1The LORD says to the people in Jerusalem, ‘Do you think I divorced your people who lived before you? Is that why I sent them away? If it is, show me the letter of divorce. I did not sell you into slavery to pay someone I owe. You were sold because you sinned against me. Your people were sent away because of their lawless acts.2When I came to save you, why didn’t anyone welcome me? When I called out to you, why didn’t anyone answer me? Wasn’t I powerful enough to set you free? Wasn’t I strong enough to save you? I dry up the sea with a single command. I turn rivers into a desert. Then fish rot because they do not have any water. They die because they are thirsty.3I make the sky turn dark. It looks as if it’s dressed in clothing sad people wear.’4The LORD and King has taught me what to say. He has taught me how to help those who are tired. He wakes me up every morning. He makes me want to listen like a good student.5The LORD and King has unplugged my ears. I’ve always obeyed him. I haven’t turned away from him.6I let my enemies beat me on my bare back. I let them pull the hair out of my beard. I didn’t turn my face away when they made fun of me and spat on me.7The LORD and King helps me. He won’t let me be dishonoured. So I’ve made up my mind to keep on serving him. I know he won’t let me be put to shame.8He is near. He will prove I haven’t done anything wrong. So who will bring charges against me? Let’s face each other in court! Who can bring charges against me? Let him come and face me!9The LORD and King helps me. So who will judge me? My enemies will be like clothes that moths have eaten up. My enemies will disappear.10Does anyone among you have respect for the LORD? Does anyone obey the message of the LORD’s servant? Let the person who walks in the dark trust in the LORD. Let the one who doesn’t have any light to guide them depend on their God.11But all you sinners who light fires should go ahead and walk in their light. You who carry flaming torches should walk in their light. Here’s what I’m going to do to you. I’ll make you lie down in great pain.
1Der HERR sagt: »Ihr behauptet, ich hätte Israel, eure Mutter, verstoßen. Zeigt mir doch die Scheidungsurkunde! Ihr behauptet, ich hätte euch, meine Kinder, als Sklaven verkauft, wie man es tut, um seine Schulden zu tilgen. Zeigt mir doch den, dem ich etwas schuldig war! Nein, wegen eurer Schuld habe ich euch weggegeben, wegen eurer Verbrechen habe ich eure Mutter Israel weggeschickt! (De 24:1; Isa 54:6)2Warum stellt sich mir keiner? Warum antwortet ihr nicht? Ihr denkt, ich sei zu schwach, um euch zu helfen, mein Arm sei zu kurz, um euch zu befreien. Und doch brauche ich nur ein Wort zu sprechen, dann trocknet das Meer aus und die Ströme versiegen, sodass die Fische elend umkommen. (Jos 4:23; Isa 59:1)3Ich kann den Himmel schwarz werden lassen, als trüge er ein Trauerkleid.«
Der Bevollmächtigte Gottes wird angefeindet
4Gott, der HERR, hat meine Zunge in seinen Dienst genommen, er zeigt mir immer neu, was ich sagen soll, um die Müden zu ermutigen. Jeden Morgen lässt er mich aufwachen mit dem Verlangen, ihn zu hören. Begierig horche ich auf das, was er mir zu sagen hat. (Isa 49:1)5Er hat mir das Ohr geöffnet und mich bereitgemacht, auf ihn zu hören. Ich habe mich nicht gesträubt und bin vor keinem Auftrag zurückgescheut.6Ich habe meinen Rücken hingehalten, wenn sie mich schlugen, und mein Kinn, wenn sie mir die Barthaare ausrissen. Ich habe mich von ihnen beschimpfen lassen und mein Gesicht nicht bedeckt, wenn sie mich anspuckten. Sie meinen, ich hätte damit mein Unrecht eingestanden;[1] (Mr 14:65)7aber der HERR, der mächtige Gott, steht auf meiner Seite. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kieselstein und halte alles aus. Ich weiß, dass ich nicht unterliegen werde. (Eze 3:8)8Ich habe einen Helfer, der meine Unschuld beweisen wird; er ist schon unterwegs. Wer wagt es, mich anzuklagen? Er soll mit mir vor den Richter treten! Wer will etwas gegen mich vorbringen? Er soll kommen! (Ro 8:31)9Der HERR, der mächtige Gott, tritt für mich ein. Wer will mich da verurteilen? Alle, die mich beschuldigen, müssen umkommen; sie zerfallen wie ein Kleid, das von Motten zerfressen ist.10Wer von euch fragt nach dem HERRN, wer hört auf seinen Bevollmächtigten? Er darf wissen: Auch wenn sein Weg durchs Dunkel führt und er nirgends ein Licht sieht – auf den HERRN kann er sich verlassen, sein Gott hält und führt ihn.11Zu euch aber, die ihr das Feuer schürt und Brandpfeile anzündet, sagt der HERR: »Ihr lauft in euer eigenes Feuer und werdet selbst von den Pfeilen getroffen, die ihr angezündet habt. Ihr bekommt meine Macht zu spüren; ich sorge dafür, dass ihr in Qualen endet.«