Hosea 1

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Dies ist das Wort des HERRN, das geschehen ist zu Hosea, dem Sohn Beeris, zur Zeit des Usija, Jotam, Ahas und Hiskia, der Könige von Juda, und zur Zeit Jerobeams, des Sohnes des Joasch, des Königs von Israel. (2Kön 14,23; Jes 1,1; Am 1,1)2 Als der HERR anfing zu reden durch Hosea, sprach er zu ihm: Geh hin und nimm eine hurende Frau und Hurenkinder; denn das Land läuft vom HERRN weg der Hurerei nach. (5Mo 23,18; Hos 3,1)3 Und er ging hin und nahm Gomer, die Tochter Diblajims, zur Frau; die ward schwanger und gebar ihm einen Sohn.4 Und der HERR sprach zu ihm: Nenne ihn Jesreel; denn es ist nur noch eine kurze Zeit, dann will ich die Blutschuld von Jesreel heimsuchen am Hause Jehu und will mit dem Königtum des Hauses Israel ein Ende machen. (2Kön 10,1)5 Zur selben Zeit will ich den Bogen Israels zerbrechen in der Ebene Jesreel.6 Und sie ward abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Nenne sie Lo-Ruhama[1]; denn ich will mich nicht mehr über das Haus Israel erbarmen noch ihnen vergeben. (Hos 2,3; Hos 2,25)7 Doch will ich mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert und Krieg, durch Ross und Reiter.8 Und als sie Lo-Ruhama entwöhnt hatte, ward sie wieder schwanger und gebar einen Sohn.9 Und er sprach: Nenne ihn Lo-Ammi[2]; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein.

Hosea 1

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Das Wort des HERRN, das an Hosea, den Sohn Beeris, erging in den Tagen des Usija, des Jotam, des Ahas und des Hiskija, der Könige von Juda, und in den Tagen des Jerobeam, des Sohnes des Joasch, des Königs von Israel.2 So begann der HERR durch Hosea zu reden: Der HERR sagte zu Hosea: Geh, nimm dir eine unzüchtige Frau und Kinder der Unzucht! Denn das Land treibt Unzucht und hat den HERRN verlassen. (Hos 4,12; Hos 9,1)3 Da ging er und nahm Gomer, die Tochter Diblajims; sie wurde schwanger und gebar ihm einen Sohn.4 Der HERR sagte zu ihm: Gib ihm den Namen Jesreel! Denn es dauert nicht mehr lange, dann werde ich das Haus Jehu für die Blutschuld von Jesreel heimsuchen und dem Königtum des Hauses Israel ein Ende machen. (2Kön 9,24; 2Kön 10,11; 2Kön 17,3; Am 7,9)5 An jenem Tag werde ich den Bogen Israels in der Ebene Jesreel zerbrechen.6 Sie wurde wieder schwanger und gebar eine Tochter. Da sagte er zu ihm: Gib ihr den Namen Lo-Ruhama - Kein Erbarmen -! Denn kein Erbarmen werde ich mehr mit dem Haus Israel haben, nein, ich entziehe es ihnen.[1] (Hos 2,1)7 Mit dem Haus Juda jedoch werde ich Erbarmen haben. Ich werde sie retten als der HERR, ihr Gott - aber nicht werde ich sie retten mit Bogen, Schwert, Krieg, Rossen und Reitern. (2Kön 19,34; Ps 20,8; Spr 21,31; Jes 30,16; Mi 5,9)8 Sie entwöhnte Lo-Ruhama und wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn.9 Da sagte er: Gib ihm den Namen Lo-Ammi - Nicht-mein-Volk -, denn ihr seid nicht mein Volk und ich bin nicht der Ich-bin-da für euch. (2Mo 3,14; Hos 2,25)

Hosea 1

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 In diesem Buch steht, was der HERR durch Hosea, den Sohn von Beeri, verkünden ließ. Das Wort des HERRN erging an Hosea während der Zeit, als in Juda nacheinander die Könige Usija, Jotam, Ahas und Hiskija regierten, während in Israel Jerobeam, der Sohn von Joasch, König war. (Am 1,1)2 Als der HERR zum ersten Mal zu Hosea sprach, sagte er: »Heirate eine Hure und zeuge mit ihr Hurenkinder![1] Denn das ganze Land ist mir untreu geworden und läuft wie eine Hure fremden Göttern nach.« (Jer 2,20; Hos 2,4; Hos 3,1; Hos 4,11; Hos 5,3; Hos 5,7)3 Hosea ging und heiratete Gomer, die Tochter Diblajims. Sie wurde schwanger und gebar ihm einen Sohn.4 Da sagte der HERR zu Hosea: »Gib ihm den Namen Jesreel! Denn es dauert nicht mehr lange, bis ich das Blutbad, das König Jehu in Jesreel angerichtet hat, an seinen Nachkommen räche und dem Königtum in Israel[2] ein Ende mache. (2Kön 9,14; 2Kön 17,3)5 Eben dort, in der Ebene Jesreel, werde ich an jenem Tag das Heer Israels völlig vernichten.«6 Gomer wurde zum zweiten Mal schwanger und gebar eine Tochter. Da sagte der HERR zu Hosea: »Gib ihr den Namen ›Kein Erbarmen‹; denn ich habe jetzt kein Erbarmen mehr mit den Leuten von Israel; ich vergebe ihnen ihre Schuld nicht mehr.7 Doch mit den Leuten von Juda werde ich Erbarmen haben und ihnen helfen, denn ich bin der HERR, ihr Gott; aber ich helfe ihnen nicht mit Kriegswaffen, Rossen und Reitern.« (2Kön 19,32; Spr 21,31; Jes 31,1; Mi 5,9; Sach 4,6)8 Als Gomer ihre Tochter »Kein Erbarmen« nicht mehr stillte, wurde sie zum dritten Mal schwanger und gebar einen Sohn.9 Der HERR sagte: »Gib ihm den Namen ›Nicht mein Volk‹! Denn ihr seid nicht mehr mein Volk und ich bin nicht mehr für euch da.«[3] (2Mo 3,14; Jer 7,23; Hos 2,25)

Hosea 1

Hoffnung für alle

von Biblica
1 In diesem Buch sind die Botschaften aufgeschrieben, die Hosea, der Sohn Beeris, vom HERRN empfing. Seinerzeit regierten in Juda nacheinander die Könige Usija, Jotam, Ahas und Hiskia. In Israel herrschte König Jerobeam, der Sohn von Joasch.2 Als der HERR zum ersten Mal zu Hosea sprach, befahl er ihm: »Such dir eine Hure und nimm sie zur Frau! Du sollst Kinder haben, die von einer Hure geboren wurden. Denn auch mein Volk ist wie eine Hure: Es ist mir untreu und läuft fremden Göttern nach.«3 Da gehorchte Hosea und heiratete Gomer, die Tochter von Diblajim. Sie wurde schwanger und brachte einen Jungen zur Welt.4 »Nenne deinen Sohn Jesreel«, sagte der HERR zu Hosea, »denn bald werde ich das Blutbad rächen, das König Jehu in Jesreel angerichtet hat.[1] Ich werde seine Nachkommen bestrafen und dem Königreich Israel ein Ende machen. (2Kön 9,1)5 In der Ebene Jesreel werde ich die Heeresmacht der Israeliten zerbrechen.«6 Gomer wurde danach wieder schwanger und brachte ein Mädchen zur Welt. Da sagte Gott zu Hosea: »Nenne das Kind Lo-Ruhama (›Sie findet kein Erbarmen‹)! Denn ich habe kein Erbarmen mehr mit den Israeliten und werde ihre Schuld nicht länger vergeben!7 Aber mit den Judäern will ich Mitleid haben: Ich werde sie retten, doch ich gebrauche dazu keine Waffen, keine Bogen und Schwerter, Pferde und Reiter. Nein, ihre Hilfe kommt allein von mir, dem HERRN, ihrem Gott!«8 Als Gomer ihre Tochter Lo-Ruhama nicht mehr stillte, wurde sie ein drittes Mal schwanger und brachte einen Jungen zur Welt.9 Da sagte der Herr: »Er soll Lo-Ammi (›nicht mein Volk‹) heißen. Denn ihr seid nicht mehr mein Volk, und ich bin nicht mehr für euch da.