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Nehemia 7

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft

Nehemia sorgt für die Sicherung der Stadt

1 Als die Mauer vollständig wieder aufgebaut war, ließ ich die Torflügel ´in die Stadttore` einsetzen. Danach wurden die Torwächter zum Dienst eingeteilt und ebenso die Sänger und Leviten ´im Tempel`.[1] 2 Den Befehl über Jerusalem übertrug ich meinem Bruder Hanani sowie Hananja, dem Kommandanten der Festung. Hananja war ein außergewöhnlich zuverlässiger und gottesfürchtiger Mann. 3 Ich wies die beiden an: »Die Tore Jerusalems dürfen erst geöffnet werden, wenn die Wärme der Sonne zu spüren ist. ´Abends` soll man die Tore wieder verschließen und verriegeln, solange die Leute noch auf den Beinen sind[2]. Teilt die Einwohner der Stadt zum Wachdienst ein: Einige sollen ´an besonders gefährdeten Stellen` Wache stehen und die anderen ´auf dem Mauerabschnitt` bei ihrem Haus.« 

Liste der ersten Rückkehrer

4 Jerusalem war eine große, weiträumige Stadt, aber es lebten erst wenige Menschen dort. Viele ´der zerstörten` Häuser waren noch nicht wieder aufgebaut. 5 Gott gab mir ins Herz, die führenden Männer, die leitenden Beamten und das ganze Volk zusammenzurufen und sie in ein Sippenverzeichnis einzutragen. Dabei stieß ich auf das ´alte` Verzeichnis, in dem die ersten Rückkehrer aus dem Exil aufgeschrieben waren. Darin hieß es:[3] (Esr 2,1) 6 »Es folgt ´eine Liste der` Personen, die aus dem babylonischen Exil zurückkehrten. Ihre Vorfahren stammten aus der Provinz ´Juda` und waren von König Nebukadnezzar nach Babylonien verschleppt worden. Nun kehrten sie nach Juda und Jerusalem zurück, und jeder ließ sich wieder an dem Ort nieder, an dem seine Vorfahren gelebt hatten. 7 Sie wurden angeführt von Serubbabel, Jeschua, Nehemja, Asarja, Raamja, Nahamani, Mordochai, Bilschan, Misperet, Bigwai, Rehum und Baana. Die Liste enthält die Anzahl der Rückkehrer aus dem Volk Israel, ´geordnet nach ihren Sippen oder Herkunftsorten`: 8 Aus der Sippe Parosch ´kamen` 2.172; 9 aus der Sippe Schefatja 372; 10 aus der Sippe Arach 652; 11 aus der Sippe Pahat-Moab – genauer gesagt aus der Nachkommenschaft Jeschuas und Joabs – 2.818; 12 aus der Sippe Elam 1.254; 13 aus der Sippe Sattu 845; 14 aus der Sippe Sakkai 760; 15 aus der Sippe Binnui 648; 16 aus der Sippe Bebai 628; 17 aus der Sippe Asgad 2.322; 18 aus der Sippe Adonikam 667; 19 aus der Sippe Bigwai 2.067; 20 aus der Sippe Adin 655; 21 aus der Sippe Ater – genauer gesagt aus der Nachkommenschaft Hiskijas – 98; 22 aus der Sippe Haschum 328; 23 aus der Sippe Bezai 324; 24 aus der Sippe Harif 112; 25 aus der Sippe Gibeon 95. 26 Aus Betlehem und Netofa ´stammten` 188; 27 aus Anatot 128; 28 aus Bet-Asmawet 42; 29 aus Kirjat-Jearim, Kefira und Beerot 743; 30 aus Rama und Geba 621; 31 aus Michmas 122; 32 aus Bet-El und Ai 123; 33 aus dem anderen Nebo 52; 34 aus der Ortschaft Elam[4] 1.254; 35 aus Harim 320; 36 aus Jericho 345; 37 aus Lod, Hadid und Ono 721; 38 aus Senaa 3.930.[5] 39 Von den Sippen der Priester ´kehrten zurück`: aus der Sippe Jedaja – genauer gesagt aus der Familie Jeschuas – 973; 40 aus der Sippe Immer 1.052; 41 aus der Sippe Paschhur 1.247; 42 aus der Sippe Harim 1.017. 43 Von den Leviten ´kehrten zurück`: aus den Sippen Jeschua und Kadmiël – beide gehörten zur Nachkommenschaft Hodawjas – 74[6]; 44 von den Tempelsängern: aus der Sippe Asaf 148; 45 von den Wächtern der Tempeltore: aus den Sippen Schallum, Ater, Talmon, Akkub, Hatita und Schobai 138. 46 Von den Tempeldienern ´kehrten zurück`: die Sippen Ziha, Hasufa, Tabbaot, 47 Keros, Sia, Padon, 48 Lebana, Hagaba, Salmai, 49 Hanan, Giddel, Gahar, 50 Reaja, Rezin, Nekoda, 51 Gasam, Usa, Paseach, 52 Besai, die Mëuniter und die Nefusiter[7] 53 sowie die Sippen Bakbuk, Hakufa, Harhur, 54 Bazlut, Mehida, Harscha, 55 Barkos, Sisera, Temach, 56 Neziach und Hatifa. 57 Von den Nachkommen der Diener Salomos ´kehrten zurück`: die Sippen Sotai, Soferet, Peruda, 58 Jaala, Darkon, Giddel, 59 Schefatja, Hattil, Pocheret-Zebajim und Amon. 60 Die Gesamtzahl der Tempeldiener und der Nachkommen von Salomos Dienern, ´die nach Jerusalem zurückkehrten`, betrug 392. 61 Aus den Orten Tel-Melach, Tel-Harscha, Kerub-Addon und Immer zogen einige Familien mit nach Juda, die ihre israelitische Abstammung nicht nachweisen konnten. 62 Es handelte sich um 642 Personen aus den Sippen Delaja, Tobija und Nekoda. 63 Ähnlich verhielt es sich mit den priesterlichen Sippen Habaja, Hakkoz und Barsillai. – Der Stammvater der Sippe Barsillai hatte eine Tochter des Gileaditers Barsillai geheiratet und den Namen seines Schwiegervaters angenommen. – 64 Ihre Abstammungsregister waren nicht mehr aufzufinden. Deshalb wurden sie vom Priesterdienst ausgeschlossen. 65 Darüber hinaus verbot ihnen der Statthalter, von den Opfergaben am Tempel[8] zu essen, bis wieder ein Hoherpriester im Amt war, der mit Hilfe der ´heiligen Lose` Urim und Tummim über diesen Fall entscheiden konnte. 66 Die Gesamtzahl aller zurückkehrenden Israeliten betrug 42.360 Personen. 67 Dazu kamen 7.337 Sklaven und Sklavinnen sowie 245 Tempelsänger und -sängerinnen. 68 ´An Tieren brachten die Rückkehrer mit`:[9] 435 Kamele und 6.720 Esel.« (Esr 2,66) 69 Einige Sippenoberhäupter spendeten ´großzügig` für den Wiederaufbau des Tempels[10]. Der Statthalter gab 1.000 Goldmünzen[11], 50 Opferschalen und 530 Priestergewänder[12]. 70 Die Sippenoberhäupter legten insgesamt 20.000 Goldmünzen[13] und 1.100 Kilogramm[14] Silber zusammen. 71 Das übrige Volk gab 20.000 Goldmünzen[15], 1.000 Kilogramm[16] Silber und 67 Priestergewänder. 

Esra führt das Volk in das Gesetz Gottes ein

72 Die Priester, die Leviten, die Torwächter, die Tempelsänger, die Tempeldiener und alle übrigen Israeliten ließen sich in ihren früheren Heimatorten nieder.[17] Als der siebte Monat herankam und alle Israeliten ´nach Abschluss des Mauerbaus` wieder in ihren Städten lebten, (Esr 2,70) 

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ).
© Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz.
© Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.