Psalm 53

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, zum Reigentanz. (Ps 14,1) 2 Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. 4 Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. 5 Wollen denn die Übeltäter sich nichts sagen lassen, die mein Volk fressen, dass sie sich nähren, Gott aber rufen sie nicht an? 6 Da erschrecken sie sehr, wo kein Schrecken ist; doch Gott zerstreut die Gebeine derer, die dich bedrängen. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Ach dass die Hilfe aus Zion über Israel käme! / Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, freue sich Jakob und sei Israel fröhlich! 

Psalm 53

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Für den Chormeister. Nach der Weise Krankheit. Ein Weisheitslied Davids. (Ps 14,1) 2 Der Tor sagt in seinem Herzen: / Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt und tun abscheuliches Unrecht, da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, / um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. 4 Abtrünnig sind sie alle, alle zusammen verdorben, / da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht ein Einziger. 5 Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? / Sie fressen mein Volk, als äßen sie Brot. Gott rufen sie nicht an. 6 Dort trifft sie ein gewaltiger Schrecken, ohne dass Erschreckendes da ist, / denn Gott zerstreut die Knochen deines Bedrängers. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Wer bringt vom Zion her Rettung für Israel? / Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, jubelt Jakob, freut sich Israel. 

Psalm 53

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Dem Chorleiter. Al-Machalath[1]. Ein Maskil[2]. Von David. (Ps 88,1) 2 Der Tor spricht in seinem Herzen: »Es ist kein Gott!« Sie haben Verderben angerichtet und abscheuliches Unrecht geübt; da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott hat vom Himmel herabgeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. 4 Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. (Röm 3,10) 5 Haben denn keine Erkenntnis, die Böses tun, die mein Volk fressen, als äßen sie Brot? Gott rufen sie nicht an. 6 Da überfiel sie Schrecken, ohne dass ein Schrecken da war; denn Gott hat zerstreut die Gebeine dessen, der dich bedrängt[3]. Du hast sie zuschanden werden lassen, denn Gott hat sie verworfen. (3Mo 26,36; Spr 28,1) 7 Kämen doch aus Zion die Rettungen für Israel! Wenn Gott die Gefangenschaft seines Volkes wendet, wird Jakob jubeln, Israel sich freuen. (Röm 11,26)