1-3خداوند به من فرمود كه به مفاد عهد او گوش فرا دهم و به مردم يهودا و اهالی اورشليم اين پيام را برسانم: «لعنت بر آن كسی كه نكات اين عهد را اطاعت نكند،4همان عهدی كه به هنگام رهايی اجدادتان از سرزمين مصر با ايشان بستم، از سرزمينی كه برای آنها همچون كورهٔ آتش بود. به ايشان گفته بودم كه اگر از من اطاعت كنند و هر چه میگويم انجام دهند، ايشان قوم من خواهند بود و من خدای ايشان!5پس حال، شما اين عهد را اطاعت كنيد و من نيز به وعدهای كه به پدران شما دادهام وفا خواهم نمود و سرزمينی را به شما خواهم داد كه شير و عسل در آن جاری باشد، يعنی همين سرزمينی كه اكنون در آن هستيد.» در پاسخ خداوند گفتم: «خداوندا، پيامت را خواهم رساند.»6سپس خداوند فرمود: «در شهرهای يهودا و در كوچههای اورشليم پيام مرا اعلام كن! به مردم بگو كه به مفاد عهد من توجه كنند و آن را انجام دهند.7زيرا از وقتی اجدادشان را از مصر بيرون آوردم تا به امروز، بارها به تأكيد از ايشان خواستهام كه مرا اطاعت كنند!8ولی ايشان اطاعت نكردند و توجهی به دستورات من ننمودند، بلكه به دنبال اميال و خواستههای سركش و ناپاک خود رفتند. ايشان با اين كار عهد مرا زير پا گذاشتند، بنابراين تمام تنبيهاتی را كه در آن عهد ذكر شده بود، در حقشان اجرا كردم.»9خداوند به من فرمود: «اهالی يهودا و اورشليم عليه من طغيان كردهاند.10آنها به گناهان پدرانشان بازگشتهاند و از اطاعت من سر باز میزنند؛ ايشان به سوی بتپرستی رفتهاند. هم اهالی يهودا و هم اسرائيل[1] عهدی را كه با پدرانشان بسته بودم، شكستهاند.11پس چنان بلايی بر ايشان خواهم فرستاد كه نتوانند جان به در ببرند و هر چه التماس و تقاضای ترحم كنند، به دعايشان گوش نخواهم داد.12آنگاه اهالی يهودا و ساكنين اورشليم به بتهايی كه به آنها قربانی تقديم میكردند، پناه خواهند برد، ولی بتها هرگز نخواهند توانست ايشان را از اين بلايا رهايی دهند.13ای مردم يهودا، شما به تعداد شهرهايتان بت داريد و به تعداد كوچههای اورشليم، قربانگاه، قربانگاههای شرمآوری كه روی آنها برای بت بعل بخور میسوزانيد!14«ای ارميا، ديگر برای اين قوم دعا مكن و نزد من برای ايشان شفاعت منما، چون من در زمان مصيبت به داد آنها نخواهم رسيد و به دعايشان گوش نخواهم داد.15قوم محبوب من ديگر حق ندارند به خانهٔ من وارد شوند! آنها خائن و بتپرست شدهاند؛ پس آيا قول وفاداری و تقديم قربانی در آنجا، میتواند گناهشان را پاک كند و بار ديگر به ايشان خرمی و شادی ببخشد؟16قوم من مانند درخت زيتونِ سرسبز، پر از ميوههای خوب و زيبا بود؛ اما اكنون شكسته و خرد شده است، چون من شعلههای سوزان خشم دشمنان را بر ايشان فرو آوردهام.17من، خداوند قادر متعال كه اسرائيل و يهودا را مانند نهالی كاشته بودم، اينک بر ايشان بلا نازل میكنم؛ چرا كه ايشان با بدكاریهايشان و سوزاندن بخور برای بعل مرا خشمگين ساختهاند.»
دسيسه عليه ارميا
18آنگاه خداوند، مرا از دسيسههايی كه دشمنانم عليه من میچيدند، آگاه ساخت!19من مانند برهٔ بیآزاری كه برای ذبح میبرند، به هیچکس بدگمان نبودم و هرگز فكر نمیكردم كه میخواهند مرا بكشند! در حالی كه آنها به يكديگر میگفتند: «بياييد اين مرد را بكشيم تا هم خودش و هم پيامهايش از بين بروند. بياييد او را بكشيم تا نام او از صفحهٔ روزگار محو شود!»20ای خداوند قادر متعال، ای داور عادل، به افكار و انگيزههای ايشان بنگر و داد مرا از ايشان بستان، میخواهم به چشمان خود ببينم كه از ايشان انتقام میگيری.21-22خداوند در جواب فرمود: «اهالی عناتوت كه نقشهٔ قتل تو را كشيدهاند، همگی مجازات خواهند شد. آنها به تو میگويند: ”به نام خداوند نبوت نكن و گرنه تو را میكشيم!“ بنابراين من ايشان را مجازات خواهم كرد! جوانانشان در جنگ كشته خواهند شد و پسران و دخترانشان از گرسنگی جان خواهند داد.23برای اهالی عناتوت زمان مكافات تعيين شده و چون آن زمان فرا رسد، يک نفر هم جان به در نخواهد برد!»
1-2Der HERR sprach zu mir und befahl mir, den Bewohnern von Jerusalem und ganz Juda zu sagen: »Erinnert euch doch an meinen Bund mit euch!3Mein Fluch wird jeden treffen, der sich nicht an seine Bestimmungen hält! Darauf gebe ich, der HERR, der Gott Israels, mein Wort!4Ich habe diesen Bund mit euren Vorfahren geschlossen, als ich sie aus Ägypten herausholte wie aus dem Feuer eines Schmelzofens. Damals sagte ich: ›Hört auf mich, lebt nach meinen Geboten – dann sollt ihr mein Volk sein, und ich will euer Gott sein!5Dann werde ich mich auch an den Eid halten, den ich euren Vorfahren geschworen habe.‹ Ich versprach ihnen ein Land, wo es selbst Milch und Honig im Überfluss gibt – es ist das Land, das ihr heute besitzt.« Ich sagte: »Ja, HERR, ich werde deine Botschaft verkünden.«6Dann befahl mir der HERR: »Geh in alle Städte Judas, geh auf die Straßen von Jerusalem und verkünde den Menschen dort: Denkt an meinen Bund mit euch und haltet euch daran!7Seit ich eure Vorfahren aus Ägypten führte, habe ich euch immer wieder ermahnt, nach meinen Weisungen zu leben – und das bis auf den heutigen Tag.8Aber schon eure Vorfahren haben mir nicht gehorcht, ja, sie haben mir nicht einmal zugehört. Sie taten das, wozu ihr eigensinniges, böses Herz sie trieb, und hielten sich nicht an meine Gebote. Darum ließ ich all die Flüche über sie kommen, die ich ihnen damals schon angedroht hatte, als ich den Bund mit ihnen schloss.«9Weiter sagte mir der HERR: »Die Bewohner von Jerusalem und ganz Juda haben sich gegen mich verschworen.10Sie begehen dieselben Sünden wie ihre Vorfahren, die sich damals weigerten, meine Weisungen zu beachten, und anderen Göttern nachliefen. Das Volk von Israel und von Juda hat den Bund gebrochen, den ich mit ihren Vorfahren schloss.11Darum werde ich, der HERR, Unheil über sie bringen, dem sie nicht entrinnen können. Und wenn sie zu mir um Hilfe schreien, höre ich nicht darauf.12Dann werden die Bewohner von Jerusalem und ganz Juda ihre Götter anflehen, denen sie Opfer bringen, aber die werden sie nicht retten können.13Es gibt ja so viele Götter wie Städte im Land, und in Jerusalem steht an jeder Straßenecke ein Altar für den abscheulichen Götzen Baal!14Darum sollst du, Jeremia, auch nicht mehr für dieses Volk beten! Fleh nicht zu mir um Gnade, bestürme mich nicht mit deinen Bitten. Wenn das Unheil sie trifft und sie zu mir schreien, werde ich sie nicht erhören.15Mein geliebtes Volk tut, was ich verabscheue. Was habt ihr da noch in meinem Tempel zu suchen? Meint ihr, der Strafe zu entgehen, nur weil ihr mir geweihtes Opferfleisch bringt? Eure Machenschaften gefallen euch doch nach wie vor![1]«16Früher wart ihr für den HERRN wie ein grünender Ölbaum, der herrliche Früchte bringt. Doch nun höre ich Feuer prasseln: Der Herr hat den Baum angezündet, die Zweige bersten.17Ja, der HERR, der allmächtige Gott, hat dich gepflanzt, Israel und Juda, doch nun hat er deinen Untergang beschlossen. Denn du hast seinen Zorn herausgefordert, weil du getan hast, was er verabscheut: Du brachtest dem Gott Baal Opfer dar.
Jeremia in Lebensgefahr
18Der HERR ließ mich wissen, dass meine Feinde mich umbringen wollten. Vorher hatte ich nicht damit gerechnet,19ich war ahnungslos wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird; ich wusste nichts von ihren Plänen. Sie beschlossen: »Wir hauen diesen Baum um, solange er noch in voller Blüte steht. Wir lassen diesen Mann vom Erdboden verschwinden, dann wird keiner mehr an ihn denken.«20Da betete ich: »HERR, allmächtiger Gott! Du bist ein gerechter Richter, du prüfst ganz genau, was in einem Menschen vorgeht. Lass mich mit eigenen Augen sehen, wie du sie für ihre Bosheit bestrafst! Dir habe ich meinen Fall anvertraut.21Die Leute von Anatot trachten mir nach dem Leben. ›Hör auf, im Namen des HERRN zu weissagen‹, drohen sie, ›sonst bringen wir dich um!‹«22Doch der HERR, der allmächtige Gott, sprach zu mir: »Ich werde sie dafür strafen! Ihre jungen Männer werden im Krieg fallen und die Kinder verhungern.23Keiner von ihnen wird überleben. Wenn die Zeit gekommen ist, bringe ich Unheil über die Leute von Anatot.«