1وای بر شما ای آشوریها كه همه را غارت میكنيد و پيمانهايی را كه با قومهای ديگر بستهايد زير پا میگذاريد. بزودی اين غارت و خيانت شما پايان خواهد يافت و آنگاه خود شما مورد غارت و خيانت واقع خواهيد شد.2ای خداوند، بر ما رحم كن، زيرا چشم اميد ما به توست. هر بامداد به ما قدرت عطا كن و ما را از سختی نجات ده.3دشمن وقتی صدايت را بشنود خواهد گريخت؛ زمانی كه تو برخيزی قومها پراكنده خواهند شد.4اموال دشمنان ما، مانند مزرعهای كه مورد هجوم ملخ واقع شده باشد، غارت خواهد گرديد.5خداوند بزرگ و والا است و بر همه چيز تسلط دارد. او اورشليم را از عدل و انصاف پر خواهد ساخت6و به قوم يهودا استحكام خواهد بخشيد. او هميشه از قوم خود حمايت میكند و به ايشان حكمت و بصيرت میبخشد. خداترسی گنج بزرگ ايشان است!7اما در حال حاضر فرستادگان قوم يهودا از شدت نااميدی گريانند، زيرا آشور تقاضای ايشان را برای صلح نپذيرفته است.8شاهراههای يهودا خراب شده و ديگر اثری از مسافران نيست. آشوریها پيمان صلح را زير پا نهادهاند[1] و به وعدههايی كه در حضور گواهان دادهاند توجهی ندارند؛ آنها به هيچكس اعتنا نمیكنند. (2پادشاهان 18:14)9سرزمين اسرائيل از بين رفته، لبنان نابود شده، شارون به بيابان تبديل گشته و برگهای درختان باشان و كرمل ريخته است.
اخطار خداوند به دشمنان
10اما خداوند میفرمايد: «برمیخيزم و قدرت و توانايی خود را نشان میدهم!11ای آشوریها، هر چه تلاش كنيد سودی نخواهد داشت. نفس خودتان به آتش تبديل شده، شما را خواهد كشت.12سپاهيان شما مثل خارهايی كه در آتش انداخته میشوند، سوخته و خاكستر خواهند شد.13ای قومهايی كه دور هستيد، به آنچه كردهام توجه كنيد؛ و ای قومهايی كه نزديک هستيد، به قدرت من پی ببريد.»14گناهكاران و خدانشناسانی كه در اورشليم هستند از ترس میلرزند و فرياد برمیآورند: «كدام يک از ما میتواند از آتش سوزان و دائمی مجازات خدا جان به در برد؟»15كسی میتواند از اين آتش جان به در برد كه درستكار باشد و به راستی عمل نمايد، به خاطر منافع خود ظلم نكند، رشوه نگيرد، و با كسانی كه شرارت و جنايت میكنند همدست نشود.16چنين اشخاص در امنيت به سر خواهند برد و صخرههای مستحكم، پناهگاه ايشان خواهد بود.
آيندهٔ پرجلال
17بار ديگر چشمان شما پادشاهتان را در شكوه و زيبايیاش خواهد ديد و سرزمين وسيعی را كه او بر آن سلطنت میكند مشاهده خواهد كرد.18در آن زمان به روزهای ترسناكی كه در گذشته داشتيد فكر خواهيد كرد روزهايی كه سرداران آشور برجهای شما را میشمردند تا ببينند چقدر غنيمت میتوانند از شما به دست آورند.19ولی آن روزها گذشته است و از آن اجنبيان ستمگری كه زبانشان را نمیفهميديد ديگر اثری نيست.20به اورشليم، اين شهر جشنهای مقدس نگاه كنيد و ببينيد چگونه در صلح و امنيت به سر میبرد! اورشليم محكم و پا برجا خواهد بود درست مانند خيمهای كه ميخهايش كنده نمیشود و طنابهايش پاره نمیگردد.21خداوند پرجلال ما را همچون رودخانهای وسيع محافظت خواهد كرد تا هيچ دشمنی نتواند از آن عبور كرده، به ما يورش برد!22خداوند پادشاه و رهبر ماست؛ او از ما مراقبت خواهد كرد و ما را نجات خواهد داد.23طناب كشتیهای دشمن سست خواهد شد و پايههای دكل را نگه نخواهد داشت و افراد دشمن نخواهند توانست بادبانها را بكشند. ما تمام غنايم دشمن را به چنگ خواهيم آورد؛ حتی لنگان نيز سهمی از اين غنايم خواهند برد.24هر كه در سرزمين ما باشد ديگر نخواهد گفت: «بيمار هستم»؛ و تمام گناهان ساكنان اين سرزمين بخشيده خواهد شد.
1Wehe dir, du Zerstörer! Du verwüstest ganze Länder, doch dein eigenes Land ist bisher verschont geblieben. Du betrügst, doch dich selbst konnte noch niemand in die Irre führen. Nun ist die Reihe an dir: Wenn du genug Zerstörung angerichtet hast, dann wird auch dein Land zerstört. Hast du endlich genug hinters Licht geführt, wirst du selbst überlistet.2HERR, hab Erbarmen mit uns! Auf dich allein setzen wir unsere Hoffnung. Schütze und stärke unser Volk jeden Tag neu! Hilf uns in Zeiten der Not!3Wenn die Feinde deine Donnerstimme hören, ergreifen sie die Flucht. Ganze Völker stieben auseinander, wenn du aufstehst und eingreifst.4Dann wird man sich auf die reiche Beute stürzen wie ein Heuschreckenschwarm, wie gefräßige Insekten, die im Nu alles kahl fressen.5Groß und erhaben ist der HERR, denn er regiert hoch oben im Himmel. Er sorgt dafür, dass auf dem Berg Zion Recht und Gerechtigkeit herrschen.6Ihr Einwohner von Jerusalem, ihr werdet in Sicherheit leben, und es wird euch in jeder Hinsicht gut gehen. Weisheit und Erkenntnis besitzt ihr dann in reichem Maß, euer größter Schatz aber wird die Ehrfurcht vor dem HERRN sein.
Vom Feind betrogen – vom Herrn gerettet
7Seht, die Kriegshelden laufen schreiend durch die Straßen! Die Boten, die schon überall Frieden verkündet hatten, kommen laut weinend zurück.8Die Wege sind menschenleer, kein Reisender zieht durch das Land. Der Feind hat gegen das Abkommen verstoßen und die Städte verwüstet. Für ihn ist ein Menschenleben nichts wert.9Das ganze Land verkümmert und verwelkt: Die Zedern auf dem Libanon verdorren – welch ein trauriger Anblick! Die fruchtbare Scharon-Ebene gleicht einer Wüste, die Bäume im Gebiet von Baschan und auf dem Berg Karmel verlieren ihre Blätter.10Doch der HERR sagt: »Nun handle ich! Jetzt greife ich ein und beweise meine Macht!11Eure Pläne sind nutzlos wie dürres Stroh, und was dabei herauskommt, ist nicht mehr wert als Stoppeln. Voller Wut speit ihr Feuer, aber es wird euch selbst verzehren.12Ja, die feindlichen Völker sollen verbrannt werden, bis nur noch feine, weiße Asche von ihnen übrig bleibt. Es wird ihnen gehen wie dürrem Dornengestrüpp, das man ins prasselnde Feuer wirft.13Ihr Völker in der Ferne, hört, was ich getan habe; und ihr in der Nähe, erkennt meine Macht an!«14Die gottlosen Menschen in Jerusalem fahren erschrocken zusammen. Die Angst packt alle, die von Gott nichts wissen wollen. Sie fragen: »Wer hält es neben diesem Feuer aus? Wer von uns kann bei dieser Glut wohnen, die nie erlischt?«15Wer gerecht ist und die Wahrheit sagt; wer Ausbeutung und Erpressung verabscheut; wer Bestechungsgelder ablehnt; wer sich nicht in Mordpläne einweihen und verstricken lässt; wer nicht zuschaut, wo Böses geschieht.16Ein solcher Mensch wird ruhig und sicher leben wie auf einer hohen Burg, die von schützenden Mauern umgeben ist. Er hat immer genug zu essen, und auch an Wasser fehlt es ihm nie.
Ihr werdet den König sehen in seiner Schönheit
17Ihr werdet euren König sehen in seiner Majestät und Schönheit. Ihr blickt über ein weites Land.18Dann denkt ihr an die früheren Schreckenszeiten zurück: »Wo sind sie nun, die Unterdrücker, denen wir hohen Tribut zahlen mussten? Wo sind sie denn, die unsere Festungen überwachten? Damit ist es jetzt vorbei!«19Nie wieder seht ihr eure Unterdrücker, dieses überhebliche Volk mit seiner fremden Sprache, die in euren Ohren wie unverständliches Gestammel klingt.20Schaut auf die Stadt Zion, in der wir unsere Feste feiern! Ihr werdet noch erleben, wie Jerusalem zu einem friedlichen Wohnort wird. Dann gleicht die Stadt einem Zelt, das nie mehr abgebrochen wird; seine Pflöcke zieht man nicht mehr heraus, und keiner löst seine Seile.21Denn der HERR wird in seiner Größe und Macht bei uns sein. Dann wohnen wir in Jerusalem so sicher wie an einem breiten Strom mit vielen Nebenflüssen. Keine feindlichen Galeeren sind dort zu sehen, keine mächtigen Segelschiffe fahren darauf.22Der HERR selbst ist dann unser Richter, unser Gesetzgeber und unser König. Nur er kann uns retten und wird es auch tun.23Noch geht es Jerusalem wie einem Schiff, dessen Taue schlaff herabhängen. Sie können den Mastbaum nicht halten und kein Segel spannen. Doch dann wird in der Stadt reiche Beute verteilt, selbst Gelähmte bekommen noch genügend davon ab.[1]24Im ganzen Land wird keiner mehr klagen: »Ach, ich bin schwach und krank!«, denn dem Volk wird jede Schuld vergeben sein.