Psalm 112

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Halleluja, preist Jahwe! / Glücklich der Mensch, der Jahwe fürchtet, / der große Freude an seinen Geboten hat![1] 2 Seine Nachkommen werden mächtig im Land. / Als aufrichtige Menschen werden sie gesegnet sein. 3 Vermögen und Reichtum sind in seinem Haus, / und seine gerechten Taten werden unvergessen sein. 4 Den Aufrichtigen strahlt Licht in der Finsternis auf, / gnädig, barmherzig und gerecht. 5 Wohl dem, der gütig ist und leiht, / der sich ans Recht hält in seinem Geschäft! 6 Niemals gerät er ins Wanken / und nie wird der Gerechte vergessen sein. 7 Schlimme Nachricht macht ihm keine Angst, / mit ruhigem Herzen vertraut er Jahwe. 8 Verankert ist sein Herz, er fürchtet sich nicht, / denn bald schaut er auf seine Feinde herab. 9 Großzügig beschenkt er den Armen, / seine Gerechtigkeit bleibt.[2] Er bekommt Ehre und Macht. (2Kor 9,9) 10 Der Gottlose sieht es mit Zorn, / er knirscht mit den Zähnen und vergeht vor Wut. / Seine bösen Pläne zerrinnen in nichts. 

Psalm 112

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Halleluja! Selig der Mann, der den HERRN fürchtet und sich herzlich freut an seinen Geboten. (Ps 1,1; Ps 128,1) 2 Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. (Spr 20,7) 3 Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. (Ps 128,2) 4 Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen: Gnädig und barmherzig ist der Gerechte. (Ps 97,11; Ps 116,5) 5 Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, der nach dem Recht das Seine ordnet. (Hi 29,12) 6 Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. (Spr 10,7) 7 Er fürchtet sich nicht vor böser Kunde, sein Herz ist fest, auf den HERRN vertraut er. 8 Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht, er wird herabschauen auf seine Bedränger. (Ps 54,9) 9 Reichlich gibt er den Armen, / seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer, seine Macht steht hoch in Ehren. (Spr 22,9; 2Kor 9,9) 10 Der Frevler sieht es voll Unmut, / er wird mit den Zähnen knirschen und vergehen. Die Wünsche der Frevler werden zunichte.