from Biblica1Brothers and sisters, my heart’s desire and prayer to God for the Israelites is that they may be saved.2For I can testify about them that they are zealous for God, but their zeal is not based on knowledge.3Since they did not know the righteousness of God and sought to establish their own, they did not submit to God’s righteousness.4Christ is the culmination of the law so that there may be righteousness for everyone who believes.5Moses writes this about the righteousness that is by the law: ‘The person who does these things will live by them.’ (Le 18:5)6But the righteousness that is by faith says: ‘Do not say in your heart, “Who will ascend into heaven?” ’ (that is, to bring Christ down) (De 30:12)7‘or “Who will descend into the deep?” ’ (that is, to bring Christ up from the dead). (De 30:13)8But what does it say? ‘The word is near you; it is in your mouth and in your heart,’ that is, the message concerning faith that we proclaim: (De 30:14)9if you declare with your mouth, ‘Jesus is Lord,’ and believe in your heart that God raised him from the dead, you will be saved.10For it is with your heart that you believe and are justified, and it is with your mouth that you profess your faith and are saved.11As Scripture says, ‘Anyone who believes in him will never be put to shame.’[1] (Isa 28:16)12For there is no difference between Jew and Gentile – the same Lord is Lord of all and richly blesses all who call on him,13for, ‘Everyone who calls on the name of the Lord will be saved.’ (Joe 2:32)14How, then, can they call on the one they have not believed in? And how can they believe in the one of whom they have not heard? And how can they hear without someone preaching to them?15And how can anyone preach unless they are sent? As it is written: ‘How beautiful are the feet of those who bring good news!’ (Isa 52:7)16But not all the Israelites accepted the good news. For Isaiah says, ‘Lord, who has believed our message?’ (Isa 53:1)17Consequently, faith comes from hearing the message, and the message is heard through the word about Christ.18But I ask: did they not hear? Of course they did: ‘Their voice has gone out into all the earth, their words to the ends of the world.’ (Ps 19:4)19Again I ask: did Israel not understand? First, Moses says, ‘I will make you envious by those who are not a nation; I will make you angry by a nation that has no understanding.’ (De 32:21)20And Isaiah boldly says, ‘I was found by those who did not seek me; I revealed myself to those who did not ask for me.’ (Isa 65:1)21But concerning Israel he says, ‘All day long I have held out my hands to a disobedient and obstinate people.’ (Isa 65:2)
1Liebe Brüder und Schwestern,[1] mein Herzenswunsch und meine Bitte an Gott ist, dass die Angehörigen meines Volkes gerettet werden. (Ro 9:1)2Ich kann ihnen bezeugen, dass sie sich mit brennendem Eifer für die Sache Gottes einsetzen. Aber ihr Eifer beruht nicht auf der richtigen Einsicht.3Sie begreifen nicht, dass Gott selbst eingegriffen hat, damit Menschen vor ihm als gerecht bestehen können. Deshalb suchen sie durch eigene Anstrengungen Gerechtigkeit zu erringen, anstatt sich Gott zu unterwerfen, der in seiner Gerechtigkeit, nämlich seiner heilschaffenden Treue, für sie gehandelt hat. (Ro 1:17)4Denn seit Christus ist das Gesetz nicht mehr der Weg zum Heil.[2] Vielmehr gilt jetzt: Alle, die im Glauben auf Christus vertrauen, werden vor dem Gericht Gottes als gerecht anerkannt werden. (Ga 3:24)5Wenn es darum geht, auf der Grundlage des Gesetzes vor Gott als gerecht zu bestehen, gilt, was Mose schreibt: »Wer die Gebote befolgt, gewinnt dadurch das Leben.« (Le 18:5; Lu 10:28)6Ganz anders spricht die Stimme, die dazu aufruft, auf der Grundlage vertrauenden Glaubens vor Gott als gerecht zu bestehen; sie sagt: »Ihr braucht nicht zu fragen: ›Wer steigt für uns in den Himmel hinauf?‹« – als müsste man Christus erst von dort herabholen. (De 30:12)7»Auch nicht: ›Wer steigt für uns in die Totenwelt hinab?‹« – als müsste man Christus aus dem Tod zurückholen.8Nein, die Stimme sagt: »Das Wort, das von Gott kommt, ist euch ganz nahe; es ist in eurem Mund und in eurem Herzen.« Das ist das Wort vom Glauben, das wir verkünden.9Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: »Jesus ist der Herr«, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet. (1Co 12:3)10Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt; und wer mit dem Mund bekennt, wird im letzten Gericht gerettet.11So steht es ja in den Heiligen Schriften: »Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen.« (Isa 28:16; Ro 9:33)12Das gilt ohne Unterschied für Juden und Nichtjuden. Sie alle haben ein und denselben Herrn: Jesus Christus.[3] Aus seinem Reichtum schenkt er allen, die sich zu ihm als ihrem Herrn bekennen, ewiges Leben. (Ro 3:22; Ro 3:30)13Es heißt ja auch: »Alle, die sich zum Herrn bekennen und seinen Namen anrufen, werden gerettet.« (Joe 3:5)
Israel hat die Botschaft gehört und abgelehnt
14Sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft gehört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören, wenn sie ihnen verkündet worden ist.15Und sie kann ihnen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Botschaft ausgesandt worden sind. Aber genau das ist geschehen! Es ist eingetroffen, was vorausgesagt war: »Welche Freude ist es, wenn die Boten kommen und die Gute Nachricht bringen!« (Isa 52:7)16Doch nicht alle sind dem Ruf der Guten Nachricht gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: »Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?« (Isa 53:1; Joh 12:38)17Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gründet in dem Auftrag, den Christus gegeben hat. (Joh 17:20)18Haben sie vielleicht die Botschaft nicht gehört? Aber natürlich haben sie die Botschaft gehört; in den Heiligen Schriften heißt es ja: »Ihr Ruf ging über die ganze Erde, bis hin zu ihren äußersten Grenzen war er zu hören.« (Ps 19:5)19Ich frage weiter: Hat vielleicht das Volk Israel die Botschaft nicht verstanden? O doch! Der erste Zeuge dafür ist Mose, wenn er sagt: »Ich will euch Israeliten eifersüchtig machen auf ein Un-Volk, sagt Gott. Ich reize euch zum Zorn über ein Volk ohne Einsicht.«[4] (De 32:21; Ro 11:11)20Jesaja aber wagt sogar zu sagen: »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, sagt Gott. Ich habe mich denen gezeigt, die nicht nach mir fragten.« (Isa 65:1; Ro 9:30)21Über Israel dagegen heißt es an derselben Stelle: »Tag für Tag habe ich einladend die Hände ausgestreckt nach einem Volk, das mir nicht gehorcht und mir ständig widerspricht.« (Isa 65:2)