Псалом 44

Українська Біблія LXX УБТ

від Ukrainian Bible Society
1 На закінчення. Про тих, які зміняться. Для повчання синів Корея. Пісня про Улюбленого.2 З мого серця ллються приємні слова, я розповідаю Цареві про свої діла; мій язик — перо скорописця.3 Твоя врода перевершує красу людських синів, ласка розплилася на Твоїх устах. Тому поблагословив Тебе Бог навіки.4 Пов’яжи на стегна Свого меча, о Могутній, — зі Своїм квітучим виглядом і красою;5 натягни тятиву лука і нехай щастить Тобі: царюй задля правди, лагідності та справедливості, і Тебе дивовижно поведе Твоя правиця.6 Народи впадуть перед Тобою, о Могутній, Твої стріли вигострені — в серце ворогів царя.7 Боже, Твій престол навіки-віків, скіпетр Твого царства — це скіпетр справедливості.8 Ти полюбив праведність і зненавидів беззаконня, тому помазав Тебе, Боже, Твій Бог олією радості — більше, ніж друзів Твоїх.9 Смирною, алое і касією духмяніють Твої ризи у величних Твоїх палацах зі слонової кості, в яких Тебе розвеселили.10 Дочки-царівни — у Твоїй славі, і цариця, одягнена в чудові позолочені шати, стала по Твоїй правиці.11 Послухай, дочко, поглянь, прихили своє вухо: забудь свій народ і дім свого батька,12 бо ж Цар забажав твоєї краси, адже Він є твоїм Паном!13 І йому з дарами поклоняться дочки Тира, — перед Твоїм обличчям складатимуть прохання найбагатші з народу.14 Уся слава її, дочки царівни, — в ній самій; вона одягнена в прегарні шати із золотим мереживом.15 А за нею до Царя приведуть дівчат, — до Тебе приведуть її подруг.16 Їх приведуть веселими та в захопленні — їх уведуть до палацу Царя.17 Замість Твоїх батьків у Тебе народилися сини. Ти їх поставиш володарями над усією землею.18 Вони будуть згадувати Твоє Ім’я в кожному роді й поколінні. Тому народи славитимуть Тебе повік і навіки-віків.

Псалом 44

Hoffnung für alle

від Biblica
1 Von den Nachkommen Korachs, zum Nachdenken.2 Gott, mit unseren eigenen Ohren haben wir’s gehört; unsere Väter haben uns davon erzählt, was für große Taten du zu ihrer Zeit vollbracht hast – doch das liegt schon lange zurück!3 Du selbst hast fremde Völker aus dem Land vertrieben und es zur Heimat unserer Vorfahren gemacht. Die Völker, die dort wohnten, hast du zerschlagen, damit unser Volk aufblühen und sich entfalten konnte.4 Unsere Vorväter haben das Land in Besitz genommen. Aber nicht ihre Schwerter, nicht ihre eigene Kraft verhalf ihnen zum Sieg. Nein, du hast machtvoll eingegriffen und für sie gekämpft. Du hast sie durch deine Gegenwart gestärkt, denn du hattest sie lieb.5 Du bist mein Gott und mein König. Auf deinen Befehl erringt Israel den Sieg.[1]6 Mit deiner Hilfe unterwerfen wir die Feinde; in deinem Namen bezwingen wir die Gegner.7 Ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, mein Schwert garantiert mir nicht den Sieg.8 Du allein befreist uns aus der Gewalt unserer Feinde; du lässt alle scheitern, die uns mit ihrem Hass verfolgen.9 Wir sind stolz auf unseren Gott. Darum hören wir nicht auf, dir zu danken, Herr.10 Und dennoch hast du uns jetzt verstoßen: Mit einer Niederlage hast du Schande über uns gebracht. Als unsere Truppen zum Kampf ausrückten, zogst du nicht mit.11 Du sorgtest dafür, dass unsere Feinde uns in die Flucht schlugen – ohne jeden Widerstand plünderten sie uns in ihrem Hass aus.12 Du selbst hast uns ans Messer geliefert; sie haben uns abgeschlachtet wie Schafe. Wer mit dem Leben davonkam, wurde unter fremde Völker zerstreut.13 Du hast dein Volk zu einem Spottpreis verkauft, und was hast du nun davon? Nichts!14 Du lässt unsere Nachbarvölker uns verhöhnen, nur noch Verachtung haben sie für uns übrig.15 Unter den fremden Völkern ist unsere Niederlage schon sprichwörtlich, sie schütteln den Kopf über uns.16 Täglich habe ich meine Schande vor Augen. Die Schamröte steigt mir ins Gesicht,17 wenn ich höre, wie uns die Feinde demütigen, ja, wie diese Rachgierigen über uns lästern.18 Das Unglück ist über uns gekommen, obwohl wir dich nicht vergessen haben, nie haben wir deinen Bund mit uns gebrochen!19 Niemals sind wir dir untreu geworden, auch deine Gebote haben wir befolgt.20 Und doch hast du uns zerschlagen, wie Schakale hausen wir in Ruinen, in tiefer Dunkelheit hältst du uns gefangen.21 Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen und fremde Götter angebetet,22 dann hättest du es ja sofort bemerkt. Denn du kennst unsere geheimsten Gedanken!23 Aber unser Unglück hat einen anderen Grund: Weil wir zu dir gehören, werden wir überall verfolgt und getötet – wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind!24 Wach auf, Herr! Warum schläfst du? Wach auf und verstoße uns nicht für immer!25 Warum verbirgst du dich vor uns? Hast du unsere Not und unser Elend vergessen?26 Die Schande drückt uns zu Boden, besiegt liegen wir im Staub.27 Greif ein und komm uns zu Hilfe! Erlöse uns, weil du uns doch liebst!