1-2برادران عزيز، سعی نكنيد اشتباهات ديگران را فوری به ايشان گوشزد كنيد، زيرا همهٔ ما دچار اشتباه میشويم؛ و ما معلمين دينی كه احكام خدا را میدانيم، اگر مرتكب اشتباه گرديم، شديدتر از ديگران مجازات خواهيم شد. اگر كسی بتواند بر زبان خود مسلط شود، قادر خواهد بود در ساير موارد نيز بر خود مسلط باشد.3اسبی بزرگ را با دهنهای كوچک مطيع خود میسازيم و او را به هر جا كه بخواهيم میبريم.4يک سُكّان كوچک، كشتی بزرگ را به هر سو كه خواست ناخدا باشد، هدايت میكند حتی اگر بادی شديد بوزد.5زبان نيز در بدن، عضوی كوچک است، ولی چه خسارات سنگينی میتواند به بار آورد. يک جنگل عظيم را میتوان با يک جرقهٔ كوچک به آتش كشيد.6زبان همچون زبانهٔ آتش است؛ لبريز از شرارت میباشد و تمام بدن را زهرآلود میكند؛ آتشی است كه از جهنم میآيد و میتواند تمام زندگی را به نابودی بكشد.7انسان توانسته است هرگونه حيوان وحشی، پرنده، خزنده و جاندار دريايی را رام كند، و بعد از اين نيز رام خواهد كرد.8اما هيچ انسانی نمیتواند زبان را رام كند. زبان همچون مار سمی، هميشه آماده است تا زهر كشندهٔ خود را بيرون بريزد.9-10با آن، لحظهای پدر آسمانیمان خدا را شكر میكنيم و لحظهای ديگر مردم را كه شبيه خدا آفريده شدهاند، نفرين میكنيم. از دهانمان هم بركت جاری میشود، هم لعنت. برادران عزيز، نبايد چنين باشد.11آيا امكان دارد از يک چشمه، ابتدا آب شيرين بجوشد و بعد آب شور؟12آيا میتوان از درخت انجير، زيتون چيد؟ يا از تاک، میتوان انجير چيد؟ نه! به همين ترتيب، از چاه شور، نمیتوان آب شيرين و گوارا كشيد.
خرد آسمانی
13اگر خود را خردمند و حكيم میدانيد، بايد همواره مهربان و نيكوكار باشيد؛ و اگر به سبب داشتن اين گونه اعمال به خود نباليد، آنگاه براستی خردمند میباشيد.14اما اگر در زندگیتان كينه و حسادت و خودخواهی وجود دارد، بيهوده سنگ عقل و خرد را به سينه نزنيد، كه اين بدترين نوع دروغ میباشد؛15زيرا در آن خرد و حكمتی كه خدا میبخشد، اين گونه صفات ناپسند وجود ندارد، بلكه اينها دنيوی، غيرروحانی و شيطانی هستند.16در واقع، هر جا كه حسادت و جاهطلبی وجود دارد، هرج و مرج و هرگونه شرارت ديگر نيز بچشم میخورد.17اما خرد و حكمتی كه از آسمان میباشد، در وهلهٔ اول پاک و نجيب است، و بعد صلحجو و مؤدب و ملايم؛ حاضر به گفتگو با ديگران و پذيرش نظرات ايشان است؛ لبريز از دلسوزی و اعمال نيک بوده، صميمی و بیريا و بیپرده میباشد.18آنانی كه صلحجو هستند، بذر صلح میكارند و نيكی و خير درو میكنند.
1Liebe Brüder und Schwestern! Es sollten sich nicht so viele in der Gemeinde um die Aufgabe drängen, andere im Glauben zu unterweisen. Denn ihr wisst ja: Wir, die andere lehren, werden von Gott einmal nach besonders strengen Maßstäben beurteilt.2Und machen wir nicht alle immer wieder Fehler? Wem es freilich gelingt, nie ein verkehrtes Wort zu sagen, den kann man als vollkommen bezeichnen. Denn wer seine Zunge im Zaum hält, der kann auch seinen ganzen Körper beherrschen.3So legen wir zum Beispiel den Pferden das Zaumzeug ins Maul. Damit beherrschen wir sie und können das ganze Tier lenken.4Und selbst bei den Schiffen, die nur von starken Winden vorangetrieben werden können, bestimmt der Steuermann die Richtung mit einem kleinen Ruder.5Genauso ist es mit unserer Zunge. So klein sie auch ist, so groß ist ihre Wirkung! Ein kleiner Funke setzt einen ganzen Wald in Brand.6Mit einem solchen Feuer lässt sich auch die Zunge vergleichen. Sie kann eine ganze Welt voller Ungerechtigkeit und Bosheit sein. Sie vergiftet uns und unser Leben, sie steckt unsere ganze Umgebung in Brand, und sie selbst ist vom Feuer der Hölle entzündet.7Die Menschen haben es gelernt, wilde Tiere, Vögel, Schlangen und Fische zu zähmen und unter ihre Gewalt zu bringen.8Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen. Ungebändigt verbreitet sie ihr tödliches Gift.9Mit unserer Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater, und mit derselben Zunge verfluchen wir unsere Mitmenschen, die doch nach Gottes Ebenbild geschaffen sind.10Segen und Fluch kommen aus ein und demselben Mund. Aber genau das, meine lieben Brüder und Schwestern, darf nicht sein!11Fließt denn aus einer Quelle gleichzeitig frisches und ungenießbares Wasser?12Kann man Oliven von Feigenbäumen pflücken oder Feigen vom Weinstock? Ebenso wenig kann man aus einer salzigen Quelle frisches Wasser schöpfen.
Wirkliche Weisheit
13Hält sich jemand von euch für klug und weise? Dann soll das an seinem ganzen Leben abzulesen sein, an seiner Freundlichkeit und Güte. Sie sind Kennzeichen der wahren Weisheit.14Seid ihr aber gehässig, voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit.15Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch.16Wo Neid und Streitsucht herrschen, da gerät alles in Unordnung; da wird jeder Gemeinheit Tür und Tor geöffnet.17Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Sie hat Mitleid mit anderen und bewirkt Gutes; sie ist unparteiisch, ohne Vorurteile und ohne alle Heuchelei.18Nur wer selbst Frieden stiftet, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.[1]