يوشع‌ 20

کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

از Biblica
1 ؛ خداوند به يوشع فرمود: (اعداد 35:6; تثنيه 19:1)2 «به مردم اسرائيل بگو كه شهرهای پناهگاه را كه قبلاً دستورات آن را توسط موسی به شما داده بودم[1]، تعيين كنند، (اعداد 1:1; اعداد 35:1; 1تواريخ 1:1; 1تواريخ 6:1)3 تا اگر كسی مرتكب قتل غيرعمد شود به آنجا پناه ببرد و از انتقام بستگان مقتول در امان باشد.4 وقتی قاتل به يكی از اين شهرها برسد بايد به دروازهٔ شهر كه محل قضاوت است برود و قضيه را برای بزرگان شهر شرح دهد. آنها نيز بايد او را به داخل شهر برده، مكانی برای زندگی كردن به او بدهند تا پيش ايشان بماند.5 اگر يكی از بستگان مقتول برای كشتن قاتل بيايد، نبايد قاتل را تسليم نمايند، چون او به طور تصادفی مرتكب عمل قتل شده است، نه از روی كينه و غرض.6 او بايد تا زمان محاكمهاش در حضور مردم، و تا وفات رئيس كهنهای كه در زمان واقعه بر مصدر كار بوده است، در آن شهر بماند. اما بعد از آن، آزاد است و میتواند به شهر و خانهٔ خود بازگردد.»7 پس اين شهرها برای پناهگاه اختصاص يافتند: قادش جليل در كوهستان نفتالی، شكيم در كوهستان افرايم و قريهٔ اربع (كه حبرون نيز ناميده میشد) در كوهستان يهودا.8 همچنين در سمت شرقی رود اردن، در شرق اريحا، اين شهرها برای پناهگاه اختصاص يافتند: باصر در صحرا از ملک قبيلهٔ رئوبين، راموت در جلعاد از ملک قبيلهٔ جاد و جولان در باشان از ملک قبيلهٔ منسی.9 شهرهای پناهگاه، هم برای اسرائيلیها بود و هم برای غريبانی كه در ميان ايشان زندگی میكردند، تا اگر كسی تصادفاً مرتكب قتل شود، به يكی از آنها فرار كند تا قبل از محاكمهاش در حضور مردم، به دست مدعی خون مقتول، كشته نشود.

يوشع‌ 20

Gute Nachricht Bibel 2018

از Deutsche Bibelgesellschaft
1-2 Der HERR ließ den Leuten von Israel durch Josua sagen: »Führt jetzt aus, was ich früher durch Mose angeordnet habe: Wählt Städte aus, die als Asyl dienen sollen. (اعداد 35:9)3 Wer unbeabsichtigt, ohne Vorsatz, einen Menschen getötet hat, kann dorthin fliehen; kein Verwandter des Getöteten darf dann noch an ihm Blutrache üben.4 Der Totschläger soll in eine dieser Städte gehen und auf dem Gerichtsplatz am Tor seinen Fall den Ältesten vortragen. Daraufhin nehmen sie ihn in ihre Stadt auf und weisen ihm ein Haus an, in dem er wohnen kann.5 Wenn ein Verwandter des Getöteten ihn dorthin verfolgt, dürfen die Männer der Stadt ihn nicht ausliefern. Dies gilt aber nur unter der Bedingung, dass er seinen Mitmenschen ohne Vorsatz und nicht aus Hass erschlagen hat.6 Sein Fall muss in einer Gerichtsverhandlung der Gemeinde entschieden werden, dann darf der Totschläger in der Stadt wohnen, bis der zu jener Zeit amtierende Oberste Priester gestorben ist. Danach soll er in die Stadt, aus der er geflohen ist, und zu seiner Familie zurückkehren.«7 Die Männer Israels bestimmten folgende Asylstädte: auf der Westseite des Jordans Kedesch in Galiläa im Bergland von Naftali, Sichem im Bergland von Efraïm und Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Bergland von Juda,8 auf der Ostseite des Jordans Bezer im Steppenhochland des Stammes Ruben, Ramot in der Landschaft Gilead im Gebiet des Stammes Gad und Golan in der Landschaft Baschan im Gebiet des Stammes Manasse.9 Diese Städte sollten von nun an allen Israeliten und auch den Fremden, die bei ihnen lebten, als Zufluchtsorte offenstehen. Jeder, der ohne Vorsatz einen Menschen getötet hatte, sollte hier Schutz finden, wenn ein Verwandter des Getöteten an ihm Blutrache üben wollte. Er durfte nur getötet werden, nachdem er in einem öffentlichen Gerichtsverfahren des Mordes überführt und verurteilt worden war.