1›Kommt, laßt uns zum HERRN umkehren! Denn er hat uns zerrissen und wird uns auch wieder heilen; er hat uns (blutig) geschlagen und wird uns auch verbinden;2schon nach zwei Tagen wird er uns genesen lassen, am dritten Tage uns wieder aufhelfen, daß wir vor seinen Augen[1] leben[2].3So laßt uns denn zur Erkenntnis kommen, ja der Erkenntnis des HERRN nachtrachten! Er wird so sicher erscheinen wie das Morgenlicht und wird über uns[3] kommen wie der Regen, wie der Spätregen[4], der das Land tränkt.‹4Was soll ich dir[5] tun, Ephraim? Was soll ich dir[6] tun, Juda? Eure Liebe gleicht ja doch dem Morgengewölk und dem Tau, der gar bald vergeht.5Darum habe ich dreingeschlagen durch die Propheten, habe sie auf Grund der Drohworte meines Mundes erschlagen; und mein Strafgericht ist sichtbar geworden wie das Licht.6Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen, aber nicht an Schlachtopfern, und an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.« (Mt 9:13)7»Sie aber haben in Adam den Bund gebrochen, sind dort treulos von mir abgefallen.8Gilead ist eine Stadt von Verbrechern, voll von Blutspuren;9und wie Straßenräuber auflauern, so mordet die Genossenschaft[7] der Priester auf der Straße nach Sichem; ja, Schändliches haben sie verübt!10Im Hause Israel habe ich Grauenhaftes gesehen: dort hat Ephraim sich dem Götzendienst ergeben und Israel sich verunreinigt.11Auch dir, Juda, ist eine Ernte bereitet, wenn ich das Geschick meines Volkes wende!«