1Als Isch-Boschet Ben-Saul hörte, dass Abner in Hebron umgekommen war, verlor er jeden Mut. Auch ganz Israel war bestürzt.2Nun hatte der Sohn Sauls zwei Truppenführer in seinem Dienst. Der eine hieß Baana, der andere Rechab. Es waren Söhne Rimmons, Benjaminiten aus Beërot, denn auch Beërot[1] wird zu Benjamin gerechnet. (Jos 9,17)3Die früheren Bewohner der Stadt waren nach Gittajim[2] geflohen und leben heute noch als Fremde dort. (Neh 11,33)4Es gab auch noch einen Sohn von Jonatan Ben-Saul, der an beiden Füßen gelähmt war. Er war fünf Jahre alt gewesen, als die Nachricht von Saul und Jonatan aus Jesreel kam. Da hatte ihn seine Amme auf den Arm genommen, um mit ihm zu fliehen. Aber in ihrer Hast ließ sie ihn fallen. Seitdem war er gelähmt. Er hieß Mefi-Boschet.[3] (1Chr 8,34)5Rechab und Baana, die Söhne Rimmons aus Beërot, gingen also zum Haus Isch-Boschets. In der Nachmittagshitze kamen sie dort an, als Isch-Boschet gerade seinen Mittagsschlaf hielt.6Sie taten so, als ob sie Weizen aus der Vorratskammer holen wollten. So gelangten sie ins Innere des Hauses, stachen ihn in den Bauch und konnten wieder entkommen.7Sie waren bis in das Schlafzimmer vorgedrungen, in dem Isch-Boschet auf dem Bett lag. Dort hatten sie ihn getötet und ihm den Kopf abgetrennt. Den Kopf nahmen sie mit und marschierten anschließend die ganze Nacht durch die Araba[4] hindurch.8So kamen sie mit dem Kopf Isch-Boschets nach Hebron zu David. „Hier ist der Kopf von Isch-Boschet, dem Sohn deines Feindes Saul, der dir nach dem Leben getrachtet hat! So hat Jahwe unserem Herrn und König an diesem Tag Rache an Saul und seinen Nachkommen verschafft.“9Da erwiderte David Rechab und Baana, den Söhnen Rimmons aus Beërot: „So wahr Jahwe lebt, der mich aus jeder Not gerettet hat:10Den Mann, der sich für einen Freudenboten hielt und mir in Ziklag meldete: 'Saul ist tot!', ließ ich umbringen. Das war der Botenlohn für ihn.11Wie soll ich dann erst mit Verbrechern verfahren, die einen gerechten Mann auf seinem Bett umgebracht haben? Sollte ich dann nicht sein Blut von euch zurückfordern und euch von der Erde wegschaffen?“12David befahl seinen Männern, die beiden hinzurichten. Sie taten es, hieben ihnen dann Hände und Füße ab und hingen ihre Leichen am Teich von Hebron auf. Isch-Boschets Kopf aber bestatteten sie im Grab Abners in Hebron.
1Als Isch-Boschet, der Sohn Sauls, hörte, dass Abner in Hebron getötet worden war, verlor er allen Mut und alle in Israel waren bestürzt. (2Sam 3,27)2Unter Isch-Boschet dienten als Hauptleute zwei Brüder, Baana und Rechab. Sie waren Söhne Rimmons, der zum Stamm Benjamin gehörte und kamen aus Beerot. Die Stadt Beerot zählt auch zum Gebiet von Benjamin, (Jos 9,17; Jos 18,25)3weil ihre früheren Bewohner nach Gittajim flohen, wo sie noch immer als Fremde leben. (Neh 11,33)4Sauls Sohn Jonatan hatte einen Sohn namens Mefi-Boschet[1], der an beiden Beinen gelähmt war. Er war fünf Jahre alt, als die Nachricht vom Tod Sauls und Jonatans aus Jesreel eintraf; da nahm die Amme das Kind und floh. Doch in der Eile stürzte sie und ließ ihn fallen und seitdem war er gelähmt. (1Sam 31,1; 2Sam 9,3; 1Chr 8,34; 1Chr 9,40)5Eines Tages gingen Rechab und Baana, die Söhne des Rimmon aus Beerot, um die Mittagszeit zum Haus von Isch-Boschet, während dieser seinen Mittagsschlaf hielt. (2Sam 2,8)6Die Türhüterin, die Weizen gesiebt hatte, war müde geworden und ebenfalls eingeschlafen. So konnten sich die beiden Brüder ins Haus einschleichen.[2] (2Sam 2,23)7Sie gelangten bis ins Schlafzimmer von Isch-Boschet, der dort auf seinem Bett lag, töteten ihn und schlugen ihm den Kopf ab. Den nahmen sie mit und liefen die ganze Nacht durch die Jordanebene[3].8Dann kamen sie nach Hebron und zeigten David den Kopf. »Sieh!«, riefen sie. »Das ist der Kopf von Isch-Boschet, dem Sohn deines Feindes Saul, der dich töten wollte. Heute hat der HERR dich an Saul und seiner ganzen Familie gerächt!«9Aber David sagte zu Rechab und Baana, den Söhnen Rimmons aus Beerot: »So wahr der HERR lebt, der mich aus jeder Gefahr gerettet hat: (1Kön 1,29)10Einst überbrachte mir jemand die Nachricht von Sauls Tod und er hielt sich für einen Freudenboten. Doch ich ließ ihn ergreifen und in Ziklag töten. Das war der Lohn, den er für seine Nachricht erhielt! (2Sam 1,1)11Welchen Lohn soll ich da gottlosen Männern geben, die einen unschuldigen Mann in seinem eigenen Haus, ja in seinem Bett, getötet haben? Sollte ich dafür nicht euer Leben fordern und euch töten lassen?« (1Mo 9,5; Ps 9,13)12David beauftragte seine Diener; die töteten sie, schlugen ihnen die Hände und Füße ab und hängten ihre Leichen am Teich von Hebron auf; den Kopf Isch-Boschets nahmen sie und begruben ihn in Abners Grab in Hebron. (2Sam 1,15; 2Sam 3,32)
1Als Isch-Boschet erfuhr, dass Abner in Hebron umgebracht worden war, verlor er allen Mut und alle in Israel waren bestürzt.2In Isch-Boschets Diensten standen zwei Brüder als Truppenführer, Baana und Rechab, Söhne von Rimmon aus Beerot. Sie gehörten zum Stamm Benjamin; denn auch Beerot zählt jetzt zum Gebiet dieses Stammes.3Die früheren Bewohner von Beerot sind nach Gittajim geflohen und leben dort noch heute als Fremde.4Übrigens lebte noch ein Enkel Sauls, ein Sohn Jonatans namens Merib-Baal, er war jedoch an beiden Beinen gelähmt. Er war fünf Jahre alt gewesen, als sein Vater und sein Großvater den Tod fanden. Als die Nachricht davon aus Jesreel eingetroffen war, hatte ihn seine Amme aufgenommen, um mit ihm zu fliehen. Aber in ihrer Hast ließ sie ihn fallen. Seither war er gelähmt. (2Sam 9,1)5Rechab und Baana, die Söhne von Rimmon aus Beerot, gingen zum Haus von Isch-Boschet. Als sie hinkamen, war gerade die heißeste Tageszeit und Isch-Boschet hielt seinen Mittagsschlaf.6Die Türhüterin war beim Verlesen von Weizenkörnern eingeschlafen. So konnten sie unbemerkt hineinschlüpfen.[1]7Sie kamen bis ins Schlafzimmer, in dem Isch-Boschet auf seinem Bett lag, töteten ihn und schlugen ihm den Kopf ab. Den Kopf nahmen sie mit, marschierten die ganze Nacht durch die Jordanebene
David distanziert sich von dem Mord an Isch-Boschet
8und brachten ihn zu David nach Hebron. »Hier ist der Kopf von Isch-Boschet!«, sagten sie zum König. »Heute hat der HERR unserem König Rache verschafft an Saul und seiner Sippschaft!«9Aber David antwortete Rechab und seinem Bruder Baana, den Söhnen von Rimmon aus Beerot: »So gewiss der HERR lebt, der mich aus aller Gefahr gerettet hat: Ihr täuscht euch gewaltig![2] (1Sam 26,23)10Der Bote, der mir in Ziklag die Nachricht brachte: ›Saul ist tot!‹, hielt sich auch für einen Freudenboten. Aber ich ließ ihn festnehmen und hinrichten. Das war sein Botenlohn! (2Sam 1,1)11Was meint ihr, wie ich erst mit Verbrechern verfahre, die einen rechtschaffenen Mann in seinem Haus mitten im Schlaf umbringen! Ich ziehe euch für diesen Mord zur Rechenschaft. Ihr habt euer Leben verwirkt.«12David gab seinen Männern den Befehl und sie töteten Rechab und Baana. Dann schlugen sie ihnen Hände und Füße ab und hängten ihre Leichen am Teich von Hebron auf. Den abgeschlagenen Kopf Isch-Boschets aber setzten sie im Grab Abners in Hebron bei. (5Mo 21,22)
1Als Isch-Boschet, der Sohn von Saul, hörte, dass Abner in Hebron ermordet worden war, verlor er jeden Mut. Auch das ganze Volk war entsetzt.2Isch-Boschet ernannte zwei Brüder zu seinen Heerführern: Baana und Rechab, die Söhne von Rimmon. Sie kamen aus Beerot, einer Stadt, die nun zum Gebiet des Stammes Benjamin gehört.3Die ursprünglichen Einwohner von Beerot hatten aus ihrer Heimat fliehen müssen und sich in Gittajim angesiedelt, wo sie bis heute als Ausländer wohnen.4Zu dieser Zeit lebte noch ein Enkel von König Saul: Mefi-Boschet[1], Jonatans Sohn. Er war fünf Jahre alt gewesen, als die schreckliche Nachricht von Sauls und Jonatans Tod aus Jesreel eintraf. Seine Amme hatte den Jungen genommen und war geflohen. Doch in der Hetze hatte sie ihn fallen lassen, und seitdem konnte er nicht mehr richtig laufen. (1Chr 8,34)5Eines Tages nun kamen Rechab und Baana, die Söhne von Rimmon aus Beerot, am Mittag zu Isch-Boschets Haus. Es war sehr heiß, und Isch-Boschet hatte sich zum Schlafen hingelegt.6-7Die beiden gingen ins Haus, unter dem Vorwand, sie wollten einen Sack Weizen aus der Vorratskammer holen. Sie schlichen sich in Isch-Boschets Zimmer und erstachen den Schlafenden auf seinem Bett. Dann schlugen sie ihm den Kopf ab und machten sich damit auf und davon. Die ganze Nacht durchquerten sie die Jordan-Ebene,8bis sie schließlich in Hebron ankamen. Dort zeigten sie König David den Kopf und sagten: »Hier bringen wir dir den Kopf von Isch-Boschet, dessen Vater Saul dein Feind war und dir nach dem Leben trachtete. Heute nun hat sich der HERR für dich an Saul und an seiner Familie gerächt.«
David bestraft die Mörder
9Aber David antwortete Rimmons Söhnen, Rechab und Baana, aus Beerot: »So wahr der HERR lebt, der mir in allen Schwierigkeiten geholfen hat:10Der Mann, der mir damals in Ziklag Sauls Tod meldete, glaubte auch, er würde mir eine gute Nachricht bringen. Aber ich richtete ihn hin – so bekam er den verdienten Lohn.11Wie viel schlimmer noch ist euer Verbrechen: Ihr gottlosen Mörder habt einen rechtschaffenen Mann zu Hause in seinem Bett ermordet. Ist es da nicht erst recht meine Pflicht, euch für diese Bluttat zu bestrafen? Mit dem Tod sollt ihr dafür büßen!«12David befahl, die beiden hinzurichten. Seine Diener töteten sie, schlugen ihnen Hände und Füße ab und hängten ihre Leichen beim Teich von Hebron auf. Isch-Boschets Kopf begruben sie in Abners Grab in Hebron.
1Als Sauls Sohn Isch-Boschet hörte, dass Abner in Hebron getötet worden war, verlor er jeden Mut. Auch alle Israeliten waren entsetzt darüber.2In Isch-Boschets Diensten standen zwei Brüder als Truppenführer: Baana und Rechab, die Söhne von Rimmon aus Beerot. Sie gehörten zum Stamm Benjamin, denn die Stadt Beerot war mittlerweile den Benjaminitern zugefallen[1]. (Jos 9,17)3Die früheren Bewohner der Stadt waren nach Gittajim geflohen; bis heute leben sie dort als Fremde.4´In dieser Zeit lebte noch ein Enkel Sauls.` Er war ein Sohn Jonatans und an beiden Beinen gelähmt. Er war fünf Jahre alt gewesen, als die Nachricht von Sauls und Jonatans Tod aus Jesreel eintraf. Seine Amme hatte ihn auf den Arm genommen, um mit ihm zu fliehen. Aber in ihrer Hast hatte sie ihn fallen lassen, und seitdem konnte er nicht mehr laufen. Sein Name war Mefi-Boschet[2].5´Eines Tages` gingen Rechab und Baana, die Söhne Rimmons aus Beerot, zum Haus von Isch-Boschet. Sie kamen während der Mittagshitze, als Isch-Boschet gerade seinen Mittagsschlaf hielt.6Die Türhüterin war beim Verlesen von Weizenkörnern eingeschlafen. So konnten sie unbemerkt7ins Haus schlüpfen.[3] Isch-Boschet lag im Schlafzimmer auf seinem Bett. Sie töteten ihn, schnitten seinen Kopf ab und machten sich damit auf und davon. Dann marschierten sie die ganze Nacht durch die Jordanebene8bis nach Hebron. Sie gingen zu David, brachten ihm den Kopf und sagten: »Hier ist der Kopf von Isch-Boschet, dessen Vater Saul dein Feind war und dich töten wollte. Heute hat der HERR dir, unserem Herrn und König, Rache verschafft an Saul und seinen Nachkommen!«
David bestraft die Mörder
9Aber David sagte zu Rechab und Baana, den Söhnen Rimmons aus Beerot: »So wahr der HERR lebt, der mich aus allen Gefahren gerettet hat:10Der Mann, der mir damals in Ziklag die Nachricht von Sauls Tod brachte, hielt sich auch für einen Freudenboten. Aber ich ließ ihn ergreifen und töten. Das war sein Botenlohn!11Wie viel schlimmer sind gottlose Mörder ´wie ihr`, die einen rechtschaffenen Mann zu Hause in seinem Bett umbringen! Da ist es erst recht meine Pflicht, euch für diese Bluttat zu bestrafen und euch vom Erdboden auszurotten.«12David gab den Befehl, die beiden hinzurichten. Seine Männer töteten sie, schlugen ihnen Hände und Füße ab und hängten ihre Leichen beim Teich von Hebron auf. Isch-Boschets Kopf bestatteten sie im Grab Abners in Hebron.