von SCM Verlag1Wir haben unseren Auftrag von Gott durchgezogen Als Leute, die in Gottes Team spielen, haben Timotheus und ich noch eine wichtige Ansage für euch: Passt auf, dass diese voll gute Tatsache, nämlich dass Gott euch ohne Ende liebt, auch zu Konsequenzen in eurem Leben führt!2Gott hat mal gesagt: „Es wird eine Zeit geben, da höre ich auf deine Gebete, einen Tag, da werde ich dir meine Liebe zeigen.“ Und dieser Tag ist heute: Gott hat Bock, euch hier und heute zu helfen.3Wir versuchen, so zu leben, dass sich keiner unnötig aufregen muss, damit kein schlechtes Licht auf die Sache von Gott fällt.4Wir sind in einer Dienstbeziehung zu Gott, wir bleiben entspannt bei den ganzen Problemen, die man uns so macht, und ziehen unser Ding einfach durch.5Man hat uns schon verprügelt und in den Knast geworfen. Wir standen einmal hilflos einer aufgehetzten Meute gegen-über. Wir haben malocht bis zum Umfallen, nächtelang nicht gepennt und nix gegessen.6Trotzdem haben wir immer durchgezogen. Wir hatten nie irgendwelche Hintergedanken, wir haben die Sache mit Jesus wirklich verstanden, wir waren nett zu allen Leuten, haben die Menschen auch echt geliebt, wir waren geduldig und immer gut drauf. Und das ging nur, weil Gottes Kraft, seine echte Liebe, in uns gewirkt hat.7Wir haben nichts als die Wahrheit gesagt, und die Power von Gott war immer dabei. Deshalb waren wir überhaupt in der Lage, die gute Nachricht von Jesus weiterzusagen.8Wir ziehen unser Ding durch, egal ob Leute uns toll, crazy oder peinlich finden, ob man uns lobt oder Witze über uns macht. Selbst wenn Menschen behaupten, wir wollten nur ablinken: Wir haben es immer ehrlich gemeint.9Für die Menschen sind wir Nobodys, aber Gott kennt unsere Namen. Wir haben oft unser Leben riskiert und sind trotzdem quicklebendig. Wir wur- den derbe verprügelt, aber wir sind wieder aufgestanden.10Man poliert uns die Fresse, und wir sind trotzdem voller Freude, wir haben keine Kohle und machen trotzdem andere Menschen oberreich, wir besitzen nix – und trotzdem gehört uns irgendwie alles.
Wir lieben euch!
11Also, liebe Freunde aus Korinth, wir haben uns gerade echt vor euch geöffnet und euch gezeigt, wie sehr wir euch lieben.12Das beruht wohl nicht auf Gegenseitigkeit, aber ihr habt auf sicher einen Platz in unseren Herzen!13Ich rede mit euch so, als wärt ihr meine leiblichen Kinder. Bitte vertraut mir!14Zieht nicht am selben Strang mit Leuten, die Gott nicht kennen! Es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen den Leuten, die ihr Leben mit Gott in Ordnung gebracht haben, und den Leuten, für die Gottes Regeln total egal sind. Das ist wie Feuer und Wasser: Das geht einfach nicht zusammen.15Es gibt ja auch keine Gemeinsamkeiten zwischen Jesus Christus und dem Satan, oder? Was hat denn jemand, der sein Vertrauen auf Gott setzt, mit einem gemeinsam, der Gott nicht vertraut?16Welche Gemeinsamkeiten kann es überhaupt geben, wenn man an den Ort denkt, wo Gott angebetet wird, und ihn vergleicht mit dem Ort, wo zu Pseudogöttern gebetet wird? Hey, Leute, in uns wohnt der lebendige Gott! Er hat mal die Ansage gemacht: „Ich werde bei ihnen sein und bei ihnen leben. Ich will ihr Gott sein, und sie sollen zu mir gehören.“17Und dann hat Gott zu seinen Leuten gesagt: „Passt auf, dass niemand schlechten Einfluss auf euch ausübt. Macht euch dann sofort aus dem Staub. Mit solchem Dreck sollt ihr nichts zu tun haben. Ich will mit euch zusammen sein.18Ich werde euer Vater sein, und ihr seid meine Kinder!“ Das sagt Gott, dem nichts unmöglich ist.
1Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt.2Denn es heißt:
Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, / am Tag der Rettung habe ich dir geholfen.
Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; siehe, jetzt ist er da, der Tag der Rettung. (Jes 49,8)3Niemandem geben wir auch nur den geringsten Anstoß, damit unser Dienst nicht verhöhnt werden kann.4In allem empfehlen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst, (1Kor 4,11; 2Kor 4,8; 2Kor 11,23)5unter Schlägen, in Gefängnissen, in Zeiten der Unruhe, unter der Last der Arbeit, in durchwachten Nächten, durch Fasten,6durch lautere Gesinnung, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, (Gal 5,22)7durch das Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und in der Linken, (Röm 13,12)8bei Ehrung und Schmähung, bei übler Nachrede und bei Lob. Wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig;9wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende und siehe, wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; (Ps 118,17)10uns wird Leid zugefügt und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles. (Lk 6,20; 2Kor 8,9; Phil 4,12)
Werbung und Mahnung
11Unser Mund hat sich für euch aufgetan, Korinther, unser Herz ist weit geworden.12In uns ist es nicht zu eng für euch; eng ist es in eurem Herzen.13Macht doch als Antwort darauf - ich rede wie zu meinen Kindern - auch euer Herz weit!14Beugt euch nicht unter ein fremdes Joch mit Ungläubigen! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? (5Mo 22,10; Eph 5,7)15Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam?[1] (1Kor 10,21)16Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen:
Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. / Ich werde ihr Gott sein / und sie werden mein Volk sein. (3Mo 26,11; Jer 31,33; Jer 32,38; Hes 37,2; 1Kor 3,16)17Zieht darum weg aus ihrer Mitte / und sondert euch ab, spricht der Herr, / und fasst nichts Unreines an! / Dann will ich euch aufnehmen (Jes 52,11; Jer 51,45; Zef 3,20; Offb 18,4)18und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Herrscher über das All. (2Sam 7,14)