1Und Hiob antwortete und sprach: (Hi 6,1; Hi 9,1; Hi 12,1; Hi 16,1; Hi 19,1; Hi 21,1; Hi 23,1)2Wie hast du doch den Ohnmächtigen unterstützt und dem machtlosen Arm geholfen! (1Kön 18,27; Hi 12,2; Ps 68,20; Ps 94,17; Jer 17,14)3Wie hast du den beraten, dem Weisheit fehlt, und Einsicht in Fülle mitgeteilt! (Hi 12,2; Hi 16,2; Hi 17,10)4Wen hast du mit deinen Worten getroffen, und wessen Odem ist aus dir hervorgegangen? (1Kön 22,23; Hi 20,3; Lk 9,55; 1Joh 4,1)5Die Schatten werden von Zittern erfasst unter den Wassern und ihren Bewohnern. (Hi 4,14; Hi 21,6; Jer 23,9; Dan 5,6)6Das Totenreich liegt enthüllt vor Ihm, und der Abgrund hat keine Decke. (Ps 139,8; Spr 15,11; Hebr 4,13)7Er spannt den Norden aus über der Leere und hängt die Erde über dem Nichts auf. (Ps 104,2; Jes 40,21)8Er bindet die Wasser in seinen Wolken zusammen, und das Gewölk zerreißt nicht unter ihrem Gewicht. (1Mo 1,6; Hi 37,11; Spr 8,28; Spr 30,4)9Er verschließt den Anblick des Thrones, er breitet sein Gewölk darüber. (2Mo 20,21; Ps 97,2)10Er hat einen Kreis abgesteckt auf der Oberfläche der Wasser bis zur Grenze von Licht und Finsternis. (1Mo 1,4; 1Mo 8,22; Hi 38,8)11Die Säulen des Himmels erbeben und erschrecken vor seinem Schelten. (Nah 1,5)12Durch seine Kraft erregt er das Meer, und mit seinem Verstand zerschlägt er das Ungeheuer. (2Mo 14,21; Hi 38,10; Ps 93,4; Jer 31,35)13Durch seinen Hauch wird der Himmel klar; mit seiner Hand durchbohrt er die flüchtige Schlange. (Spr 25,23; Jes 27,1; Lk 12,54; Offb 12,9)14Siehe, das sind die Umrisse seiner Wege; wie leise ist das Wort, das wir davon vernehmen! Aber den Donner seiner Macht — wer versteht ihn? (Hi 11,7; Ps 139,6; Röm 11,33)
1Da antwortete Ijob und sprach:2Wie hilfst du doch dem Schwachen auf, / stehst du bei dem kraftlosen Arm! (2Mo 6,6; 5Mo 4,34; Ps 89,11; Jes 62,8; Lk 1,51)3Wie gut rätst du dem, der nicht weise ist, / tust ihm Wissen in Fülle kund! (Jer 18,18)4Wem trägst du die Reden vor / und wessen Atem geht von dir aus? (1Mo 2,7)
Größe der Allmacht Gottes
5Die Totengeister zittern drunten, / die Wasser mit ihren Bewohnern. (Jes 14,4)6Nackt liegt die Unterwelt vor ihm, / keine Hülle deckt den Abgrund. (Ps 139,8; Spr 15,11)7Er spannt über dem Leeren den Norden, / hängt die Erde auf am Nichts. (Ps 48,3; Jes 14,13)8Er bindet das Wasser in sein Gewölk; / doch birst darunter die Wolke nicht.9Er verschließt den Anblick seines Throns / und breitet darüber sein Gewölk.10Eine Grenze zieht er rund um die Wasser / bis an den Rand von Licht und Finsternis. (1Mo 1,7)11Die Säulen des Himmels erzittern, / sie erschrecken vor seinem Drohen.12Durch seine Kraft stellt still er das Meer, / durch seine Klugheit zerschmettert er Rahab. (Hi 7,12; Hi 9,13; Jes 51,9)13Durch seinen Hauch wird heiter der Himmel, / seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange. (Jes 27,1)14Seht, das sind nur die Säume seines Waltens; / wie ein Flüstern ist das Wort, / das wir von ihm hören. Doch das Donnern seiner Macht, / wer kann es begreifen? (Sir 43,32)