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3.Mose 20

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag

Strafe für Ungehorsam

1 Dann sprach der HERR zu Mose: 2 »Gib den Israeliten folgende Anweisungen: ›Jeder von den Israeliten oder von den in Israel ansässigen Ausländern, der eins oder mehrere seiner Kinder dem Moloch weiht, soll vom ganzen Volk durch Steinigung hingerichtet werden. (3Mo 18,21; 3Mo 24,14) 3 Ich selbst will gegen diesen Menschen vorgehen und ihn aus seinem Volk ausstoßen und töten, weil er mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat, indem er sein Kind dem Moloch gab. (3Mo 18,21; 4Mo 19,20; Hes 5,11) 4 Und wenn die Israeliten ihre Augen davor verschließen, dass dieser Mensch ein Kind dem Moloch geweiht hat und ihn nicht mit dem Tod bestrafen, 5 will ich selbst gegen ihn und seine Sippe vorgehen. Ich werde ihn zusammen mit all denen, die sich ihm anschließen und dem Moloch dienen, aus ihrem Volk ausstoßen und töten. 6 Wenn mir jemand untreu wird, indem er sich an Wahrsager und Totenbeschwörer wendet, will ich gegen ihn vorgehen und ihn aus seinem Volk ausstoßen und töten. (3Mo 19,26) 7 Heiligt euch und seid heilig, denn ich bin der HERR, euer Gott. (3Mo 11,44; 1Petr 1,1) 8 Haltet euch an meine Vorschriften und befolgt sie. Ich bin der HERR, der euch heilig macht. 9 Wenn jemand seinen Vater oder seine Mutter verflucht, soll er mit dem Tod bestraft werden.[1] Er hat schwere Schuld auf sich geladen[2], denn er hat seinen Vater oder seine Mutter verflucht. (2Mo 21,17; 5Mo 27,16; Mt 15,4) 10 Wenn ein Mann mit der Frau eines anderen schläft, sollen sowohl der Mann als auch die Frau hingerichtet werden. (2Mo 20,14; 5Mo 22,22) 11 Wenn ein Mann mit der Frau seines Vaters schläft, entehrt er seinen Vater. Sowohl der Mann als auch die Frau müssen hingerichtet werden, denn sie haben schwere Schuld auf sich geladen[3]. (3Mo 18,7; 5Mo 27,20) 12 Wenn ein Mann mit seiner Schwiegertochter schläft, müssen beide hingerichtet werden. Sie haben etwas Abscheuliches getan und schwere Schuld auf sich geladen. (3Mo 18,15) 13 Wenn ein Mann Geschlechtsverkehr mit einem Mann hat, müssen beide mit dem Tod bestraft werden. Sie haben etwas Verabscheuungswürdiges getan und schwere Schuld auf sich geladen. (3Mo 18,22) 14 Wenn ein Mann eine Frau und zugleich ihre Mutter heiratet, ist das verwerflich. Alle drei sollen verbrannt werden, damit so etwas Verwerfliches nicht unter euch existiert. (3Mo 18,17; 5Mo 27,23) 15 Wenn ein Mann Geschlechtsverkehr mit einem Tier hat, muss er hingerichtet werden, und das Tier sollt ihr töten. (3Mo 18,23; 5Mo 27,21) 16 Wenn eine Frau sich einem Tier nähert, um Geschlechtsverkehr mit ihm zu haben, sollen sie und das Tier mit dem Tod bestraft werden. Beide müssen sterben, denn sie haben schwere Schuld auf sich geladen. 17 Wenn ein Mann mit seiner Schwester schläft, der Tochter seines Vaters oder seiner Mutter, ist dies eine schlimme Schande. Beide sollen ausgestoßen und öffentlich hingerichtet werden. Da der Mann mit seiner Schwester geschlafen hat, muss er die Folgen seines Vergehens tragen. (3Mo 18,9) 18 Schlafen ein Mann und eine Frau miteinander, während die Frau ihre Tage hat, sollen beide aus ihrem Volk ausgestoßen und getötet werden. (3Mo 15,24; 3Mo 18,19) 19 Niemand darf mit der Schwester seiner Mutter oder seines Vaters schlafen, denn sie ist eine Blutsverwandte. Beide sollen die Folgen ihres Vergehens tragen. (3Mo 18,12) 20 Wenn ein Mann mit der Frau seines Onkels schläft, hat er seinen Onkel entehrt. Sowohl der Mann als auch die Frau laden Schuld auf sich und sollen kinderlos sterben. (3Mo 18,14) 21 Wenn ein Mann die Frau seines Bruders heiratet, hat er damit seinen Bruder entehrt. Ein solches Verhalten ist verwerflich und das schuldige Paar wird kinderlos bleiben. (3Mo 18,16) 22 Haltet euch an alle meine Gesetze und Vorschriften und befolgt sie. Andernfalls wird euch das Land ausspucken, in das ich euch führe, damit ihr darin wohnt. (3Mo 18,28) 23 Übernehmt nicht die Bräuche der Völker, die ich vor euch vertreiben werde. Denn weil sie diese Bräuche ausgeübt haben, verabscheue ich sie zutiefst. (3Mo 18,1) 24 Doch ich habe euch versprochen: Ihr werdet ihr Land in Besitz nehmen, ich selbst werde es euch geben: ein Land, in dem Milch und Honig überfließen. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus allen Völkern ausgesondert hat. (2Mo 13,5; 2Mo 33,1) 25 Deshalb sollt ihr unterscheiden zwischen reinen und unreinen Tieren und zwischen reinen und unreinen Vögeln. Verunreinigt euch nicht durch ein Tier, einen Vogel oder ein Kriechtier, die ich für unrein erklärt habe. (3Mo 11,1; 5Mo 14,3) 26 Ihr sollt für mich heilig sein, weil ich, der HERR, heilig bin. Ich habe euch aus allen anderen Völkern ausgesondert, damit ihr mir gehört. (3Mo 20,24) 27 Männer und Frauen unter euch, die sich als Totenbeschwörer oder Wahrsager betätigen, sollen hingerichtet werden. Sie sollen gesteinigt werden, denn sie haben schwere Schuld auf sich geladen.‹« (3Mo 19,31) 

Neues Leben. Die Bibel © der deutschen Ausgabe 2002 / 2006 / 2024 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Max-Eyth-Str. 41, 71088 Holzgerlingen

www.scm-brockhaus.de, E-Mail: [email protected]

3.Mose 20

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk

Sanktionen

1 Der HERR sprach zu Mose: (3Mo 18,1) 2 Sag zu den Israeliten: Jeder Mann unter den Israeliten oder unter den Fremden in Israel, der eines seiner Kinder dem Moloch gibt, hat den Tod verdient. Die Bürger des Landes sollen ihn steinigen. (3Mo 18,21; 2Kön 23,10; Jer 32,35) 3 Ich richte mein Angesicht gegen einen solchen und merze ihn aus seinem Volk aus, weil er eines seiner Kinder dem Moloch gegeben, dadurch mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat. 4 Falls die Bürger des Landes ihre Augen diesem Mann gegenüber verschließen, wenn er eines seiner Kinder dem Moloch gibt, und ihn nicht töten, 5 so richte ich mein Angesicht gegen ihn und seine Sippe und merze sie aus der Mitte ihres Volkes aus, ihn und alle, die mit ihm dem Moloch nachhuren. 6 Gegen einen, der sich an Totenbeschwörer und Wahrsager wendet, um ihnen nachzuhuren, richte ich mein Angesicht und merze ihn aus seinem Volk aus. (3Mo 19,31; 3Mo 20,27; 5Mo 18,10) 7 Ihr sollt euch heiligen, um heilig zu sein; denn ich bin der HERR, euer Gott. (3Mo 11,44; 3Mo 19,2; 3Mo 20,26) 8 Ihr sollt meine Satzungen bewahren und sie befolgen. Ich bin der HERR, der euch heiligt. 9 Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, hat den Tod verdient. Da er seinen Vater oder seine Mutter verflucht hat, soll sein Blut auf ihn kommen. (2Mo 21,17; Mt 15,4; Mk 7,10) 10 Ein Mann, der mit der Frau seines Nächsten die Ehe bricht, hat den Tod verdient, der Ehebrecher und die Ehebrecherin. (2Mo 20,14; 5Mo 5,18) 11 Ein Mann, der mit der Frau seines Vaters schläft, hat die Scham seines Vaters entblößt. Beide haben den Tod verdient; ihr Blut kommt auf sie selbst. 12 Schläft einer mit seiner Schwiegertochter, so haben beide den Tod verdient. Sie haben eine schändliche Tat begangen, ihr Blut kommt auf sie selbst. 13 Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide haben den Tod verdient; ihr Blut kommt auf sie selbst. 14 Heiratet einer eine Frau und ihre Mutter, so ist das Blutschande. Ihn und die beiden Frauen soll man verbrennen, damit es keine Blutschande unter euch gibt. 15 Ein Mann, der einem Tier beiwohnt, hat den Tod verdient und das Tier sollt ihr töten. (5Mo 27,21) 16 Nähert sich eine Frau einem Tier, um sich mit ihm zu begatten, dann sollst du die Frau und das Tier töten. Sie haben den Tod verdient; ihr Blut kommt auf sie selbst. 17 Nimmt einer seine Schwester, eine Tochter seines Vaters oder eine Tochter seiner Mutter und sieht ihre Scham und sie sieht die seine, so ist es eine Schandtat. Sie sollen vor den Augen der Angehörigen ihres Volkes ausgemerzt werden. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er muss die Folgen seiner Schuld tragen. 18 Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham entblößt, hat ihre Blutquelle aufgedeckt und sie hat ihre Blutquelle entblößt; daher sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden. (3Mo 15,19) 19 Die Scham der Schwester deiner Mutter oder der Schwester deines Vaters sollst du nicht entblößen; denn wer seine eigene Verwandte entblößt, muss die Folgen seiner Schuld tragen. 20 Ein Mann, der mit seiner Tante schläft, hat die Scham seines Onkels entblößt. Sie müssen die Folgen ihrer Sünde tragen; sie sollen kinderlos sterben. 21 Nimmt einer die Frau seines Bruders, so ist das Befleckung. Er hat die Scham seines Bruders entblößt; sie sollen kinderlos bleiben. 22 Ihr sollt alle meine Satzungen und Rechtsentscheide bewahren und sie befolgen; dann wird euch das Land nicht ausspeien, in das ich euch führe, und ihr werdet dort wohnen können. (3Mo 18,25) 23 Ihr sollt euch nicht nach den Satzungen der Nation richten, die ich vor euren Augen vertreibe; denn all diese Dinge haben sie getan, sodass es mich vor ihnen ekelte. 24 Daher habe ich euch gesagt: Ihr seid es, die ihren Boden in Besitz nehmen sollen. Ich bin es, der ihn euch zum Besitz geben wird, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von diesen Völkern unterschieden hat. 25 So unterscheidet zwischen reinem und unreinem Vieh, zwischen unreinen und reinen Vögeln! Macht euch nicht selbst abscheulich mit diesen Tieren, diesen Vögeln, mit allem, was auf dem Boden kriecht. Ich habe es für euch als unrein unterschieden. 26 Seid mir geheiligt; denn ich, der HERR, bin heilig und ich habe euch von all diesen Völkern unterschieden, damit ihr mir gehört. (3Mo 11,44; 3Mo 19,2; 3Mo 20,7) 27 Männer oder Frauen, in denen ein Toten- oder ein Wahrsagegeist ist, haben den Tod verdient. Man soll sie steinigen, ihr Blut kommt auf sie selbst. (3Mo 19,31; 3Mo 20,6; 5Mo 18,10) 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
© 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart
Alle Rechte vorbehalten.
Die Herausgeber sind: (Erz-)Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a.
Herausgebender Verlag: Katholische Bibelanstalt GmbH

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