Website too slow? Load as basic HTML.

John 10

Lutherbibel 2017

1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2 Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. 3 Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. 5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. 6 Dies Gleichnis sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was er ihnen damit sagte. 7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. 10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge. 11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. 12 Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie –, 13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. 14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, 15 wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. 17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf dass ich's wieder empfange. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu empfangen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater. 19 Da entstand abermals Zwietracht unter den Juden wegen dieser Worte. 20 Viele unter ihnen sprachen: Er ist von einem Dämon besessen und ist von Sinnen; was hört ihr ihm zu? 21 Andere sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann denn ein Dämon die Augen der Blinden auftun? 22 Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem, und es war Winter. 23 Und Jesus ging umher im Tempel in der Halle Salomos. 24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du uns im Ungewissen? Bist du der Christus, so sage es frei heraus. 25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. 26 Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen. 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen. 30 Ich und der Vater sind eins. 31 Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch erzeigt vom Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? 33 Die Juden antworteten ihm: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und weil du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott. 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«? 35 Wenn jene »Götter« genannt werden, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –, 36 wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn? 37 Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht; 38 tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, auf dass ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich im Vater. 39 Da suchten sie abermals, ihn zu ergreifen. Aber er entging ihren Händen. 40 Und er ging wieder fort auf die andere Seite des Jordans an den Ort, wo Johannes zuvor getauft hatte, und blieb dort. 41 Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes hat zwar kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr. 42 Und viele dort glaubten an ihn.

John 10

Ketab El Hayat

1 الْحَقَّ الْحَقَّ أَقُولُ لَكُمْ: إِنَّ مَنْ يَدْخُلُ إِلَى حَظِيرَةِ الْخِرَافِ مِنْ غَيْرِ بَابِهَا فَيَتَسَلَّقُ إِلَيْهَا مِنْ طَرِيقٍ آخَرَ، هُوَ سَارِقٌ وَلِصٌّ. 2 أَمَّا الَّذِي يَدْخُلُ مِنَ الْبَابِ فَهُوَ رَاعِي الْخِرَافِ، 3 وَالْبَوَّابُ يَفْتَحُ لَهُ، وَالْخِرَافُ تُصْغِي إِلَى صَوْتِهِ، فَيُنَادِي خِرَافَهُ الْخَاصَّةَ كُلَّ وَاحِدٍ بِاسْمِهِ، وَيَقُودُهَا إِلَى خَارِجِ الْحَظِيرَةِ. 4 وَمَتَى أَخْرَجَهَا كُلَّهَا، يَسِيرُ أَمَامَهَا وَهِيَ تَتْبَعُهُ، لأَنَّهَا تَعْرِفُ صَوْتَهُ. 5 وَهِيَ لاَ تَتْبَعُ مَنْ كَانَ غَرِيباً، بَلْ تَهْرُبُ مِنْهُ، لأَنَّهَا لاَ تَعْرِفُ صَوْتَ الْغُرَبَاءِ». 6 ضَرَبَ يَسُوعُ لَهُمْ هَذَا الْمَثَلَ، وَلكِنَّهُمْ لَمْ يَفْهَمُوا مَغْزَى كَلاَمِهِ.  7 لِذلِكَ عَادَ فَقَالَ: «الْحَقَّ الْحَقَّ أَقُولُ لَكُمْ: أَنَا بَابُ الْخِرَافِ. 8 جَمِيعُ الَّذِينَ جَاءُوا قَبْلِي كَانُوا لُصُوصاً وَسُرَّاقاً، وَلكِنَّ الْخِرَافَ لَمْ تُصْغِ إِلَيْهِمْ. 9 أَنَا الْبَابُ. مَنْ دَخَلَ بِي يَخْلُصْ، فَيَدْخُلُ وَيَخْرُجُ وَيَجِدُ الْمَرْعَى. 10 السَّارِقُ لاَ يَأْتِي إِلاَّ لِيَسْرِقَ وَيَذْبَحَ وَيُهْلِكَ. أَمَّا أَنَا فَقَدْ أَتَيْتُ لِتَكُونَ لَهُمْ حَيَاةٌ، بَلْ مِلْءُ الْحَيَاةِ! 11 أَنَا الرَّاعِي الصَّالِحُ، وَالرَّاعِي الصَّالِحُ يَبْذِلُ حَيَاتَهُ فِدَى خِرَافِهِ. 12 وَلَيْسَ الأَجِيرُ كَالرَّاعِي، لأَنَّ الْخِرَافَ لَيْسَتْ مِلْكَهُ. فَعِنْدَمَا يَرَى الذِّئْبَ قَادِماً، يَتْرُكُ الْخِرَافَ لِيَنْجُوَ بِنَفْسِهِ، فَيَخْطَفُ الذِّئْبُ الْخِرَافَ وَيُبَدِّدُهَا. 13 إِنَّهُ يَهْرُبُ لأَنَّهُ أَجِيرٌ وَلاَ يُبَالِي بِالْخِرَافِ! 14 أَمَّا أَنَا فَإِنِّي الرَّاعِي الصَّالِحُ، وَأَعْرِفُ خِرَافِي، وَخِرَافِي تَعْرِفُنِي، 15 مِثْلَمَا يَعْرِفُنِي الآبُ وَأَنَا أَعْرِفُهُ. وَأَنَا أَبْذِلُ حَيَاتِي فِدَى خِرَافِي. 16 وَلِي خِرَافٌ أُخْرَى لاَ تَنْتَمِي إِلَى هذِهِ الْحَظِيرَةِ، لاَ بُدَّ أَنْ أَجْمَعَهَا إِلَيَّ أَيْضاً، وَتُصْغِيَ لِصَوْتِي؛ فَيَكُونَ هُنَاكَ قَطِيعٌ وَاحِدٌ وَرَاعٍ وَاحِدٌ.  17 إِنَّ الآبَ يُحِبُّنِي لأَنِّي أَبْذِلُ حَيَاتِي لِكَيْ أَسْتَرِدَّهَا. 18 لاَ أَحَدَ يَنْتَزِعُ حَيَاتِي مِنِّي، بَلْ أَنَا أَبْذِلُهَا بِاخْتِيَارِي. فَلِيَ السُّلْطَةُ أَنْ أَبْذِلَهَا وَلِيَ السُّلْطَةُ أَنْ أَسْتَرِدَّهَا. هذِهِ الْوَصِيَّةُ تَلَقَّيْتُهَا مِنْ أَبِي».  19 فَانْقَسَمَ الْيَهُودُ فِي الرَّأْيِ حَوْلَ هَذَا الْكَلاَمِ. 20 فَقَالَ كَثِيرُونَ مِنْهُمْ: «إِنَّ شَيْطَاناً يَسْكُنُهُ، وَهُوَ يَهْذِي. فَلِمَاذَا تَسْتَمِعُونَ إِلَيْهِ؟» 21 وَقَالَ آخَرُونَ: «لَيْسَ هَذَا كَلاَمَ مَنْ يَسْكُنُهُ شَيْطَانٌ. أَيَسْتَطِيعُ الشَّيْطَانُ أَنْ يَفْتَحَ عُيُونَ الْعُمْيَانِ؟»  22 وَفِي أَثْنَاءِ الاِحْتِفَالِ بِعِيدِ تَجْدِيدِ الْهَيْكَلِ، فِي الشِّتَاءِ، 23 كَانَ يَسُوعُ يَتَمَشَّى فِي الْهَيْكَلِ فِي قَاعَةِ سُلَيْمَانَ. 24 فَتَجَمَّعَ حَوْلَهُ الْيَهُودُ وَقَالُوا لَهُ: «حَتَّى مَتَى تُبْقِينَا حَائِرِينَ بِشَأْنِكَ؟ إِنْ كُنْتَ أَنْتَ الْمَسِيحَ حَقّاً، فَقُلْ لَنَا صَرَاحَةً». 25 فَأَجَابَهُمْ يَسُوعُ: «قُلْتُ لَكُمْ، وَلكِنَّكُمْ لاَ تُصَدِّقُونَ. وَالأَعْمَالُ الَّتِي أَعْمَلُهَا بِاسْمِ أَبِي، هِيَ تَشْهَدُ لِي. 26 وَلكِنَّكُمْ لاَ تُصَدِّقُونَ لأَنَّكُمْ لَسْتُمْ خِرَافِي. 27 فَخِرَافِي تُصْغِي لِصَوْتِي، وَأَنَا أَعْرِفُهَا وَهِيَ تَتْبَعُنِي، 28 وَأُعْطِيهَا حَيَاةً أَبَدِيَّةً، فَلاَ تَهْلِكُ إِلَى الأَبَدِ، وَلاَ يَنْتَزِعُهَا أَحَدٌ مِنْ يَدِي. 29 إِنَّ الآبَ الَّذِي أَعْطَانِي إِيَّاهَا هُوَ أَعْظَمُ مِنَ الْجَمِيعِ، وَلاَ يَقْدِرُ أَحَدٌ أَنْ يَنْتَزِعَ مِنْ يَدِ الآبِ شَيْئاً. 30 أَنَا وَالآبُ وَاحِدٌ!»  31 فَرَفَعَ الْيَهُودُ، مَرَّةً ثَانِيَةً، حِجَارَةً لِيَرْجُمُوهُ. 32 فَقَالَ لَهُمْ يَسُوعُ: «أَرَيْتُكُمْ أَعْمَالاً صَالِحَةً كَثِيرَةً مِنْ عِنْدِ أَبِي، فَبِسَبَبِ أَيِّ عَمَلٍ مِنْهَا تَرْجُمُونَنِي؟» 33 أَجَابُوهُ: «لاَ نَرْجُمُكَ بِسَبَبِ أَيِّ عَمَلٍ صَالِحٍ، بَلْ بِسَبَبِ تَجْدِيفِكَ: لأَنَّكَ تَجْعَلُ نَفْسَكَ اللهَ، وَأَنْتَ إِنْسَانٌ!» 34 فَقَالَ لَهُمْ يَسُوعُ: «أَلَيْسَ مَكْتُوباً فِي شَرِيعَتِكُمْ: أَنَا قُلْتُ إِنَّكُمْ آلِهَةٌ؟ 35 فَإِذَا كَانَتِ الشَّرِيعَةُ تَدْعُو أُولئِكَ الَّذِينَ نَزَلَتْ إِلَيْهِمْ كَلِمَةُ اللهِ آلِهَةً وَالْكِتَابُ لاَ يُمْكِنُ أَنْ يُنْقَضَ 36 فَهَلْ تَقُولُونَ لِمَنْ قَدَّسَهُ الآبُ وَبَعَثَهُ إِلَى الْعَالَمِ: أَنْتَ تُجَدِّفُ، لأَنِّي قُلْتُ: أَنَا ابْنُ اللهِ؟ 37 إِنْ كُنْتُ لاَ أَعْمَلُ أَعْمَالَ أَبِي، فَلاَ تُصَدِّقُونِي. 38 أَمَّا إِنْ كُنْتُ أَفْعَلُ ذلِكَ، فَصَدِّقُوا تِلْكَ الأَعْمَالَ، إِنْ كُنْتُمْ لاَ تُصَدِّقُونَنِي أَنَا. عِنْدَئِذٍ تَعْرِفُونَ وَيَتَأَكَّدُ لَكُمْ أَنَّ الآبَ فِيَّ وَأَنَا فِيهِ».  39 فَأَرَادُوا ثَانِيَةً أَنْ يُلْقُوا الْقَبْضَ عَلَيْهِ، وَلَكِنَّهُ أَفْلَتَ مِنْ أَيْدِيهِمْ، 40 وَرَجَعَ إِلَى الضَّفَّةِ الْمُقَابِلَةِ مِنْ نَهْرِ الأُرْدُنِّ، حَيْثُ كَانَ يُوحَنَّا يُعَمِّدُ مِنْ قَبْلُ، وَأَقَامَ هُنَاكَ. 41 فَجَاءَ إِلَيْهِ كَثِيرُونَ وَهُمْ يَقُولُونَ: «مَا عَمِلَ يُوحَنَّا آيَةً وَاحِدَةً، وَلكِنَّ كُلَّ مَا قَالَهُ عَنْ هَذَا الرَّجُلِ كَانَ حَقّاً!» 42 وَآمَنَ بِهِ كَثِيرُونَ هُنَاكَ.

John 10

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

1 «هر كه نخواهد از در به آغل گوسفندان داخل شود بلكه از روی ديوار به داخل بپرد، يقيناً دزد است. 2 زيرا شبان گوسفندان هميشه از در وارد می‌شود. 3 دربان نيز برای شبان در را می‌گشايد، گوسفندان صدای او را می‌شنوند و نزد او می‌آيند. شبان نام گوسفندان خود را يک به يک می‌خواند و آنها را بيرون می‌برد. 4 او پيشاپيش گوسفندان حركت می‌كند و گوسفندان بدنبال او می‌روند، چون صدای او را می‌شناسند. 5 گوسفندان دنبال غريبه نمی‌روند، بلكه از او فرار می‌كنند، چون با صدای غريبه‌ها آشنا نيستند.» 6 كسانی كه اين مَثَل را شنيدند، منظور عيسی را درک نكردند. 7 پس برای ايشان توضيح داد و فرمود: «مطمئن باشيد كه من آن دری هستم كه گوسفندان از آن وارد می شوند. 8 ديگران كه پيش از من آمدند، همه دزد و راهزن بودند. بهمين جهت، گوسفندان واقعی به سخنان ايشان گوش ندادند. 9 بلی، من در هستم. كسانی كه از اين در وارد می‌شوند، نجات پيدا می‌كنند و در داخل و بيرون می‌گردند و چراگاه سبز و خرم می‌يابند. 10 كار دزد اينست كه بدزدد، بكشد و نابود كند؛ اما من آمده‌ام تا به شما حيات واقعی را به فراوانی عطا نمايم. 11 «من شبان خوب و دلسوزم. شبان خوب از جان خود می‌گذرد تا گوسفندان را از چنگال گرگها نجات دهد. 12 ولی كسی كه مزدور است و شبان نيست، وقتی می‌بيند گرگ می‌آيد، گوسفندان را گذاشته، فرار می‌كند، چون گوسفندان از آن او نيستند و او شبانشان نيست. آنگاه گرگ به گله می‌زند و گوسفندان را پراكنده می‌كند. 13 مزدور می‌گريزد، چون برای مزد كار می‌كند و به فكر گوسفندان نيست. 14 «من شبان خوب و مهربانم و گوسفندانم را می‌شناسم و آنها نيز مرا می‌شناسند. 15 درست همانطور كه پدرم مرا می‌شناسد و من او را می‌شناسم. من جان خود را در راه گوسفندان فدا می‌كنم. 16 من در آغلهای ديگر نيز گوسفندانی دارم؛ آنها را نيز بايد بياورم. آنگاه به صدای من توجه كرده، همه با هم يک گله خواهند شد و يک شبان خواهند داشت. 17 «پدرم مرا دوست دارد، چون من جانم را می‌دهم و باز پس می‌گيرم. 18 كسی نمی‌تواند بزور مرا بكشد، من داوطلبانه جانم را فدا می‌كنم. چون اختيار و قدرت اين را دارم كه هرگاه بخواهم، جانم را بدهم و باز پس بگيرم. پدرم اين اختيار را به من داده است.» 19 سران قوم وقتی اين سخنان را شنيدند، باز درباره‌‌ء او اختلاف نظر پيدا كردند. 20 بعضی گفتند: «اين مرد ديوانه است و عقل خود را از دست داده است. چرا به حرفهای او گوش می‌دهيد؟» 21 ديگران گفتند: «بنظر ديوانه نمی‌آيد. مگر ديوانه می‌تواند چشمان كور را باز كند؟» 22-23 زمستان بود و عيسی به هنگام جشن سالگرد بنای خانه‌‌ء خدا در اورشليم بود و در «تالار سليمان» در خانه‌‌ء خدا، قدم می‌زد. 24 سران قوم يهود دور او را گرفتند و پرسيدند: «تا به كی می‌خواهی ما را در شک و ترديد نگاه داری؟ اگر تو همان مسيح هستی، روشن و واضح به ما بگو.» 25 عيسی جواب داد: «من قبلاً به شما گفتم ولی باور نكرديد. معجزه‌هايی كه به قدرت پدرم می‌كنم، ثابت می‌كند كه من مسيح هستم. 26 اما شما به من ايمان نمی‌آوريد، زيرا جزو گوسفندان من نيستيد. 27 گوسفندان من صدای مرا می‌شناسند، من نيز ايشان را می‌شناسم و آنها بدنبال من می‌آيند. 28 من به ايشان زندگی جاويد می‌بخشم تا هرگز هلاک نشوند. هيچكس نيز نمی‌تواند ايشان را از دست من بگيرد. 29 چون پدرم ايشان را به من داده است و او از همه قويتر است؛ هيچ انسانی نمی‌تواند ايشان را از پدرم بگيرد. 30 من و پدرم خدا يک هستيم.» 31 باز سران قوم سنگها برداشتند تا او را بكشند. 32 عيسی فرمود: «به امر خدا برای كمک به مردم، معجزه‌های بسيار كرده‌ام. برای كدام يک از آن معجزه‌ها می‌خواهيد مرا بكشيد؟» 33 جواب دادند: «ما بخاطر كفری كه می‌گويی می‌خواهيم تو را بكشيم، نه برای كارهای خوبت. چون تو يک انسانی ولی ادعای خدايی می‌كنی.» 34-36 عيسی جواب داد: «مگر در تورات شما نوشته نشده «شما خدايان هستيد»؟ حال، اگر كتاب آسمانی كه غير ممكن است مطالب نادرستی در آن باشد، به كسانی كه پيغام خدا به ايشان رسيده است، می‌گويد كه خدايان هستند، آيا كفر است كسی كه خدا او را تقديس كرد و به جهان فرستاد، بگويد من فرزند خدا هستم؟ 37 اگر معجزه نمی‌كنم، به من ايمان نياوريد. 38 ولی اگرمی‌كنم و باز نمی‌توانيد به خود من ايمان بياوريد، لااقل به معجزاتم ايمان آوريد تا بدانيد كه «پدر» در وجود من است و من در وجود او هستم.» 39 بار ديگر خواستند او را بگيرند ولی عيسی رفت و از آنان دور شد. 40 سپس به آن طرف رود اردن رفت، يعنی نزديک به جايی كه يحيی در آغاز مردم را غسل می‌داد. 41 در آنجا بسياری از مردم نزد او آمدند؛ ايشان به يكديگر می‌گفتند: «يحيی معجزه‌ای نكرد ولی هرچه در باره‌‌ء اين شخص گفت درست درآمد.» 42 و بسياری به اين نتيجه رسيدند كه او همان مسيح است.

John 10

New International Version

1 “Very truly I tell you Pharisees, anyone who does not enter the sheep pen by the gate, but climbs in by some other way, is a thief and a robber. 2 The one who enters by the gate is the shepherd of the sheep. 3 The gatekeeper opens the gate for him, and the sheep listen to his voice. He calls his own sheep by name and leads them out. 4 When he has brought out all his own, he goes on ahead of them, and his sheep follow him because they know his voice. 5 But they will never follow a stranger; in fact, they will run away from him because they do not recognize a stranger’s voice.” 6 Jesus used this figure of speech, but the Pharisees did not understand what he was telling them. 7 Therefore Jesus said again, “Very truly I tell you, I am the gate for the sheep. 8 All who have come before me are thieves and robbers, but the sheep have not listened to them. 9 I am the gate; whoever enters through me will be saved.[1] They will come in and go out, and find pasture. 10 The thief comes only to steal and kill and destroy; I have come that they may have life, and have it to the full. 11 “I am the good shepherd. The good shepherd lays down his life for the sheep. 12 The hired hand is not the shepherd and does not own the sheep. So when he sees the wolf coming, he abandons the sheep and runs away. Then the wolf attacks the flock and scatters it. 13 The man runs away because he is a hired hand and cares nothing for the sheep. 14 “I am the good shepherd; I know my sheep and my sheep know me— 15 just as the Father knows me and I know the Father—and I lay down my life for the sheep. 16 I have other sheep that are not of this sheep pen. I must bring them also. They too will listen to my voice, and there shall be one flock and one shepherd. 17 The reason my Father loves me is that I lay down my life—only to take it up again. 18 No one takes it from me, but I lay it down of my own accord. I have authority to lay it down and authority to take it up again. This command I received from my Father.” 19 The Jews who heard these words were again divided. 20 Many of them said, “He is demon-possessed and raving mad. Why listen to him?” 21 But others said, “These are not the sayings of a man possessed by a demon. Can a demon open the eyes of the blind?” 22 Then came the Festival of Dedication[2] at Jerusalem. It was winter, 23 and Jesus was in the temple courts walking in Solomon’s Colonnade. 24 The Jews who were there gathered around him, saying, “How long will you keep us in suspense? If you are the Messiah, tell us plainly.” 25 Jesus answered, “I did tell you, but you do not believe. The works I do in my Father’s name testify about me, 26 but you do not believe because you are not my sheep. 27 My sheep listen to my voice; I know them, and they follow me. 28 I give them eternal life, and they shall never perish; no one will snatch them out of my hand. 29 My Father, who has given them to me, is greater than all[3]; no one can snatch them out of my Father’s hand. 30 I and the Father are one.” 31 Again his Jewish opponents picked up stones to stone him, 32 but Jesus said to them, “I have shown you many good works from the Father. For which of these do you stone me?” 33 “We are not stoning you for any good work,” they replied, “but for blasphemy, because you, a mere man, claim to be God.” 34 Jesus answered them, “Is it not written in your Law, ‘I have said you are “gods” ’[4]? 35 If he called them ‘gods,’ to whom the word of God came—and Scripture cannot be set aside— 36 what about the one whom the Father set apart as his very own and sent into the world? Why then do you accuse me of blasphemy because I said, ‘I am God’s Son’? 37 Do not believe me unless I do the works of my Father. 38 But if I do them, even though you do not believe me, believe the works, that you may know and understand that the Father is in me, and I in the Father.” 39 Again they tried to seize him, but he escaped their grasp. 40 Then Jesus went back across the Jordan to the place where John had been baptizing in the early days. There he stayed, 41 and many people came to him. They said, “Though John never performed a sign, all that John said about this man was true.” 42 And in that place many believed in Jesus.

John 10

Священное Писание, Восточный перевод

1 – Говорю вам истину: тот, кто входит в овечий загон не через ворота, а проникает другим путём, тот вор и разбойник. 2 Но кто входит через ворота, тот настоящий пастух этих овец. 3 Сторож открывает ему ворота, и овцы слышат его голос. Он зовёт своих овец по именам[1] и выводит их. 4 Когда он выведет всех своих, то идёт впереди них, и овцы идут за ним[2], потому что знают его голос. 5 Они никогда не пойдут за чужим, они убегут от него, потому что не знают его голоса. 6 Иса использовал такое сравнение, но они не поняли, о чём Он говорил. 7 Тогда Иса сказал:– Говорю вам истину: Я – дверь для овец. 8 Все, кто приходили до Меня, – воры и разбойники, и овцы их не послушали[3]. 9 Я – дверь; кто входит через Меня, тот будет спасён. Он сможет входить, и выходить, и найдёт пастбище. 10 Вор приходит только для того, чтобы украсть, убить и разрушить, а Я пришёл, чтобы дать жизнь, и притом в избытке. 11 Я – хороший пастух. Хороший пастух отдаёт жизнь свою за овец. 12 Наёмному пастуху овцы не принадлежат, и, когда он видит, что пришёл волк, он бросает овец и убегает. Тогда волк хватает овец и разгоняет все стадо. 13 Наёмник убегает, потому что он нанят и не заботится об овцах. 14 Я – хороший пастух. Я знаю Своих, и они знают Меня. 15 Так же и Отец знает Меня, и Я знаю Отца. Я отдаю жизнь Мою за овец. 16 У Меня есть и другие овцы, не из этого загона[4], их Я тоже должен привести. Они тоже будут послушны Моему голосу, и будет одно стадо и один пастух. 17 Отец любит Меня потому, что Я отдаю Свою жизнь, чтобы потом опять взять её. 18 Никто её у Меня не может отнять, Я отдаю её добровольно. У Меня есть власть отдать её и взять её опять. Так было Мне определено Моим Отцом. 19 После этих слов мнения слушавших иудеев опять разделились. 20 Многие говорили:– Он одержимый и бредит, зачем Его слушать? 21 Другие говорили:– Одержимый так бы не говорил. Разве может демон открывать глаза слепым? 22 В Иерусалиме наступил праздник Очищения Храма.[5] Была зима. 23 Иса ходил по храму в колоннаде Сулеймана. 24 Вокруг Него собрался народ.– Сколько Ты ещё будешь держать нас в недоумении? – говорили они. – Если Ты Масих, то так и скажи нам. 25 Иса ответил:– Я уже говорил вам, но вы не поверили. Обо Мне свидетельствуют дела, которые Я совершаю от имени Моего Отца. 26 Вы же не верите Мне потому, что вы не Мои овцы. 27 Мои овцы слышат Мой голос, Я знаю их, и они идут за Мной. 28 Я даю им жизнь вечную, и они никогда не погибнут[6], их у Меня никто не отнимет. 29 Отец Мой, который дал их Мне, превыше всех,[7] и никто не может забрать их из рук Моего Отца. 30 Я и Отец – одно. 31 Тогда люди опять схватили камни, чтобы побить Его, 32 но Иса сказал им:– Я показал вам много добрых дел от Отца. За какое из них вы хотите побить Меня камнями? 33 Они ответили:– Мы Тебя не за это хотим побить камнями, а за оскорбление Всевышнего, потому что Ты, будучи обыкновенным человеком, выдаёшь Себя за Всевышнего. 34 Иса ответил:– Разве в Писании вашем не написано: «Я сказал: вы – боги»[8]? 35 Если богами названы те, кому было дано слово Всевышнего, а Писание не может быть упразднено, 36 то как же вы смеете говорить, что Тот, Кого Всевышний посвятил на служение Себе и послал в мир, оскорбляет Всевышнего, потому что Я сказал: «Я – (духовный) Сын Всевышнего»? 37 Если Я не делаю то же, что делает Мой Отец, – не верьте Мне. 38 Если же Я совершаю дела Моего Отца, то даже если вы не верите Моим словам, верьте делам, чтобы вы поняли и знали, что Отец во Мне и Я в Нём. 39 Они опять попытались схватить Его, но Иса не дался им. 40 Затем Иса отправился на другую сторону Иордана, туда, где раньше Яхия совершал над народом обряд погружения в воду[9], и там оставался. 41 Там к Нему приходило много людей.– Хотя Яхия и не творил чудес, но всё, что Яхия говорил об этом человеке, верно, – говорили они. 42 И многие там поверили в Ису.