4.Mose 27

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Da kamen die Töchter von Zelofhad Ben-Hefer, dem Enkel Gileads, der über Machir und Manasse von Josef abstammte. Es waren Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.2 Sie traten vor den Eingang zum Offenbarungszelt und sagten zu Mose und Eleasar, den Oberen und der ganzen Versammlung:3 „Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er gehörte aber nicht zu den Anhängern Korachs, die sich gegen Jahwe auflehnten, sondern ist wie alle anderen seiner Generation an seiner Sünde gestorben. Aber er hatte keine Söhne.4 Warum soll der Name unseres Vaters aus seiner Sippe verschwinden, nur weil er keinen Sohn hat? Gib uns Grundbesitz bei den Brüdern unseres Vaters!“5 Mose brachte ihre Rechtssache vor Jahwe.6 Jahwe erwiderte ihm:7 „Die Töchter Zelofhads haben Recht, du sollst ihnen erblichen Grundbesitz bei den Brüdern ihres Vaters geben und seinen Erbbesitz auf seine Töchter übergehen lassen!8 Zu den Israeliten sollst du Folgendes sagen: Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hat, soll sein Erbbesitz auf seine Tochter übergehen.9 Hat er aber keine Tochter, soll sein Erbbesitz seinen Brüdern zufallen.10 Hat er keine Brüder, dann fällt der Erbbesitz den Brüdern seines Vaters zu.11 Hat auch sein Vater keine Brüder, dann fällt der Erbbesitz dem Nächstverwandten aus seiner Sippe zu. Das soll bei den Israeliten gültiges Recht werden, wie Jahwe es Mose befohlen hat.“12 Jahwe sagte zu Mose: „Steig auf das Abarim-Gebirge[1] und sieh dir das Land an, das ich den Israeliten gegeben habe!13 Wenn du es gesehen hast, wirst auch du mit deinen Vorfahren vereint werden wie dein Bruder Aaron,14 weil ihr euch in der Wüste Zin, als die Menge Israels aufbegehrte, meinem Befehl widersetzt habt. Ihr habt mich ihnen durch das Wasser nicht als heilig vor Augen gestellt. Das war am Wasser von Meriba bei Kadesch in der Wüste Zin.“15 Mose sagte zu Jahwe:16 „Jahwe, der Gott, von dem alles Leben kommt, setze einen Mann ein, der die Gemeinschaft führt,17 der vor ihnen her auszieht und vor ihnen her einzieht, der sie hinausführt und sie heimführt, damit die Gemeinde Jahwes nicht wie eine Schafherde ohne Hirten ist.“18 Jahwe sagte zu Mose: „Nimm Josua Ben-Nun, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hand auf ihn!19 Stell ihn vor den Priester Eleasar und die ganze Versammlung und beauftrage ihn vor ihren Augen.20 Und gib ihm von deiner Autorität ab, damit die ganze Gemeinschaft der Israeliten auf ihn hört.21 Er soll dann vor den Priester Eleasar treten, und der soll vor Jahwe die Entscheidung der Urim[2] für ihn einholen. Nach diesem Befehl sollen sie ausziehen und nach diesem Befehl zurückkehren. Das gilt für Josua und alle Israeliten, die ganze Gemeinschaft.“22 Mose machte es, wie Jahwe ihm befohlen hatte. Er holte Josua und stellte ihn vor den Priester Eleasar und die ganze Versammlung.23 Er legte ihm die Hände auf und beauftragte ihn, wie Jahwe es ihm gesagt hatte.

4.Mose 27

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Eines Tages kamen die Töchter von Zelofhad – Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza – zum Zelt Gottes. Ihr Vater Zelofhad war der Sohn von Hefer, einem Nachkommen Gileads, dem Sohn Machirs, dem Sohn Manasses, dem Sohn Josefs. (4Mo 26,28; 4Mo 36,1)2 Die Frauen stellten sich an den Eingang des Zeltes Gottes vor Mose, den Priester Eleasar, die Stammesfürsten und die ganze Gemeinschaft.3 »Unser Vater starb in der Wüste. Doch er gehörte nicht zu den Anhängern Korachs, die sich gegen den HERRN auflehnten, sondern er starb wegen seiner eigenen Sünden. Er hatte aber keine Söhne.4 Warum soll nun der Name unseres Vaters aussterben, nur weil er keinen Sohn hatte? Gebt uns ebenfalls Grundbesitz unter den Verwandten unseres Vaters.«5 Mose brachte ihren Fall vor den HERRN.6 Der HERR gab Mose zur Antwort:7 »Die Töchter Zelofhads haben recht. Gib ihnen ebenfalls Grundbesitz unter den Verwandten ihres Vaters und übertrag ihnen den Besitz, der ihrem Vater zugestanden hätte. (4Mo 36,1; Jos 17,4)8 Teile den Israeliten dann Folgendes mit: ›Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hat, sollt ihr sein Erbe seinen Töchtern übertragen.9 Hat er auch keine Töchter, dann sollt ihr sein Erbe seinen Brüdern geben.10 Hat er auch keine Brüder, so sprecht sein Erbe den Brüdern seines Vater zu.11 Und wenn auch sein Vater keine Brüder hat, soll sein Erbe an seinen nächsten Verwandten in seiner Sippe fallen.‹ Diese Rechtsordnung gilt für die Israeliten, wie der HERR es Mose befohlen hat.« (4Mo 35,29)12 Der HERR sprach zu Mose: »Steig auf das Gebirge Abarim und schau dir das Land an, das ich den Israeliten geben werde. (4Mo 33,47; 5Mo 32,49)13 Wenn du es gesehen hast, wirst du wie dein Bruder Aaron mit deinen Vorfahren vereint werden, (5Mo 32,50)14 denn in der Wüste Zin habt ihr euch meinen Anweisungen widersetzt. Als sich die Israeliten gegen mich auflehnten, habt ihr ihnen nicht an dem Wasser meine Heiligkeit vor Augen geführt. Deshalb heißt es »Wasser von Meriba[1]« bei Kadesch in der Wüste Zin. (4Mo 20,9; 5Mo 32,48)15 Da sagte Mose zum HERRN:16 »HERR, Gott alles Lebendigen, ernenne einen neuen Anführer für die Gemeinschaft.17 Gib den Israeliten jemanden, der sie führt, damit das Volk des HERRN nicht wie eine Herde ohne Hirte ist.« (1Kön 22,17; Hes 34,1; Sach 10,2; Mt 9,36; Mk 6,34)18 Der HERR antwortete: »Hol Josua, den Sohn Nuns, der vom Geist erfüllt ist, und leg ihm deine Hand auf.19 Lass ihn vor den Priester Eleasar und die ganze Gemeinschaft treten und setze ihn öffentlich in sein neues Amt ein. (5Mo 34,9)20 Übertrage ihm einen Teil deiner Autorität, damit ihm die ganze Gemeinschaft der Israeliten gehorcht. (Jos 1,16)21 Josua soll zum Priester Eleasar gehen, damit dieser das heilige Los[2] vor dem HERRN befragt. Auf diese Weise werden Josua und die Gemeinschaft der Israeliten wissen, was sie tun sollen.« (2Mo 28,30; 1Sam 28,6)22 Mose machte es so, wie der HERR ihm befohlen hatte: Er ließ Josua kommen und vor Eleasar und die ganze Gemeinschaft treten.23 Dann legte er ihm seine Hände auf und setzte ihn in sein Amt ein, wie der HERR es angeordnet hatte.

4.Mose 27

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Zelofhad, der Sohn Hefers, der über seine Vorfahren Gilead, Machir und Manasse von Josef abstammte, hatte fünf Töchter hinterlassen: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. (4Mo 36,1; Jos 17,1)2 Diese kamen an den Eingang des Heiligen Zeltes und sagten zu Mose und dem Priester Eleasar vor den Stammesoberhäuptern und der ganzen Gemeinde:3 »Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er gehörte nicht zu den Anhängern Korachs, die sich gegen den HERRN aufgelehnt hatten, sondern er musste sterben, weil er wie alle anderen seiner Generation dem HERRN ungehorsam gewesen war. Er hat keine Söhne hinterlassen. (4Mo 14,29; 4Mo 16,1)4 Soll nun sein Name in Israel aussterben, nur weil kein männlicher Erbe da ist, der ihn weiterträgt? Gebt uns in der Sippe unseres Vaters einen eigenen Anteil am Landbesitz!«5 Mose bat den HERRN um eine Entscheidung (4Mo 9,8)6 und der HERR antwortete ihm:7 »Die Töchter Zelofhads haben recht. Sie sollen neben den Brüdern ihres Vaters erbberechtigt sein und den väterlichen Grundbesitz erben.8 Zu allen Israeliten aber sollst du sagen: ›Wenn ein Mann stirbt, ohne einen Sohn zu hinterlassen, hat seine Tochter Anspruch auf sein Erbe.9 Hat er auch keine Tochter, so soll es seinen Brüdern zufallen,10 und wenn er keine Brüder hat, den Brüdern seines Vaters.11 Hat auch sein Vater keine Brüder, so fällt das Erbe dem Nächstverwandten aus seiner Sippe zu.‹ Dies soll bei den Israeliten gültiges Recht werden. Ich, der HERR, habe es angeordnet und dir gesagt.«12 Der HERR sagte zu Mose: »Steig auf das Abarim-Gebirge und blicke über das Land, das ich dem Volk Israel geben will! (5Mo 3,23; 5Mo 32,48; 5Mo 34,1)13 Danach musst du sterben, so wie dein Bruder Aaron gestorben ist. (4Mo 20,22)14 Ihr dürft das Land nicht betreten, weil ihr mir damals in der Wüste Zin nicht gehorcht habt. Als die ganze Gemeinde gegen mich Anklage erhob, wolltet ihr mir keine Gelegenheit geben, mich vor den Leuten von Israel durch das Wasser aus dem Felsen als der heilige und mächtige Gott zu erweisen.« – Von daher hatte die Quelle bei Kadesch den Namen Meriba, d. h. Anklage, erhalten. (4Mo 20,1)15 Mose sagte:16 »HERR, du Gott, von dem alles Leben kommt, setze einen Mann ein, der das Volk führt, (4Mo 16,22)17 der an der Spitze des Heeres mit ihm auszieht und an seiner Spitze wieder mit ihm heimkehrt. Sonst wird deine Gemeinde wie eine Herde sein, die keinen Hirten hat.« (1Kön 22,17; 2Chr 18,16; Hes 34,5; Mk 6,34)18-19 Der HERR antwortete: »Nimm Josua, den Sohn Nuns; ihn habe ich durch meinen Geist dazu befähigt. Lass ihn vor den Priester Eleasar und die ganze Gemeinde treten und bestelle ihn vor ihnen allen zu deinem Nachfolger. Leg deine Hände auf ihn (2Mo 24,13; 4Mo 13,16; 5Mo 3,28; 5Mo 31,3; 5Mo 31,7)20 und gib ihm von deiner Vollmacht, damit ihm die ganze Gemeinde Israel gehorcht.21 Bei allen wichtigen Entscheidungen soll er sich an den Priester Eleasar wenden, damit der durch die heiligen Lose meine Weisung einholt. Nach dem Bescheid Eleasars sollen dann er und alle Israeliten handeln.« (2Mo 28,30)22 Mose tat, was der HERR ihm befohlen hatte. Er holte Josua und ließ ihn vor Eleasar und die ganze Gemeinde treten. (5Mo 31,14; 5Mo 31,23)23 Dann legte er seine Hände auf ihn und setzte ihn als seinen Nachfolger ein, wie der HERR es ihm aufgetragen hatte.

4.Mose 27

Hoffnung für alle

von Biblica
1-2 Als sich das Volk beim heiligen Zelt versammelte, kamen auch die Töchter von Zelofhad. Sie gehörten zur Sippe Machir vom Stamm Manasse und hießen Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. Ihr Vater war ein Sohn von Hefer und Enkel von Gilead gewesen. Die Frauen traten vor Mose, den Priester Eleasar und die Stammesoberhäupter und sagten:3 »Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er war nicht an dem Aufstand beteiligt, den Korach mit seinen Leuten gegen den HERRN angezettelt hat, und er war nicht schlechter als jeder andere. Nun hat unser Vater aber keine Söhne gehabt.4 Soll unsere Familie deshalb kein Land erhalten und der Name unseres Vaters in Vergessenheit geraten? Wir möchten auch Land bekommen, so wie die Männer aus unserer Sippe.«5 Da trug Mose dem HERRN ihr Anliegen vor,6 und der HERR antwortete ihm:7 »Die Töchter von Zelofhad haben recht. Sie sollen auf jeden Fall Grundbesitz erhalten, genauso wie die Männer aus ihrer Sippe. Ein Stück Land soll auf den Namen ihres Vaters eingetragen werden und ihnen als seinen Erben gehören.8 Sag den Israeliten: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hinterlässt, soll seine Tochter das Erbe bekommen.9 Hat er überhaupt keine Nachkommen, geht sein Eigentum auf seine Brüder über.10 Sind auch keine Brüder da, so sollen die Brüder seines Vaters ihn beerben.11 Hat der Vater keine Brüder, soll der nächste leibliche Verwandte aus der Sippe das Erbe erhalten.« Diese Vorschrift, die der HERR den Israeliten durch Mose mitgeteilt hatte, war von nun an geltendes Recht.12 Der HERR sprach zu Mose: »Steig hinauf in das Gebirge Abarim und sieh dir von dort aus das Land an, das ich den Israeliten geben will!13 Du wirst nicht mit hineingehen, sondern vorher sterben und mit deinen Vorfahren vereint werden wie dein Bruder Aaron,14 weil ihr in der Wüste Zin eigenmächtig und gegen meine Anordnung gehandelt habt. Als sich die Israeliten dort über ihre Lage beschwerten, habt ihr mir nicht die Gelegenheit gegeben, mich vor dem Volk als der heilige und mächtige Gott zu erweisen. Ich wollte für sie Wasser aus dem Felsen kommen lassen, doch ihr habt euch selbst in den Mittelpunkt gestellt.« Das war an der Quelle Meriba bei Kadesch in der Wüste Zin geschehen.15 Mose antwortete dem HERRN:16 »HERR, alles Leben ist in deiner Hand. Beruf doch einen Mann,17 der die Israeliten anführt, einen, der ihnen vorangeht und das Zeichen zum Aufbruch und zum Halt gibt. Lass nicht zu, dass sie wie Schafe ohne Hirten sind, sie sind doch dein Volk!«18-19 Der HERR erwiderte: »Hol Josua, den Sohn von Nun, denn mein Geist ist in ihm. Lass ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinschaft des Volkes treten! Leg deine Hand auf ihn und übertrag ihm seine Aufgabe vor aller Augen!20 Sag den Israeliten, sie sollen ihn genauso achten wie dich. Alle haben ihm zu gehorchen.21 Er selbst muss sich nach dem heiligen Los richten. Er soll den Priester Eleasar bitten, meinen Willen damit zu erfragen. Das Los bestimmt, wann das Volk aufbricht und wann es Halt macht. Josua und alle Israeliten sollen ihm gehorchen.«22 Mose tat, was der HERR ihm befohlen hatte. Er rief Josua und ließ ihn vor den Priester Eleasar und das versammelte Volk treten.23 Dann legte er die Hände auf ihn und übertrug ihm seine Aufgabe, wie der HERR es befohlen hatte.

4.Mose 27

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Zelofhad, der Sohn Hefers, der über seine Vorfahren Gilead, Machir und Manasse von Josef abstammte, hatte fünf Töchter hinterlassen: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.2 Die ´fünf` Frauen traten zu Mose und dem Priester Eleasar an den Eingang des Begegnungszeltes und trugen ihnen in Gegenwart der Stammesoberhäupter und der ganzen Gemeinschaft folgendes Anliegen vor:3 »Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er gehörte aber nicht zu den Anhängern Korachs, die sich offen gegen den HERRN gestellt haben. Vielmehr ist er gestorben, weil er Gott nicht gehorcht hat[1] ´– wie alle anderen aus seiner Generation`. Nun hat unser Vater aber keine Söhne hinterlassen. (4Mo 14,29)4 Soll unsere Familie jetzt den Anspruch auf Grundbesitz verlieren, der uns von unserem Vater her zugestanden hätte, nur weil kein männlicher Erbe da ist?[2] Gebt uns Grundbesitz, damit das Erbe unseres Vaters genauso behandelt wird wie das seiner Brüder![3]«5 Mose brachte diesen Rechtsfall vor den HERRN,6 und der HERR antwortete ihm:7 »Die Töchter Zelofhads haben recht. In der Tat musst du ihnen Erbbesitz unter den Männern ihrer Sippe[4] zuweisen! Lass also das Erbe des Vaters auf die Töchter übergehen.8 Zu ´allen` Israeliten aber sollst du Folgendes sagen: ›Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hinterlässt, dann soll das Erbe auf seine Tochter übergehen.9 Hat er auch keine Tochter, dann verteilt den Erbbesitz unter seinen Brüdern.10 Hat er keine Brüder, dann gebt den Besitz den Brüdern seines Vaters.11 Hat auch sein Vater keine Brüder, dann fällt das Erbe an den nächsten leiblichen Verwandten aus seiner Sippe. Ihm soll es gehören. Diese Ordnung soll für die Israeliten als verbindliches Recht gelten, so wie ´ich`, der HERR, es Mose aufgetragen habe.‹«12 Der HERR sagte zu Mose: »Steig auf das Gebirge Abarim dort und sieh dir das Land an, das ich den Israeliten geben werde!13 Wenn du es gesehen hast, wirst du ´sterben und im Tod` mit deinen Vorfahren[5] vereint werden wie dein Bruder Aaron.14 Denn ihr habt euch damals in der Wüste Zin meinem Befehl widersetzt. Als das ganze Volk schwere Vorwürfe gegen mich erhob, habt ihr mich nicht vor ihnen als heiligen und mächtigen Gott geehrt. Ich wollte ihnen Wasser geben, doch ihr habt eigenmächtig gehandelt.[6]« – Aus diesem Grund hatte die Quelle bei Kadesch in der Wüste Zin den Namen Meriba (»Vorwurf«)[7] bekommen. – (4Mo 20,1)15 Mose antwortete dem HERRN:16 »HERR, du Gott, der alles Leben geschaffen hat[8], setze doch einen Mann ein, der das Volk ´nach meinem Tod` führen kann.17 Er soll an ihrer Spitze ´in den Kampf` ziehen und an ihrer Spitze ´wieder ins Lager` zurückkehren. Er soll das Zeichen zum Aufbruch und zum Halt geben.[9] Lass dein Volk nicht wie eine Schafherde ohne Hirte sein.«18 Der HERR antwortete: »Hol Josua, den Sohn Nuns. Er ist ein Mann, der von meinem Geist erfüllt ist[10]. Lege deine Hände auf ihn.19 Lass ihn dazu vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinschaft treten. So setzt du ihn vor aller Augen ´als deinen Nachfolger` ein20 und überträgst deine Autorität[11] auf ihn. Dann wird das ganze Volk auf ihn hören.21 ´Wenn Josua meiner Weisung bedarf`, soll er sich an den Priester Eleasar wenden, damit dieser mit Hilfe des heiligen Loses Urim meinen Willen erfragt[12]. Das Los bestimmt, wann die Israeliten in den Kampf ziehen[13] und wann sie wieder heimkehren. Josua und die ganze Gemeinschaft sollen sich danach richten.«22 Mose tat, was der HERR ihm befohlen hatte: Er holte Josua und ließ ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinschaft treten.23 Er legte die Hände auf ihn und setzte ihn ´als seinen Nachfolger` ein, wie der HERR es ihm aufgetragen hatte.