von SCM Verlag1Und die Propheten Haggai und Sacharja, der Sohn Iddos, weissagten den Juden in Juda und Jerusalem im Namen des Gottes Israels, der über ihnen war. (Esr 6,14; Hag 1,1; Sach 1,1)2Damals begannen Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen. Und die Propheten Gottes standen ihnen zur Seite und halfen ihnen. (Esr 3,2)3Zu dieser Zeit kamen Tattenai, der Statthalter westlich des Euphrat[1], Schetar-Bosnai und deren Mitstreiter nach Jerusalem und fragten: »Wer gab euch den Befehl, dieses Haus zu bauen und die Mauern zu vollenden?« (Esr 1,3; Esr 5,6; Esr 6,6)4Und weiter sagten sie zu ihnen: »Wie sind die Namen der Männer, die dieses Gebäude bauen?«[2] (Esr 5,10)5Doch weil ihr Gott über die führenden Männer der Juden wachte, behinderte man sie nicht, bis ein Bericht zu Darius kam und ein Brief bezüglich der Angelegenheit zurückkam. (Esr 7,6; Ps 33,18)
Tattenais Brief an König Darius
6Dies ist die Abschrift des Briefes, den Tattenai, der Statthalter westlich des Euphrat und Schetar-Bosnai und seine Gefährten, die Perser westlich des Euphrat, an König Darius schickten.7Sie sandten ihm folgenden Bericht: »König Darius allen Frieden!8Wir möchten den König davon in Kenntnis setzen, dass wir in die Provinz Juda gereist sind, zum Haus des großen Gottes, das aus quadratischen Steinen gebaut wird. In die Wände wird Holz gesetzt. Die Arbeit wird eifrig und mit Erfolg betrieben.9Wir haben die Ältesten gefragt und zu ihnen gesagt: ›Wer gab euch den Befehl, dieses Haus zu bauen und die Mauern zu vollenden?‹10Und wir haben nach den Namen der Anführer verlangt, damit wir sie aufschreiben und dir mitteilen können.11Ihre Antwort lautete: ›Wir sind Diener des Gottes des Himmels und der Erde und wir bauen das Haus auf, das vor vielen Jahren von einem großen König Israels errichtet und vollendet wurde. (1Kön 6,1; 2Chr 3,1)12Weil unsere Vorfahren den Zorn des Gottes des Himmels heraufbeschworen hatten, hat er sie in die Hände König Nebukadnezars von Babel, des Chaldäers, ausgeliefert, der dieses Haus zerstörte und das Volk nach Babel verschleppte. (2Kön 24,2; 2Kön 25,1; 2Chr 36,6)13Doch Kyrus, der König von Babel[3], hat im ersten Jahr seiner Herrschaft den Befehl gegeben, dass das Haus dieses Gottes aufgebaut werden soll. (Esr 1,1)14Er gab auch die goldenen und silbernen Geräte des Hauses Gottes heraus, die Nebukadnezar aus dem Tempel Gottes in Jerusalem herausnehmen ließ und in den Tempel von Babel hatte bringen lassen. König Kyrus ließ sie aus dem Tempel in Babel holen und in die Obhut eines Mannes namens Scheschbazar geben, den er zum Statthalter ernannt hatte. (Esr 1,7; Esr 5,16; Esr 6,3; Dan 5,2)15Und er sprach zu ihm: »Nimm diese Geräte, geh, leg sie im Tempel in Jerusalem nieder und das Haus Gottes soll an seiner früheren Stelle aufgebaut werden.«16So kam es, dass jener Scheschbazar kam und den Grundstein für das Haus Gottes in Jerusalem legte. Seither wurde gebaut, aber noch nicht vollendet.‹17Wenn es dem König gefällt, dann soll in der Schatzkammer des Königs in Babel nachgeforscht werden, ob König Kyrus tatsächlich den Befehl gegeben hat, das Haus Gottes in Jerusalem aufzubauen. Danach lasse uns der König seinen Beschluss in dieser Sache wissen.« (Esr 6,1)
1Da traten Haggai, der Prophet, und Sacharja, der Sohn Iddos, auf und sprachen als Propheten zu den Juden in Juda und Jerusalem im Namen des Gottes Israels, der über ihnen war. (Hag 1,1; Sach 4,9)2Daraufhin machten sich Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn des Jozadak, an die Arbeit und nahmen den Bau des Gotteshauses in Jerusalem wieder auf. Die Propheten Gottes standen ihnen bei und unterstützten sie.3In dieser Zeit kamen Tattenai, der Statthalter des Gebiets jenseits des Stroms, und Schetar-Bosnai sowie ihre Amtsgenossen zu den Juden und fragten sie: Wer hat euch die Erlaubnis erteilt, dieses Haus wieder aufzubauen und das Holzwerk innen zu vollenden?4Und sie fragten weiter: Wie heißen die Männer, die diesen Bau aufführen?5Aber über die Ältesten der Juden wachte das Auge ihres Gottes. So hinderte man sie nicht, bis ein Bericht an Darius abgegangen und die Antwort darauf zurückgekommen sei. (1Kön 8,29)6Das ist eine Abschrift des Briefes, den Tattenai, der Statthalter des Gebiets jenseits des Stroms, und Schetar-Bosnai mit seinen Amtsgenossen, den Beamten im Gebiet jenseits des Stroms, an den König Darius sandten.7Sie schickten ihm einen Bericht folgenden Inhalts: Dem König Darius alles Gute!8Dem König sei gemeldet, dass wir in der Provinz Juda das Haus des großen Gottes besichtigt haben. Die Leute bauen es mit Quadersteinen und belegen die Wände mit Holz. Sie betreiben diese Arbeit mit Eifer und sie geht unter ihren Händen gut voran.9Darauf fragten wir jene Ältesten und sagten so zu ihnen: Wer hat euch die Erlaubnis erteilt, dieses Haus wieder aufzubauen und das Holzwerk innen zu vollenden?10Wir fragten sie auch nach ihren Namen, um sie dir zu melden. Was wir schreiben, sind die Namen der Männer, die an ihrer Spitze stehen.11Sie gaben uns folgende Antwort: Wir verehren den Gott des Himmels und der Erde und bauen das Gotteshaus wieder auf, das einst viele Jahre lang hier stand; ein großer König von Israel hat es erbaut und vollendet. (1Kön 6,1)12Unsere Väter aber erzürnten den Gott des Himmels; darum gab er sie in die Hand des Chaldäers Nebukadnezzar, des Königs von Babel. Er zerstörte dieses Haus und verschleppte das Volk nach Babel.13Doch im ersten Jahr, als Kyrus König von Babel war, gab König Kyrus den Befehl, dieses Gotteshaus wieder aufzubauen. (Esr 1,1)14Nebukadnezzar hatte auch die goldenen und silbernen Geräte des Gotteshauses aus dem Tempel von Jerusalem weggenommen und in den Tempel von Babel gebracht. König Kyrus ließ sie nun wieder aus dem Tempel von Babel holen und einem Mann namens Scheschbazzar übergeben, den er als Statthalter einsetzte. (Esr 1,7)15Er sagte zu ihm: Nimm diese Geräte, zieh heim und bring sie in den Tempel zu Jerusalem! Das Gotteshaus soll an seiner alten Stelle wieder aufgebaut werden.16Darauf kam jener Scheschbazzar und legte die Fundamente für das Gotteshaus in Jerusalem. Seitdem baut man daran, bis jetzt; aber es ist noch nicht fertig.17Wenn es dem König nun recht ist, so forsche man dort in Babel in den königlichen Schatzhäusern nach, ob wirklich von König Kyrus ein Befehl vorliegt, jenes Gotteshaus in Jerusalem wieder aufzubauen. Seinen Entscheid in der Sache sende dann der König uns zu.