Hiskija feiert die Passaparty und das Fest der Fladenbrote
1Hiskija machte eine Anzeige in der Tageszeitung und schrieb ein paar Rundmails an alle Leute, die im Gebiet von Israel und Juda lebten. Auch die Familienstämme Efraim und Manasse waren eingeladen. Alle sollten zum Tempel nach Jerusalem kommen, dem Haus von Gott, damit man dort gemeinsam für Gott eine Passaparty feiern könnte.2Bevor die Einladung rausging, gab es noch ein Treffen mit den Chefs und der ganzen Gemeinschaft in Jerusalem. Dort wurde beraten, ob man die Passaparty erst im Mai veranstalten sollte.3Normal wurde die nämlich immer im April gemacht, aber das ging diesmal nicht, weil bis dahin noch nicht genügend Priester sauber waren. Die mussten sich für den Dienst ja erst noch vorbereiten und für Gott in Ordnung sein. Außerdem hätten die Leute es auch reisetechnisch nicht alle so schnell geschafft, in Jerusalem zu sein.4Der Präsident und die Versammlung hatten dieser Verschiebung zugestimmt.5Dort wurde auch noch mal beschlossen, dass alle in Israel zu dem Fest eingeladen werden sollten. Von Beerscheba bis Dan, vom Süden bis zum Norden, alle sollten nach Jerusalem kommen! Das hatte es auch echt lange nicht mehr gegeben, dass alle Familienstämme die Passaparty zusammen feierten.6Überall wurden Anzeigen geschaltet und auch Plakate aufgehängt. Der Text, der da draufstand, ging so: „An alle Israeliten! Kommt wieder zurück zu eurem Gott! Kommt wieder zu dem Gott, an den Abraham, Isaak und Israel geglaubt haben! Wenn ihr das tut, dann wird er auch zu euch zurückkommen! Er wird euch helfen, allen die nicht von den Assyrern entführt und weggeschleppt worden sind.7Baut nicht den gleichen Mist wie so viele Leute, die vor euch lebten. Sie haben Gott wie einen alten Mann behandelt und ihn abgezogen. Das war der Grund, warum er dafür gesorgt hat, dass sie heute wie in einem schlechten Film leben, den echt keiner sehen will. Das habt ihr doch alle mitbekommen, oder?8Jetzt seid nicht so daneben wie die Leute, die vor euch gelebt haben! Schlagt bei Gott ein, gebt ihm die Hand! Alle sollen zum Tempel kommen, er hat diesen Ort extra ausgesucht, er sollte etwas ganz Besonderes sein, er ist heilig. Tut das, was Gott sagt, und dann wird er auch nicht mehr sauer auf euch sein.9Wenn ihr wieder mit Gott lebt, dann werden eure Geschwister und eure Kinder von den Assyrern plötzlich besser behandelt werden. Die Assyrer werden die einfach abhauen lassen, damit sie wieder zurück nach Hause kommen können. Gott, der Chef, liebt euch ohne Ende! Er wird sich nicht vor euch verstecken, wenn ihr zu ihm zurückkommen wollt!“10In jeder Stadt lief diese Ansage sogar im Radio. Vom Stamm Efraim über Manasse bis nach Sebulon hörte man davon. Die Leute lachten sich aber darüber kaputt, fast alle nahmen diese Nachricht nicht ernst.11Nur ein paar Leute aus dem Familienstämmen Ascher, Manasse und Sebulon kamen zu dem Treffen nach Jerusalem.12Von Juda waren allerdings alle Männer dabei. Sie folgten dem Aufruf vom Präsidenten und von den Chefs vom Volk. Diese Ansage war auch voll auf der Linie von Gott.13Im Mai war es dann so weit. Mega viele Leute trafen sich in Jerusalem bei der Passaparty und direkt danach zum Fest der Fladenbrote. Es waren wirklich sehr, sehr viele Menschen gekommen.14Als Erstes wurden mal wieder alle Plastikgötter und die Tische, wo man denen Räucherkerzen und so was ansteckte, auf den Schrottplatz im Kidrontal geworfen.15Am 14. Mai wurden die Passalämmer geschlachtet. Weil es für die Priester und die Tempelangestellten peinlich war, dass sie beim letzten Mal nicht alle richtig sauber dafür gewesen waren, hatten sie sich diesmal alle voll Mühe gegeben und waren okay, sauber und richtig vorbereitet für diesen Job.16Jeder ging auf seinen Platz, genau so, wie Mose es in den Gesetzen vorgeschrieben hatte. Die Priester nahmen von den Tempelangestellten das Blut, was von den Tieren kam, die man vorher Gott geschenkt hatte. Das Blut wurde dann überall an den Opfertisch, den Altar, gespritzt.17Weil einige der Teilnehmer nicht richtig sauber und rein waren, besorgten die Tempelangestellten das Schlachten der Passalämmer. Auf die Art waren die dann auch okay für Gott.18Einige von den Leuten, zum Beispiel von den Familienstämmen Efraim, Manasse, Issachar und Sebulon, hatten sich nicht gut auf das Ganze vorbereitet. Sie hatten einfach mit dem Essen angefangen, ohne die richtigen Reinigungsrituale dafür vorher gemacht zu haben. Aber Hiskija legte ein gutes Wort bei Gott für sie ein. „Du bist der liebevollste Gott, den es gibt, bitte sei nicht sauer auf die Leute,19die sich nicht richtig auf das Ganze vorbereitet haben, wie man das normal für so eine besondere Party macht! Sie sind auf jeden Fall voll dabei und wollen echt nur das tun, was du sagst! Ehrlich!“20Gott hörte auf Hiskija und bestrafte niemanden.21Die Leute feierten in Jerusalem die Passaparty und danach eine Woche lang die Party mit den Fladenbroten. Alle freuten sich voll. Die Priester und die Tempelangestellten sangen die ganze Zeit Lieder und dankten Gott. Dazu spielten auch die Jungs von der Band mit ihren Instrumenten Musik.22Hiskija war voll begeistert von den Levi-Leuten, weil sie diesen Job für Gott super machten. Die ganze Party ging über eine Woche. Sie aßen miteinander das Dankopfer und waren die ganze Zeit dabei, Gott für alles zu danken. Irgendwann war dann die Party vorbei.23Weil es aber so cool war, beschloss die ganze Gemeinschaft, die Feier noch mal um eine Woche zu verlängern. Und auch diese zweite Woche waren alle total gut drauf.24Präsident Hiskija hatte für diese Party 1.000 Rinder und 7.000 Schafe gespendet. Die Führungsriege von Juda hatte auch noch mal 1.000 Rinder und 10.000 Schafe draufgelegt. Unheimlich viele Priester meldeten sich für diesen Job.25Es war eine voll gute Stimmung unter allen Anwesenden. Die Leute von Juda, die Priester und die Tempelangestellten vom Familienstamm Levi, alle Leute, die aus den anderen Familienstämmen von Israel, und auch alle Ausländer, die aus Israel mitgekommen waren oder dort in Juda wohnten, machten mit.26In Jerusalem steppte der Bär, die ganze Stadt war in Partystimmung. So was hatte es lange nicht mehr gegeben. Das letzte Mal hatte es ein Fest in der Größenordnung gegeben, als noch Salomo, der Sohn von David, der Präsident von Israel war.27Am Ende stellten sich die Priester alle vorne hin. Dann beteten sie für die Leute, sie segneten sie. Dieses Gebet kam bei Gott an, er hörte es.
1Hiskija sandte Boten zu ganz Israel und Juda, schrieb auch Briefe an Efraim und Manasse und forderte sie auf, zum Haus des HERRN nach Jerusalem zu kommen und zur Ehre des HERRN, des Gottes Israels, das Pessach zu feiern. (5Mo 16,5)2Dann beriet er sich mit seinen Hofleuten und der ganzen Versammlung in Jerusalem, ob sie das Pessach nicht erst im zweiten Monat begehen sollten;3denn sie konnten es damals nicht abhalten, da sich nicht genügend Priester geheiligt hatten und das Volk nicht in Jerusalem versammelt war. (2Chr 29,34)4Der Plan gefiel dem König und der ganzen Versammlung.5Sie beschlossen, man solle in ganz Israel von Dan bis Beerscheba ausrufen, dass sie kommen und in Jerusalem zur Ehre des HERRN, des Gottes Israels, das Pessach feiern sollten; denn man hatte es bisher nicht vollzählig so gehalten, wie es vorgeschrieben war. (1Chr 21,2)6Die Eilboten durchzogen nun mit den Briefen aus der Hand des Königs und seiner Hofleute ganz Israel und Juda und verkündeten nach dem Gebot des Königs: Israeliten, kehrt um zum HERRN, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels, damit er sich dem Rest zuwendet, der von der Hand der Könige von Assur verschont geblieben ist! (2Kön 19,30; 1Chr 13,2)7Seid nicht wie eure Väter und Brüder, die dem HERRN, dem Gott ihrer Väter, untreu geworden sind, sodass er sie zu einem Bild des Entsetzens machte, wie ihr es vor Augen habt!8Seid jetzt nicht hartnäckig wie eure Väter! Reicht dem HERRN die Hand und kommt in sein Heiligtum, das er für immer geheiligt hat! Dient dem HERRN, eurem Gott, damit sein Zorn von euch ablässt! (Neh 9,16)9Wenn ihr zum HERRN zurückkehrt, werden eure Brüder und Söhne Erbarmen finden bei denen, die sie als Gefangene weggeführt haben. Sie werden in dieses Land zurückkehren dürfen; denn der HERR, euer Gott, ist gnädig und barmherzig. Er wird sein Angesicht nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehrt. (Ps 106,46)10Die Eilboten zogen von Stadt zu Stadt durch das Gebiet von Efraim und Manasse bis nach Sebulon. Doch man lachte und spottete über sie.11Nur einige Männer von Ascher, Manasse und Sebulon beugten sich und kamen nach Jerusalem.12Auch in Juda waltete die Hand Gottes und bewirkte, dass sie einmütig das Gebot des Königs und der führenden Männer befolgten, wie es dem Wort des HERRN entsprach.13So versammelte sich viel Volk in Jerusalem, um im zweiten Monat das Fest der Ungesäuerten Brote zu begehen. Es war eine sehr große Versammlung.14Sie machten sich auf, entfernten die Altäre in Jerusalem, beseitigten alle Rauchopferaltäre und warfen sie in das Kidrontal. (2Chr 28,24)15Am vierzehnten Tag des zweiten Monats schlachteten sie das Pessach. Die Priester und Leviten aber fühlten sich beschämt. Sie heiligten sich, brachten Brandopfer zum Haus des HERRN16und begaben sich pflichtgemäß an ihren Platz, nach der Weisung des Mose, des Mannes Gottes. Die Priester sprengten Blut, das sie von den Leviten entgegennahmen. (Esr 3,2)17Weil viele in der Versammlung sich nicht geheiligt hatten, schlachteten die Leviten für alle, denen die Reinheit fehlte, die Pessachlämmer, um sie dem HERRN zu weihen. (Hes 44,11)18Denn ein großer Teil des Volkes, viele nämlich aus Efraim, Manasse, Issachar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt. Sie aßen das Pessach nicht in der vorgeschriebenen Weise. Doch Hiskija betete für sie und sagte: Der HERR, der Gütige, wirke Versöhnung für19jeden, der seinen Sinn darauf richtet, den HERRN, den Gott seiner Väter, zu suchen, auch wenn er nicht die Reinheit besitzt, die dem Heiligtum gebührt.20Der HERR hörte auf Hiskija und ließ das Volk unversehrt.21So feierten die Israeliten, die sich in Jerusalem eingefunden hatten, das Fest der Ungesäuerten Brote sieben Tage hindurch mit großer Freude. Tag für Tag priesen die Leviten und Priester den HERRN mit lauten Instrumenten.22Hiskija redete allen Leviten zu Herzen, die so großes Verständnis für den HERRN gezeigt hatten. Als dann die sieben Tage der Festzeit zu Ende waren, an denen sie Heilsopfer darbrachten und den HERRN, den Gott ihrer Väter, priesen,[1]23beschloss die ganze Versammlung, weitere sieben Tage zu feiern, und so machten sie auch diese sieben Tage zu einem Freudenfest. (2Chr 7,7)24Hiskija, der König von Juda, hatte nämlich tausend Stiere und siebentausend Schafe für die Versammlung gestiftet und die führenden Männer hatten tausend Stiere und zehntausend Schafe für die Versammlung gestiftet; von den Priestern aber hatten sich sehr viele geheiligt. (2Chr 35,7)25So freute sich die ganze Versammlung Judas, die Priester und die Leviten und alle, die aus Israel gekommen waren, auch die Fremden, die sich aus dem Gebiet Israels eingefunden hatten oder in Juda wohnten.26Die Freude war groß in Jerusalem; denn seit den Tagen Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, hatte es dergleichen in Jerusalem nicht mehr gegeben. (2Kön 23,22)27Zuletzt standen die levitischen Priester auf und segneten das Volk. Ihr Rufen wurde erhört und ihr Gebet drang zu seiner heiligen Wohnung, zum Himmel, empor. (4Mo 6,22)