von Karl-Heinz Vanheiden1König Joschafat von Juda kehrte jedoch wohlbehalten in sein Haus nach Jerusalem zurück.2Da trat ihm der Seher Jehu Ben-Hanani entgegen und sagte zu ihm: „Musstest du dem Gottlosen helfen und die lieben, die Jahwe hassen? Deswegen ist Jahwe zornig auf dich!3Aber er hat bei dir auch etwas Gutes gefunden: Du hast die Aschera-Pfähle aus dem Land weggeschafft und dich bemüht, Gott nachzufolgen.“
Joschafat sorgt für das Recht
4Nachdem Joschafat eine Zeitlang in Jerusalem geblieben war, bereiste er sein Land von Beerscheba bis zum Bergland von Efraïm und führte sein Volk zurück zu Jahwe, dem Gott ihrer Väter.5In allen befestigten Städten Judas setzte er Richter ein6und sagte zu ihnen: „Achtet genau auf das, was ihr tut! Denn ihr seid nicht von Menschen zum Richteramt berufen worden, sondern von Jahwe. Er wird euch beistehen, wenn ihr Recht sprecht.7Lasst euch leiten von der Furcht vor Jahwe und übt euer Amt gewissenhaft aus! Denn bei Jahwe, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit, keine Bevorzugung und keine Bestechlichkeit.“8In Jerusalem setzte Joschafat einen obersten Gerichtshof ein, der aus Priestern, Leviten und den Sippenhäuptern Israels bestand, um im Namen Jahwes Recht zu sprechen. Gleichzeitig war er für die Rechtsstreitigkeiten der Einwohner Jerusalems zuständig.9Er gab ihnen folgende Anweisung: „Führt euer Amt in der Furcht vor Jahwe mit aller Treue und ungeteiltem Herzen!10Bei jedem Streitfall, den euch eure Brüder aus den anderen Städten vorlegen, ob es sich um Mord oder Totschlag handelt oder um Verstöße gegen Gesetze, Gebote, Bestimmungen und Anordnungen, sollt ihr sie verwarnen. Weder ihr noch sie dürfen an Jahwe schuldig werden. Sonst trifft euch sein Zorn.11In allen Angelegenheiten, die Jahwe betreffen, hat der Hohe Priester Amarja den Vorsitz, in allen Angelegenheiten des Königs aber Sebadja Ben-Ismaël, der Fürst aus dem Haus Juda. Als Verwaltungsbeamte stehen euch die Leviten zur Verfügung. Geht entschlossen ans Werk! Jahwe wird mit dem sein, der Gutes im Sinn hat.“
1Als König Joschafat von Juda wieder sicher zurück in seinem Palast in Jerusalem war,2kam der Seher Jehu, der Sohn Hananis, zu ihm. »Musstest du den Gottlosen helfen und die lieben, die den HERRN hassen?«, fragte er König Joschafat. »Durch dein Verhalten hast du dir den Zorn des HERRN zugezogen. (1Kön 16,1; 2Chr 18,1; 2Chr 20,34; 2Chr 24,18)3Doch es steckt noch immer Gutes in dir, denn du hast die Ascherabilder aus dem ganzen Land entfernen lassen und dich ganz der Suche nach Gott verschrieben.« (2Chr 12,12; 2Chr 17,6)4Joschafat lebte weiter in Jerusalem, aber er ging auch hinaus zu seinem Volk und reiste dazu von Beerscheba bis ins Gebirge Ephraim. Er ermutigte die Menschen, sich wieder dem HERRN, dem Gott ihrer Vorfahren, zuzuwenden. (5Mo 16,18; 2Chr 15,8)5Im ganzen Land ernannte er Richter in den befestigten Städten6und ermahnte sie: »Überlegt immer gründlich, bevor ihr ein Urteil fällt. Denn ihr urteilt nicht für Menschen, sondern für Gott. Und er wird bei euch sein, wenn ihr Recht sprecht. (3Mo 19,15; 5Mo 1,17)7Fürchtet den HERRN und handelt gewissenhaft, denn der HERR, unser Gott, wird kein Unrecht und keine Parteilichkeit dulden und nicht zulassen, dass ihr bestechlich seid.« (1Mo 18,25; 5Mo 10,17; 5Mo 32,4)8Joschafat ernannte auch für Jerusalem einige Leviten, Priester und führende Männer der Familien zu Richtern, damit sie für den HERRN Recht sprechen und Streitereien unter den Einwohnern Jerusalems schlichten sollten. (2Chr 17,8)9Er forderte sie auf: »Fürchtet den HERRN, handelt treu und seid mit ganzem Herzen bei der Sache.10Wenn ihr über eure Brüder aus den Städten zu richten habt – ganz gleich, ob es sich um Mord oder einen anderen Verstoß gegen das Gesetz, die Gebote, Satzungen und Vorschriften handelt –, dann ermahnt sie, nicht gegen den HERRN zu sündigen, damit sich sein Zorn nicht gegen euch richtet. Wenn ihr danach handelt, ladet ihr keine Schuld auf euch. (5Mo 17,8; 2Chr 19,2)11In allen Fragen, welche die Gebote des HERRN betreffen, soll der Hohe Priester Amarja über euch stehen. Sebadja, der Sohn Jismaels, einer der Anführer des Stammes Juda, hat das letzte Wort in allen Angelegenheiten des Königs. Die Leviten werden euch als Verwalter unterstützen. Handelt mutig und der HERR wird mit denen sein, die Gutes tun.« (1Chr 28,20; 2Chr 19,8)
2.Chronik 19
Gute Nachricht Bibel 2018
von Deutsche Bibelgesellschaft1König Joschafat von Juda aber kehrte wohlbehalten in seinen Palast nach Jerusalem zurück.2Da trat ihm der Prophet Jehu, der Sohn von Hanani, entgegen und sagte zu ihm: »Musstest du dem Feind des HERRN helfen und dich mit Leuten anfreunden, die den HERRN hassen? Der HERR ist deswegen zornig auf dich! (2Chr 20,37; 2Chr 25,7)3Zu deinem Glück hat er aber auch Gutes bei dir gefunden: Du hast die geweihten Pfähle aus dem Land beseitigt und bemühst dich, den Willen Gottes zu befolgen.«
Joschafat ordnet das Rechtswesen
4Von da an blieb Joschafat in Jerusalem und ging nicht noch einmal nach Samaria.[1] Er bereiste sein ganzes Land, von Beerscheba bis zum Bergland Efraïm, um die Leute von Juda wieder zum HERRN, dem Gott ihrer Vorfahren, zurückzubringen.5In allen befestigten Städten von Juda setzte er Richter ein. (5Mo 16,18; Esr 7,25)6Er sagte zu ihnen: »Bedenkt, was für eine Aufgabe ihr übernehmt: Ihr sollt für das Recht sorgen, nicht im Auftrag von Menschen, sondern im Auftrag des HERRN!7Nehmt den HERRN ernst und tut euren Dienst gewissenhaft! Der HERR, unser Gott, lässt es euch nicht durchgehen, wenn ihr irgendjemand bevorzugt oder Bestechungsgeschenke annehmt.«8Auch in Jerusalem setzte Joschafat Richter ein, Männer aus den Leviten, den Priestern und den Sippenoberhäuptern. Sie bildeten den obersten Gerichtshof des Landes, der im Namen des HERRN Recht zu sprechen hatte. Daneben behandelten sie die Streitsachen der Einwohner von Jerusalem.[2] (5Mo 16,18)9Diesen Richtern gab Joschafat folgende Anweisung: »Tut euren Dienst im Gehorsam gegenüber dem HERRN, mit aller Treue und mit ungeteiltem Herzen!10Wenn eure Brüder, die Richter in den anderen Städten, euch ihre Fragen vorlegen, etwa Fälle von Mord und Totschlag oder andere Verstöße gegen Gesetze, Vorschriften, Anordnungen und Bräuche, dann sollt ihr sie belehren und warnen, damit sie nicht vor dem HERRN schuldig werden. Sonst macht auch ihr euch schuldig und sein Zorn trifft sie und euch.11In allen Angelegenheiten, die das Gesetz des HERRN betreffen, hat der Oberpriester Amarja die letzte Verantwortung, und wenn es um die Anordnungen des Königs geht, Sebadja, der Sohn Jischmaëls, das Oberhaupt des Stammes Juda. Als Gerichtsschreiber stehen euch die Leviten zur Verfügung. Nun geht entschlossen an eure Aufgabe! Der HERR steht denen zur Seite, die das Rechte tun.«
2.Chronik 19
Hoffnung für alle
von Biblica1König Joschafat von Juda aber kehrte wohlbehalten nach Jerusalem zurück. Vor seinem Palast2kam ihm der Seher Jehu entgegen, ein Sohn von Hanani. Er sagte zum König: »Hältst du es für richtig, einem Mann zu helfen, der von Gott nichts wissen will? Warum schließt du Freundschaft mit denen, die den HERRN hassen? Du hast den Zorn des HERRN heraufbeschworen!3Aber er hat bei dir auch etwas Gutes gefunden: Du hast die Holzpfähle, die der Göttin Aschera geweiht waren, überall zerstört und dich entschlossen, von ganzem Herzen Gott zu dienen.«
Joschafat ordnet das Rechtswesen neu
4Von da an blieb Joschafat in Jerusalem und besuchte das Nordreich Israel nicht mehr. Er reiste aber durch ganz Juda, von Beerscheba im Süden bis zum Gebirge Ephraim im Norden, und ermutigte das Volk, wieder zum HERRN, dem Gott ihrer Vorfahren, umzukehren.5In allen befestigten Städten setzte er Richter ein6und ermahnte sie: »Denkt immer daran: Ihr sollt nicht im Auftrag von Menschen Recht sprechen, sondern im Auftrag des HERRN! Er wird euch helfen, gerechte Urteile zu fällen.7Habt Ehrfurcht vor Gott! Arbeitet gewissenhaft! Denn der HERR, unser Gott, ist nicht ungerecht, er bevorzugt niemanden und lässt sich nicht bestechen.«8In Jerusalem berief Joschafat einige Leviten, Priester und Sippenoberhäupter in das Richteramt. Ihnen wurden Verstöße gegen das Gesetz des HERRN vorgelegt, und gleichzeitig waren sie für die Rechtsstreitigkeiten der Einwohner Jerusalems zuständig[1].9Joschafat ermahnte auch sie: »Übt euer Amt in Verantwortung vor dem HERRN aus! Seid gewissenhaft und unparteiisch!10Aus allen Städten des Landes wird man euch Fälle zur Entscheidung vorlegen. Ihr werdet über einen Mordfall oder einen Totschlag zu urteilen haben oder über Fragen, die Gottes Gesetz, irgendein Gebot, eine Weisung oder eine Rechtsbestimmung betreffen. Worum es sich auch handelt – sagt ihnen, was der HERR von ihnen will, damit sie nicht vor ihm schuldig werden! Wenn ihr das nicht tut, kommt sein Zorn nicht nur über sie, sondern auch über euch. Wenn ihr aber all das beherzigt, dann trifft euch keine Schuld.11Bei Rechtsfällen, die das Gesetz des HERRN betreffen, ist der Hohepriester Amarja der oberste Richter; in Sachen des Königs hat Fürst Sebadja, Jismaels Sohn vom Stamm Juda, das letzte Wort. Die Verwaltungsaufgaben werden von den Leviten erfüllt. Geht nun entschlossen an die Arbeit! Wenn ihr recht handelt, wird der HERR bei euch sein.«
1König Joschafat kehrte wohlbehalten nach Jerusalem zurück.2Der Seher Jehu, der Sohn Hananis, ging ihm entgegen und wies ihn zurecht: »Musstest du einem derart gottlosen Mann helfen? Warum hast du Freundschaft geschlossen mit Menschen, die den HERRN hassen? Der HERR ist deswegen zornig auf dich.3Aber er findet bei dir auch etwas Gutes: Du hast die geweihten Pfähle aus dem Land beseitigt und willst von Herzen nach dem Willen Gottes leben.«
Joschafat ordnet das Rechtswesen neu
4Von da an blieb Joschafat in Jerusalem ´und reiste nicht mehr nach Samaria`. Stattdessen zog er durch sein eigenes Land von Beerscheba bis zum Bergland von Efraim, um die Leute für den HERRN, den Gott ihrer Vorfahren, zurückzugewinnen.5In allen befestigten Städten Judas setzte er Richter ein.6»Vergesst nicht, welche Verantwortung ihr tragt[1]«, ermahnte er sie. »Ihr sprecht Recht nicht im Auftrag von Menschen, sondern im Auftrag des HERRN. Er wird euch helfen, gerechte Urteile zu fällen.7Habt Ehrfurcht vor ihm und entscheidet gewissenhaft. Er duldet weder Ungerechtigkeit noch Parteilichkeit noch Bestechlichkeit.«8Auch in Jerusalem ernannte Joschafat einige Leviten, Priester und Sippenoberhäupter zu Richtern. Sie sollten im Namen des HERRN die schwierigen Rechtsfälle im ganzen Land Juda klären.[2] Außerdem waren sie für die Rechtsstreitigkeiten der Einwohner Jerusalems zuständig[3].9Joschafat ermahnte sie: »Tut euren Dienst in Ehrfurcht vor Gott, aufrichtig und mit ungeteiltem Herzen.10Wenn eure Mitbürger aus den Städten Judas euch einen Rechtsfall vorlegen – ganz gleich ob es um einen Mordfall oder eine andere Verletzung von Geboten und Rechtsbestimmungen[4] geht –, dann müsst ihr ihnen erklären, wie sie vorgehen sollen[5]. Sonst machen sie sich womöglich schuldig und beschwören den Zorn des HERRN über sich selbst und über ganz Juda herauf. Wenn ihr das beherzigt, dann trifft euch keine Schuld.11Bei allen Rechtsfällen, die den ´Tempel und die Verehrung des` HERRN betreffen, ist der Hohepriester Amarja der oberste Richter. Bei allem, was ´das Land und` den König betrifft, hat Sebadja, der Sohn Jischmaels, das Oberhaupt des Stammes Juda, das letzte Wort. Die Leviten stehen euch als Gerichtsschreiber zur Verfügung. Geht mutig und entschlossen ans Werk. Der HERR steht dem zur Seite, der das Rechte tut.«