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Nehemia 10

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft

Das Volk verpflichtet sich, das Gesetz zu befolgen

1 Nach dem Gebet[1] ´beschlossen die Versammelten`: »Wir wollen eine Vereinbarung treffen und sie schriftlich festhalten. Unsere führenden Männer, unsere Leviten und unsere Priester sollen sie unterschreiben und versiegeln!«[2] 2 Folgende Personen setzten ihre Namen unter das Schriftstück: zunächst der Statthalter Nehemia, der Sohn Hachaljas, und Zedekia; 3 als Nächstes ´die Priester` Seraja, Asarja, Jirmeja, 4 Paschhur, Amarja, Malkija, 5 Hattusch, Schebanja, Malluch, 6 Harim, Meremot, Obadja, 7 Daniel, Ginneton, Baruch, 8 Meschullam, Abija, Mijamin, 9 Maasja, Bilga und Schemaja; 10 danach die Leviten: Jeschua, der Sohn Asanjas, Binnui aus der Sippe Henadad und Kadmiël 11 sowie ihre Stammesbrüder Schebanja[3], Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan, 12 Micha, Rehob, Haschabja, 13 Sakkur, Scherebja, Schebanja, 14 Hodija, Bani und Beninu; 15 und schließlich die führenden Männer des Volkes: Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, Bani, 16 Bunni, Asgad, Bebai, 17 Adonija, Bigwai, Adin, 18 Ater, Hiskija, Asur, 19 Hodija, Haschum, Bezai, 20 Harif, Anatot, Nebai, 21 Magpiasch, Meschullam, Hesir, 22 Meschesabel, Zadok, Jaddua, 23 Pelatja, Hanan, Anaja, 24 Hoschea, Hananja, Haschub, 25 Lohesch, Pilha, Schobek, 26 Rehum, Haschabna, Maaseja, 27 Ahija, Hanan, Anan, 28 Malluch, Harim und Baana. 29 Das übrige Volk ´schloss sich der Vereinbarung an`: die Priester, Leviten, Torwächter, Sänger und Tempeldiener sowie alle Männer aus dem Volk, die sich von den nichtisraelitischen Völkern im Land abgesondert hatten und Gottes Gesetz befolgen wollten; dazu ihre Frauen und alle ihre Söhne und Töchter, die alt genug waren, zu verstehen, worum es ging. 30 Gemeinsam mit den führenden Männern schworen sie feierlich[4], dass sie nach Gottes Gesetz leben und sich an die Gebote, Rechtsordnungen und Bestimmungen halten wollten, die der HERR, unser Gott, uns durch Mose gegeben hatte. 

Der Inhalt der Vereinbarung

31 ´Der Inhalt der Vereinbarung lautete:` »Wir verheiraten unsere Söhne und Töchter nicht mit Männern und Frauen aus nichtisraelitischen Völkern. 32 Wenn Angehörige dieser Völker am Sabbat oder an einem anderen Feiertag Waren und Getreide anbieten, kaufen wir nichts. In jedem siebten Jahr lassen wir unsere Felder brach liegen und erlassen alle Schulden. 33 Wir verpflichten uns, für den Dienst im Tempel unseres Gottes jedes Jahr einen Silberpfennig[5] zu geben. 34 Damit sollen die geweihten Brote, die regelmäßigen Getreideopfer, die Brandopfer am Sabbat, am Neumond und an den Festtagen, die geweihten Gaben, die Sündopfer zur Sühnung von Israels Schuld und alle im Tempel anfallenden Arbeiten bezahlt werden. 35 Jedes Jahr losen wir unter den Priestern, den Leviten und allen anderen Israeliten aus, welche Sippen zu festgesetzten Zeiten das Brennholz für den Altar des HERRN, unseres Gottes, liefern wie im Gesetz vorgeschrieben. 36 Jedes Jahr bringen wir den ersten Ertrag unserer Felder und die ersten Früchte unserer Bäume zum Haus des HERRN. 37 Wie es im Gesetz steht, bringen wir unsere erstgeborenen Söhne zum Tempel, ´um sie Gott zu weihen`. Die erstgeborenen Jungtiere unserer Kühe, Schafe und Ziegen geben wir den Priestern, die den Dienst im Haus unseres Gottes verrichten. 38 Auch das erste Mehl, das wir jedes Jahr mahlen[6], die besten Früchte unserer Bäume[7], den ersten Wein und das erste Olivenöl liefern wir bei den Priestern ab. Wir bringen das alles in die Vorratskammern des Tempels. Den zehnten Teil vom Ertrag unserer Felder geben wir den Leviten in unseren Ortschaften. Sie sollen ihn von uns einsammeln[8]. 39 Ein Priester – ein Nachkomme Aarons – wird bei ihnen sein, wenn sie ihn in Empfang nehmen. Den zehnten Teil von diesem Zehnten wiederum werden die Leviten bei den Vorratskammern des Tempels abliefern. 40 Sowohl das Volk als auch die Leviten bringen alle ihre Abgaben an Korn, neuem Wein und frischem Öl dorthin. In diesen Räumen werden auch die heiligen Gegenstände für den Tempeldienst aufbewahrt, und die diensthabenden Priester, Torwächter und Tempelsänger können sich dort aufhalten. Wir werden das Haus unseres Gottes nicht vernachlässigen.« 

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ).
© Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz.
© Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.