1Gottes Geist sagt uns immer wieder, dass noch viele ihm wieder den Rücken zudrehen und nicht mehr mit ihm leben werden, bevor es mit der Welt zu Ende geht. Das kommt vor allem daher, dass sie irgendwelchen Pseudopropheten hinterherlaufen und Sachen glauben, die direkt aus der Hölle kommen.2Diese Lügner werden nur Dünnsinn verbreiten und sind dabei so verpeilt, dass sie noch nicht mal ein schlechtes Gewissen kriegen.3Zum Beispiel verbieten sie zu heiraten oder bestimmte Sachen zu essen. Dabei hat Gott doch alle Nahrungsmittel gemacht! Wir, die ihm in allem total vertrauen und seine Wahrheit begriffen haben, können das alles von ihm genießen!4Ist doch klar: Alles, was Gott gemacht hat, ist erst mal nur gut! Und wenn wir das dankbar von ihm annehmen, ist alles super easy, oder?5Es wird dadurch gut, dass Gott gesprochen hat, durch seine Worte. Perfekt ist es, wenn wir ihm im Gebet dafür danken.
Was Timotheus in der Gemeinde machen soll
6Lieber Timotheus, wenn du das der Gemeinde so weitersagst, machst du einen guten Job für Jesus. Du hast dich immer an die Worte gehalten, die ich dir beigebracht habe. Vor allem aber vertraust du Gott. Und du bist auch immer nach der wahrlich guten Lehre vorgegangen.7Vergiss das dünne Gelaber von diesen Typen! Lass es gar nicht erst an dich ran, schalt einfach auf Durchzug. Zieh unabhängig davon das Ding mit Gott voll durch!8Sich fit zu halten und auch mal auf etwas zu verzichten, ist nicht voll verkehrt, aber das zu tun, was Gott will, bringt es erst wirklich! Gott hat uns versprochen, dass unser Leben richtig gut wird, und er wird uns das besondere Leben schenken, was nach dem Tod noch weitergeht.9Das ist hundertprozentig wahr, Leute, da könnt ihr euch drauf verlassen!10Das treibt uns immer wieder an. Dafür kämpfen wir! Wir haben unsere Hoffnung auf den einen Gott gesetzt. Und der lebt. Er ist der Held aller Helden, und zwar für alle Menschen. Besonders aber für uns, die Leute, die ihm voll vertrauen.11Das musst du jedem in der Gemeinde verklickern, das müssen sie einfach alle kapieren!
Timotheus’ Job konkret
12Timotheus, nur weil du ein Jugendlicher bist, hat keiner das Recht, auf dir rumzuhacken. Das muss klar sein. Trotzdem ist es wichtig, dass du, für alle einsichtig, ein astreines und vorbildliches Leben führst! Ich sprech hier vor allem über die Sachen, die du so von dir gibst, aber auch einfach davon, wie du lebst. Geh immer liebevoll mit allen Leuten um. Sei ein Vorbild im Glauben und lass dich nicht auf irgendwelche Pornosachen oder wilden Mädchengeschichten ein!13Ich finde es gut, dass du diese Treffen durchziehst, an denen du aus den alten Büchern vorliest. Mach weiter damit! Ermutige die Leute, indem du ihnen in Sachen des Glaubens Unterrichtsstunden gibst.14Leb diese Begabungen, die Gott dir gegeben hat, voll aus! Gott hat sie dir schließlich durch prophetische Worte zugesagt, als die Ältesten in der Gemeinde für dich gebetet haben.15Das sind die Dinge, über die du dir einen Kopf machen sollst. Setz einfach deine Begabungen ein, damit alle sehen, was für Fortschritte du mit Gott gemacht hast.16Pass auf dich auf! Vergiss nicht, was Gott dir beigebracht hat, bleib die ganze Zeit dabei! Wenn du so drauf bist, wirst du nicht nur dich retten, sondern auch alle, die dir richtig zuhören und nicht auf Durchzug schalten.
1Der Geist aber sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, (2Tim 3,1; 2Petr 3,3; 1Joh 2,18)2getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.3Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen. (1Kor 7,1; Kol 2,20)4Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird; (1Mo 1,31)5es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet.
Der Nutzen der Frömmigkeit
6Dies trage den Brüdern vor, dann wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, erzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist. (1Tim 1,10; 1Tim 6,3; 2Tim 4,3; Tit 1,9)7Gottlose Altweiberfabeln weise zurück! Übe dich in der Frömmigkeit! (1Tim 1,4; Tit 1,14)8Denn körperliche Übung nützt nur wenig, die Frömmigkeit aber ist nützlich zu allem: Ihr ist das gegenwärtige und das zukünftige Leben verheißen.9Dieses Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt.10Dafür arbeiten und kämpfen wir, denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, den Retter aller Menschen, besonders der Gläubigen. (1Tim 1,1; 1Tim 2,3; Tit 1,3; Tit 2,10; Tit 3,4)11Das sollst du anordnen und lehren.
ANWEISUNGEN FÜR DAS GEMEINDELEBEN UND FÜR DIE KIRCHENORDNUNG
Mahnungen zu vorbildlichem Leben
12Niemand soll dich wegen deiner Jugend gering schätzen. Sei vielmehr den Gläubigen ein Vorbild in deinen Worten, in deinem Lebenswandel, in der Liebe, im Glauben, in der Lauterkeit!13Lies ihnen eifrig aus der Schrift vor, ermahne und belehre sie, bis ich komme!14Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten! (Apg 14,23; 2Tim 1,6)15Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden.16Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.