1-3خداوند فرمود كه به قصر پادشاه يهودا بروم و به او كه بر تخت پادشاهی داوود نشسته و به تمام درباريان و به اهالی اورشليم، بگويم كه خداوند چنين میفرمايد: «عدل و انصاف را بجا آوريد و داد مظلومان را از ظالمان بستانيد؛ به غريبان، يتيمان و بيوهزنان ظلم نكنيد و خون بیگناهان را نريزيد.4اگر آنچه میگويم انجام دهيد، اجازه خواهم داد كه همواره پادشاهانی از نسل داوود بر تخت سلطنت تكيه بزنند و با درباريان و همهٔ قوم در سعادت و آسايش روزگار بگذرانند.5«ولی اگر اين حكم را اطاعت نكنيد، به ذات خود قسم كه اين قصر به ويرانه تبديل خواهد شد.6اگرچه اين قصر در نظرم مثل سرزمين حاصلخيز جلعاد و مانند کوههای سرسبز لبنان زيبا میباشد، اما آن را ويران و متروک خواهم ساخت تا كسی در آن زندگی نكند؛7افرادی ويرانگر را همراه با تبرهایشان خواهم فرستاد تا تمام ستونها و تيرهای چوبی آن را كه از بهترين سروهای آزاد تهيه شده، قطع كنند و در آتش بسوزانند.8آنگاه مردم سرزمینهای ديگر وقتی از كنار خرابههای اين شهر عبور كنند، از يكديگر خواهند پرسيد: ”چرا خداوند با اين شهر بزرگ چنين كرد؟“9در پاسخ خواهند شنيد: ”چون اهالی اينجا خداوند، خدای خود را فراموش كردند و عهد و پيمانی را كه او با ايشان بسته بود، شكستند و بتپرست شدند.“»
كلام خدا دربارهٔ يهوآحاز
10-12خداوند میفرمايد: «برای يوشيای پادشاه كه در جنگ كشته شده، گريه نكنيد، بلكه برای پسرش يهوآحاز ماتم بگيريد كه به اسيری برده خواهد شد[1]؛ چون او در سرزمينی بيگانه خواهد مرد و ديگر وطنش را نخواهد ديد.» (2پادشاهان 23:31)
كلام خداوند دربارهٔ يهوياقيم
13خداوند میفرمايد: «وای بر تو ای يهوياقيم پادشاه، كه قصر با شكوهت را با بهرهكشی از مردم میسازی؛ از در و ديوار قصرت ظلم و بیعدالتی میبارد، چون مزد كارگران را نمیپردازی.14میگويی: ”قصر باشكوهی میسازم كه اتاقهای بزرگ و پنجرههای زيادی داشته باشد؛ سقف آن را با چوب سرو آزاد میپوشانم و بر آن رنگ قرمز میزنم.“15آيا فكر میكنی با ساختن كاخهای پرشكوه، سلطنتت پايدار میماند؟ چرا سلطنت پدرت يوشيا آنقدر دوام يافت؟ چون او عادل و با انصاف بود. به همين علت هم در همهٔ كارهايش كامياب میشد.16او از فقيران و نيازمندان دستگيری میكرد، بنابراين هميشه موفق بود. اين است معنی خداشناسی!17ولی تو فقط به دنبال ارضای حرص و آز خود هستی؛ خون بیگناهان را میريزی و بر قوم خود با ظلم و ستم حكومت میكنی.18«بنابراين ای يهوياقيم پادشاه، پسر يوشيا، پس از مرگت هيچكس حتی خانوادهات برايت ماتم نخواهند كرد؛ قومت نيز به مرگ تو اهميتی نخواهند داد؛19جنازهٔ تو را از اورشليم كشانكشان بيرون برده، مانند لاشهٔ الاغ به گوشهای خواهند افكند!»
پيام دربارهٔ سرنوشت يهودا
20ای مردم اورشليم به لبنان برويد و در آنجا گريه كنيد؛ در باشان فرياد برآوريد؛ بر کوههای موآب ناله سر دهيد، چون همهٔ دوستان و همدستانتان از بين رفتهاند!21زمانی كه در سعادت و خوشبختی به سر میبرديد، خدا با شما سخن گفت، ولی گوش فرا نداديد؛ شما هرگز نخواستيد او را اطاعت نماييد؛ عادت شما هميشه همين بوده است!22حال وزش باد خشم خدا تمام رهبرانتان را نابود خواهد ساخت؛ همپيمانانتان نيز به اسارت خواهند رفت؛ و سرانجام به سبب شرارتهايتان، شرمسار و سرافكنده خواهيد گشت.23ای كسانی كه در كاخهای مزين به چوب سرو لبنان زندگی میكنيد، بزودی دردی جانكاه همچون درد زايمان، شما را فرو خواهد گرفت؛ آنگاه همه برای شما دلسوزی خواهند كرد.
داوری يهوياكين
24-25خداوند به يهوياكين، پسر يهوياقيم، پادشاه يهودا چنين میفرمايد: «تو حتی اگر انگشتر خاتم بر دست راستم بودی، تو را از انگشتم بيرون میآوردم و به دست كسانی میدادم كه به خونت تشنهاند و تو از ايشان وحشت داری، يعنی به دست نبوكدنصر، پادشاه بابل و سپاهيان او!26تو و مادرت را به سرزمينی بيگانه خواهم افكند تا در همانجا بميريد.27شما هرگز به اين سرزمين كه آرزوی ديدنش را خواهيد داشت، باز نخواهيد گشت.»28خداوندا، آيا اين مرد يعنی يهوياكين، مانند ظرف شكستهای شده كه كسی به آن نيازی ندارد؟ آيا به همين دليل است كه خود و فرزندانش به سرزمينی بيگانه به اسارت میروند؟29ای زمين، ای زمين، ای زمين! كلام خداوند را بشنو.30خداوند میفرمايد: «نام اين مرد (يعنی يهوياكين) را جزو افراد بیاولاد بنويس، جزو كسانی كه هرگز كامياب نخواهند شد؛ چون هيچيک از فرزندان او بر تخت سلطنت داوود تكيه نخواهد زد و بر يهودا فرمانروايی نخواهد كرد!»
اِرميا 22
Gute Nachricht Bibel 2018
از Deutsche Bibelgesellschaft1Der HERR gab Jeremia den Auftrag, in den Palast des Königs von Juda hinunterzugehen und zu rufen:2»Höre, was der HERR dir zu sagen hat, du König von Juda, der auf dem Thron seines Ahnherrn David sitzt; auch deine hohen Beamten und das Volk, das dich in deinem Palast aufsucht, sollen es hören!3So spricht der HERR: ›Sorgt für Gerechtigkeit und befreit die Beraubten aus der Hand ihrer Unterdrücker! Ihr sollt die Fremden, die bei euch wohnen, nicht ausbeuten und die Schutzlosigkeit der Waisen oder Witwen nicht ausnutzen! Hört auf, in diesem Land das Blut unschuldiger Menschen zu vergießen! (اِرميا 7:5; اِرميا 21:12)4Nur unter dieser Bedingung werden auch künftig Könige, die auf Davids Thron sitzen, durch die Tore dieses Palastes ein- und ausziehen, auf Pferden und Wagen, sie und ihre hohen Beamten, und auch das Volk wird weiterhin diesen Palast aufsuchen. (اِرميا 17:25)5Wenn ihr aber nicht auf meine Weisungen hört, dann wird dieser Palast zum Trümmerhaufen werden; das schwöre ich, der HERR, bei mir selbst!‹« (اِرميا 49:13)6Ja, der HERR sagt über den Palast des Königs von Juda: »Wenn ich auch so viel Freude an dir habe wie an den Eichen in Gilead und an den Zedern auf dem Libanon, trotzdem mache ich aus dir eine Wüste, einen Trümmerhaufen, in dem niemand mehr wohnt.7Ich schicke Männer zu dir, die dich zerstören werden. Sie werden mit ihren Äxten kommen und deine herrlichen Zedernsäulen umhauen und ins Feuer werfen.8Menschen aus vielen Völkern werden an den Trümmern Jerusalems vorüberziehen und einander fragen: ›Warum hat der HERR dieser großen Stadt das alles angetan?‹ (اِرميا 5:19)9Und dann wird man ihnen antworten: ›Ihre Bewohner haben sich nicht an die Verpflichtungen gehalten, die der Bund mit dem HERRN, ihrem Gott, ihnen auferlegt; sie haben fremde Götter verehrt und ihnen gedient.‹«
Aufruf zur Trauer über König Schallum
10Volk von Juda, trauere nicht um den König, der gefallen ist; weine nicht wegen Joschija! Weine vielmehr um den anderen, den sie weggeführt haben, denn er wird dieses Land nicht wiedersehen, in dem er geboren wurde![1]11Der HERR sagt über Schallum, den König von Juda, der seinem Vater Joschija auf dem Thron folgte und der diese Stadt verlassen musste: »Schallum wird nicht hierher zurückkehren.12Er wird sterben an dem Ort, an den sie ihn verschleppt haben; dieses Land wird er nicht wiedersehen!«
Gerichtswort gegen König Jojakim
13Weh dir! Du baust deinen Palast auf Unrecht und stockst ihn auf, ohne dich um Gerechtigkeit zu kümmern. Du lässt die Leute für dich arbeiten und gibst ihnen keinen Lohn. (لاويان 19:13)14Du sagst: »Ich baue mir einen großen Palast mit geräumigen Zimmern im Obergeschoss!« Du setzt Fenster ein, täfelst das Haus mit Zedernholz, malst es rot an.15Meinst du, du musst dich dadurch als König erweisen, dass du Prachtbauten aus Zedernholz errichtest wie andere Könige? Hat dein Vater nicht auch gut gegessen und getrunken und es sich wohl sein lassen? Aber er regierte gerecht, weil er sich an die Weisungen Gottes hielt, und deshalb ging es ihm gut. (Sir 49:1)16Den Schwachen und Armen verhalf er zum Recht, deshalb stand alles gut. »Wer so handelt, zeigt, dass er mich kennt«, sagt der HERR.17Aber du siehst nur deinen eigenen Vorteil und denkst an nichts anderes. Du vergießt das Blut unschuldiger Menschen und unterdrückst dein Volk mit harter Gewalt. (اِرميا 7:6; اِرميا 26:23)18Darum sagt der HERR über König Jojakim, den Sohn von Joschija: »Es wird für ihn keine Totenklage geben. Niemand wird rufen: ›Ach, Brüder, ach, Schwestern, warum musste er sterben!‹ Sie werden auch nicht klagen: ›Ach, unser Herrscher! Ach, seine Majestät!‹ (اِرميا 16:6)19Er bekommt kein Begräbnis, er wird beseitigt wie ein toter Esel: Sie schleifen ihn weg und werfen ihn draußen vor den Toren Jerusalems hin.« (اِرميا 36:30)
Jerusalems Ende ist abzusehen
20Der HERR sagt: »Steig auf den Gipfel des Libanons, du Volk von Jerusalem, und stimme das Klagegeschrei an! Klage laut auf der Hochebene von Baschan und vom Abarim-Gebirge herab, denn alle deine Verbündeten wurden vernichtend geschlagen!21Ich hatte dich gewarnt, als dir noch keine Gefahr drohte. Aber du sagtest: ›Lass mich in Ruhe!‹ Das war deine Art; schon von Jugend an wolltest du nicht auf mich hören. (اِرميا 2:25; اِرميا 18:12)22Wie deine Verbündeten, so werden auch deine eigenen Führer in die Gefangenschaft geführt; sie werden alle weggefegt wie von einem Sturm. So erntest du Schmach und Schande für all das Unrecht, das du getan hast.23Noch thronst du hoch wie auf dem Libanon und wohnst in Palästen aus Zedernholz. Wie wirst du stöhnen, wenn das Unglück über dich kommt; stöhnen und schreien wirst du wie eine Frau, die in Wehen liegt!«
Gottes Urteil über König Jojachin
24Jeremia bekam den Auftrag, dem neuen König zu verkünden:[2] »So gewiss ich lebe, sagt der HERR, selbst wenn du, Konja,[3] Sohn Jojakims, ein Siegelring an meiner rechten Hand wärst, ich würde dich wegreißen. (اِرميا 13:18)25Ich liefere dich an deine Feinde aus, die dir nach dem Leben stehen und vor denen du Angst hast, an Nebukadnezzar, den König von Babylonien, und an seine Kriegsleute.26Ich werde dich und deine Mutter gewaltsam in ein fremdes Land schaffen. Dort müsst ihr beide sterben.27Eure Heimat werdet ihr nie wiedersehen, sosehr ihr euch danach sehnen werdet.«28Ist dieser Konja wirklich so wertlos wie ein zerbrochener Krug, den niemand mehr haben will? Warum werden er und seine Kinder weggenommen und fortgeschleudert in ein Land, das sie nicht kennen?29-30Land, Land, Land! Höre das Wort, das der HERR sagt: »In der Liste der Könige schreibt unter den Namen dieses Mannes: ›Kinderlos. Hatte sein Leben lang nur Misserfolg.‹ Denn keinem seiner Nachkommen wird es gelingen, sich auf den Thron Davids zu setzen und wieder über Juda zu herrschen.« (1تواريخ 3:17; اِرميا 36:30)