführen und euch aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut seid, mit starker Hand und mit hoch erhobenem Arm und mit ausgegossenem Zorn.35Ich bringe euch in die Wüste der Völker; dort gehe ich mit euch von Angesicht zu Angesicht ins Gericht. (4Mo 14,22; Hos 2,16)36Wie ich mit euren Vätern in der Wüste des Landes Ägypten ins Gericht gegangen bin, so werde ich mit euch ins Gericht gehen - Spruch GOTTES, des Herrn.37Ich lasse euch unter dem Stab hindurchziehen und führe euch in die Verpflichtung des Bundes.[2] (3Mo 27,32; Jer 33,13)38Die abtrünnig waren und die sich gegen mich auflehnten sondere ich von euch ab. Ich führe sie aus dem Land, in dem sie als Fremde leben, heraus, auf den Ackerboden Israels aber werden sie nicht kommen; dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin.[3]39Ihr aber, Haus Israel - so spricht GOTT, der Herr -, geht doch, dient, ein jeder seinen Götzen! Und danach, wenn ihr nicht auf mich hört, könnt ihr auch meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen mit euren Opfergaben und mit euren Götzen.40Ja, auf meinem heiligen Berg, auf dem hohen Berg Israels - Spruch GOTTES, des Herrn -, dort wird mir das ganze Haus Israel dienen, sie alle, im Land. Dort werde ich sie gnädig annehmen und dort werde ich eure Hebeopfer und die Erstlinge eurer Spenden einfordern, bei all euren heiligen Darbringungen.41Beim beruhigenden Duft werde ich euch gnädig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe. Ich werde euch aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut seid, und ich werde mich vor den Augen der Völker durch euch als heilig erweisen.42Ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich euch auf den Ackerboden Israels bringe; in das Land, dessentwegen ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, es euren Vätern zu geben.43Dort werdet ihr eurer Wege und all eurer Taten gedenken, durch die ihr euch unrein gemacht habt, und es wird euch ekeln vor euch selbst wegen all der bösen Taten, die ihr begangen habt. (Hes 36,31)44Ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich um meines Namens willen an euch handle und nicht nach euren bösen Wegen und nach euren verderbten Taten, Haus Israel - Spruch GOTTES, des Herrn. (Hes 20,14)