Psalm 129

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied. Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an — so soll Israel sprechen —, (2Mo 1,11; Ps 124,1) 2 sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an, und sie haben mich doch nicht überwältigt. (Hi 5,19; Ps 118,13; Jes 43,2; Joh 16,33; 2Kor 4,8) 3 Auf meinem Rücken haben Pflüger gepflügt und ihre Furchen lang gezogen. (Jes 51,23; Mi 3,12) 4 Der HERR ist gerecht; er hat die Stricke der Gottlosen zerschnitten. (Ps 7,12; Ps 119,142; Ps 124,6) 5 Es müssen zuschanden werden und zurückweichen alle, die Zion hassen; (Ps 40,15; Jes 52,1) 6 sie müssen werden wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt ist, bevor man es ausrauft, (2Kön 19,26; Jes 37,27; Mt 13,6) 7 mit dem kein Schnitter seine Hand füllt und kein Garbenbinder seinen Schoß; (Jes 17,10; Hos 8,7; Gal 6,8) 8 von denen auch die Vorübergehenden nicht sagen: »Der Segen des HERRN sei mit euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN!« (Rut 2,4; Kla 2,15) 

Psalm 129

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Von Jugend an haben sie mich bedrängt – so soll Israel sagen –, 2 von Jugend an haben sie mich bedrängt / und mich dennoch nicht erdrückt. 3 Meinen Rücken haben sie aufgerissen wie ein Feld, / in das man tiefe Furchen pflügt. 4 Doch Jahwe ist gerecht! / Er hat den Strick der Gottlosen durchtrennt. 5 Jeder, der Zion hasst, / verschwinde beschämt! 6 Er soll sein wie das Gras auf dem Dach, / das schon verdorrt, kaum dass man es sieht; 7 das kein Schnitter je in die Hand nimmt, / und für das kein Garbenbinder sich bückt, 8 damit nie jemand vorbeigeht und zu ihnen sagt: / „Segen Jahwes über euch! / Wir segnen euch im Namen Jahwes!“ 

Psalm 129

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Das soll Israel bekennen: Solange wir zurückdenken können, wurden wir ständig unterdrückt. 2 Ja, solange es uns Israeliten gibt, hat man uns verfolgt. Und doch konnten uns die Feinde nicht auslöschen! 3 Unseren Rücken haben sie bearbeitet wie einen Acker, in den man tiefe Furchen pflügt. 4 Doch der HERR ist treu und gerecht! Er durchschnitt die Stricke, mit denen uns die Gottlosen gefangen hielten. 5 Alle, die Gottes Stadt auf dem Berg Zion hassen, sollen beschämt zurückweichen! 6 Es soll ihnen ergehen wie dem Gras auf den Dächern, das verdorrt, bevor es aufschießen kann! 7 Kein Schnitter kann es schneiden, und niemand bindet es zu Bündeln zusammen. 8 Kein Wanderer ruft den Schnittern im Vorbeigehen zu: »Der HERR segne euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN!« 

Psalm 129

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Wallfahrtslied. Oft haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an – so soll Israel sagen –, (2Mo 1,11) 2 oft haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an; dennoch haben sie mich nicht überwältigt. (2Mo 1,11; Ps 118,13; 2Kor 4,8) 3 Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, haben lang gezogen ihre Furchen. (Jes 50,6; Jes 51,23) 4 Der HERR ist gerecht! Er hat durchschnitten den Strick der Gottlosen. (Ps 7,12; Ps 124,7) 5 Mögen beschämt werden und zurückweichen alle, die Zion hassen! (Ps 40,15; Jes 29,8) 6 Mögen sie sein wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt, ehe man es ausreißt, (Ps 37,2; Jes 37,27) 7 womit der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Arm[1]; 8 und ⟨wo⟩ die Vorübergehenden nicht sagen: Des HERRN Segen über euch! – Wir segnen euch im Namen des HERRN. (2Sam 6,18) 

Psalm 129

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Lied für die Pilgerfahrt nach Jerusalem. Seit frühester Jugend haben meine Feinde mich oft bedrängt – so soll Israel sprechen –, (2Mo 1,11) 2 seit frühester Jugend haben meine Feinde mich oft bedrängt, doch nie konnten sie mir ernstlich schaden. (Jer 15,20; Mt 16,18) 3 Mein Rücken ist mit Narben überzogen, als hätte ein Bauer lange Furchen hineingepflügt. 4 Doch der HERR ist gerecht; er hat die Fesseln durchtrennt, mit denen die Gottlosen mich gebunden hatten. 5 Alle, die Jerusalem[1] hassen, sollen beschämt zurückweichen! (Ps 71,13; Mi 4,11) 6 Sie sollen sein wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt, noch bevor es halb gewachsen ist, (2Kön 19,26; Ps 37,2) 7 das der Schnitter übersieht und der Garbenbinder verachtet. 8 Und die Vorübergehenden sollen nicht sprechen: »Der Segen des HERRN ruhe auf euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN.« (Rut 2,4; Ps 118,26)