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Hiob 8

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft

Die erste Rede des Bildad

1 Da antwortete Bildad, der Schuchiter, und sprach: (Hi 18,1; Hi 25,1) 2 Wie lange willst du solche Reden führen, [wie lange] sollen die Worte deines Mundes wie heftiger Wind sein? (Hi 15,2) 3 Beugt denn Gott das Recht, oder verkehrt der Allmächtige die Gerechtigkeit? (1Mo 18,25; 2Chr 19,7; Hi 34,10; Ps 89,15; Röm 3,5) 4 Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so hat er sie dahingegeben in die Gewalt ihrer Missetat. (Hi 1,18; Hes 18,4; Hes 18,20) 5 Bist du es aber, so suche Gott ernstlich und flehe um Gnade zu dem Allmächtigen! (Hi 5,8; Hi 11,13) 6 Wenn du lauter und aufrichtig bist, so wird er sich um deinetwillen aufmachen und dein gerechtes Heim wiederherstellen. (Ps 18,26) 7 Da wird dein früheres Glück im Vergleich zu deinem späteren klein sein! (Hi 42,10) 8 Denn frage doch das frühere Geschlecht und beherzige das, was ihre Väter erforscht haben! (5Mo 32,7; Hi 15,17) 9 Denn von gestern sind wir und wissen nichts; ein Schatten nur sind unsere Tage auf Erden. (1Chr 29,15; Hi 14,1; Ps 90,5) 10 Sind sie es nicht, die dich belehren, es dir sagen und Sprüche hervorholen aus ihrem Herzen? (Hi 12,7; Ps 145,4; Spr 16,23; Mt 12,35; Mt 13,52) 11 Schießt der Papyrus ohne Sumpf empor, oder gedeiht das Riedgras ohne Wasser? (2Mo 2,3; Jes 19,5) 12 Noch steht es in vollem Trieb, ist nicht zum Schneiden reif — da verdorrt es schon vor allem anderen Gras. (Ps 129,6; Jak 1,9; 1Petr 1,24) 13 Das ist der Weg all derer, die Gott vergessen; ja, die Hoffnung des Ruchlosen geht zugrunde! (Ps 1,4; Ps 9,18; Spr 10,28; Spr 11,7; Jes 28,15; Jer 17,5) 14 Seine Zuversicht wird abgeschnitten, und sein Vertrauen ist ein Spinngewebe. (Jes 59,5) 15 Er stützt sich auf sein Haus, aber es hält nicht stand; er hält sich daran fest, aber es bleibt nicht stehen. (Hi 27,18; Spr 14,11) 16 Er steht voll Saft im Sonnenschein, und seine Ranken überziehen seinen Garten; (Hi 21,7; Ps 37,35) 17 über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, auf ein Haus von Steinen schaut er hin. (Hi 29,19; Jes 40,24; Mk 11,20; Jud 1,12) 18 Doch wenn man ihn von seiner Stätte wegreißt, so verleugnet sie ihn: »Ich habe dich nie gesehen!« (Hi 7,10; Ps 37,36; Spr 12,3) 19 Siehe, das ist die Freude seines Weges, und aus dem Staub werden andere wachsen. (1Sam 2,8; Hi 20,5; Hi 34,15; Ps 113,7; Mt 13,20) 20 Siehe, Gott verwirft den Unschuldigen nicht, und er reicht auch keinem Übeltäter die Hand; (Ps 34,16; Ps 37,17; Ps 37,23; Spr 10,9; Jes 59,1; Mi 3,3) 21 während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Freudengeschrei, (Ps 30,12; Ps 126,2) 22 werden deine Hasser mit Schande bekleidet werden, und das Zelt der Gottlosen wird nicht mehr sein! (Hi 12,6; Ps 6,11; Ps 52,7; Spr 14,11) 

Bibeltext der Schlachter
Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Hiob 8

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk

ERSTE REDE BILDADS

Gesetz der Vergeltung

1 Da antwortete Bildad von Schuach und sprach: 2 Wie lange noch willst du derlei reden? / Nur heftiger Wind sind die Worte deines Mundes. 3 Beugt etwa Gott das Recht / oder beugt der Allmächtige die Gerechtigkeit? (5Mo 32,4; Hi 34,10) 4 Haben deine Kinder gefehlt gegen ihn, / gab er sie der Gewalt ihres Frevels preis. (Hi 1,13) 5 Wenn du mit Eifer Gott suchst, / an den Allmächtigen dich flehend wendest, 6 wenn du rein bist und recht, / dann wird er über dich wachen / und dein Heim wiederherstellen, wie es dir zusteht. 7 Und war dein Anfang auch gering, / dein Ende wird gewaltig groß. 

Zeugnis der Erfahrung

8 Ja, frag nur das frühere Geschlecht / und merk dir, was die Väter erforschten! (Hi 15,18; Ps 78,3) 9 Wir sind von gestern nur und wissen nichts, / wie Schatten sind auf Erden unsre Tage. 10 Unterweisen sie dich nicht, sprechen sie nicht zu dir, / geben sie dir nicht Worte aus ihrem Herzen? 11 Wächst ohne Sumpf das Schilfrohr hoch, / wird Riedgras ohne Wasser groß? 12 In Blüte und noch nicht gemäht, / verwelkt es schon vor allem Gras. 13 So sind die Wege aller, die Gott vergessen, / so wird die Hoffnung des Ruchlosen zunichte. (Spr 10,28) 14 Ein zartes Gewebe ist seine Zuversicht, / ein Spinnennetz ist sein Vertrauen. 15 Er verlässt sich auf sein Haus, doch es hält nicht stand, / er klammert sich daran, doch es bleibt nicht stehen. 16 In vollem Saft steht er vor der Sonne, / seine Zweige überwuchern seinen Garten, 17 im Geröll verflechten sich seine Wurzeln, / zwischen Steinen halten sie sich fest.[1] 18 Tilgt man ihn aus an seiner Stätte, / verleugnet sie ihn: Nie habe ich dich gesehen. 19 Siehe, das ist die Freude seines Weges / und andere sprossen aus dem Staub. 20 Siehe, Gott verschmäht den Schuldlosen nicht, / die Hand der Boshaften aber hält er nicht fest. 21 Mit Lachen wird er deinen Mund noch füllen, / deine Lippen mit Jubel. 22 Deine Hasser werden sich kleiden in Schmach, / das Zelt der Frevler besteht nicht mehr. (Ps 6,11; Spr 14,11) 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

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