1Dann sprach Gott folgende Worte: (5Mo 5,1)2»Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.3Du sollst außer mir keine anderen Götter haben. (2Mo 15,11; 2Mo 20,23)4Du sollst dir kein Götzenbild anfertigen von etwas, das im Himmel, auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. (3Mo 26,1)5Du sollst sie weder verehren noch dich vor ihnen zu Boden werfen, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott! Ich lasse die Sünden derer, die mich hassen, nicht ungestraft, sondern ich kümmere mich bei den Kindern um die Sünden ihrer Eltern, bis in die dritte und vierte Generation. (2Mo 23,13; 4Mo 14,18; 5Mo 4,24)6Denen aber, die mich lieben und meine Gebote befolgen, werde ich bis in die tausendste Generation gnädig sein. (2Mo 34,6; 5Mo 7,9)7Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der HERR wird jeden bestrafen, der seinen Namen missbraucht. (3Mo 19,12)8Denk an den Sabbat und heilige ihn. (2Mo 16,23)9Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten und deinen alltäglichen Pflichten nachkommen,10der siebte Tag aber ist ein Ruhetag für den HERRN, deinen Gott. An diesem Tag darf kein Angehöriger deines Hauses irgendeine Arbeit erledigen. Das gilt für dich, deine Söhne und Töchter, deine Sklaven und Sklavinnen, dein Vieh und für alle Ausländer, die bei dir wohnen.11Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was darin und darauf ist, erschaffen; aber am siebten Tag hat er geruht. Deshalb hat der HERR den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. (1Mo 2,2; Apg 4,24)12Ehre deinen Vater und deine Mutter.[1] Dann wirst du lange in dem Land leben, das der HERR, dein Gott, dir geben wird. (Mt 15,4; Mk 7,10; Lk 18,20; Eph 6,2)13Du sollst nicht töten.[2] (Mt 5,1; Mt 5,21; Röm 13,9; Jak 2,11)14Du sollst nicht die Ehe brechen.[3] (Mt 5,27)15Du sollst nicht stehlen. (Mt 19,18; Mk 10,19; Lk 18,20)16Du sollst keine falsche Aussage über einen deiner Mitmenschen machen.[4] (Mt 19,18)17Du sollst den Besitz deines Nächsten nicht begehren[5]: Weder sein Haus, seine Frau, seinen Sklaven, seine Sklavin, sein Rind, seinen Esel oder sonst etwas, das deinem Nächsten gehört.« (Röm 7,7)18Als die Israeliten das Donnern und den Posaunenschall hörten und die Blitze und den Rauch sahen, der vom Berg aufstieg, zitterten sie vor Angst und blieben in einiger Entfernung stehen. (2Mo 19,18; Hebr 12,18)19Und sie sagten zu Mose: »Rede du mit uns, dann wollen wir zuhören. Gott soll nicht direkt zu uns sprechen, sonst werden wir sterben.« (5Mo 5,23)20»Habt keine Angst«, beruhigte Mose sie, »denn Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen: Eure Ehrfurcht vor ihm soll euch davon abhalten Schuld auf euch zu laden!«21So blieb das Volk in einiger Entfernung stehen, während Mose sich der dunklen Wolke näherte, in der Gott war. (5Mo 5,22; Ps 97,2)
Das Errichten von Altären
22Der HERR befahl Mose: »Richte den Israeliten Folgendes aus: ›Ihr habt es selbst miterlebt, dass ich vom Himmel aus zu euch gesprochen habe.23Deshalb sollt ihr euch keine Götzen aus Silber oder Gold anfertigen. (2Mo 32,4; 5Mo 29,16)24Ihr sollt mir einen Altar aus Erde errichten; auf ihm sollt ihr mir eure Opfer bringen – eure Brand- und Friedensopfer, eure Schafe und Ziegen und eure Rinder. Ich werde Orte bestimmen, wo ihr mich anbeten sollt. Dort werde ich zu euch kommen und euch segnen. (2Mo 10,25; 2Mo 18,12; 2Mo 24,5; 3Mo 1,2; 5Mo 12,5)25Wenn ihr mir jedoch Altäre aus Stein errichtet, dann gebraucht nur unbehauene Steine. Bearbeitet sie nicht mit einem Meißel, denn damit entweiht ihr sie. (5Mo 27,5; Jos 8,31)26Steigt keine Stufen zu meinem Altar hinauf, damit man beim Hinaufsteigen nicht unter eure Gewänder blicken kann!‹ (2Mo 28,42)
1Dann sprach Gott alle diese Worte:2Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. (5Mo 5,6)3Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.4Du sollst dir kein Kultbild machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.5Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott: Ich suche die Schuld der Väter an den Kindern heim, an der dritten und vierten Generation, bei denen, die mich hassen; (2Mo 34,14)6doch ich erweise Tausenden meine Huld bei denen, die mich lieben und meine Gebote bewahren.7Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.8Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! (2Mo 23,12; 2Mo 31,15; 2Mo 34,21; 2Mo 35,2; 3Mo 23,3; 5Mo 5,13)9Sechs Tage darfst du schaffen und all deine Arbeit tun.10Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem HERRN, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin und dein Vieh und dein Fremder in deinen Toren.11Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der HERR den Sabbat gesegnet und ihn geheiligt. (1Mo 2,2)12Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!13Du sollst nicht töten.14Du sollst nicht die Ehe brechen.15Du sollst nicht stehlen.16Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.17Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren, nicht seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.
Mose als Mittler
18Das ganze Volk erlebte, wie es donnerte und blitzte, wie Hörner erklangen und der Berg rauchte. Da bekam das Volk Angst, es zitterte und hielt sich in der Ferne.19Sie sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören! Gott soll nicht mit uns reden, sonst sterben wir.20Da sagte Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht! Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Die Furcht vor ihm soll über euch kommen, damit ihr nicht sündigt.21Das Volk hielt sich in der Ferne und Mose näherte sich der dunklen Wolke, dort, wo Gott war.
Das Altargesetz
22Der HERR sprach zu Mose: Sag den Israeliten: Ihr habt gesehen, dass ich vom Himmel her mit euch geredet habe.23Ihr sollt euch neben mir nichts machen. Weder Götter aus Silber noch Götter aus Gold sollt ihr euch machen.24Du sollst mir einen Altar aus Erde machen und darauf deine Brandopfer und Heilsopfer, deine Schafe, Ziegen und Rinder schlachten. An jedem Ort, an dem ich meinem Namen ein Gedächtnis stifte, will ich zu dir kommen und dich segnen.25Wenn du mir einen Altar aus Steinen machst, so sollst du ihn nicht aus behauenen Quadern bauen. Du entweihst ihn, wenn du mit einem Meißel daran arbeitest. (5Mo 27,5)26Du sollst nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit deine Blöße dabei nicht zum Vorschein komme.