1-2آنگاه ابراهيم به سوی سرزمين نِگِب كوچ كرد و در بين قادش و شور ساكن شد. وقتی او در شهر جرار بود، ساره را خواهر خود معرفی كرد. پس ابيملک، پادشاه جرار، كسانی فرستاد تا ساره را به قصر وی ببرند.3اما همان شب خدا در خواب بر ابيملک ظاهر شده، گفت: «تو خواهی مُرد، زيرا زن شوهرداری را گرفتهای.»4ابيملک هنوز با او همبستر نشده بود، پس عرض كرد: «خداوندا، من بیتقصيرم. آيا تو مرا و قومم را خواهی كشت؟5خودِ ابراهيم به من گفت كه او خواهرش است و ساره هم سخن او را تصديق كرد و گفت كه او برادرش میباشد. من هيچگونه قصد بدی نداشتم.»6خدا گفت: «بلی، میدانم؛ به همين سبب بود كه تو را از گناه باز داشتم و نگذاشتم به او دست بزنی.7اكنون اين زن را به شوهرش بازگردان. او يک نبی است و برای تو دعا خواهد كرد و تو زنده خواهی ماند. ولی اگر زن او را بازنگردانی، تو و اهل خانهات خواهيد مُرد.»8پادشاه روز بعد، صبح زود از خواب برخاسته، با عجله تمامی درباريان را به حضور طلبيد و خوابی را كه ديده بود برای آنها تعريف كرد و همگی بسيار ترسيدند.9-10آنگاه پادشاه، ابراهيم را به حضور خوانده، گفت: «اين چه كاری بود كه با ما كردی؟ مگر من به تو چه كرده بودم كه مرا و مملكتم را به چنين گناه عظيمی دچار ساختی؟ هيچكس چنين كاری نمیكرد كه تو كردی. چرا به من بدی كردی؟»11-12ابراهيم در جواب گفت: «فكر كردم مردم اين شهر ترسی از خدا ندارند و برای اين كه همسرم را تصاحب كنند، مرا خواهند كشت. علاوه بر اين، او خواهر ناتنی من نيز هست. هر دو از يک پدر هستيم و من او را به زنی گرفتم.13هنگامی كه خداوند مرا از زادگاهم به سرزمينهای دور و بيگانه فرستاد، از ساره خواستم اين خوبی را در حق من بكند كه هر جا برويم بگويد خواهر من است.»14پس ابيملک گوسفندان و گاوان و غلامان و كنيزان به ابراهيم بخشيد و همسرش ساره را به وی بازگردانيد،15و به او گفت: «تمامی سرزمين مرا بگرد و هر جا را كه پسنديدی برای سكونت خود انتخاب كن.»16سپس رو به ساره نموده، گفت: «هزار مثقال نقره به برادرت میدهم تا بیگناهی تو بر آنانی كه با تو هستند ثابت شود و مردم بدانند كه نسبت به تو به انصاف رفتار شده است.»17آنگاه ابراهيم نزد خدا دعا كرد و خدا پادشاه و همسر و كنيزان او را شفا بخشيد تا بتوانند صاحب اولاد شوند؛18زيرا خداوند به اين دليل كه ابيملک، ساره زن ابراهيم را گرفته بود، همهٔ زنانش را نازا ساخته بود.
1Abraham zog von dort[1] in den Süden des Landes. Eine Zeit lang blieb er in der Gegend zwischen Kadesch und der Wüste Schur, dann fand er Aufnahme in der Stadt Gerar. (پيدايش 12:10)2Seine Frau Sara gab er als seine Schwester aus. Da ließ Abimelech, der König von Gerar, sie in sein Haus holen.3In der Nacht aber kam Gott im Traum zu Abimelech und sagte: »Du musst sterben, weil du diese Frau genommen hast. Sie ist verheiratet und gehört einem anderen.«4Abimelech hatte Sara jedoch nicht berührt, und er erwiderte: »Herr, willst du wirklich unschuldige Menschen töten?5Er hat gesagt: ›Sie ist meine Schwester‹, und sie hat bestätigt: ›Er ist mein Bruder.‹ Ich habe in gutem Glauben gehandelt, mein Gewissen ist rein.«6Gott antwortete Abimelech: »Ich weiß, du hast in gutem Glauben gehandelt. Deshalb habe ich dich davor bewahrt, vor mir schuldig zu werden, und habe dir nicht erlaubt, sie zu berühren.7Gib sie jetzt zurück! Ihr Mann ist ein Prophet; er wird für dich beten, dann bleibst du am Leben. Wenn du sie aber behältst, musst du sterben, und alle in deinem Haus mit dir.«8Am nächsten Morgen rief Abimelech seine Leute zusammen und berichtete ihnen, was geschehen war. Alle bekamen große Angst.9Dann rief er Abraham und hielt ihm vor: »Wie konntest du uns das antun? Womit habe ich mich an dir versündigt, dass du mich und mein Volk in diese schwere Schuld gestürzt hast? Es ist unerhört, was du mir angetan hast!10Was hast du dir dabei gedacht?«11Abraham erwiderte: »Ich dachte: In dieser Stadt nehmen sie Gott bestimmt nicht ernst und werden mich wegen meiner Frau töten.12Übrigens ist sie wirklich meine Schwester: Sie ist die Tochter meines Vaters, stammt aber von einer anderen Mutter; darum konnte sie meine Frau werden.13Als Gott mich aus meiner Heimat in die Fremde schickte, sagte ich zu ihr: ›Tu mir den Gefallen und gib mich überall, wohin wir kommen, als deinen Bruder aus.‹«14Abimelech schenkte Abraham viele Schafe, Ziegen, Rinder, Sklaven und Sklavinnen und gab ihm seine Frau Sara zurück.15Er sagte zu ihm: »Mein ganzes Land steht dir offen; du kannst dich ansiedeln, wo es dir gefällt.«16Und zu Sara sagte er: »Ich gebe deinem Bruder 1000 Silberstücke. Damit wird vor allen euren Leuten erwiesen, dass deine Ehre nicht angetastet worden ist, und niemand darf dir etwas nachsagen.«17Nun betete Abraham zu Gott, und er nahm die Strafe von Abimelech und von seiner Frau und seinen Sklavinnen, sodass in seinem Haus wieder Kinder geboren wurden.18Der HERR hatte nämlich in Abimelechs Haus jeden Mutterleib verschlossen, weil der König die Frau Abrahams zu sich genommen hatte.