1In dem ersten Jahr, als Kyrus Präsident von Persien war, passierten die Sachen, die durch den Propheten Jeremia schon vorher angekündigt worden waren. Gott sorgte plötzlich dafür, dass Kyrus auf die Idee kam, überall Spots im Radio und Fernsehen laufen zu lassen.2Der Inhalt war so: „Hiermit gebe ich, Kyrus, der Präsident von Persien, Folgendes bekannt: Ich habe von dem höchsten Gott, der über das ganze Universum das Sagen hat, einen Auftrag bekommen. Er will, dass ich für ihn in Jerusalem einen Tempel baue. Dieser Gott hat auch dafür gesorgt, dass ich der mächtigste Mann der ganzen Welt geworden bin. Alle Länder sind in meiner Gewalt! Darum ordne ich Folgendes an:3Jeder Mensch aus dem Volk, das zu diesem Gott gehört, kann ab sofort wieder nach Juda und Jerusalem zurückgehen. Dort sollen sie das Haus von Gott wieder aufbauen. Denn es ist der Gott von den Israeliten, der dort in Jerusalem wohnt. Gott soll euch auf eurem Weg beschützen.4Alle Leute von diesem Volk, die jetzt irgendwo verstreut leben, sollen für ihre geplante Reise von den Nachbarn vor Ort unterstützt werden. Es geht um Geldspenden, Essen, Tiere und was man sonst noch so brauchen kann. Auch alle Sachen, die sie für die Renovierung vom Haus von Gott, dem Tempel in Jerusalem, benötigen, sollten wir ihnen mitgeben.“5Gott überzeugte dann einige Leute, mit nach Jerusalem zu kommen, um an seinem Haus mitzubauen. Mit dabei waren die Clanchefs der Familienstämme von Juda und Benjamin inklusive ihrer Familien. Die Priester und die Tempelangestellten vom Familienstamm Levi waren auch alle mit am Start und viele andere auch.6Die Nachbarn unterstützten sie mit Geldspenden, Werkzeug, Proviant und vielen anderen Dingen, die sie gut gebrauchen konnten. Auf die Art kam einiges an Spenden für den Tempel rein.7Der Präsident Kyrus rückte sogar die ganz besonderen Geräte raus, die Nebukadnezzar damals aus dem Jerusalemer Tempel gezockt hatte. Die Sachen wurden damals von ihm in den Tresorraum des Tempels von seinem Plastikgott gebracht.8-9Alles wurde damals ordentlich dem Finanzverwalter Mitredat übergeben. Der ließ eine schriftliche Aufstellung der Geräte anfertigen. Diese Liste hatte übrigens auch der Befehlshaber der Besatzungsmacht von Juda, Scheschbazzar, angefordert.10In dieser Liste standen unter anderem folgende Gegenstände drin: goldene Schalen: 30, silberne Schalen: 1.000, ausgebesserte silberne Schalen: 29, Becher aus Gold: 30, Becher aus Silber, kaputt: 410, andere Geräte: 1.000.11Aus Gold und Silber waren das insgesamt 5.400 Geräte. Diese ganzen Sachen nahm Scheschbazzar mit. Gemeinsam mit seinen Leuten zog er von Babylon wieder nach Jerusalem.
HEIMKEHR DER JUDEN UND WIEDERAUFBAU DES TEMPELS DURCH SERUBBABEL
Erlaubnis zur Heimkehr und zum Tempelbau
1Im ersten Jahr des Königs Kyrus von Persien sollte sich erfüllen, was der HERR durch Jeremia gesprochen hatte. Darum erweckte der HERR den Geist des Königs Kyrus von Persien und Kyrus ließ in seinem ganzen Reich mündlich und schriftlich den Befehl verkünden: (2Chr 36,22; Jer 25,11; Jer 29,10)2So spricht Kyrus, der König von Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, hat mir alle Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. (Jes 44,28; Jes 45,1)3Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört - sein Gott sei mit ihm -, der soll hinaufziehen nach Jerusalem in Juda und das Haus des HERRN, des Gottes Israels, aufbauen; denn er ist der Gott, der in Jerusalem wohnt.4Und jeden, der irgendwo übrig geblieben ist, sollen die Leute des Ortes, in dem er ansässig war, unterstützen mit Silber und Gold, mit beweglicher Habe und Vieh, neben den freiwilligen Gaben für das Haus Gottes in Jerusalem.5Die Familienoberhäupter von Juda und Benjamin sowie die Priester und Leviten, kurz alle, deren Geist Gott erweckte, machten sich auf den Weg, um hinaufzuziehen und das Haus des HERRN in Jerusalem zu bauen.6Alle ihre Nachbarn unterstützten sie mit Silbergeräten, mit Gold, mit beweglicher Habe und mit Vieh sowie mit wertvollen Dingen, abgesehen von dem, was jeder für den Tempel spendete. (2Mo 12,36)7König Kyrus gab auch die Geräte des Hauses des HERRN zurück, die Nebukadnezzar aus Jerusalem weggeschleppt und in das Haus seines Gottes gebracht hatte.8König Kyrus von Persien übergab sie dem Schatzmeister Mitredat und dieser zählte sie Scheschbazzar, dem Oberen von Juda, vor.9Das war ihre Zahl: 30 goldene Opferschalen, 1 000 silberne Opferschalen, 29 Räucherpfannen;1030 goldene Becher, daneben 410 silberne Becher, 1 000 sonstige Geräte.11Insgesamt waren es 5 400 Geräte aus Gold und Silber. All das brachte Scheschbazzar mit, als er mit den Verschleppten von Babel nach Jerusalem zurückkehrte.