1؛ خداوند به يوشع فرمود: (اعداد 35:6; تثنيه 19:1)2«به مردم اسرائيل بگو كه شهرهای پناهگاه را كه قبلاً دستورات آن را توسط موسی به شما داده بودم[1]، تعيين كنند، (اعداد 1:1; اعداد 35:1; 1تواريخ 1:1; 1تواريخ 6:1)3تا اگر كسی مرتكب قتل غيرعمد شود به آنجا پناه ببرد و از انتقام بستگان مقتول در امان باشد.4وقتی قاتل به يكی از اين شهرها برسد بايد به دروازهٔ شهر كه محل قضاوت است برود و قضيه را برای بزرگان شهر شرح دهد. آنها نيز بايد او را به داخل شهر برده، مكانی برای زندگی كردن به او بدهند تا پيش ايشان بماند.5اگر يكی از بستگان مقتول برای كشتن قاتل بيايد، نبايد قاتل را تسليم نمايند، چون او به طور تصادفی مرتكب عمل قتل شده است، نه از روی كينه و غرض.6او بايد تا زمان محاكمهاش در حضور مردم، و تا وفات رئيس كهنهای كه در زمان واقعه بر مصدر كار بوده است، در آن شهر بماند. اما بعد از آن، آزاد است و میتواند به شهر و خانهٔ خود بازگردد.»7پس اين شهرها برای پناهگاه اختصاص يافتند: قادش جليل در كوهستان نفتالی، شكيم در كوهستان افرايم و قريهٔ اربع (كه حبرون نيز ناميده میشد) در كوهستان يهودا.8همچنين در سمت شرقی رود اردن، در شرق اريحا، اين شهرها برای پناهگاه اختصاص يافتند: باصر در صحرا از ملک قبيلهٔ رئوبين، راموت در جلعاد از ملک قبيلهٔ جاد و جولان در باشان از ملک قبيلهٔ منسی.9شهرهای پناهگاه، هم برای اسرائيلیها بود و هم برای غريبانی كه در ميان ايشان زندگی میكردند، تا اگر كسی تصادفاً مرتكب قتل شود، به يكی از آنها فرار كند تا قبل از محاكمهاش در حضور مردم، به دست مدعی خون مقتول، كشته نشود.
1Der HERR sprach zu Josua:2»Befiehl dem Volk, Städte auszuwählen, die als Zufluchtsorte dienen sollen, wie ich es euch schon durch Mose gesagt habe.3Sie sollen jedem Schutz bieten, der ohne Absicht einen Menschen getötet hat. An diesen Orten ist man vor der Blutrache sicher.4Wer dorthin flieht, muss sich gleich am Stadttor den führenden Männern des Ortes stellen und seinen Fall schildern. Dann soll er in die Stadt aufgenommen werden und eine Unterkunft erhalten.5Wenn jemand ihn verfolgt, um den Getöteten zu rächen, dürfen die Einwohner der Stadt ihn nicht ausliefern. Denn er hat die Tat nicht vorsätzlich, sondern aus Versehen begangen.6Er soll an dem Zufluchtsort in Sicherheit sein, bis ein Gericht über ihn entschieden hat. Wird er freigesprochen, soll er bis zum Tod des Hohenpriesters in der Stadt bleiben. Erst dann darf der Totschläger in seine Heimatstadt zurückkehren, aus der er fliehen musste.«7Die Israeliten wählten folgende Zufluchtsstädte aus: Kedesch im Bergland von Naftali in Galiläa, Sichem im Bergland von Ephraim und Kirjat-Arba, das heutige Hebron, im Bergland von Juda.8Östlich des Jordan bestimmten sie Bezer, das in der Steppe der Hochebene weit im Osten von Jericho liegt und zum Stamm Ruben gehört, dann Ramot im Land Gilead im Stammesgebiet von Gad und schließlich Golan im Land Baschan im Gebiet von Manasse.9Diese Städte wurden für alle Israeliten und für alle Ausländer, die unter ihnen lebten, als Zufluchtsorte festgelegt. Dorthin konnte jeder fliehen, der unabsichtlich einen Menschen getötet hatte. Hier war er vor der Blutrache sicher, bis ein Gericht über ihn entschieden hatte.