Psalm 60

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Nach der Weise „Die Lilie“. Ein Zeugnis- und Lehrgedicht von David, 2 als er mit den Syrern von Mesopotamien und denen von Zoba kämpfte, als Joab zurückkehrte und 12.000 Edomiter[1] im Salztal erschlug. 3 Gott, du hast uns verworfen, / unsere Reihen zerrissen. / Du warst zornig auf uns. / Richte uns doch wieder auf! 4 Du hast das Land erschüttert und gespalten. / Heile seine Risse, denn es wankt! 5 Du hast dein Volk hart geprüft, / tränktest uns mit betäubendem Wein. 6 Doch denen, die dich ehren, hast du ein Zeichen aufgestellt, / zu dem sie fliehen können vor dem Feind. ♪ 7 Greif ein mit deiner Macht, erhöre mich, / dass die gerettet werden, die du liebst! 8 Und das hat Gott in seiner Heiligkeit gesagt: / „Ich will jubeln über meinen Sieg! / Ich werde ‹das Land von› Sichem[2] verteilen / und messe Sukkots[3] Ebene aus. 9 Gilead[4] gehört mir, und auch Manasse[5] ist mein. / Der Helm auf meinem Kopf ist Efraïm,[6] / und Juda ist mein Herrscherstab. 10 Moab[7] muss mir als Waschschüssel dienen, / und auf Edom[8] werfe ich meinen Schuh. / Juble über mich, Philisterland![9] 11 Wer wird mich zur Festungsstadt bringen, / wer mich nach Edom hinführen?“ 12 Wer außer dir, Gott, könnte das tun? / Doch du hast uns ja verworfen, / ziehst nicht mit unseren Heeren aus. 13 Bring uns doch Hilfe im Kampf mit dem Feind! / Menschenhilfe nützt uns nichts. 14 Mit Gott werden wir Großes vollbringen. / Er wird unsere Feinde zertreten.