Psalm 14

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Von David. Dummköpfe denken: „Es gibt keinen Gott.“ / Sie richten Unheil an / und tun abscheuliche Dinge. / Keinen gibt es, der Gutes tut. 2 Jahwe blickt vom Himmel auf die Menschen herab, / will sehen, ob einer dort verständig ist, / nur einer, der Gott wirklich sucht. 3 Doch alle haben sich von ihm entfernt, / sie sind alle verdorben. / Keiner tut Gutes, nicht einer davon.[1] (Röm 3,10) 4 Wissen die Bösen denn nicht, was sie tun? / Sie fressen mein Volk, als wäre es Brot, / und zu Jahwe beten sie nicht. 5 Doch werden sie mit Schrecken erfahren, / dass Gott zu den Gerechten steht. 6 Die Hoffnung der Armen wollt ihr zerstören?! / Doch Jahwe gibt ihnen sicheren Schutz. 7 Wenn doch die Rettung aus Zion bald käme! / Wenn Jahwe die Not seines Volkes wendet, / wird Jakob[2] jubeln und Israel sich freuen. 

Psalm 14

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Für den Chormeister. Von David. Der Tor sagt in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps 10,4; Ps 53,1; Jes 32,6; Mi 7,2; Röm 3,10) 2 Der HERR blickt vom Himmel herab auf die Menschen, / um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. (Ps 33,13) 3 Sie alle sind abgewichen, alle zusammen sind verdorben, / da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht ein Einziger. (1Mo 6,12; Ps 12,2) 4 Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? / Sie fressen mein Volk, als äßen sie Brot. Den HERRN rufen sie nicht an. (Mi 3,3) 5 Dort trifft sie ein gewaltiger Schrecken, denn Gott ist beim Geschlecht der Gerechten. 6 Den Plan für den Armen wollt ihr vereiteln, wenn seine Zuflucht der HERR ist? 7 Wer bringt vom Zion her Rettung für Israel? / Wenn der HERR das Geschick seines Volkes wendet, jubelt Jakob, freut sich Israel. (Ps 126,1; Jes 35,10)