1-2در آغاز سلطنت صدقيا[1] (پسر يوشيا) پادشاه يهودا، به دستور خداوند يوغی ساختم و آن را با بندهای چرمی به گردنم بستم، مانند يوغی كه هنگام شخم به گردن گاو میبندند.3-4سپس خداوند فرمود كه پيغام او را به سفيران ادوم، موآب، عمون، صور و صيدون كه به اورشليم به حضور صدقيای پادشاه آمده بودند، اعلان نمايم تا آن را به پادشاهان ممالک خود برسانند. پس به ايشان گفتم كه خداوند قادر متعال، خدای اسرائيل چنين میفرمايد:5«من با قدرت عظيم خود، دنيا و تمام انسانها و همهٔ حيوانات را آفريدهام، و آنها را در اختيار هر کس كه مايل باشم قرار میدهم.6بنابراين من تمام سرزمينهای شما را به بنده خود نبوكدنصر، پادشاه بابل، خواهم بخشيد و حتی حيوانات وحشی را نيز مطيع او خواهم ساخت.7تمام قومها، خدمتگزار او و پسرش و نوهاش خواهند بود تا زمانی كه نوبت شكست مملكت او هم برسد؛ آنگاه قومهای مختلف و پادشاهان بزرگ، سرزمين بابل را تصرف كرده، مردم آن را بندهٔ خود خواهند ساخت.8هر قومی را كه نخواهد تسليم نبوكدنصر شود و زير يوغ بندگی او برود، با جنگ، قحطی و وبا مجازات خواهم كرد تا مغلوب او شود.9«به سخنان انبيای دروغين و كسانی كه آينده را با فالگيری و خواب و رؤيا و احضار ارواح و جادوگری پيشگويی میكنند گوش ندهيد؛ آنها میگويند كه تسليم پادشاه بابل نشويد؛10ولی همه دروغ میگويند. اگر شما به سخنانشان گوش بدهيد و تسليم پادشاه بابل نشويد، من خود، شما را از سرزمينتان بيرون خواهم كرد و در سرزمینهای دور دست پراكنده خواهم ساخت تا نابود شويد.11اما به هر قومی كه تسليم و مطيع پادشاه بابل شود، اجازه خواهم داد در سرزمين خود بماند و به كشت و زرع بپردازد.»12تمام اين پيشگويیها را برای صدقيا، پادشاه يهودا نيز تكرار كردم و گفتم: «اگر میخواهی خودت و قومت زنده بمانيد، تسليم پادشاه بابل و قوم او شويد.13چرا اصرار داری كاری بكنی كه همگی از بين بروند؟ چرا بايد با جنگ و قحطی و وبا كشته شويد، با بلاهايی كه خداوند بر هر قومی كه تسليم پادشاه بابل نشود، خواهد فرستاد؟14به انبيای دروغين گوش ندهيد؛ آنها میگويند كه پادشاه بابل نمیتواند شما را شكست بدهد، ولی دروغ میگويند،15چون من ايشان را نفرستادهام و آنها به اسم من پيامهای دروغين میآورند؛ پس اگر سخنان ايشان را پيروی نمايی، شما را از اين سرزمين بيرون خواهم كرد و از بين خواهم برد، هم تو و هم انبيای دروغينت را.»16آنگاه كاهنان و مردم را خطاب كرده، گفتم كه خداوند چنين میفرمايد: «به سخنان انبيای دروغين توجه نكنيد؛ آنها میگويند كه ظروف طلا كه از خانهٔ خداوند به بابل برده شده، بزودی باز آورده خواهد شد؛ اين دروغ است.17به آنها گوش ندهيد. تسليم پادشاه بابل شويد و زنده بمانيد، و گرنه اين شهر با خاک يكسان خواهد شد.18اگر آنها واقعاً انبيای من هستند و پيامهای خود را از من دريافت میكنند، از من تقاضا كنند تا ظروف طلايی كه هنوز در خانهٔ خداوند و در كاخ پادشاه يهودا و ديگر كاخهای اورشليم باقی مانده، به بابل برده نشوند!19-21چون زمانی كه نبوكدنصر، پادشاه بابل، بزرگان اورشليم و يهودا را به همراه يهوياكين (پسر يهوياقيم)، پادشاه يهودا، به بابل به اسارت برد، بعضی چيزهای با ارزش را باقی گذاشت مانند ستونهای مفرغی جلو خانهٔ خدا، حوضهای مفرغی بزرگ حياط خانهٔ خدا، پايههای فلزی و تمام اسباب و اثاثيه گرانبها مربوط به جشنها و عيدهای مذهبی. ولی يقين بدانيد كه22تمام اينها هم به بابل برده خواهند شد و در آنجا خواهند ماند تا روزی كه من بر قومم نظر لطف بيندازم. در آن زمان اينها را از بابل باز خواهم آورد.»
1Als Zedekia[1], der Sohn von Josia, die Herrschaft über Juda angetreten hatte, empfing ich eine Botschaft vom HERRN.2Der HERR sprach zu mir: »Fertige dir ein Joch aus Holz an, binde die Stangen mit Lederriemen zusammen und leg dir das Joch auf den Nacken!3Dann geh damit zu den Gesandten der Könige von Edom, Moab, Ammon, Tyrus und Sidon, die gerade bei König Zedekia in Jerusalem sind!4Sie sollen ihren Königen diese Botschaft von mir ausrichten: So spricht der HERR, der allmächtige Gott Israels:5Ich habe mit meiner starken Hand und großen Macht die Erde geschaffen, die Menschen und die Tiere, die auf ihr leben. Ich lasse über sie herrschen, wen ich will!6Alle eure Länder gebe ich in die Gewalt von Nebukadnezar, dem König von Babylonien, der mein Diener ist. Selbst die wilden Tiere sind seiner Macht unterworfen.7Alle Völker werden ihm und später seinem Sohn und Enkel dienen müssen, so lange, bis ich auch der Herrschaft der Babylonier ein Ende setze. Dann werden mächtige Könige aus anderen Ländern kommen und sich das babylonische Reich untertan machen.8Doch wenn sich jetzt ein Volk oder Königreich nicht unter Nebukadnezars Joch beugen will und seine Herrschaft nicht anerkennt, dann lasse ich Krieg, Hungersnot und Seuchen über dieses Land kommen, bis Nebukadnezar es ganz erobert hat! Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort.9Ihr Könige, hört nicht auf eure Propheten, Wahrsager und Traumdeuter, auf eure Geisterbeschwörer und Magier, die euch weismachen wollen, ihr müsstet dem König von Babylonien nicht dienen!10Was sie euch erzählen, ist nichts als Lüge, und wenn ihr auf sie hört, werdet ihr eure Heimat verlassen müssen, ja, ich selbst vertreibe euch dann, und ihr kommt dabei um.11Doch wer sich unter Nebukadnezars Joch beugt und ihm dient, dessen Volk lasse ich in seiner Heimat bleiben, damit es das Land bebauen und darin leben kann. Das verspreche ich, der HERR.«12Dann ging ich auch zu König Zedekia und wiederholte meine Warnungen: »Du und dein Volk, beugt euch dem König von Babylonien, unterwerft euch ihm und den Babyloniern, dann bleibt ihr am Leben!13Oder willst du, dass dein Volk mit dir im Krieg umkommt, verhungert oder an Seuchen stirbt? Denn diese Folgen hat der HERR jedem Land angedroht, das sich nicht dem König von Babylonien unterwirft.14Hört nicht auf eure Propheten, die euch weismachen wollen, ihr müsstet Nebukadnezars Herrschaft nicht anerkennen! Was sie euch sagen, ist nichts als Lüge!15So spricht der HERR: Ich habe diese Propheten nicht zu euch gesandt; sie erzählen euch Lügen und berufen sich dabei auch noch auf mich! Wenn ihr auf sie hört, werde ich euch vertreiben, und ihr werdet umkommen, ihr und diese Propheten, die euch nur täuschen wollen!«16Dann wandte ich mich an die Priester und an das ganze Volk: »So spricht der HERR: Hört nicht auf eure Propheten, wenn sie euch weismachen, die Gegenstände aus dem Tempel würden bald von Babylon nach Jerusalem zurückgebracht werden! Sie belügen euch.17Hört nicht auf sie! Unterwerft euch Nebukadnezar, dann bleibt ihr am Leben! Oder wollt ihr, dass er diese Stadt zu einer Trümmerstätte macht?18Wenn eure Propheten wirklich Propheten wären, zu denen ich, der HERR, der allmächtige Gott, spreche, dann würden sie zu mir beten. Sie würden mich darum bitten, dass die übrigen wertvollen Gegenstände, die es noch im Tempel, im Königspalast oder anderswo in Jerusalem gibt, nicht auch nach Babylon gebracht werden.19Noch sind sie hier, die Bronzesäulen, das große Wasserbecken, die Kesselwagen sowie die übrigen Tempelgefäße und -werkzeuge.20Nebukadnezar hat sie nicht mitgenommen, als er den judäischen König Jojachin[2], den Sohn von Jojakim, mit den führenden Männern von Jerusalem und Juda nach Babylonien verschleppen ließ. (اِرميا 22:24)21Aber ich, der HERR, der allmächtige Gott Israels, sage euch: Alle wertvollen Gegenstände, die noch im Tempel, im Königspalast oder anderswo in Jerusalem zurückgeblieben sind,22werden auch nach Babylon gebracht. Dort bleiben sie, bis ich mich wieder ihrer annehme, ja, bis ich sie zurückholen und wieder hierher nach Jerusalem bringen lasse. Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort.«