Psalm 129

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied. Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend auf – so sage Israel –, 2 sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht überwältigt. 3 Die Pflüger haben auf meinem Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen. (Jes 51,23) 4 Der HERR, der gerecht ist, hat der Frevler Stricke zerhauen. 5 Ach dass zuschanden würden und zurückwichen alle, die Zion hassen! 6 Ach dass sie würden wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt, ehe man es ausrauft, 7 mit dem der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Arm; 8 und keiner, der vorübergeht, soll sprechen: / Der Segen des HERRN sei über euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN. (Rut 2,4) 

Psalm 129

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied, gesungen auf dem Weg hinauf nach Jerusalem.[1] Oft hat man mich angefeindet von meiner Jugend an – so soll Israel sagen – (Ps 120,1) 2 oft hat man mich angefeindet von Jugend an, aber keinem gelang es, mich zu überwältigen![2] 3 Auf meinem Rücken haben die Feinde ihre Furchen gezogen ´wie auf einem Acker`, ja, lange Furchen haben sie gezogen. 4 Der HERR aber ist gerecht, er hat die Stricke durchschnitten, mit denen die Gottlosen mich gebunden hielten. 5 In Schande sollen sie fallen und den Rückzug antreten, sie alle, die Zion hassen. 6 Es soll ihnen ergehen wie dem Gras auf den Dächern: kaum sprießt es auf, da ist es schon wieder verdorrt. 7 Kein Schnitter sammelt es auf, niemand bündelt es zu Garben.[3] 8 Und so ruft auch niemand, der vorübergeht, den Gruß: »Der HERR segne euch!« Wir segnen euch im Namen des HERRN! 

Psalm 129

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Von Jugend an haben sie mich bedrängt – so soll Israel sagen –, 2 von Jugend an haben sie mich bedrängt / und mich dennoch nicht erdrückt. 3 Meinen Rücken haben sie aufgerissen wie ein Feld, / in das man tiefe Furchen pflügt. 4 Doch Jahwe ist gerecht! / Er hat den Strick der Gottlosen durchtrennt. 5 Jeder, der Zion hasst, / verschwinde beschämt! 6 Er soll sein wie das Gras auf dem Dach, / das schon verdorrt, kaum dass man es sieht; 7 das kein Schnitter je in die Hand nimmt, / und für das kein Garbenbinder sich bückt, 8 damit nie jemand vorbeigeht und zu ihnen sagt: / „Segen Jahwes über euch! / Wir segnen euch im Namen Jahwes!“