از Biblica1-2وقتی سنبلط شنيد كه ما يهوديان مشغول تعمير حصار هستيم به شدت عصبانی شد و در حضور همراهان و افسران سامری، ما را مسخره كرده، گفت: «اين يهوديان ضعيف چه میكنند؟ آيا خيال میكنند با تقديم قربانی میتوانند در يک روز حصار را بسازند؟ آيا میتوانند از خرابههای اين شهر سوخته، سنگهايی برای بازسازی حصار تهيه كنند؟»3طوبيا كه در كنار او ايستاده بود با ريشخند گفت: «حصار آنقدر سست است كه حتی اگر يک روباه از روی آن رد شود، خراب خواهد شد!»4آنگاه من دعا كردم: «ای خدای ما، دعای ما را بشنو! ببين چگونه ما را مسخره میكنند. بگذار هر چه به ما میگويند بر سر خودشان بيايد. آنها را به سرزمينی بيگانه تبعيد كن تا مزه اسيری را بچشند.5اين بدی ايشان را فراموش نكن و گناهانشان را نبخش، زيرا به ما كه حصار را میسازيم اهانت كردهاند.»6پس به بازسازی حصار ادامه داديم و چيزی نگذشت كه نصف بلندی آن تمام شد، چون مردم با اشتياق زياد كار میكردند.7وقتی سنبلط، طوبيا، عربها، عمونیها و اشدودیها شنيدند كه كار به سرعت پيش میرود و شكافهای ديوار تعمير میشود، بسيار عصبانی شدند،8و توطئه چيدند كه به اورشليم حمله كنند و آشوب به پا نمايند و جلو پيشرفت كار را بگيرند.9ما به حضور خدای خود دعا كرديم و برای حفظ جان خود، در شهر نگهبانانی قرار داديم تا شب و روز نگهبانی بدهند.10از طرف ديگر، كارفرمايان لب به اعتراض گشوده، گفتند: «كارگران خسته شدهاند. آوار آنقدر زياد است كه ما به تنهايی نمیتوانيم آن را جمع كنيم و حصار را تعمير نمایيم.»11در ضمن، دشمنان ما توطئه میچيدند كه مخفيانه بر سر ما بريزند و نابودمان كنند و جلو كار را بگيرند.12يهوديانی كه در شهرهای دشمنان ما زندگی میكردند بارها به ما هشدار دادند كه مواظب حملهٔ دشمنان باشيم.13پس، از هر خاندان نگهبانانی تعيين كردم و ايشان را با شمشير و نيزه و كمان مجهز نمودم تا در پشت حصار بايستند و از قسمتهايی كه در آنجا حصار هنوز ساخته نشده بود محافظت كنند.14سپس با در نظر گرفتن موقعيتی كه داشتيم، سران قوم و مردم را جمع كردم و به ايشان گفتم: «از كسی نترسيد! فراموش نكنيد كه خداوند، عظيم و مهيب است، پس به خاطر هموطنان و خانه و خانوادهٔ خود بجنگيد!»15دشمنان ما فهميدند كه ما به توطئه ايشان پی بردهايم و خدا نقشهشان را به هم زده است. پس ما سر كار خود بازگشتيم.16-17ولی از آن روز به بعد، نصف كارگران كار میكردند و نصف ديگر با نيزه و سپر و كمان و زره مسلح شده، نگهبانی میدادند. سران قوم از كسانی كه مشغول بازسازی حصار بودند حمايت میكردند. حتی كسانی كه بار میبردند با يک دست كار میكردند و با دست ديگر اسلحه حمل مینمودند.18هر يک از بنّايان نيز در حين كار شمشير به كمر داشتند. شيپورچی كنار من ايستاده بود تا در صورت مشاهده خطر، شيپور را به صدا درآورد.19به سران قوم و مردم گفتم: «محل كار ما آنقدر وسيع است كه ما روی حصار در فاصلهای دور از يكديگر قرار داريم،20پس هر وقت صدای شيپور را شنيديد فوری نزد من جمع شويد. خدای ما برای ما خواهد جنگيد.»21ما از طلوع تا غروب آفتاب كار میكرديم و هميشه نصف مردها سر پست نگهبانی بودند.22در ضمن به كارفرمايان و دستياران ايشان گفتم كه بايد شبها در اورشليم بمانند تا بتوانيم در شب نگهبانی بدهيم و در روز كار كنيم.23در تمام اين مدت هيچكدام از ما لباس خود را درنياورديم و هميشه با خود اسلحه داشتيم، هم من، هم برادرانم، هم افرادم و هم محافظانم. حتی وقتی برای آب خوردن میرفتيم، اسلحهٔ خود را به زمين نمیگذاشتيم.
نحميا 4
Gute Nachricht Bibel 2018
از Deutsche Bibelgesellschaft1Als Sanballat und Tobija, die Araber, die Ammoniter und die Leute von Aschdod erfuhren, dass der Wiederaufbau der Mauer Jerusalems voranging und sich ihre Lücken zu schließen begannen, gerieten sie in Wut. (نحميا 2:10)2Sie verschworen sich und beschlossen, bewaffnet gegen Jerusalem zu ziehen und dort Verwirrung anzurichten.3Wir aber beteten zu unserem Gott und stellten Tag und Nacht zum Schutz gegen sie Wachen auf.4Unter den Judäern ging zu dieser Zeit das Lied um: »Der Schutt nimmt ja doch nie ein Ende, wir haben schon ganz lahme Hände! Wir sind viel zu müde und matt, zu bauen die Mauer der Stadt.«5Unsere Feinde dachten: »Ehe die Judäer etwas ahnen, sind wir schon mitten unter ihnen, schlagen sie zusammen und bereiten ihrem Machwerk ein Ende.«6Doch es kam ganz anders. Denn die Juden, die in ihrer Nähe wohnten, hielten uns auf dem Laufenden über das, was unsere Feinde gegen uns vorhatten.[1]7Darum rief ich alle wehrfähigen Männer zu den Waffen. Ich stellte sie unterhalb des Tempelplatzes hinter den eingestürzten Partien der Mauer auf,[2] geordnet nach Familienverbänden, bewaffnet mit Schwertern, Speeren und Bogen.8In dieser gefährlichen Lage[3] trat ich vor sie hin und sagte zu den Männern aus den ersten Familien und den Ratsherren und zum ganzen Volk: »Habt keine Angst! Erinnert euch daran, wie groß und mächtig der Herr ist! Kämpft für eure Brüder, für eure Söhne und Töchter, für eure Frauen und für euren Besitz!«
Mauerbau im Schutz der Waffen
9Unsere Feinde erfuhren, dass wir gewarnt waren. Ihr Plan war gescheitert, Gott hatte ihn vereitelt. Wir aber gingen alle zur Mauer zurück, jeder an seine Arbeit.10Von dem Tag an arbeitete nur noch die Hälfte meiner Leute beim Mauerbau mit, während die andere Hälfte Wache stand, ausgerüstet mit Speeren, Schilden, Bogen und Rüstungen. Die führenden Männer standen hinter den Leuten von Juda,11die am Mauerbau arbeiteten. Die Träger trugen mit der einen Hand die Last, in der andern hielten sie eine Waffe.12Alle Bauleute hatten während der Arbeit das Schwert umgeschnallt. Ich selbst hatte den Mann mit dem Signalhorn immer bei mir.13Zu den Männern aus den ersten Familien und den Ratsherren und den Bauleuten aus dem Volk sagte ich: »Die Baustelle ist weitläufig. Wir müssen uns über die ganze Mauer verteilen und sind dadurch weit voneinander entfernt.14Wenn ihr von irgendeiner Stelle her das Widderhorn blasen hört, kommt ihr sofort zu mir dorthin. Unser Gott wird für uns kämpfen!« (خروج 14:14)15So arbeiteten wir alle vom ersten Morgenrot an, bis die Sterne sichtbar wurden; aber die Hälfte meiner Leute hatte ständig den Speer in der Hand und hielt Wache.16Für die ganze Zeit hatte ich angeordnet, dass die verantwortlichen Bauführer mit ihren Leuten in Jerusalem übernachten sollten. So konnten sie uns nachts beim Wachtdienst helfen und tagsüber an die Arbeit gehen.17Weder ich noch einer von meinen Brüdern und Verwandten, meinen eigenen Leuten oder der Wachmannschaft, die mich begleitete, zog seine Kleider aus und jeder hatte seinen Wurfspeer stets griffbereit.[4]
نحميا 4
Lutherbibel 2017
از Deutsche Bibelgesellschaft1Als aber Sanballat und Tobija und die Araber und Ammoniter und Aschdoditer hörten, dass die Wunden der Mauern Jerusalems heilten, weil die Lücken angefangen hatten sich zu schließen, wurden sie sehr zornig (اِرميا 30:17)2und verschworen sich alle miteinander hinzuziehen, um gegen Jerusalem zu kämpfen und dort Verwirrung zu stiften.3Wir aber beteten zu unserm Gott und stellten gegen sie Tag und Nacht Wachen auf zum Schutz vor ihnen.4Und das Volk von Juda sprach: Die Kraft der Träger ist zu schwach, und da ist zu viel Schutt; wir schaffen es nicht, an der Mauer zu bauen.5Unsere Widersacher aber dachten: Sie sollen’s nicht erfahren noch sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie töten und dem Werk ein Ende machen.6Als nun die Juden, die nahe bei ihnen wohnten, kamen und uns wohl zehnmal sagten von all den Plänen, die sie gegen uns ersannen,7da stellte ich unten an die Orte hinter der Mauer an den offenen Stellen das Volk auf nach seinen Geschlechtern mit Schwertern, Spießen und Bogen.8Und als ich sie besah, machte ich mich auf und sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenkt an den Herrn, der groß und schrecklich ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser! (نحميا 1:5)9Als aber unsere Feinde hörten, dass es uns kundgeworden war und Gott ihren Rat zunichtegemacht hatte, kehrten wir alle zur Mauer zurück, ein jeder zu seiner Arbeit.10Und es geschah hinfort, dass die Hälfte meiner Leute am Bau arbeitete, die andere Hälfte aber hielt Spieße, Schilde, Bogen und Panzer bereit, und die Obersten standen hinter dem ganzen Haus Juda,11das an der Mauer baute. Und die da Lasten trugen, arbeiteten so: Mit der einen Hand taten sie die Arbeit und mit der andern hielten sie die Waffe.12Und ein jeder, der baute, hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet und baute so; und der die Posaune zu blasen hatte, stand neben mir.13Und ich sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und zum übrigen Volk: Das Werk ist groß und weit, und wir sind auf der Mauer weit verstreut und fern voneinander.14Wo ihr nun die Posaune tönen hört, dort sammelt euch zu uns. Unser Gott wird für uns streiten. (خروج 14:14)15So arbeiteten wir am Bau, während die Hälfte die Spieße bereithielt, vom Aufgang der Morgenröte, bis die Sterne hervorkamen.16Auch sprach ich zu der Zeit zum Volk: Ein jeder bleibe mit seinen Leuten über Nacht in Jerusalem, dass sie uns des Nachts als Wache dienen und am Tage für die Arbeit.17Aber ich und meine Brüder und meine Leute und die Wache, die mir folgte, wir zogen unsere Kleider nicht aus; ein jeder hatte seinen Spieß zur Rechten.