1اما شفطيا (پسر متان)، جدليا (پسر فشحور)، يوكل (پسر شلميا) و فشحور (پسر ملكيا) شنيدند كه من به مردم چنين میگفتم:2«هر كه در شهر بماند با شمشير و قحط و بيماری خواهد مرد، ولی هر كه تسليم بابلیها شود، زنده خواهد ماند.3خداوند فرموده كه پادشاه بابل حتماً اورشليم را تصرف خواهد كرد!»4پس آنها با شنيدن اين سخنان، نزد پادشاه رفتند و گفتند: «استدعا میكنيم كه دستور بفرمايی اين شخص را اعدام كنند، چون سخنانش روحيهٔ مردم و اين چند سرباز باقی مانده را تضعيف میكند. او يک خائن است.»5صدقيای پادشاه موافقت كرد و گفت: «بسيار خوب، هر طور صلاح میدانيد، عمل كنيد. من نمیتوانم برخلاف ميل شما كاری بكنم!»6پس آنها مرا از زندان بيرون آوردند و با طناب به داخل چاهی كه متعلق به شاهزاده ملكيا بود، پايين فرستادند. آن چاه آب نداشت، ولی ته آن پر از گل و لای بود، و من در گل فرو رفتم.7-8عبدملک حبشی كه خواجه سرا و از مقامات مهم دربار بود، شنيد كه مرا به سياهچال انداختهاند. پس با عجله خود را به دروازهٔ بنيامين رساند، و به پادشاه كه در آنجا مردم را به حضور میپذيرفت گفت:9«ای سرور من، افراد تو كار ظالمانهای كردهاند كه ارميا را در چاه انداختهاند. او در آنجا از گرسنگی خواهد مرد، چون در شهر يک تكه نان هم پيدا نمیشود.»10پس پادشاه به عبدملک دستور داد كه سی نفر را با خود ببرد و مرا پيش از آنكه بميرم از چاه بيرون بياورد.11عبدملک بلافاصله همراه با اين افراد به انبار كاخ رفت و از آنجا مقداری پارچه و لباسهای كهنه برداشت. سپس بر سر چاه آمد و آنها را برای من با طناب پايين فرستاد و12به من گفت: «اين پارچهها و لباسهای كهنه را زير بغلت بگذار تا وقتی تو را با طناب بالا میكشيم، اذيت نشوی!» وقتی من حاضر شدم،13مرا بيرون كشيدند و به زندان قصر پادشاه بازگرداندند تا همانجا بمانم.
گفتگوی مخفيانه صدقيا با ارميا
14پس از مدتی، صدقيای پادشاه، به دنبال من فرستاد و مرا در محل دروازهٔ سوم خانه خدا به حضور خود آورد و به من گفت: «از تو سؤالی دارم و میخواهم حقيقت را هر چه كه هست، به من بگويی!»15گفتم: «اگر حقيقت را بگويم، مرا خواهی كشت و اگر تو را راهنمايی و نصيحت كنم، گوش نخواهی كرد.»16پس صدقيای پادشاه در نهان برای من قسم خورد و گفت: «به خداوند زنده كه به ما حيات بخشيده، سوگند كه تو را نخواهم كشت و به دست كسانی كه تشنهٔ خونت هستند، نخواهم سپرد!»17آنگاه به صدقيا گفتم: «خداوند، خدای قادر متعال، خدای اسرائيل فرموده كه اگر تسليم پادشاه بابل شوی، تو و خانوادهات زنده خواهيد ماند و اين شهر هم به آتش كشيده نخواهد شد؛18ولی اگر تسليم نشوی، بابلیها اين شهر را تصرف كرده، به آتش خواهند كشيد و تو نيز گرفتار خواهی شد!»19پادشاه گفت: «من میترسم تسليم شوم، چون ممكن است بابلیها مرا به دست يهوديان طرفدار خود، بسپارند. آنگاه معلوم نيست چه بلايی بر سرم خواهند آورد.»20جواب دادم: «يقين بدان كه تو را به آنها نخواهند سپرد. استدعا میكنم كه از كلام خداوند اطاعت نمايی. اين به نفع توست، چون كشته نخواهی شد.21اما اگر نخواهی تسليم شوی، خداوند در رؤيا به من نشان داد22كه تمام زنانی كه در كاخ سلطنتی باقی ماندهاند، به دست فرماندهان سپاه بابل خواهند افتاد. هنگامی كه ايشان از كاخ بيرون برده میشوند، خواهند گفت: ”دوستان نزديک پادشاه به او خيانت كردهاند و در سختیها او را به حال خود رها نمودهاند!“23تمام زنان و فرزندانت به دست بابلیها خواهند افتاد و خود نيز موفق به فرار نخواهی شد و در چنگ پادشاه بابل گرفتار خواهی گشت و اين شهر در آتش خواهد سوخت!»24صدقيا گفت: «مواظب باش كسی از گفتگوی ما اطلاع پيدا نكند تا خطری متوجه جانت نباشد!25هنگامی كه درباريان باخبر شوند كه با تو صحبت كردهام، تو را به مرگ تهديد خواهند نمود تا از موضوع گفتگوی ما آگاهی يابند؛26ولی به ايشان فقط بگو كه به پادشاه التماس كردم كه مرا به سياهچال خانهٔ يوناتان باز نگرداند، چون در آنجا خواهم مرد!»27همانطور هم شد. طولی نكشيد كه تمام بزرگان، نزد من آمدند و پرسيدند كه با پادشاه چه گفتگويی داشتهام. من نيز همانگونه كه پادشاه گفته بود، به آنها جواب دادم. ايشان هم نتوانستند كار ديگری بكنند، زيرا كسی سخنان من و پادشاه را نشنيده بود.28به اين ترتيب تا روزی كه اورشليم به دست بابلیها افتاد، در زندان قصر پادشاه ماندم.
1Schefatja, der Sohn von Mattan, Gedalja, der Sohn von Paschhur, Juchal, der Sohn von Schelemja, und Paschhur, der Sohn von Malkija, hörten, wie Jeremia dem ganzen Volk verkündete:2»So spricht der HERR: Wer in der Stadt bleibt, muss sterben – durch Schwert, Hunger oder Seuchen! Aber wer hinausgeht und sich den Babyloniern ergibt, der wird wenigstens sein Leben retten!3Diese Stadt wird dem babylonischen König in die Hände fallen. Sein Heer wird sie erobern. Darauf könnt ihr euch verlassen!«4Da sagten die obersten Beamten zum König: »Man sollte diesen Mann hinrichten! Mit seinen Worten raubt er den wenigen Soldaten, die uns geblieben sind, den letzten Mut und ebenso allen anderen Menschen in der Stadt! Jeremia will uns nicht helfen, sondern nur schaden!«5»Macht mit ihm, was ihr wollt«, erwiderte König Zedekia, »ich kann euch nicht hindern.«6Da griffen sie Jeremia und ließen ihn an Stricken in die Zisterne des Prinzen Malkija hinab, die beim Wachhof lag. In der Zisterne war kein Wasser mehr, sondern nur noch Schlamm, und Jeremia sank tief darin ein.7Doch der Äthiopier Ebed-Melech, ein Hofbeamter, erfuhr, was mit Jeremia geschehen war. Als der König im Benjamintor saß, um Gericht zu halten,8verließ Ebed-Melech den Palast, ging zu Zedekia und sagte:9»Mein Herr und König, was diese Männer dem Propheten Jeremia angetan haben, ist Unrecht! Sie haben ihn in die Zisterne geworfen, und dort muss er elendig verhungern, weil es fast kein Brot mehr in der Stadt gibt!«10Da befahl der König dem Äthiopier Ebed-Melech: »Nimm dreißig Männer von hier mit, und dann zieht Jeremia aus der Zisterne, ehe er stirbt!«11Ebed-Melech ging mit den Männern in einen Raum unter den Vorratskammern im Palast. Er nahm von dort Lumpen und zerrissene Kleider mit und ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Zisterne hinab.12»Leg dir die Lumpen unter die Achseln, damit die Stricke nicht einschneiden!«, rief er dem Propheten zu. Als Jeremia fertig war,13zogen sie ihn an den Stricken aus der Zisterne heraus. Dann wurde er wieder im Wachhof gefangen gehalten.
Eine letzte Warnung an Zedekia
14König Zedekia sandte einen Boten zum Propheten Jeremia und ließ ihn heimlich zum dritten Tempeleingang bringen. »Ich will dich fragen, ob du eine Botschaft des Herrn für mich hast«, begann Zedekia, »verschweige mir nichts!«15Jeremia erwiderte: »Wenn ich dir die Wahrheit sage, dann wirst du mich sicherlich töten lassen, und wenn ich dir einen Rat gebe, beachtest du ihn sowieso nicht!«16Da schwor ihm der König: »So wahr der HERR lebt, der uns das Leben gegeben hat – ich lasse dich nicht töten und liefere dich nicht denen aus, die dich umbringen wollen!«17Jeremia entgegnete: »So spricht der HERR, der allmächtige Gott, der Gott Israels: Wenn du dich den Heerführern des babylonischen Königs ergibst, bleibst du mit deiner ganzen Familie am Leben und verhinderst, dass die Stadt niedergebrannt wird.18Doch wenn du dich ihnen nicht ergibst, werden sie die Stadt erobern und in Brand stecken. Du wirst ihnen nicht entkommen!«19»Aber ich habe Angst vor den Judäern, die schon zu den Babyloniern übergelaufen sind«, entgegnete Zedekia, »man könnte mich ihnen ausliefern, und sie würden mich vielleicht misshandeln.«20»Du wirst ihnen nicht ausgeliefert«, versicherte Jeremia, »gehorche dem HERRN und tu, was ich dir sage, dann wird es dir gut gehen, und du bleibst verschont!21Der HERR hat mir in einer Vision gezeigt, was geschieht, wenn du dich nicht ergibst:22Dann wird man alle deine Frauen, die noch im königlichen Harem wohnen, zu den Heerführern des babylonischen Königs hinausbringen. Sie werden über dich klagen und rufen: ›Seine besten Freunde haben ihn getäuscht und überwältigt! Und jetzt, wo er tief im Sumpf steckt, lassen sie ihn im Stich!‹23Ja, alle deine Frauen und Kinder wird man zu den Babyloniern hinausführen, und auch du wirst ihnen nicht entkommen. Man wird dich dem König von Babylonien gefangen vorführen. Und Jerusalem wird niedergebrannt!«24Zedekia warnte Jeremia: »Niemand darf erfahren, was wir geredet haben, sonst bringen sie dich um!25Wenn meine Beamten von unserem Treffen hören, werden sie dich fragen: ›Los, heraus mit der Sprache! Worüber hast du mit dem König gesprochen? Wenn du uns auch nur ein Wort verschweigst, töten wir dich!‹26In diesem Fall sag einfach: ›Ich habe den König angefleht, mich nicht wieder ins Gefängnis im Haus von Jonatan werfen zu lassen, damit ich nicht dort sterben muss.‹«27Tatsächlich kamen alle Beamten zu Jeremia, um ihn auszufragen. Aber er erzählte ihnen nur, was ihm der König geraten hatte, und so ließen sie ihn in Ruhe. Niemand hatte seine Unterredung mit dem König gehört.28Jeremia blieb als Gefangener im Wachhof bis zu dem Tag, an dem Jerusalem erobert wurde.