1Who is this man coming from the city of Bozrah in Edom? His clothes are stained bright red. Who is he? He is dressed up in all his glory. He is marching towards us with great strength. The LORD answers, ‘It is I. I have won the battle. I am mighty. I have saved my people.’2Why are your clothes red? They look as if you have been treading grapes in a winepress.3The LORD answers, ‘I have been trampling on the nations as if they were grapes. No one was there to help me. I walked all over the nations because I was angry. That is why I trampled on them. Their blood splashed all over my clothes. So my clothes were stained bright red.4I decided it was time to pay back Israel’s enemies. The year for me to set my people free had come.5I looked around, but no one was there to help me. I was shocked that no one gave me any help. So I used my own power to save my people. I had the strength to do it because I was angry.6I walked all over the nations because I was angry with them. I made them drink from the cup of my great anger. I poured out their blood on the ground.’
Isaiah praises the Lord and prays to him
7I will talk about the kind things the LORD has done. I’ll praise him for everything he’s done for us. He has done many good things for the nation of Israel. That’s because he loves us and is very kind to us.8In the past he said, ‘They are my people. They are children who will be faithful to me.’ So he saved them.9When they suffered, he suffered with them. He sent his angel to save them. He set them free because he is loving and kind. He lifted them up and carried them. He did it again and again in days long ago.10But they refused to obey him. They made his Holy Spirit sad. So he turned against them and became their enemy. He himself fought against them.11Then his people remembered what he did long ago. They recalled the days of Moses and his people. They asked, ‘Where is the God who brought Israel through the Red Sea? Moses led them as the shepherd of his flock. Where is the God who put his Holy Spirit among them?12He used his glorious and powerful arm to help Moses. He parted the waters of the sea in front of them. That mighty act made him famous for ever.13He led them through that deep sea. Like a horse in open country, they didn’t trip and fall.14They were like cattle that are taken down to the plains. They were given rest by the Spirit of the LORD.’ That’s how he guided his people. So he made a glorious name for himself.15LORD, look down from heaven. Look down from your holy and glorious throne. Where is your great love for us? Where is your power? Why don’t you show us your tender love and concern?16You are our Father. Abraham might not accept us as his children. Jacob might not recognise us as his family. But you are our Father, LORD. Your name is One Who Always Sets Us Free.17LORD, why do you let us wander away from you? Why do you let us become so stubborn that we don’t respect you? Come back and help us. We are the tribes that belong to you.18For a little while your holy people possessed the land. But now our enemies have torn your temple down.19We are like people you never ruled over. We are like those who don’t belong to you.
1»Wer kommt da vom Edomiterland, in grell gefärbter Kleidung aus der Stadt Bozra? Wer bist du, der so stolz einherschreitet in seinem Gewand, erfüllt von unbändiger Kraft?« »Ich bin’s, der Recht schafft und helfen kann!« (Isa 34:5; Joe 4:13; Re 14:19; Re 19:13; Re 19:15)2»Warum ist dein Gewand so rot gefleckt wie bei einem, der in der Kelter die Trauben zertritt?«3»Ganz allein trat ich die Kelter und niemand aus den Völkern hat mir dabei geholfen. Ich habe sie alle in meinem Zorn zerstampft wie Trauben, ihr Blut ist auf mein Gewand gespritzt.4Ich sah, dass die Zeit gekommen war, mein Volk zu befreien und alle seine Feinde zu bestrafen. (Isa 61:2)5Ich dachte, es würde mir jemand helfen; aber als ich mich umsah, war keiner bereit. Da habe ich mir selber geholfen; mein Zorn gab mir die Kraft.6Ich trat die Völker nieder und zerstampfte sie[1] in meinem Zorn, ihr Blut ließ ich in die Erde fließen.«
Gebet des Volkes um Gottes Eingreifen
7Ich denke an die Taten des HERRN, die seinen Ruhm verkünden, an die Beweise seiner Güte, die er Israel gegeben hat, damals in alten Zeiten![2] Unermesslich reich ist der HERR an Liebe und Erbarmen. (Ps 77:12)8Er sagte zu sich: »Mein Volk sind sie, meine Kinder, die mich nicht enttäuschen werden.« Darum ist er uns zu Hilfe gekommen. (Ex 6:7)9Er hat uns seinen Engel gesandt und unserer Not ein Ende gemacht; denn unsere Bedrängnis machte ihm selber Not. Er war voll Liebe und Erbarmen zu uns und hat uns immer wieder gerettet – wie ein Vater hat er für uns gesorgt in so vielen Generationen. (Ex 3:2; Ex 3:10; Ex 14:19; Isa 63:16)10Wir aber lehnten uns gegen ihn auf und kränkten seinen Heiligen Geist. So machten wir ihn zu unserem Feind, er selbst kämpfte gegen sein Volk.11Da dachten wir voll Sehnsucht an die alte Zeit, als noch Mose in unserer Mitte war. »Wo ist der Gott«, so klagten wir, »der einst den großen Hirten seiner Herde aus dem Wasser des Nilstroms gerettet hat?[3] Wo ist der Gott, der Mose ausgerüstet hat, der seinen Heiligen Geist auf ihn gelegt hat (Ex 2:1; Nu 11:17)12und ihm beistand mit seinem mächtigen Arm? Der Gott, der das Meer zerteilte vor seinem Volk, damit sein großer Name gepriesen wird in alle Ewigkeit? (Ex 14:21)13Der sie über den Meeresgrund führte, ungefährdet, ohne zu stolpern, so sicher, wie Pferde die Steppe durchqueren?14Wie ein Hirt seine Rinderherde führt, sie zum Rastplatz bringt im geschützten Tal, so führte der HERR durch seinen mächtigen Geist sein Volk aus der Gefahr und gab ihm Ruhe und Sicherheit.« Ja, HERR, so hast du dein Volk geleitet, damit dein herrlicher Name gepriesen wird!15HERR, sieh herab von deinem Himmel, wo du in Heiligkeit und Hoheit thronst! Wo ist deine brennende Liebe zu uns? Wo ist deine unvergleichliche Macht? Hast du kein Erbarmen mehr mit uns? Wir spüren nichts davon, dass du uns liebst! (Isa 57:15; Ho 11:8)16HERR, du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, auch Jakob[4] kennt uns nicht; unsere Stammväter können uns nicht helfen. Aber du, HERR, bist unser wahrer Vater! »Unser Befreier seit Urzeiten« – das ist dein Name. (Ex 4:22; Isa 41:14; Jer 3:4)17Warum hast du zugelassen, dass wir von deinem Weg abwichen? Warum hast du uns so starrsinnig gemacht, dass wir dir nicht mehr gehorchten? Wende dich uns wieder zu! Wir sind doch deine Diener, wir sind doch das Volk, das dir gehört! (Isa 6:9)18Es war nur für eine kurze Zeit, dass wir das Land besitzen durften; nun ist dein Heiligtum von den Feinden entweiht. (Ps 79:1)19Es ist, als wärst du nie unser Herrscher gewesen und als wären wir nicht das Volk, das du zu deinem Eigentum erklärt hast.[5] Reiß doch den Himmel auf und komm herab, dass die Berge vor dir erbeben!