از Biblica1-2وای بر قاضيان بیانصاف كه قوانين غير عادله وضع میكنند تا حق فقيران و بيوهزنان و يتيمان قوم مرا پايمال كنند و اموالشان را به غارت ببرند و بر ايشان ظلم كنند.3در روز بازخواست، وقتی خدا از سرزمين دور دست بر شما مصيبت بفرستد، چه خواهيد كرد؟ به چه كسی پناه خواهيد برد؟ گنجهايتان را كجا مخفی خواهيد كرد؟4در آن روز هر چه داريد زير پای اسيران و كشتهشدگان از بين خواهد رفت. با اين حال، غضب خدا فروكش نخواهد كرد و دست او برای مجازات شما همچنان دراز خواهد بود.
پادشاه آشور، وسيلهای در دست خدا
5خداوند میفرمايد: «من آشور را مانند چوب تنبيه به دست خواهم گرفت و برای مجازات آنانی كه بر ايشان خشمناک هستم به كار خواهم برد.6قوم آشور را بر ضد اين قوم خدانشناس كه مورد خشم من هستند خواهم فرستاد تا آنها را غارت كنند و مانند گل، زير پايهای خود لگدمال نمايند.»7اما پادشاه آشور نمیداند كه وسيلهای است در دست خدا. مراد دل او اين است كه اقوام بسياری را نابود كند.8میگويد: «سرداران من هر يک پادشاهی هستند!9شهرهای كركميش و كلنو و حمات و ارفاد را تسخير كرديم؛ سامره و دمشق نيز تسليم ما شدند.10ممالكی را كه بتهايشان بيش از بتهای اورشليم و سامره بودند از بين برديم.11ما سامره را با تمام بتهايش نابود كرديم و همين كار را نيز با اورشليم و بتهايش خواهيم كرد.»12پس از آن كه خداوند پادشاه آشور را برای مجازات اورشليم به کار گرفت، آنگاه برمیگردد و پادشاه مغرور و متكبر آشور را نيز مجازات میكند.13پادشاه آشور میگويد: «من به قدرت و حكمت و دانش خود در اين جنگها پيروز شدهام. من به نيروی خود مرزهای ممالک را از ميان برداشتم و پادشاهان را سركوب كردم و گنجهايشان را به يغما بردم.14ممالک دنيا را مانند آشيانهٔ پرندگان تكان دادم و ثروت آنان را كه مثل تخمهای پرندگان به زمين میريخت جمع كردم بدون اين كه كسی جرأت كند بالی برايم تكان دهد و يا دهانش را باز كرده، جيکجيک كند.»15اما خداوند میفرمايد: «آيا تبر به خود میبالد كه قدرتش بيش از هيزم شكن است؟ آيا اره خود را بالاتر از كسی میداند كه اره میكند؟ آيا عصا انسان را بلند میكند يا انسان عصا را؟»16خداوند قادر متعال بر جنگاوران تنومند پادشاه آشور بلايی خواهد فرستاد تا آنها را ضعيف و نحيف كند و مانند آتش آنها را بسوزاند.17خدای پاک كه نور اسرائيل است همچون شعلهٔ آتش در يک روز همه چيز را مانند خار و خس خواهد سوزاند.18جنگل و مزارع پهناور آنها از بين خواهد رفت درست مانند بيماری كه جسم و جانش تباه میشود.19درختان جنگل به قدری كم خواهد شد كه يک كودک نيز خواهد توانست آنها را بشمارد.
باقی ماندگان اسرائيل
20زمانی فرا خواهد رسيد كه كسانی كه در اسرائيل و يهودا باقی مانده باشند، ديگر تكيهگاهشان آشور نخواهد بود، بلكه از صميم قلب بر خداوند كه يگانه وجود پاک اسرائيل است توكل خواهند داشت.21ايشان به سوی خدای قادر مطلق باز خواهند گشت.22هر چند اكنون قوم اسرائيل مثل ريگ ساحل دريا بیشمارند، ولی در آن زمان عدهٔ كمی از ايشان باقی خواهند ماند و اين عده به وطن باز خواهند گشت، زيرا مجازات عادلانهای كه تعيين شده، اجرا خواهد شد.23خداوند، خدای قادر متعال همانطور كه مقرر فرموده تمام سرزمين ايشان را ويران خواهد كرد.24خداوند، خدای قادر متعال میفرمايد: «ای قوم من كه در اورشليم ساكنيد، از آشوریها نترسيد، حتی اگر مانند مصريان قديم بر شما ظلم كنند.25زيرا پس از مدت كوتاهی از مجازات شما دست خواهم كشيد و به هلاک كردن آنها خواهم پرداخت.26ايشان را مجازات خواهم كرد همانگونه كه مديانیها را در كنار صخرهٔ غراب، و مصریها را در دريا هلاک كردم.27در آن روز به اسارت شما پايان خواهم داد و شما قوی خواهيد شد و يوغ بندگی از گردن شما خواهد افتاد.»28سربازان دشمن به شهر عای رسيدهاند! از مغرون عبور كرده و ساز و برگ خود را در مكماش گذاشتهاند.29از گذرگاه گذشتهاند و میخواهند شب را در جبع به سر برند. اهالی شهر رامه هراسانند. تمام مردم جبعه، شهر شائول، از ترس جان خود فرار میكنند.30ای مردم جليم فرياد برآوريد! ای اهالی ليشه و ای مردم بيچارهٔ عناتوت گوش دهيد!31اهالی مدمينه و ساكنان جيبيم فراری شدهاند.32امروز دشمن در نوب توقف میكند. او مشت خود را گره كرده و به طرف اورشليم كه بر كوه صهيون قرار دارد تكان میدهد.33-34اما همانگونه كه هيزم شكن درختان جنگل لبنان را با ضربههای تبر قطع میكند، خداوند، خدای قادر متعال نيز آن درخت بزرگ را با يک ضربه قطع خواهد كرد، و شاخههای بلند و تنومند آن كنده شده به زمين خواهند افتاد.
اشعيا 10
Hoffnung für alle
از Biblica1Der Herr sagt: »Wehe denen, die Gesetze verabschieden, um andere ins Unglück zu stürzen, und Verordnungen erlassen, um andere zu unterdrücken!2Sie betrügen die Armen und Schwachen meines Volkes um ihr Recht. Kaltblütig beuten sie Witwen und hilflose Waisen aus.3Doch was wollt ihr tun, wenn die Zeit gekommen ist, in der ich euch bestrafe, wenn das Unglück von ferne über euch hereinbricht? Zu wem wollt ihr dann fliehen, bei wem Hilfe suchen? Wo wollt ihr euer ganzes Vermögen in Sicherheit bringen?4Ihr werdet entweder als Gefangene gefesselt daherstolpern oder tot bei den Gefallenen liegen.« Und auch dann ist Gottes Zorn noch nicht gestillt; drohend schwebt seine Hand über diesem Volk.
Assyrien missbraucht seine Macht
5»Wehe den Assyrern!«, ruft der Herr. »Noch gebrauche ich sie als Stock, mit dem ich mein Volk bestrafe. Mein grimmiger Zorn gegen Israel treibt die Assyrer an.6Ich schicke sie in den Kampf gegen dieses gottlose Volk, das immer und immer wieder meinen Zorn erregt. Ich lasse das assyrische Heer das Land ausplündern und reiche Beute machen. Sollen sie es doch zertrampeln wie Dreck auf der Straße!«7Doch der König von Assyrien will nicht wahrhaben, dass er vom Herrn diese Macht bekommen hat. Er verfolgt seine eigenen Pläne. Vernichten will er, Völker auslöschen – je mehr, desto besser!8»Jeder Befehlshaber über meine Truppen ist so mächtig wie ein König!«, prahlt er.9»Habe ich nicht eine Stadt nach der anderen eingenommen? Kalne war ebenso unfähig zum Widerstand wie Karkemisch, Hamat genauso schwach wie Arpad, und Samaria besiegte ich so leicht wie Damaskus.10Ich habe Königreiche erobert, deren Götterstatuen die von Samaria und Jerusalem weit übertrafen.11Samaria und seine Götter habe ich bereits zerstört, sollte ich Jerusalem und seine Götter davonkommen lassen?«12Sobald der Herr die Assyrer nicht mehr braucht, weil er sein Ziel mit Jerusalem erreicht hat, geht er mit dem König von Assyrien ins Gericht. Denn dieser ist selbstherrlich und hochnäsig, voller Stolz blickt er auf andere herab.13Er brüstet sich und behauptet: »Aus eigener Kraft habe ich das alles geschafft! Meiner Klugheit ist es zu verdanken! Ich wische die Grenzen zwischen den Völkern hinweg, ich plündere ihre Schätze und stürze die Könige von ihren Thronen. So groß ist meine Macht!14Wie man Vogelnester ausnimmt, so habe ich den Reichtum der Völker zusammengerafft. Alle Länder habe ich eingesammelt wie Eier aus einem verlassenen Nest. Keiner hat es gewagt, auch nur mit den Flügeln zu schlagen, sie haben den Schnabel gehalten und keinen Pieps von sich gegeben.«15Aber das sind nichts als leere Worte! Oder behauptet etwa eine Axt, sie sei stärker als der Holzarbeiter? Ist die Säge mehr als der, der sie gebraucht? Das wäre ja so, als ob ein Stock den schwingt, der ihn in der Hand hält, oder als ob ein Stab den Menschen hochhebt.16Weil sie so prahlen und lästern, wird der HERR, der allmächtige Gott, die feisten Assyrer spindeldürr werden lassen. Er entzündet ein gewaltiges Feuer, das ihre ganze Pracht verzehrt.17Der heilige Gott, Israels Licht – er selbst ist dieses Feuer! An einem einzigen Tag verbrennt es Assyrien mitsamt Dornen und Disteln.18Der Herr rodet die prächtigen Wälder und zerstört die fruchtbaren Gärten so gründlich, dass keine Pflanze übrig bleibt. Assyrien wird es ergehen wie einem Todkranken, der langsam dahinsiecht.19Es wird nur noch so wenige Bäume geben, dass sogar ein Kind sie zählen kann.
Ein kleiner Rest wird gerettet
20Die Nachkommen von Jakob aber, die dann noch übrig geblieben sind, werden ihre Hilfe nicht mehr von den Assyrern erwarten, von denen sie doch nur Schläge erhielten. Auf den HERRN, den heiligen Gott Israels, werden sie sich verlassen und ihm die Treue halten.21Ein Überrest des Volkes, ein kleiner Rest wird zurückkehren zu seinem starken Gott.22Auch wenn ihr Israeliten heute noch so zahlreich seid wie der Sand am Meer, so bleiben doch nur wenige von euch übrig, die zu Gott zurückkehren. Euer Untergang ist bereits besiegelt: Wie eine Sturmflut wird Gottes gerechte Strafe euch überrollen.23Ja, er ist fest entschlossen, das ganze Land zu verwüsten.24Darum sagt der HERR, der allmächtige Gott: »Mein Volk auf dem Berg Zion, fürchtet euch nicht vor den Assyrern, auch wenn sie euch so hart unterdrücken, wie es damals die Ägypter mit euren Vorfahren getan haben.25Es dauert nicht mehr lange, dann bin ich nicht mehr zornig über euch. Stattdessen werde ich mit den Assyrern abrechnen.«26Der HERR, der allmächtige Gott, wird seine Peitsche über den Assyrern schwingen. Er schlägt sie wie die Midianiter, die damals beim Orebfelsen endgültig besiegt wurden.[1] Er streckt seinen Stab über sie aus wie Mose, der damals seinen Stock über das Meer und über das ägyptische Heer ausstreckte.[2] (خروج 14:26; داوران 7:25)27Dann wird dir, Israel, die Last von der Schulter genommen. Vom Joch Assyriens wirst du befreit.[3]
Jerusalem wird nicht überrannt werden
28Seht, das mächtige Heer der Assyrer ist auf dem Vormarsch! Schon sind sie in Aja, jetzt in Migron. Ihre Ausrüstung lassen sie in Michmas zurück29und überqueren den Pass. Sie übernachten in Geba. Die Menschen in Rama zittern vor Angst, die in Gibea, der Stadt Sauls, ergreifen die Flucht.30Ja, schreit nur laut, ihr Leute von Gallim, ihr habt allen Grund dazu! Hört, ihr Einwohner von Lajescha, die Feinde rücken immer näher! Armes Anatot, was steht dir bevor!31Alle Einwohner Madmenas fliehen; die von Gebim laufen um ihr Leben.32Noch heute trifft das Heer in Nob ein und schlägt dort sein Lager auf. Der assyrische König ballt drohend die Faust gegen Jerusalem und den Berg Zion.33-34Doch seht, jetzt greift der HERR ein! Mit furchtbarer Gewalt schlägt er, der allmächtige Gott, das assyrische Heer. Wie ein Holzfäller im Wald auf dem Libanon schwingt er die Axt. Er fällt die hohen Stämme und schlägt die Äste ab. Selbst das größte Dickicht im Wald haut er um. Er, der Mächtige, fällt sie alle!