1Ein Psalm Davids. HERR, ich rufe zu dir. Komm schnell! Höre mich, wenn ich dich um Hilfe anflehe! (Ps 70,6)2Nimm mein Gebet als ein Räucheropfer an und meine erhobenen Hände als Abendopfer. (2Mo 29,41; 2Mo 30,8; Offb 5,8; Offb 8,3)3HERR, gib acht auf das, was ich rede, und wache über meine Lippen! (Ps 39,2; Spr 13,3; Spr 21,23)4Lass nicht zu, dass mich das Böse reizt und ich an den Taten derer teilhabe, die Böses tun. Lass mich keinen Genuss an ihren Delikatessen finden. (Ps 119,36; Spr 23,6; Mal 3,15)5Wenn ein Gottesfürchtiger mich züchtigt, wird es mir nur guttun! Sein Tadel ist wie lindernder Balsam, den ich freudig annehme. Während sie Böses tun, bete ich unablässig. (Ps 23,5; Spr 9,8; Spr 19,25; Spr 27,6; Gal 6,1)6Wenn ihre Anführer von den Klippen gestürzt werden, dann endlich werden sie einsehen, dass meine Worte wahr sind.7So wie ein Bauer die Erde pflügt, dass die Steine bloßliegen, werden die Gebeine der Bösen achtlos unter den Toten verstreut werden. (Ps 53,6)8Ich suche Hilfe bei dir, allmächtiger HERR. Du bist meine Zuflucht, lass nicht zu, dass sie mich töten. (Ps 11,1)9Bewahre mich vor den Fallen, die sie mir gestellt haben, rette mich vor den Fallstricken derer, die Böses tun. (Ps 91,3)10Lass die Gottlosen in ihre eigenen Fallen geraten, mich aber lass entkommen. (Ps 35,8)
Psalm 141
Menge Bibel
1Ein Psalm Davids. HERR, ich rufe dich, eile mir zu Hilfe! Vernimm meine Stimme, wenn ich zu dir rufe!2Laß mein Gebet dir als Räucherwerk gelten, das Aufheben meiner Hände als Abendopfer!3Stelle, o HERR, eine Wache vor meinen Mund, behüte das Tor meiner Lippen!4Laß mein Herz sich nicht neigen zu bösem Tun, daß ich gottlose Taten verübe im Verein mit Männern, die Übeltäter sind: ich mag nicht essen von ihren Leckerbissen!5Schlägt mich ein Gerechter: das ist Liebe, und weist er mich zurecht: das ist Salbe fürs Haupt; nicht soll mein Haupt dagegen sich sträuben; denn noch ist’s der Fall, daß für ihre Bosheit[1] mein Gebet erfolgt.6Sind ihre Richter eine Felswand hinabgestürzt worden, so wird man hören, daß meine Worte lieblich[2] sind.7Wie einer das Erdreich furcht und aufreißt, so sind unsere Gebeine hingestreut für den Rachen der Unterwelt.8Denn auf dich, o Allherr, sind meine Augen gerichtet, bei dir such’ ich Zuflucht: gib mein Leben nicht hin in den Tod!9Behüte mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt, und vor den Fallstricken der Übeltäter!10Laß die Frevler fallen in ihre eigenen Netze, während ich zugleich daran vorübergehe!