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Psalm 140

Lutherbibel 2017

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen. 2 Errette mich, HERR, von den bösen Menschen; behüte mich vor den Gewalttätigen, 3 die Böses planen in ihrem Herzen und täglich Krieg erregen. 4 Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange, Otterngift ist unter ihren Lippen. Sela. 5 Bewahre mich, HERR, vor den Händen des Frevlers; behüte mich vor den Gewalttätigen, die mich zu Fall bringen wollen. 6 Die Hoffärtigen legen mir heimlich Schlingen / und breiten Stricke aus zum Netz und stellen mir Fallen an den Weg. Sela. 7 Ich aber sage zum HERRN: Du bist mein Gott; HERR, vernimm die Stimme meines Flehens! 8 HERR, mein Herr, meine starke Hilfe, du beschirmst mein Haupt zur Zeit des Streites. 9 HERR, gib dem Frevler nicht, was er begehrt! Was er sinnt, lass nicht gelingen, sie könnten sich sonst überheben. Sela. 10 Das Unglück, über das meine Feinde beraten, komme über sie selber. 11 Er möge feurige Kohlen über sie schütten; er möge sie stürzen in Gruben, dass sie nicht mehr aufstehen. 12 Ein böses Maul wird kein Glück haben auf Erden; den Gewalttäter wird das Unglück jagen und stürzen. 13 Denn ich weiß, dass der HERR des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird. 14 Ja, die Gerechten werden deinen Namen preisen, und die Frommen werden vor deinem Angesicht bleiben.

Psalm 140

Hoffnung für alle

1 Ein Lied von David. 2 HERR, rette mich vor bösen Menschen! Beschütze mich vor denen, die sich mit roher Gewalt durchsetzen! 3 Ständig brüten sie Gemeinheiten aus und versuchen, Streit anzufangen. 4 Sie reden mit spitzer Zunge, und was über ihre Lippen kommt, ist bösartig und todbringend wie Schlangengift. 5-6 HERR, lass nicht zu, dass ich in die Hände der Gottlosen gerate! Verschone mich vor diesen überheblichen Leuten, die mich um jeden Preis zu Fall bringen wollen! Heimlich haben sie mir Fallen gestellt, auf allen Wegen lauert die Gefahr. 7 Ich aber sage: HERR, du bist mein Gott! Höre mich, wenn ich zu dir um Hilfe rufe! 8 HERR, mein Gott, schon oft warst du meine Rettung. Als der Kampf um mich tobte, hast du mich beschützt. 9 So hilf mir auch jetzt: Durchkreuze die Pläne der Unheilstifter, lass ihre bösen Vorhaben misslingen, damit sie nicht noch überheblicher werden! 10 Lass sie selbst von dem Leid überwältigt werden, das sie mir zufügen wollten! 11 Sprich ihnen das Urteil: Lass glühende Kohlen auf sie fallen, stürze sie ins Feuer, in tiefe Schluchten, aus denen sie nicht mehr entkommen können! 12 Wer den guten Ruf eines anderen zerstört, der soll in diesem Land kein Glück haben. Und wer vor brutaler Gewalt nicht zurückschreckt, der soll vom Unglück verfolgt werden. 13 Ich weiß, dass der HERR den Unterdrückten beisteht und den Wehrlosen zu ihrem Recht verhilft. 14 Deshalb werden dich, HERR, alle preisen, die zu dir gehören. Deine Nähe erfährt jeder, der aufrichtig mit dir lebt.