از Biblica1-2اما اين را به ياد داشته باشيد كه اگر پدری به هنگام فوت، ارثی برای فرزند صغير خود بجا گذارد، اين فرزند تا پيش از رسيدن به سنی كه پدرش تعيين كرده، بايد تحت سرپرستی ولی و قيم بزرگ شود. او فرقی با غلام آن خانواده ندارد، هر چند كه صاحب اصلی دارايی پدرش میباشد.3ما نيز پيش از آمدن مسيح، مانند فرزندان صغير، غلام احكام و رسوم مذهبی بوديم، زيرا تصور میكرديم كه آنها قادر به نجات ما میباشند.4اما چون روزی كه خدا تعيين كرده بود فرا رسيد، او فرزندش را فرستاد تا به صورت يک يهودی از يک زن به دنیا بيايد،5تا بهای آزادی ما را از قيد اسارت شريعت بپردازد و ما را فرزندان خدا گرداند.6پس حال چون فرزندان خدا هستيم، خدا روح فرزند خود را به قلبهای ما فرستاده تا بتوانيم او را واقعاً «پدر» بخوانيم.7بنابراين ديگر غلام نيستيم بلكه فرزندان خدا میباشيم، و به همين علت وارث نيز هستيم و هر چه از آن خداست، به ما نيز تعلق دارد.
هشدار دربارهٔ انحراف
8شما غيريهوديان، پيش از آنكه خدای حقيقی را بشناسيد، خدايان خيالی خود يعنی بتها را بندگی میكرديد.9اما اكنون كه خدای واقعی را يافتهايد، يا بهتر بگويم خدا شما را يافته است، چرا باز میخواهيد بندهٔ آن اصول ضعيف و بیفايدهٔ مذهب باشيد تا با انجام آنها به آسمان راه يابيد؟10آيا فكر میكنيد با انجام تشريفات مذهبی در روزها و ماهها و فصلها و سالهای مخصوص، میتوانيد مقبول خدا واقع شويد؟11با اين راهی كه در پيش گرفتهايد، میترسم تمام زحماتی كه برای شما كشيدهام به هدر رفته باشد!12-13برادران عزيز خواهش میكنم دربارهٔ اين موضوع مثل خود من فكر كنيد، زيرا الان من از اين قيد و بند به همان اندازه آزادم كه شما در سابق بوديد. در آن زمان، وقتی انجيل را به شما بشارت دادم، با وجود ضعفی كه در بدنم داشتم، مرا خوار و حقير نشمرديد.14گرچه تحمل اين ضعف بدنی من برای شما طاقتفرسا بود، با اين حال از من بيزار نشديد، بلكه در عوض از من چنان استقبال و پذيرايی كرديد كه گويی فرشتهای از درگاه خدا يا حتی خود عيسی مسيح نزد شما آمده بود!15مطمئنم كه شما در آن زمان حاضر بوديد حتی چشمهايتان را درآورده، به من بدهيد! آن روزهای فرخنده چه شد؟16اگر حقايق را میگويم، چرا مرا دشمن خود میدانيد؟17آن معلمين دروغين كه میكوشند رضايت و توجه شما را جلب كنند، هيچ نيت خيری ندارند. تلاش آنان اينست كه شما را از من جدا سازند تا شما به ايشان توجه بيشتری نشان دهيد.18البته خوب است كه با انگيزهای درست، و قلبی صادق به شما توجه نشان دهند، اما به شرط آنكه در همهٔ اوقات چنين باشند، نه فقط در حضور من!19ای فرزندان من، بار ديگر در وجود خود برای شما احساس درد میكنم، مانند مادری كه درد زايمان او را فرا گرفته، تا شكل مسيح را به خود بگيريد!20چقدر آرزو میداشتم الان نزد شما بودم و با حالت ديگری با شما سخن میگفتم، زيرا واقعاً نمیدانم از اين راه دور چه كاری از دستم برمیآيد!
معنی واقعی شريعت و احكام
21ای فرزندان من، شما كه فكر میكنيد با اجرای احكام شريعت يهود میتوان نجات يافت، چرا نمیخواهيد درک كنيد معنی واقعی شريعت و مذهب يهود چيست؟22زيرا دربارهٔ ابراهيم میخوانيم كه او دو پسر داشت، يكی از كنيز خود و ديگری از زن آزاد.23پسر كنيز به طور عادی متولد شد، اما پسر زن آزاد، بنا بر وعدهٔ مخصوص خدا تولد يافت.24-25اين رويداد تاريخی، بيانگر دو روش است كه از طريق آنها خدا انسان را مورد عنايت قرار میدهد. يكی از اين دو روش، اعطای احكام و شريعت است به موسی در كوه سينا. بايد توجه داشت كه اعراب، كوه سينا را«كوه هاجر» مینامند. در تشبيهی كه آوردم، كنيز ابراهيم يعنی هاجر را مظهر شهر اورشليم قرار دادم؛ اين شهر همچون مادر يهوديان، و كانون روشی است كه طبق آن فقط از طريق اجرای احكام شريعت میتوان نجات يافت؛ و يهوديان كه میكوشند از اين روش پيروی كنند، همچون فرزندان اين كنيز میباشند.26اما مادر ما و وطن ما، اورشليم آسمانی است كه كنيز و بندهٔ شريعت نيست.27از اينروست كه«اشعيای» نبی از جانب خداوند فرمود: «شاد باش ای زن نازا كه هرگز نزاييدهای! فرياد شادی برآور، ای تو كه هرگز درد زايمان را نچشيدهای! زيرا من به تو فرزندانی خواهم بخشيد، كه تعدادشان بيشتر از شمار فرزندان زن شوهردار خواهد بود!»28ای برادران عزيز، من و شما مانند«اسحاق»، فرزندانی هستيم كه بنا بر وعدهٔ خدا متولد شدهايم.29و همچنانكه اسحاق، پسر وعده، از دست«اسماعيل»، پسر كنيز، آزار میديد، ما نيز كه از روحالقدس از نو تولد يافتهايم، از دست آنانی كه میخواهند شريعت يهود را بر ما تحميل كنند، آزار میبينيم.30اما در كتاب آسمانی میخوانيم كه خدا به ابراهيم فرمود كه كنيز و پسرش را از خانه بيرون كند، زيرا پسر كنيز نمیتواند مانند پسر زن آزاد، از دارايی ابراهيم ارث ببرد.31خلاصه، ای برادران عزيز، ما فرزندان كنيز نيستيم كه غلام شريعت باشيم، بلكه فرزندان آزاد هستيم كه بوسيلهٔ ايمان خود، مورد پسند خدا قرار گرفتهايم.
Nicht mehr Gefangene des Gesetzes, sondern Kinder Gottes
1Überlegt einmal: Solange der Erbe noch nicht volljährig ist, besteht zwischen ihm und einem Sklaven kein Unterschied, obwohl ihm als Erben schon alles gehört.2Bis zu dem vom Vater festgesetzten Zeitpunkt untersteht er einem Vormund, und Vermögensverwalter bestimmen über den Besitz.3Genauso ging es auch uns. Wie Unmündige waren wir allen Mächten und Zwängen dieser Welt ausgeliefert.4Als aber die von Gott festgesetzte Zeit kam, sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt.5Er sollte uns befreien, die wir Gefangene des Gesetzes waren, damit wir zu Kindern Gottes werden und alle damit verbundenen Rechte empfangen konnten.6Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba[1], lieber Vater!«7Ihr seid also nicht länger Gefangene des Gesetzes, sondern Söhne und Töchter Gottes. Und als Kinder Gottes seid ihr auch seine Erben, euch gehört alles, was Gott versprochen hat.
Paulus sorgt sich um seine Gemeinden
8Als ihr von Gott noch nichts wusstet, habt ihr sogenannten Göttern gedient, die in Wirklichkeit gar keine sind.9Nachdem ihr nun aber Gott kennt und liebt – genauer gesagt, nachdem Gott euch kennt und liebt –, wie ist es da möglich, dass ihr euch diesen armseligen und kümmerlichen Zwängen wieder beugt und unterwerft?10Oder warum sonst legt ihr so großen Wert auf die Einhaltung bestimmter Tage, Monate, Feste und Jahre?11Ich mache mir Sorgen um euch! Ist denn meine ganze Arbeit bei euch vergeblich gewesen?12Liebe Brüder und Schwestern, ich bitte euch: Folgt meinem Beispiel und lasst euch nicht unter das Gesetz zwingen. Denn auch ich habe mich nach euch gerichtet, und ihr habt mich bisher noch nie gekränkt.13Ihr erinnert euch sicherlich daran, als ich das erste Mal bei euch war und euch die rettende Botschaft verkündete. Damals war ich krank,14und obwohl meine Krankheit eine Bewährungsprobe für euren Glauben war, habt ihr mich weder verachtet noch abgewiesen. Im Gegenteil, ihr habt mich wie einen Engel Gottes aufgenommen, ja, wie Jesus Christus selbst.15Wie glücklich und dankbar wart ihr doch damals! Und heute? Ich bin sicher, zu der Zeit hättet ihr sogar eure Augen für mich hergegeben.[2]16Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?17Diese Leute, die euch zurzeit so umschmeicheln, meinen es nicht ehrlich mit euch. Sie wollen nur erreichen, dass ihr euch von mir abwendet und ihnen nacheifert.18Nun hätte ich gar nichts dagegen, wenn es auch andere gäbe, die sich für euch einsetzen. Es soll aber in guter Absicht geschehen – und zwar immer, und nicht nur, wenn ich bei euch bin.[3]19Euretwegen, meine lieben Kinder, leide ich noch einmal alle Schmerzen und Ängste, wie sie eine Mutter bei der Geburt ihres Kindes auszustehen hat – so lange, bis Christus in eurem Leben Gestalt gewonnen hat.20Könnte ich doch nur bei euch sein und mit meinen Worten euer Herz erreichen! Ich weiß wirklich nicht, was ich noch mit euch machen soll!
Das Beispiel von Hagar und Sara
21Ihr wollt euch also dem Gesetz unterwerfen. Wisst ihr denn eigentlich, was im Gesetz steht?22Dort heißt es, dass Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Sklavin Hagar und einen von seiner Frau Sara, die als Freie geboren war.23Der Sohn der Sklavin wurde geboren, weil Abraham endlich einen Sohn haben wollte, der Sohn der Freien dagegen, weil Gott ihn versprochen hatte.[4]24Am Beispiel dieser beiden Frauen will uns Gott zeigen, wie verschieden seine beiden Bündnisse mit den Menschen sind. Den einen Bund, für den Hagar steht, schloss Gott auf dem Berg Sinai mit dem Volk Israel, als er ihm das Gesetz gab. Dieses Gesetz aber versklavt uns.25Hagar weist auf den Berg Sinai in Arabien hin. Er entspricht dem Jerusalem unserer Zeit, denen, die am Gesetz festhalten und deshalb nie frei werden.26Die andere Frau aber, von der wir abstammen, ist frei. Sie weist auf das neue Jerusalem im Himmel hin.27Von ihr heißt es in der Heiligen Schrift: »Sei fröhlich, du Unfruchtbare, auch wenn du nie ein Kind geboren hast. Juble und jauchze, du Kinderlose! Denn du, die du allein bist, wirst mehr Kinder haben als die Frau, die einen Mann hat.« (اشعيا 54:1)28Liebe Brüder und Schwestern, ihr verdankt euer Leben wie Isaak der Zusage Gottes.29Allerdings verfolgte schon damals der Sohn der Sklavin – der geboren wurde, weil Menschen es so wollten – den Sohn der Freien, der geboren wurde, weil Gott es wollte. Genauso ist es auch noch heute.30Aber was sagt die Heilige Schrift dazu? »Jage die Sklavin und ihren Sohn fort! Denn der Sohn der Freien soll nicht mit ihm das Erbe teilen müssen!« (پيدايش 21:10)31Wir aber, meine lieben Brüder und Schwestern, sind nicht die Kinder der Sklavin, sondern der Freien!