1Als sich inzwischen das Volk zu Tausenden gesammelt hatte, sodass sie aufeinander traten, begann er zuerst zu seinen Jüngern zu sprechen: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welcher die Heuchelei ist! (2Mo 12,15; 2Mo 12,19; Mt 16,6; Mt 16,12; Mt 23,3; 1Kor 5,6)2Es ist aber nichts verdeckt, das nicht aufgedeckt werden wird, und nichts verborgen, das nicht bekannt werden wird. (Pred 12,14; Lk 8,17; Röm 2,16; 1Kor 4,5; 1Tim 5,24)3Alles, was ihr im Finstern redet, wird man darum im Licht hören, und was ihr in den Kammern ins Ohr gesprochen habt, wird auf den Dächern verkündigt werden. (Mt 10,27; 2Kor 4,2)4Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts Weiteres tun können. (Jes 51,12; Joh 15,14; 1Petr 3,14)5Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch, den fürchtet! (Jes 8,13; Mt 25,41; Hebr 12,29)6Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Groschen? Und nicht ein Einziger von ihnen ist vor Gott vergessen. (Hi 38,41; Ps 104,27; Mt 10,29)7Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. (Ps 8,5)8Ich sage euch aber: Jeder, der sich zu mir bekennen wird vor den Menschen, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen bekennen vor den Engeln Gottes; (1Sam 2,30; Ps 119,46; Mt 10,32; Röm 1,16; 2Tim 1,8)9wer mich aber verleugnet hat vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes. (Mt 10,33; Lk 9,26)10Und jedem, der ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden. (Mt 12,32; 1Tim 1,13; Hebr 6,4)11Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt; (Mk 13,11; Lk 21,12; Apg 4,8)12denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt. (2Mo 4,11; Lk 21,15; Apg 6,10)
Das Gleichnis vom reichen Narren
13Es sprach aber einer aus der Volksmenge zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teilen soll!14Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt?15Er sagte aber zu ihnen: Habt acht und hütet euch vor der Habsucht! Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat. (Ps 49,7; Ps 119,36; Mt 4,4; 1Tim 6,7; Hebr 13,5)16Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen. (1Mo 26,12; 1Mo 41,47; Ps 73,3; Ps 73,12)17Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? (Jes 58,7; Röm 12,13; 1Tim 6,17)18Und er sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter aufspeichern (5Mo 14,22; Pred 5,18; 1Kor 4,7; Jak 4,13)19und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes! (Ps 62,11; Pred 12,1; Mt 6,19; Phil 3,18; Jak 5,5)20Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast? (Hi 27,8; Ps 39,7; Pred 4,8; Jer 17,11; 1Thess 5,3)21So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott! (Lk 12,33; 1Tim 6,18)
Von unnützen Sorgen
22Und er sprach zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt. (Phil 4,6; 1Petr 5,7)23Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung. (1Mo 19,17)24Betrachtet die Raben! Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie doch. Wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel! (Hi 38,41; Ps 147,9; Mt 12,12; Lk 12,7)25Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? (Ps 39,6; Pred 8,8)26Wenn ihr nun nicht einmal das Geringste vermögt, was sorgt ihr euch um das Übrige? (Pred 7,13; Lk 12,29; 1Petr 5,7)27Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber: Selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit ist nicht gekleidet gewesen wie eine von ihnen! (1Kön 10,1)28Wenn aber Gott das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr euch, ihr Kleingläubigen! (Jes 40,6; Mt 8,26; Mt 14,31; 1Petr 1,24)29Und ihr sollt auch nicht danach trachten, was ihr essen oder was ihr trinken sollt; und beunruhigt euch nicht! (1Kor 7,32)30Denn nach all diesem trachten die Heidenvölker der Welt; euer Vater aber weiß, dass ihr diese Dinge benötigt. (Mt 6,8; Mt 6,22; Mt 6,33)31Trachtet vielmehr nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (1Kön 3,13; Mt 13,44; Joh 6,27; Röm 8,32)32Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben. (Jes 41,14; Mt 25,34; 1Kor 1,26; Jak 2,5; 2Petr 1,11; Offb 2,10)33Verkauft eure Habe und gebt Almosen! Macht euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nicht vergeht, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte ihr Zerstörungswerk treibt. (Mt 6,20; Lk 18,22; Apg 2,45; Apg 4,34; 1Tim 6,19)34Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Phil 3,20; Hebr 11,14)
Ermahnung zur Wachsamkeit
35Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; (2Mo 12,11; Mt 25,4; 1Petr 1,13)36und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. (Mk 13,35)37Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen[1] und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. (Mt 24,46; Lk 21,36; Joh 12,26; Offb 7,17; Offb 16,15)38Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte! (Mt 14,25)39Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. (1Thess 5,2; Offb 3,3)40Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint. (Mt 24,42; Mt 25,13)41Da sprach Petrus zu ihm: Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?42Der Herr aber sprach: Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter[2], den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? (Apg 20,28; 1Kor 4,2; 1Petr 4,10)43Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! (Lk 12,37)44Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. (Mt 25,21)45Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen! und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen (Pred 8,11; Lk 20,10; Lk 21,34; 2Petr 3,3)46so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzweihauen und ihm sein Teil mit den Ungläubigen geben. (Offb 2,16; Offb 21,8)47Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereithielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge erleiden müssen; (Jak 4,17)48wer ihn aber nicht kannte und doch tat, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge erleiden müssen. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern. (Mt 11,22; Mt 25,15; Joh 15,22; Röm 2,12; Hebr 2,2)
Das Bekenntnis zu Christus bringt Trennung
49Ich bin gekommen, ein Feuer auf die Erde zu bringen, und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet! (Jes 10,17; Mt 3,11; Mk 9,49)50Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist! (Mk 10,38)51Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf Erden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung! (Lk 2,14; Lk 2,34; Apg 14,2)52Denn von nun an werden fünf in einem Haus entzweit sein, drei mit zweien und zwei mit dreien; (Ps 41,8; Joh 7,43; Apg 28,24)53der Vater wird mit dem Sohn entzweit sein und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. (Mi 7,5; Sach 13,3; Mt 10,21)
Zeichen der Zeit. Ermahnung zu Versöhnlichkeit
54Er sprach aber auch zu der Volksmenge: Wenn ihr das Gewölk aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr sofort: Es gibt Regen!, und es geschieht auch so. (1Kön 18,44)55Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß!, und es geschieht auch so. (Ps 78,26; Hl 4,16; Apg 27,13; Apg 28,13)56Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr beurteilen; wie kommt es aber, dass ihr diese Zeit nicht beurteilt? (Lk 19,42; Lk 20,1; Joh 12,37)57Und warum entscheidet ihr nicht von euch selbst aus, was recht ist? (Röm 2,14)58Denn wenn du mit deinem Widersacher zur Obrigkeit gehst, so gib dir auf dem Weg Mühe, von ihm loszukommen, damit er dich nicht vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und der Gerichtsdiener dich ins Gefängnis wirft. (Mt 5,25)59Ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Groschen bezahlt hast! (Mt 5,26)
1I mellemtiden stimlede tusindvis af mennesker sammen omkring Jesus, så de nærmest trådte på hinanden. Jesus talte til folkeskaren, men tænkte især på disciplene: „Pas på! Hold jer fra farisæernes surdej, hykleriet. (Mt 10,26)2Hvad der er skjult nu, vil blive åbenbaret engang. Det, som nu er hemmeligt, vil blive kendt.3Hvad I har sagt i mørket, vil komme frem i lyset, og hvad I har hvisket bag lukkede døre, vil blive udråbt offentligt.
At have tillid til Gud
4Jeg siger jer, mine venner: Vær ikke bange for dem, som nok kan slå jer ihjel rent fysisk, men ikke har magt over, hvad der sker med jer bagefter. (Mt 10,28)5Lad mig fortælle jer, hvem I skal frygte: Frygt ham, der efter at I er slået ihjel, har magt til at kaste i Helvede. Ja, ham skal I frygte.6Hvad koster fem spurve? Nogle få mønter måske. Men ikke én af dem er glemt hos Gud.7Selv hårene på jeres hoved har Gud tal på. Så vær ikke bange. I er mere værd end mange spurve.
At vedkende sig Jesus
8Det siger jeg jer: Dem, der åbent og offentligt vedkender sig Menneskesønnen, vil jeg også åbent vedkende mig over for Guds engle. (Mt 10,19; Mt 10,32; Mt 12,32)9Men dem, der offentligt nægter at kendes ved mig, vil jeg heller ikke kendes ved over for Guds engle.10De, der taler negativt om Menneskesønnen, kan godt blive tilgivet, men de, der håner Helligånden, afskærer sig selv fra tilgivelse.11Når I bliver stillet for retten i synagogerne eller skal forsvare jer over for myndigheder og øvrighedspersoner, skal I ikke bekymre jer om, hvad I skal sige til jeres forsvar,12for Helligånden vil på sådanne tidspunkter inspirere jer til, hvad I skal sige.”
Verdens eller Guds rigdom?
13En mand fra mængden råbte: „Mester, sig til min bror, at han skal dele min fars arv med mig!”14Jesus svarede: „Gud har ikke sendt mig for at være dommer i jeres retssager.”15Så tilføjede han henvendt til de omkringstående: „Vogt jer for al slags pengebegær, for økonomisk velstand kan ikke skænke jer livet.”16Derpå fortalte Jesus en historie: „En rig mand havde en gård, hvis marker havde givet en rekordstor høst.17Han spekulerede derfor på, hvad han skulle gøre, for han havde ikke plads til den enorme høst.18Til sidst sagde han til sig selv: ‚Jeg vil rive mine lader ned og bygge nogle endnu større, så jeg kan få det hele under tag.19Derefter vil jeg tage den med ro og sige til mig selv: Nu har du samlet nok til mange år, og det er på tide, du nyder livet. Spis, drik og vær glad!’20Men Gud sagde til ham: ‚Du er en tåbe! I nat skal du dø! Hvem skal så have alt det, du har skrabet sammen?’21Sådan går det den, der kun tænker på at samle sig rigdomme på jorden i stedet for at tjene Gud.”
Om at stole på Gud
22Jesus fortsatte, nu henvendt til sine disciple: „Det er grunden til, at jeg siger, at I ikke skal bekymre jer for, om I nu også har mad at spise og tøj at tage på. (Mt 6,19; Mt 6,25)23Livet er jo mere end maden og tøjet.24Se på ravnene. De hverken sår eller høster, og de samler ikke forråd, men alligevel giver Gud dem, hvad de har brug for. Er I ikke meget mere værd end fuglene?25Hvad hjælper det at bekymre sig? Kan I derved lægge bare én dag til jeres liv?26Hvis altså uro og ængstelse ikke kan ændre noget, hvorfor så i det hele taget gøre sig bekymringer?27Se på liljerne, hvordan de vokser uden at gøre sig anstrengelser. De hverken spinder eller væver. Men det siger jeg jer: Ikke engang Salomon i al sin kongepragt var klædt så smukt som dem.28Når Gud nu sørger for blomsterne, der folder sig ud i dag og visner i morgen, skulle han så ikke sørge for jer? Hvor er jeres tro dog lille!29-30I skal ikke være så optaget af, hvad I skal spise og drikke. Det går folk ude i verden højt op i, men I skal ikke bekymre jer om sådan noget, for jeres Far i Himlen ved, at I har brug for det.31Nej, søg først Guds rige, så skal I få alt det andet i tilgift.32Vær ikke bange, du lille flok, for jeres Far har besluttet at give jer del i sit Rige.33Sælg hvad I har og giv pengene til dem, der er i nød. Skaf jer punge, der aldrig bliver slidt op, og rigdomme i Himlen, der aldrig mister deres værdi, for dér bliver der hverken stjålet eller ødelagt noget.34Hvor jeres rigdomme er, vil også jeres tanker være.
Vær altid parat
35-36Vær altid parate og hold lamperne tændt som tjenere, der venter på, at deres herre skal komme hjem efter en bryllupsfest, så de kan lukke op for ham, lige så snart han banker på døren. (Mt 24,42)37Velsignede er de, som han således finder parate, når han kommer tilbage. Det siger jeg jer: Han vil tage et forklæde på og få dem til at sætte sig til bords for selv at varte dem op.38Måske kommer han ikke før midnat, måske først i de tidlige morgentimer. Men i alle tilfælde bliver de tjenere velsignet, som står parate til at tage imod ham.39Hvis en husejer var klar over, hvornår der ville komme en tyv, ville han holde vagt for at forhindre et indbrud.40Sådan skal I være parate, for Menneskesønnen kommer på et tidspunkt, I ikke regner med.”41Peter spurgte: „Er det med henblik på os, du fortæller den historie, eller gælder det alle?”42Jesus svarede: „En klog og god forvalter passer sin herres ejendom godt og sørger for, at alle de øvrige tjenere får noget at spise til rette tid.43Lykkelig den forvalter, som trofast er i gang med at udføre sit arbejde, når hans herre vender tilbage.44Det siger jeg jer: Hans herre vil give ham ansvaret for alt, hvad han ejer.45Men hvis forvalteren tænker: ‚Det varer nok længe, inden min herre viser sig’, kan han give sig til at mishandle alle tjenestefolkene, alt imens han selv fester og drikker.46Når så hans herre kommer på et uventet tidspunkt, bliver forvalteren hårdt straffet og kommer til at dele skæbne med de vantro.47Når han bliver straffet så hårdt, er det fordi, han var blevet bedt om at holde sig parat, og han udmærket vidste, hvad hans herre havde befalet ham at gøre. Alligevel gjorde han det ikke.48Men de, der ikke kender deres herres vilje og gør sig skyldige i noget, de fortjener straf for, vil få en mildere straf, for man forlanger mest af dem, der har fået mest betroet.
Nogle vil tage imod Jesus, andre vil blive hans fjender
49Jeg er kommet for at sætte verden i brand, og hvor ville jeg ønske, at ilden allerede havde fænget! (Mt 10,34)50Men jeg skal igennem en lidelsens dåb, og indtil det er overstået, gruer jeg for det.51Tro ikke, at fordi jeg er kommet til denne jord, vil der være fred og ingen fare. Nej, der vil blive splid blandt mennesker.52Fra nu af vil fem personer i samme familie være indbyrdes uenige, tre mod to og to mod tre.53En far og en søn vil blive uenige, og ligeledes en mor og en datter, en svigermor og svigerdatter.”
Om at forstå tidens tegn
54Derpå sagde Jesus henvendt til folkeskaren omkring ham: „Når I ser skyerne trække sammen i vest, siger I straks: ‚Nu bliver det regn.’ Det har I ret i. (Mt 16,2)55Og når vinden kommer fra syd, siger I: ‚Det bliver varmt i dag.’ Det har I også ret i.56Alligevel bedrager I jer selv. I kan tyde jordens og himlens tegn. Hvorfor kan I så ikke tyde tidens tegn?”
Om at få sin sag bragt i orden, inden det er for sent
57Til sidst sagde Jesus: „Hvorfor kan I ikke selv bedømme, hvad der er det rigtige? (Mt 5,25)58Er der nogen, som anklager dig for ikke at have betalt din gæld, så gør, hvad du kan, for at få sagen bragt i orden, inden det er for sent. Ellers ender sagen hos dommeren, som vil overgive dig til retsbetjenten, og retsbetjenten vil sætte dig i fængsel.59Det siger jeg dig: Du slipper aldrig ud derfra, medmindre din gæld bliver betalt fuldt ud!”