Sprüche 10

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Sprüche Salomos: Ein weiser Sohn macht seinem Vater Freude, aber ein törichter Sohn ist der Kummer seiner Mutter. (Spr 1,1; Spr 15,20; Spr 17,21; Spr 17,25; Spr 25,1)2 Durch Gottlosigkeit erworbene Schätze nützen nichts, aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. (Spr 11,4; Spr 11,19; Spr 12,28; Spr 13,11; Spr 21,6; Hab 2,4; Zef 1,18; Lk 16,25)3 Das Verlangen der Gerechten lässt der HERR nicht ungestillt, aber die Gier der Gottlosen weist er ab. (Ps 34,10; Ps 34,17; Hab 2,6)4 Eine nachlässige Hand macht arm, aber eine fleißige Hand macht reich. (Spr 6,6; Spr 13,4; Spr 21,5)5 Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn, wer aber in der Ernte schläft, ist ein Sohn, der Schande macht. (Spr 17,2)6 Segnungen sind auf dem Haupt des Gerechten, aber der Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. (Ps 107,42; Spr 3,33; Spr 10,11; Spr 10,22; Jes 3,10)7 Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen, aber der Name der Gottlosen wird verwesen. (Hi 18,17; Ps 112,6; Jes 65,15; Mk 14,9)8 Wer ein weises Herz hat, nimmt Gebote an, aber ein Narrenmund kommt zu Fall. (Spr 1,5; Spr 10,10; Spr 10,14; Spr 12,13; Spr 18,7; Pred 10,12)9 Wer in Lauterkeit wandelt, der wandelt sicher, wer aber krumme Wege geht, der wird ertappt werden. (Spr 28,1; Spr 28,18; Jes 33,15; Lk 12,1)10 Wer mit den Augen zwinkert, verursacht Leid, und ein Narrenmund kommt zu Fall. (Spr 6,12; Spr 6,14)11 Der Mund des Gerechten ist eine Quelle des Lebens, aber der Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. (Spr 10,6; Spr 10,31; Spr 13,14; Spr 15,4; Joh 6,68)12 Hass erregt Streit, aber die Liebe deckt alle Verfehlungen zu. (Spr 15,1; Spr 15,18; Spr 17,9; 1Kor 13,4; 1Petr 4,8)13 Auf den Lippen des Verständigen wird Weisheit gefunden, aber auf den Rücken des Uneinsichtigen gehört eine Rute. (Spr 10,23; Spr 26,3)14 Die Weisen sammeln ihr Wissen, die Lippen der Narren aber schnelles Verderben. (Spr 10,8; Spr 10,10; Spr 10,31; Mt 12,35)15 Der Besitz des Reichen ist für ihn eine feste Stadt, die Armut der Bedürftigen aber ist für sie ein Unglück. (Ps 49,7; Spr 18,11; Spr 19,7; Mt 25,29)16 Der Gerechte gebraucht seinen Erwerb zum Leben, der Gottlose sein Einkommen zur Sünde. (Spr 10,11; Spr 11,19; Spr 11,30; Pred 8,11; Röm 6,23)17 Wer auf die Unterweisung achtet, geht den Weg zum Leben, wer aber aus der Schule läuft, gerät auf Irrwege. (Ps 25,12; Ps 32,1; Ps 32,8; Ps 95,10; Spr 4,13; Spr 5,12)18 Wer Hass verbirgt, hat Lügenlippen, und wer Verleumdungen austrägt, ist ein Tor. (3Mo 19,16; Ps 50,20; Spr 11,13; Spr 18,8; Spr 20,19; Spr 26,24; Röm 1,30; 2Tim 3,3)19 Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug. (Spr 11,12; Spr 17,27; Pred 5,2; Pred 5,6; Jak 1,19; Jak 3,2)20 Die Zunge des Gerechten ist erlesenes Silber; das Herz der Gottlosen ist wenig wert. (Spr 17,20; Spr 20,15; Spr 25,11; Jer 17,9; Mt 12,34; Hebr 3,12)21 Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Toren sterben durch Unverstand. (Spr 1,32; Spr 10,8; Spr 15,7; Pred 12,11)22 Der Segen des HERRN macht reich, und [eigene] Mühe fügt ihm nichts hinzu. (1Mo 24,35; Ps 37,22)23 Dem Toren macht es Vergnügen, Schandtaten zu verüben, dem einsichtigen Mann aber, weise zu handeln. (Spr 14,9; Spr 16,21)24 Was der Gottlose fürchtet, das wird über ihn kommen, den Wunsch der Gerechten aber wird Er erfüllen. (Hi 15,24; Ps 21,3; Ps 107,30; Spr 11,23; Jes 66,4; Hes 11,8)25 Wenn ein Sturm vorüberfährt, so ist der Gottlose nicht mehr da; der Gerechte aber ist für die Ewigkeit gegründet. (Hi 20,8; Ps 1,4; Ps 125,1; Spr 1,27; Spr 10,27; Jer 23,19; Mt 7,24)26 Wie der Essig für die Zähne und der Rauch für die Augen, so ist der Faule für die, welche ihn senden. (Mt 25,26; Lk 19,22)27 Die Furcht des HERRN verlängert das Leben, aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt. (Hi 15,32; Ps 55,24; Spr 9,10; Pred 7,17)28 Das Warten der Gerechten wird Freude werden, aber die Hoffnung der Gottlosen wird verloren sein. (Hi 8,13; Ps 97,11; Röm 12,12; Gal 5,22)29 Der Weg des HERRN ist eine Schutzwehr für den Lauteren, den Übeltätern aber bringt er den Untergang. (Hos 14,10)30 Der Gerechte wird in Ewigkeit nicht wanken, aber die Gottlosen bleiben nicht im Land. (Ps 15,5; Spr 2,22)31 Der Mund des Gerechten bringt als Frucht Weisheit hervor, aber die verkehrte Zunge wird ausgerottet. (Ps 12,4; Ps 37,30; Spr 2,6; Spr 25,11; Hebr 13,15)32 Die Lippen des Gerechten verkünden Gnade, aber der Mund der Gottlosen [verkündet] Verkehrtes. (Pred 10,12; Mt 12,35; Lk 4,22)

Sprüche 10

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Die Sprichwörter Salomos: Ein weiser Sohn macht dem Vater Freude, aber ein unvernünftiger Sohn bereitet der Mutter Kummer.2 Unrechtmäßig erworbener Besitz ist nicht von Dauer, aber ein Leben in Gerechtigkeit rettet vor dem Tod. (Ps 49,7; Pred 2,4)3 Der HERR lässt die Gottesfürchtigen nicht hungern, aber das Verlangen der Gottlosen befriedigt er nicht. (Ps 34,10; Ps 37,25; Mt 6,33)4 Faule Menschen werden schnell arm, fleißige Menschen jedoch werden reich. (Spr 13,4)5 Wer den Sommer über hart arbeitet, ist ein kluger Sohn, wer aber die Ernte verschläft, beschämt seine Eltern.6 Der Gottesfürchtige wird mit Segen überhäuft; der gottlose Mensch aber vertuscht seine bösen Absichten.7 An den Gottesfürchtigen erinnert man sich gerne, der Name eines gottlosen Menschen dagegen gerät in Vergessenheit. (Ps 9,6)8 Wer weise ist, freut sich über die Belehrung, aber wer Unvernünftiges redet, geht daran selbst zugrunde. (Spr 9,8; Mt 7,24)9 Wer ein vorbildliches Leben führt, lebt sicher, wer aber krumme Wege geht, wird bestraft. (Ps 23,4; Jes 33,15; Mt 10,26)10 Menschen, die betrügen, verursachen nur Leid, eine unerschrockene Zurechtweisung dagegen stellt den Frieden wieder her[1].11 Die Worte des Gottesfürchtigen führen zum Leben, der gottlose Mensch aber vertuscht seine bösen Absichten. (Ps 37,30; Spr 13,14; Spr 18,4)12 Hass bewirkt Streit, doch Liebe deckt alle Vergehen zu. (1Kor 13,4; 1Petr 4,1)13 Ein verständiger Mensch spricht weise Worte, ein unverständiger aber sollte mit der Rute bestraft werden. (Spr 10,1)14 Weise Menschen behalten ihr Wissen für sich, aber der geschwätzige Mund eines Narren führt ins Verderben. (Spr 9,9; Spr 13,3; Jak 3,2)15 Der Wohlstand der Reichen ist ihre Burg; das Unglück der Armen aber ist ihre Armut. (Ps 52,9; Spr 18,11; Spr 19,7)16 Der Verdienst des Gottesfürchtigen bereichert sein Leben, den Gottlosen aber verführt sein Geld zur Sünde.17 Wer eine Zurechtweisung annimmt, geht den Weg des Lebens, doch wer sie missachtet, führt andere in die Irre. (Spr 6,23)18 Wer seinen Hass verbirgt, ist ein Lügner, wer andere verleumdet, ist ein Narr.19 Rede nicht zu viel, denn das führt zur Sünde. Sei klug und halte dich mit deinen Worten zurück! (Hi 11,2; Pred 5,1; Jak 3,2)20 Die Worte des Gottesfürchtigen sind wie kostbares Silber; das Herz der Gottlosen dagegen ist wertlos.21 Ein Gottesfürchtiger gibt anderen gute Ratschläge, aber die Narren kommen durch ihren eigenen Unverstand um.22 Der Segen des HERRN allein macht den Menschen reich, durch eigene Sorge kann er nichts hinzufügen. (1Mo 24,35; 1Mo 26,12; 5Mo 8,18; Spr 8,21)23 Unrecht zu tun ist dem Narren ein Vergnügen, der kluge Mensch aber hat an der Weisheit Freude.24 Was der Gottlose fürchtet, das wird eintreffen, aber die Hoffnungen der Gottesfürchtigen werden sich erfüllen. (Ps 145,19; Spr 1,27; Spr 15,8; Mt 5,6)25 Wenn das Unglück wie ein Sturm kommt, fegt es den Gottlosen hinweg, der Gottesfürchtige aber steht für immer auf einem festen Grund. (Ps 15,1; Mt 7,24)26 Eine Qual ist ein fauler Mensch für den, der ihn beschäftigt. Er ist wie Rauch für die Augen oder wie Essig für den Mund.27 Die Ehrfurcht vor dem HERRN verlängert das Leben, die Jahre der Gottlosen aber werden verkürzt. (Ps 55,24; Spr 3,2; Spr 9,11)28 Das Warten der Gottesfürchtigen führt zur Freude, aber die Hoffnungen der Gottlosen werden zerschlagen. (Hi 11,20)29 Der HERR beschützt die Aufrichtigen, aber er vernichtet die, die Unrecht tun.30 Der Gottesfürchtige führt ein sicheres Leben[2], aber die Gottlosen werden aus dem Land vertrieben werden. (Ps 37,29)31 Der Gottesfürchtige erteilt weisen Rat, die Zunge aber, die betrügt, wird abgeschnitten.32 Die Worte der Gottesfürchtigen sind hilfreich, das Reden der Gottlosen aber verdreht die Wahrheit. (Spr 6,12; Pred 12,10)