von Genfer Bibelgesellschaft1Dem Vorsänger. Für Jeduthun. Ein Psalm Asaphs. (Ps 73,1)2Ich rufe zu Gott und will schreien; zu Gott rufe ich, und er wolle auf mich hören! (Ps 55,17)3Zur Zeit meiner Not suche ich den Herrn; meine Hand ist bei Nacht ausgestreckt und ermüdet nicht, meine Seele will sich nicht trösten lassen. (1Mo 21,16; Ps 88,2; Ps 119,153; Ps 120,1; Spr 18,14; Jer 31,15)4Denke ich an Gott, so muss ich seufzen, sinne ich nach, so ermattet mein Geist. (Sela.) (Ps 42,5; Ps 77,12; Ps 143,4; Jon 2,8)5Du hältst meine Augenlider offen; ich werfe mich hin und her und kann nicht reden. (Ps 6,7)6Ich gedenke an die alte Zeit, an die Jahre der Urzeit; (5Mo 32,7; Ps 77,12)7ich gedenke an mein Saitenspiel in der Nacht, ich sinne in meinem Herzen nach, und es forscht mein Geist: (Hi 35,10; Ps 42,9; 1Petr 1,10)8Wird denn der Herr auf ewig verstoßen und niemals wieder gnädig sein? (Ps 74,1; Kla 3,31)9Ist’s denn ganz und gar aus mit seiner Gnade, und ist die Verheißung zunichte für alle Geschlechter? (4Mo 23,19; Ps 6,5; Ps 30,6; Jes 40,8; Kla 3,22; Mt 24,35)10Hat denn Gott vergessen, gnädig zu sein, und im Zorn seine Barmherzigkeit verschlossen? (Sela.) (Ps 25,6; Ps 119,77; Jes 49,15; Jes 63,15)11Und ich sage: Ich will das erleiden, die Änderungen, welche die rechte Hand des Höchsten getroffen hat. (Hi 42,3; Ps 31,22; Ps 73,23; Mk 9,24)12Ich will gedenken an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine Wunder aus alter Zeit, (Ps 105,5)13und ich sinne nach über alle deine Werke und erwäge deine großen Taten: (Ps 1,2; Apg 10,19)14O Gott, dein Weg ist heilig! Wer ist ein so großer Gott wie du, o Gott? (2Mo 15,11; Ps 18,31; Ps 89,7; 1Petr 1,15)15Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht erwiesen an den Völkern! (2Mo 15,13; Ps 72,18; Ps 98,1; Ps 106,8)16Du hast dein Volk erlöst mit deinem Arm, die Kinder Jakobs und Josephs. (Sela.) (Neh 1,10)17Als dich, o Gott, die Wasser sahen, als dich die Wasser sahen, da brausten sie; ja, das Meer wurde aufgeregt. (Ps 114,3; Hab 3,10)18Die Wolken gossen Wasser aus, es donnerte im Gewölk, und deine Pfeile fuhren daher. (Ps 18,15; Hab 3,11)19Deine Donnerstimme erschallte im Wirbelwind, Blitze erhellten den Erdkreis; die Erde erbebte und zitterte. (2Mo 19,18; Ps 97,4)20Dein Weg führte durch das Meer und dein Pfad durch gewaltige Fluten, und deine Fußstapfen waren nicht zu erkennen. (2Mo 14,22; Jos 3,17; Neh 9,11; Jes 43,16)21Du führtest dein Volk wie eine Herde durch die Hand von Mose und Aaron. (Ps 78,52; Jes 63,11; Hos 12,14; Mi 6,4)
1Ein Psalm Asafs, vorzusingen, für Jedutun.2Ich rufe zu Gott und schreie um Hilfe, zu Gott rufe ich, und er erhört mich.3In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn; / meine Hand ist des Nachts ausgereckt und lässt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.4Ich denke an Gott – und bin betrübt; ich sinne nach – und mein Geist verzagt. Sela.5Meine Augen hältst du, dass sie wachen müssen; ich bin so voll Unruhe, dass ich nicht reden kann.6Ich gedenke der uralten Zeiten, der längst vergangenen Jahre. (Ps 143,5)7Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel / und rede mit meinem Herzen, mein Geist muss forschen.8Wird denn der Herr auf ewig verstoßen und keine Gnade mehr erweisen?9Ist’s denn ganz und gar aus mit seiner Güte, und hat die Verheißung für immer ein Ende?10Hat Gott vergessen, gnädig zu sein, hat er sein Erbarmen im Zorn verschlossen? Sela.11Ich sprach: Darunter leide ich, dass die rechte Hand des Höchsten sich so ändern kann.12Darum gedenke ich an die Taten des HERRN, ja, ich gedenke an deine früheren Wunder13und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach.14Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein so mächtiger Gott, wie du, Gott, bist? (2Mo 15,11)15Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.16Du hast dein Volk erlöst mit starkem Arm, die Kinder Jakobs und Josefs. Sela.17Die Wasser sahen dich, Gott, / die Wasser sahen dich und ängstigten sich, ja, die Tiefen tobten.18Die dicken Wolken gossen Wasser, / die Wolken donnerten, und deine Pfeile fuhren einher.19Dein Donner rollte, Blitze erhellten den Erdkreis, die Erde erbebte und wankte.20Dein Weg ging durch das Meer / und dein Pfad durch große Wasser; doch niemand sah deine Spur. (2Mo 14,21)21Du führtest dein Volk wie eine Herde durch die Hand von Mose und Aaron.
1Dem Chorleiter. Nach der Weise Jedutuns. Ein Psalmlied von Asaf.2Ich schreie zu Gott, so laut ich kann. / Ich schreie zu Gott, dass er mich hört.3In meiner Not suche ich den Herrn. / Die ganze Nacht strecke ich die Hand nach ihm aus. / Ich finde einfach keinen Trost.4Denk ich an Gott, dann stöhne ich nur, / sinne ich nach, verlier ich den Mut. ♪5Meine Augenlider hältst du mir offen, / ich bin so verstört, dass ich nicht reden kann.6Ich denke über Früher nach, / die längst vergangenen Jahre,7an mein Saitenspiel in der Nacht. / Ich erwäge es im Herzen, / durchforsche es mit meinem Geist.8Wird der Herr denn für immer verwerfen? / Wird er nicht wieder gnädig sein?9Ist seine Güte für immer vorbei? / Gilt sein Versprechen in Zukunft nicht mehr?10Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? / Hat er im Zorn sein Erbarmen versperrt? ♪11Da sagte ich: „Das ist mein Schmerz, / dass der Höchste sich jetzt anders verhält.“12Ich will mich erinnern an die Taten Jahwes, / an dein wunderbares Wirken von einst.13Ich will dein Handeln bedenken, / verstehen, was du bewirkst.14Alles, was du tust, ist heilig, Gott! / Wer ist ein so großer Gott wie du?15Du bist der Gott, der Wunder vollbringt! / Den Völkern hast du deine Macht gezeigt.16Dein Volk hast du mit starker Hand befreit, / die Nachkommen Jakobs und Josefs. ♪17Die Wassermassen sahen dich, Gott, / das Meer sah dich und erbebte. / Auch in seinen Tiefen tobte es.18Die Wolken gossen Regenfluten aus / und ließen den Donner erdröhnen. / Und deine Pfeile fuhren hin und her.19Dein Donner rollte im Wirbelsturm, / Blitze erhellten die Welt, / es zitterte und bebte die Erde.20Dein Weg führte durchs Meer, / dein Pfad durch mächtige Wasser. / Doch deine Spuren hat niemand erkannt.21Wie eine Herde hast du dein Volk geführt, / geleitet durch Mose und Aaron.
To the choirmaster: according to Jeduthun. A Psalm of Asaph.
1I cry aloud to God, aloud to God, and he will hear me. (Ps 3,4)2In the day of my trouble I seek the Lord; in the night my hand is stretched out without wearying; my soul refuses to be comforted. (1Mo 37,35; Ps 20,1; Ps 50,15; Ps 63,6; Ps 86,7; Ps 143,6; Jes 26,9; Jes 26,16)3When I remember God, I moan; when I meditate, my spirit faints. Selah (Ps 42,5; Ps 42,11; Ps 43,5)4You hold my eyelids open; I am so troubled that I cannot speak. (1Mo 41,8)5I consider the days of old, the years long ago. (5Mo 32,7; Ps 44,1; Ps 77,10; Ps 143,5; Jes 51,9)6I said,[1] “Let me remember my song in the night; let me meditate in my heart.” Then my spirit made a diligent search: (Ps 4,4; Ps 42,8)7“Will the Lord spurn forever, and never again be favorable? (Ps 44,9; Ps 85,1)8Has his steadfast love forever ceased? Are his promises at an end for all time? (Röm 9,6)9Has God forgotten to be gracious? Has he in anger shut up his compassion?” Selah (Jes 49,15; Hab 3,2)10Then I said, “I will appeal to this, to the years of the right hand of the Most High.”[2] (Ps 118,15)11I will remember the deeds of the LORD; yes, I will remember your wonders of old. (Ps 77,5; Ps 105,5)12I will ponder all your work, and meditate on your mighty deeds. (Ps 9,11; Ps 90,16)13Your way, O God, is holy. What god is great like our God? (Ps 35,10; Ps 73,17)14You are the God who works wonders; you have made known your might among the peoples. (Ps 72,18; Ps 106,8)15You with your arm redeemed your people, the children of Jacob and Joseph. Selah (2Mo 6,6; 5Mo 9,29; Ps 74,2)16When the waters saw you, O God, when the waters saw you, they were afraid; indeed, the deep trembled. (2Mo 14,21; Jos 3,15; Jos 3,16; Ps 114,3; Hab 3,10)17The clouds poured out water; the skies gave forth thunder; your arrows flashed on every side. (Ps 18,14; Ps 68,33)18The crash of your thunder was in the whirlwind; your lightnings lighted up the world; the earth trembled and shook. (Ps 18,7; Ps 97,4; Ps 104,7)19Your way was through the sea, your path through the great waters; yet your footprints were unseen.[3] (Ps 36,6; Hab 3,15)20You led your people like a flock by the hand of Moses and Aaron. (2Mo 13,21; 2Mo 14,19; Ps 78,52; Ps 78,53; Ps 80,1; Jes 63,11; Jes 63,12)
For the director of music. For Jeduthun. A psalm of Asaph.
1I cried out to God for help. I cried out to God to hear me.2When I was in trouble, I looked to the Lord for help. During the night I lifted up my hands in prayer. But I refused to be comforted.3God, I remembered you, and I groaned. I thought about you, and I became weak.4You kept me from going to sleep. I was so troubled I couldn’t speak.5I thought about days gone by. I thought about the years of long ago.6I remembered how I used to sing praise to you in the night. I thought about it, and here is what I asked myself.7‘Will the Lord turn away from us for ever? Won’t he ever show us his kindness again?8Has his faithful love disappeared for ever? Has his promise failed for all time?9Has God forgotten to help us? Has he held back his tender love because he was angry?’10Then I thought, ‘Here is what gives me hope. For many years the Most High God showed how powerful he is.11LORD, I will remember what you did. Yes, I will remember your miracles of long ago.12I will spend time thinking about everything you have done. I will consider all your mighty acts.’13God, everything you do is holy. What god is as great as our God?14You are the God who does miracles. You show your power among the nations.15With your mighty arm you set your people free. You set the children of Jacob and Joseph free.16God, the water of the Red Sea saw you. It saw you and boiled up. The deepest waters were stirred up.17The clouds poured down rain. The skies rumbled with thunder. Lightning flashed to and fro like arrows.18Your thunder was heard in the violent storm. Your lightning lit up the world. The earth trembled and shook.19Your path led through the Red Sea. You walked through the mighty waters. But your footprints were not seen.20You led your people like a flock. You led them by the hands of Moses and Aaron.