2.Korinther 9

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Eigentlich brauche ich euch gar nichts über die Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem[1] zu schreiben. (Apg 24,17; 2Kor 8,4)2 Ich weiß ja, wie gern ihr helfen wollt, und habe vor unseren Freunden in Mazedonien damit angegeben, dass ihr in Griechenland[2] schon vor einem Jahr bereit wart, eine Gabe zu schicken. Eure Begeisterung war sogar für viele dort ein Ansporn. (2Kor 8,11)3 Ich schicke diese Brüder nur, um sicherzugehen, dass ihr wirklich so vorbereitet seid, wie ich es von euch behauptet habe, und das Geld vollständig eingesammelt habt. Sonst sagt am Ende noch jemand, ich hätte zu Unrecht mit euch angegeben. (1Kor 16,2; 2Kor 8,23)4 Es wäre beschämend für mich – und für euch –, wenn die mazedonischen Brüder mich begleiteten, nur um festzustellen, dass ihr nach allem, was ich ihnen erzählt habe, immer noch nicht fertig seid!5 Deshalb hielt ich es für besser, die Brüder vorauszuschicken, damit die angekündigte Sammlung auch wirklich bereitliegt. Ich möchte jedoch, dass es ein freiwilliges Geschenk ist und keines, das unter äußerem Druck gegeben wird. (Phil 4,17)6 Denkt daran: Ein Bauer, der nur wenig Samen aussät, wird auch nur eine kleine Ernte einbringen. Wer aber viel sät, wird auch viel ernten. (Spr 11,24; Spr 22,8; Gal 6,9)7 Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte. Gebt jedoch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der gerne gibt. (2Mo 25,2; 5Mo 15,7; 2Kor 8,12)8 Er wird euch großzügig mit allem versorgen, was ihr braucht. Ihr werdet haben, was ihr braucht, und ihr werdet sogar noch etwas übrig behalten, das ihr mit anderen teilen könnt. (Phil 4,19)9 In der Schrift heißt es: »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben – seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.«[3] (Ps 112,9)10 Denn es ist Gott, der dem Bauern Saatgut und Brot zu essen gibt. Genauso wird er auch euch viele Gelegenheiten geben, Gutes zu tun, und eure Großzügigkeit[4] wird viele Früchte tragen. (Jes 55,10; Hos 10,12)11 Ihr werdet empfangen, damit ihr umso großzügiger geben könnt. Und wenn wir eure Gabe denen bringen, die sie nötig haben, werden sie Gott von Herzen danken. (2Kor 1,11; 2Kor 4,15)12 Auf diese Weise geschehen gleich zwei gute Dinge: Die Not der Gemeinde[5] in Jerusalem wird gelindert, und sie werden Gott voller Freude danken. (2Kor 8,14)13 Durch euer großzügiges Geschenk werdet ihr also zur Verherrlichung Gottes beitragen. Denn eure Großzügigkeit ihnen gegenüber beweist, dass ihr der Botschaft von Christus gehorcht.14 Sie beten für euch und möchten euch wiedersehen, weil sich Gottes reiche Gnade an euch zeigt.15 Wir danken Gott für seinen Sohn – ein Geschenk, das so wunderbar ist, dass es sich nicht in Worte fassen lässt![6]

2.Korinther 9

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Eigentlich ist es gar nicht nötig, euch überhaupt noch etwas zu dem Dienst an den Gläubigen in Jerusalem[1] zu schreiben.2 Ich kenne ja eure Hilfsbereitschaft und hebe sie den mazedonischen ´Geschwistern` gegenüber immer wieder lobend hervor. »In ´der Provinz` Achaia«, so habe ich ihnen berichtet, »sind sie schon seit vorigem Jahr bereit[2], ´sich an der Sammlung zu beteiligen`!« Und tatsächlich hat sich die große Mehrheit von ihnen von eurem Eifer anstecken lassen.3 Wenn ich jetzt trotzdem die Brüder schicke[3], dann tue ich es nur, um sicherzustellen, dass wir euch in Sachen Geldsammlung[4] nicht voreilig gelobt haben, sondern dass ihr, ´wenn ich komme,` auch wirklich so vorbereitet seid, wie ich es angekündigt habe.4 Es ist gut möglich, dass einige Mazedonier mit mir kommen. Stellt euch vor, sie müssten feststellen, dass ihr gar nicht vorbereitet seid! Wie beschämt würden dann wir – um nicht zu sagen: ihr – in dieser Sache[5] dastehen!5 Ich hielt es daher für angebracht, die Brüder zu bitten, dass sie zu euch vorausreisen und dafür sorgen, dass das Geld für eure seit langem zugesagte Spende noch vor meiner Ankunft zusammengelegt wird. Auf diese Weise wird es dann auch wirklich eine reiche und gesegnete Spende sein und nicht etwa ein kümmerlicher Betrag, der den Eindruck erweckt, als ob ihr geizig wärt.[6]6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.[7] (Spr 11,24; Spr 11,25; Spr 22,9)7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden[8]. Gott liebt den, der fröhlich gibt.[9] (Spr 22,8)8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade[10] zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt`: »Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen[11]; das Gute, das er tut, hat für immer Bestand[12] (Ps 112,9)10 Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt[13], der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt[14].11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, Gott danken.[15]12 Ihr seht also: Dieser Dienst, der zur Ehre Gottes getan wird, trägt nicht nur dazu bei, die Nöte der Gläubigen in Jerusalem zu lindern[16], sondern bewirkt noch weit mehr, indem er zu vielfachem Dank gegenüber Gott führt.13 Euer Einsatz bei diesem Projekt zeigt, dass ihr in eurem Glauben bewährt seid, und dafür werden die, denen ihr dient, Gott preisen. Sie werden ihn dafür preisen, dass ihr euer Bekenntnis zum Evangelium von Christus ernst nehmt und eure Verbundenheit mit ihnen und allen anderen auf eine so großzügige und uneigennützige Weise zum Ausdruck bringt.[17]14 Und wenn sie für euch beten, werden sie das voll Sehnsucht nach euch tun, weil Gott seine Gnade in so reichem Maß über euch ausgeschüttet hat.15 Dank[18] sei Gott für das unbeschreiblich große Geschenk, das er uns gemacht hat![19] (Röm 8,32)

2.Korinther 9

Das Buch

von SCM Verlag
1 Was nun die Unterstützung für die Menschen, die zu Gott gehören, betrifft, ist es eigentlich überflüssig, dass ich euch darüber etwas schreibe.2 Denn ich kenne eure Hilfsbereitschaft, die ich ja auch in Mazedonien immer lobend erwähnt habe. Dort habe ich gesagt, dass ihr, die Gottesgemeinden in Achaja, schon seit dem letzten Jahr auf diese Hilfeleistung vorbereitet gewesen seid. Und diese eure Hilfsbereitschaft hat auch die meisten anderen angespornt!3 Ich habe die Brüder zu euch gesandt, damit unsere lobenden Aussagen über euch in dieser Beziehung nicht als unzutreffend erwiesen werden, und damit ihr, wie ich es gesagt habe, vorbereitet seid.4 Das ist meine Absicht, dass ja nicht dann, wenn die Abgesandten der Gemeinden aus Mazedonien zusammen mit mir zu euch kommen und euch unvorbereitet vorfinden, dass nicht dann in dieser Situation wir – um nicht zu sagen: ihr – beschämt dasteht.5 Deshalb hielt ich es für notwendig, die Brüder zu ermutigen, dass sie schon einmal zu euch vorausreisen und dieses von euch längst versprochene, Segen bringende Geschenk vorher vorbereiten, damit es bereitsteht, eben als Ausdruck des Segens und nicht des Geizes.6 Das meine ich damit: Wer zurückhaltend sät, wird auch nur kärglich ernten. Und der, der freigebig sät, der wird auch reichlich ernten.7 Jeder soll das geben, was er sich im Herzen vorgenommen hat, und nicht aus Druck oder Zwang. Denn Gott liebt fröhliche Geber.8 Ja, Gott ist in der Lage, euch jegliches Gnadengeschenk in großem Überfluss zu geben, sodass ihr allezeit in allen Dingen genug habt und darüber hinaus noch viel mehr besitzt, womit ihr dann viele gute Taten tun könnt.9 Das entspricht dem, was in Gottes Buch geschrieben ist: »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben, ja, seine Gerechtigkeit bleibt bis in Ewigkeit.«10 Er, der dem Sämann den Samen gibt und das Brot als Nahrung, der wird auch euch euer Saatgut schenken und vermehren und so die Früchte eures gerechten Verhaltens wachsen lassen.11 So werdet ihr in jeder Hinsicht reich gemacht und könnt im Geben ganz großzügig sein. Dadurch wird dann durch uns alle zusammen Gott dafür der Dank gebracht.12 Denn diese Unterstützung, die ja auch ein Dienst für Gott ist, füllt nicht nur den Mangel der Menschen aus, die zu Gott gehören, sondern bewirkt noch viel mehr, nämlich dass viele Menschen Gott dafür ihren Dank ausdrücken.13 Auf diese Weise bewährt sich unser Einsatz für Gott, und die Menschen geben dafür Gott die Ehre. Denn dadurch zeigt ihr, dass ihr der guten Nachricht vom Messias wirklich gehorsam seid und dass ihr euch in ganzer Eindeutigkeit in die Gemeinschaft stellt, mit ihnen und mit allen.14 Wenn sie für euch beten, sehnen sie sich nach euch, weil ihr ja auch die alles überragende Zuwendung Gottes erlebt habt.15 Also: Dank sei Gott für sein unaussprechliches Geschenk!