1-3شب«عيد پِسَح» فرا رسيد و عيسی با شاگردان خود بر سر سفرهٔ شام نشست. عيسی میدانست كه اين آخرين شب عمر او بر زمين است و بزودی نزد خدای پدر به آسمان باز خواهد گشت، بنابراين محبت خود را به كمال به شاگردانش نشان داد. شيطان كه يهودای اِسخريوطی (پسر شمعون) را از قبل فريب داده بود تا به عيسی خيانت كند، در وقت شام به فكر او انداخت تا در همان شب نقشهٔ خود را عملی سازد. عيسی میدانست كه خدا اختيار همه چيز را به دست او سپرده است و از نزد خدا آمده و بار ديگر به نزد او باز میگردد.4پس، از سر شام برخاست، لباس خود را درآورد، حولهای به كمر بست،5آب در لگن ريخت و به شستن پايهای شاگردان و خشک كردن آنها با حوله پرداخت.6وقتی به شمعون پطرس رسيد، پطرس به او گفت: «استاد، شما نبايد پايهای ما را بشوييد.»7عيسی جواب داد: «اكنون علت كار مرا درک نمیكنی؛ ولی يک روز خواهی فهميد.»8پطرس باز اصرار كرد: «نه، هرگز نمیگذارم شما پاهای مرا بشوييد.» عيسی فرمود: «اگر نگذاری، رابطهمان قطع میشود.»9پطرس با عجله گفت: «پس حالا كه اينطور است، نه فقط پا، بلكه دست و صورتم را نيز بشوييد.»10عيسی جواب داد: «كسی كه تازه حمام كرده، فقط كافی است كه پايهای خود را بشويد تا تمام بدنش پاكيزه شود. شما نيز پاكيد ولی نه همه.»11چون عيسی میدانست چه كسی به او خيانت خواهد كرد؛ از اين جهت گفت كه همهٔ شاگردان پاک نيستند.12پس از آنكه پاهای شاگردان خود را شست، لباس خود را پوشيد و سر ميز شام نشست و پرسيد: «آيا فهميديد چرا اين كار را كردم؟13شما مرا استاد و خداوند میخوانيد، و درست میگوييد چون همينطور نيز هست.14حال، اگر من كه خداوند و استاد شما هستم، پاهای شما را شستم، شما نيز بايد پاهای يكديگر را بشوييد.15من به شما سرمشقی دادم تا شما نيز همينطور رفتار كنيد.16چون مسلماً خدمتكار از اربابش بالاتر نيست و قاصد نيز از فرستندهاش مهمتر نمیباشد.17در زندگی، سعادت در اين است كه به آنچه میدانيد، عمل كنيد.»
عيسی خيانت يهودا را پيشگويی میكند
18«اين را به همهٔ شما نمیگويم، چون تکتک شما را كه انتخاب كردهام، خوب میشناسم. كتاب آسمانی میگويد: ”كسی كه با من نان خورده است، به من خيانت میكند.“ و اين همين الان واقع میشود.19اين را به شما میگويم تا وقتی واقع شد، به من ايمان بياوريد.20بدانيد كه هر کس فرستادهء مرا قبول كند، مرا پذيرفته است و آنكه مرا قبول كند فرستندهء من يعنی خدای پدر را پذيرفته است.»21پس از اين سخن، عيسی به شدت محزون شد و با دلی شكسته گفت: «حقيقت اين است كه يكی از شما به من خيانت خواهد كرد.»22شاگردان مات و مبهوت به يكديگر نگاه میكردند و در حيرت بودند كه عيسی اين را درباره چه كسی میگويد.23شاگردی كه معمولاً سر رو سينهٔ عيسی میگذاشت و عيسی او را بسيار محبت مینمود، كنار عيسی نشسته بود.24شمعون پطرس به او اشاره كرد تا بپرسد كيست كه دست به چنين كار وحشتناكی میزند.25پس، آن شاگرد به عيسی نزديكتر شد و پرسيد: «خداوندا، آن شخص كيست؟»26فرمود: «آن كسی است كه يک لقمه میگيرم و به او میدهم.» آنگاه لقمهای گرفت و آن را به يهودا پسر شمعون اسخريوطی داد.27به محض اينكه لقمه از گلوی يهودا پايين رفت، شيطان داخل او شد. پس عيسی به او فرمود: «عجله كن و كار را به پايان برسان!»28هيچكس به هنگام شام منظور عيسی را نفهميد.29فقط بعضی گمان كردند كه چون پول دست يهودا بود، عيسی به او دستور داد كه برود و خوراک بخرد و يا چيزی به فقرا بدهد.30يهودا لقمه را خورد و فوراً برخاست و در تاريكی شب بيرون رفت.
عيسی انکار پطرس را پيشگويی میکند
31به محض اينكه يهودا از اتاق خارج شد، عيسی فرمود: «وقت من تمام شده است. بزودی جلال خدا مرا فرا خواهد گرفت و آنچه برای من پيش میآيد، باعث جلال و ستايش خدا خواهد شد.32خدا نيز بزودی بزرگی و جلال خود را به من خواهد داد.33ای فرزندان من كه برايم بسيار عزيز هستيد، چقدر اين لحظات كوتاهند. بزودی بايد شما را بگذارم و بروم. آنگاه همانطور كه به سران قوم يهود گفتم، همه جا به دنبال من خواهيد گشت، اما مرا نخواهيد يافت و نخواهيد توانست به جايی كه میروم، بياييد.34«پس حال، دستوری تازه به شما میدهم: يكديگر را دوست بداريد همانگونه كه من شما را دوست میدارم.35محبت شما به يكديگر، به جهان ثابت خواهد كرد كه شما شاگردان من میباشيد.»36شمعون پطرس پرسيد: «استاد، شما كجا میخواهيد برويد؟» عيسی جواب داد: «حال، نمیتوانی با من بيايی، ولی بعد به دنبالم خواهی آمد.»37پطرس پرسيد: «استاد، چرا نمیتوانم حالا بيايم؟ من حتی حاضرم جانم را فدای شما كنم.»38عيسی جواب داد: «تو جانت را فدای من میكنی؟ همين امشب پيش از بانگ خروس، سه بار مرا انكار كرده، خواهی گفت كه مرا نمیشناسی.»
1Das Passahfest stand kurz bevor. Jesus wusste, dass nun die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zurückzukehren. Er hatte die Menschen geliebt, die zu ihm gehörten, und er hörte nicht auf, sie zu lieben[1].2An diesem Abend aß Jesus zusammen mit seinen Jüngern. Der Teufel hatte Judas, den Sohn von Simon Iskariot, schon zum Verrat an Jesus angestiftet.3Jesus aber wusste, dass der Vater ihm alles in die Hand gegeben hatte, dass er von Gott gekommen war und zu ihm zurückkehren würde.4Da stand er vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab und band sich ein Tuch aus Leinen um.5Er goss Wasser in eine Schüssel und begann, seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Tuch abzutrocknen.6Als er zu Simon Petrus kam, wehrte dieser ab: »Herr, wie kommst du dazu, mir die Füße zu waschen!«7Jesus antwortete ihm: »Was ich hier tue, verstehst du jetzt noch nicht. Aber später wirst du es begreifen.«8Doch Petrus blieb dabei: »Niemals sollst du mir die Füße waschen!« Worauf Jesus erwiderte: »Wenn ich dir nicht die Füße wasche, gehörst du nicht zu mir.«9Da sagte Simon Petrus: »Herr, dann wasch mir nicht nur die Füße, sondern auch die Hände und das Gesicht!«10Jesus antwortete: »Wer gebadet hat, der ist ganz rein. Ihm braucht man nur noch den Straßenstaub von den Füßen zu waschen. Ihr seid rein – aber nicht alle.«11Jesus wusste nämlich, wer ihn verraten würde. Deshalb sagte er: »Ihr seid nicht alle rein.«12Nachdem Jesus ihnen die Füße gewaschen hatte, zog er sein Obergewand wieder an, kehrte zu seinem Platz am Tisch zurück und fragte seine Jünger: »Versteht ihr, was ich eben getan habe?13Ihr nennt mich Lehrer und Herr. Das ist auch richtig so, denn ich bin es.14Wenn schon ich, euer Lehrer und Herr, euch die Füße gewaschen habe, dann sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen.15Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!16Ich sage euch die Wahrheit: Ein Diener steht niemals höher als sein Herr, und ein Botschafter untersteht dem, der ihn gesandt hat.17Jetzt wisst ihr das und könnt euch glücklich schätzen, wenn ihr auch danach handelt.18Ich spreche nicht von euch allen; denn ich weiß, welche ich als meine Jünger ausgewählt habe. Aber was in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist, muss sich erfüllen: ›Einer, der mit mir zusammen das Brot isst, tritt mich mit Füßen.‹ (مزامير 41:10)19Schon jetzt kündige ich es euch an, damit ihr auch dann, wenn es geschieht, daran glaubt: Ich bin der, den Gott gesandt hat[2]. (نوشته ء يوحنا 8:24)20Ich sage euch die Wahrheit: Wer einen Menschen aufnimmt, den ich gesandt habe, der nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, der nimmt den Vater auf, der mich gesandt hat.«
»Einer von euch wird mich verraten«
21Nachdem Jesus dies gesagt hatte, bestätigte er tief erschüttert: »Ja, es ist wahr: Einer von euch wird mich verraten!« (متیٰ 26:21; نوشتهء مَرقُس 14:18; نوشتهء لوقا 22:21)22Die Jünger sahen sich fragend an und rätselten, wen er meinte.23Ganz nah bei Jesus hatte der Jünger seinen Platz, den Jesus sehr lieb hatte.[3]24Simon Petrus gab ihm ein Zeichen; er sollte Jesus fragen, wen er gemeint hatte.25Da beugte der Jünger sich zu Jesus hinüber und fragte: »Herr, wer von uns ist es?«26Jesus antwortete ihm: »Es ist der, dem ich das Stück Brot geben werde, das ich jetzt in die Schüssel eintauche.« Darauf tauchte er das Brot ein und gab es Judas, dem Sohn von Simon Iskariot.27Sobald Judas das Brot genommen hatte, bekam Satan ihn ganz in seine Gewalt. »Beeil dich und erledige bald, was du tun willst!«, forderte Jesus ihn auf.28Keiner von den anderen am Tisch verstand, was Jesus mit diesen Worten meinte.29Manche dachten, Jesus hätte Judas hinausgeschickt, um alles Nötige für das Fest einzukaufen oder den Armen etwas zu geben. Denn Judas verwaltete das Geld von Jesus und seinen Jüngern.30Nachdem Judas das Brot genommen hatte, eilte er hinaus. Es war Nacht.
Das neue Gebot der Liebe
31Als Judas fort war, sagte Jesus: »Jetzt zeigt Gott, wer der Menschensohn wirklich ist, und dadurch wird auch die Herrlichkeit Gottes sichtbar.32Wenn der Menschensohn erst Gottes Herrlichkeit gezeigt hat, dann wird auch Gott die Herrlichkeit des Menschensohnes sichtbar machen. Und das geschieht bald!33Denn bei euch, meine Kinder, werde ich nur noch kurze Zeit sein. Ihr werdet mich suchen. Doch was ich den führenden Juden gesagt habe,[4] muss ich jetzt auch euch sagen: Wohin ich gehen werde, dahin könnt ihr mir nicht folgen. (نوشته ء يوحنا 7:34; نوشته ء يوحنا 8:21)34Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Liebt einander! So wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr euch auch untereinander lieben.35An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.«
Jesus kündigt seine Verleugnung durch Petrus an
36Da fragte ihn Simon Petrus: »Herr, wohin gehst du?« Jesus antwortete ihm: »Wo ich hingehe, kannst du jetzt nicht mitkommen. Aber du wirst mir später folgen.« (متیٰ 26:31; نوشتهء مَرقُس 14:27; نوشتهء لوقا 22:31)37»Lass mich doch jetzt bei dir bleiben«, bat ihn Petrus und beteuerte: »Ich bin sogar bereit, für dich zu sterben!«38Da antwortete Jesus: »Du willst für mich sterben? Ich versichere dir: Ehe der Hahn kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen!«