Psalm 61

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Zum Saitenspiel. Von David. 2 Höre, Gott, mein Schreien, / achte auf mein Gebet! 3 Vom Ende der Erde ruf ich zu dir, / denn mein Herz ist in Angst. / Bring mich auf den Felsen hinauf, / der zu hoch für mich ist! 4 Du bist die Zuflucht für mich, / ein fester Turm gegen den Feind. 5 Lass mich immer Gast in deinem Zelt sein, / mich bergen im Schutz deiner Flügel. ♪ 6 Denn du, Gott, hast auf meine Gelübde gehört / und hast mir Anteil am Erbe geschenkt, / das denen gehört, die dich ehren. 7 Lass den König noch viele Tage erleben, / Jahre und Generationen! 8 Möge er für immer herrschen vor Gott. / Behüte ihn mit Güte und Wahrheit! 9 Dann besinge ich deinen Namen alle Zeit / und erfülle so meine Gelübde an jedem Tag. 

Psalm 61

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Dem Chorleiter. Auf Saitenspiel. Von David. 2 Höre, Gott, mein Schreien, horche auf mein Gebet! (Ps 17,1) 3 Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, weil mein Herz verzagt; du wollest mich auf den Felsen leiten, der mir zu hoch ist. (Ps 27,5) 4 Denn du bist mir eine Zuflucht geworden, ein starker Turm vor dem Feind. (Spr 18,10) 5 Ich möchte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz[1] deiner Flügel. // (Ps 17,8; Ps 91,2) 6 Denn du, Gott, hast auf meine Gelübde gehört, hast ⟨mir⟩ gegeben das Erbteil[2] derer, die deinen Namen fürchten. (Ps 16,5) 7 Du wirst Tage zu den Tagen des Königs hinzufügen; seine Jahre mögen sein wie Generation auf Generation. (Ps 21,5) 8 Er möge ewig thronen vor dem Angesicht Gottes. Bestelle Gnade und Treue[3], dass sie ihn behüten! (Ps 40,12; Ps 89,5) 9 So werde ich deinen Namen besingen immerdar; um ⟨damit⟩ meine Gelübde zu erfüllen Tag für Tag. (Ps 50,14) 

Psalm 61

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Von David, mit Instrumenten zu begleiten. 2 Höre, Gott, meinen Hilfeschrei und achte auf mein Gebet! 3 Aus weiter Ferne[1] rufe ich zu dir, denn ich bin am Ende meiner Kraft. Ich selbst kann mich nicht mehr in Sicherheit bringen, darum hilf du mir und rette mich![2] 4 Zu dir kann ich jederzeit fliehen; du bist seit jeher meine Festung, die kein Feind bezwingen kann. 5 Wo du wohnst,[3] möchte auch ich für immer bleiben – dort, in deinem Heiligtum. Bei dir suche ich Zuflucht wie ein Küken unter den Flügeln seiner Mutter. 6 Gott, du kennst die Versprechen, die ich dir gegeben habe. Du beschenkst jeden reich, der deinen Namen achtet und ehrt. Auch mir gibst du meinen Anteil. 7 Gib dem König ein langes Leben, er soll über viele Generationen regieren! 8 Lass ihn für immer in deiner Nähe bleiben, beschütze ihn durch deine Güte und Treue! 9 Dann will ich dich allezeit besingen und deinen Namen preisen. Tag für Tag werde ich erfüllen, was ich dir versprochen habe.