Lukas 10

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Danach setzte der Herr zweiundsiebzig[1] andere ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, (Mt 10,7; Mk 6,7; Lk 9,1)2 und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte. (Mt 9,37; Joh 4,35)3 Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.4 Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche, keine Schuhe, und grüßt niemanden auf der Straße. (2Kön 4,29; Lk 9,3)5 Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! (Joh 20,19)6 Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. (1Tim 5,18)8 Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird,9 und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. (Mt 4,17; Mk 1,15)10 Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht:11 Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. (Apg 13,51)12 Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt. (1Mo 19,1; Lk 17,28)13 Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wären solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche gesessen und Buße getan. (Mt 11,20)14 Doch es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen im Gericht als euch.15 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinabfahren. (Jes 14,13)16 Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat. (Mt 10,40; Joh 5,23; Joh 13,20)17 Die Zweiundsiebzig[2] aber kamen zurück voll Freude und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.18 Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. (Joh 12,31; Offb 12,8)19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. (Ps 91,13; Mk 16,18; Apg 28,3)20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. (2Mo 32,32; Jes 4,3; Hebr 12,23; Offb 3,5)21 Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und rief: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen. (Jes 29,14; Mt 11,25; 1Kor 2,7)22 Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. (Joh 1,18; Joh 10,15)23 Und er wandte sich zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen allein: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. (Mt 13,16)24 Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört. (1Petr 1,10)25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? (Mt 22,35; Mk 12,28; Lk 18,18)26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (3Mo 19,18; 5Mo 6,5; Röm 13,9; Gal 5,14)28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. (3Mo 18,5; Mt 19,17)29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? (3Mo 19,16)30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. (3Mo 21,1)32 Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn;34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war?37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!38 Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf. (Lk 9,53; Lk 19,6; Joh 11,1; Joh 12,2)39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. (Lk 8,35; Apg 22,3)40 Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!41 Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.42 Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.

Lukas 10

Библия, синодално издание

von Bulgarian Bible Society
1 След това Господ избра и други седемдесет ученици и ги разпрати пред Себе Си по двама за всеки град и място, където Сам щеше да отиде,2 и рече им: жетвата голяма, а работниците малко; затова молете Господаря на жетвата да изпрати работници на жетвата Си. (Mt 9,37; Joh 4,35)3 Вървете! Ето, Аз ви пращам като агнета посред вълци. (Mt 10,16)4 Не носете ни кесия, ни торба, нито обуща, и никого по пътя не поздравявайте. (2Kön 4,29; Mt 10,10)5 И в която къща влезете, първом казвайте: мир на тая къща! (Mt 10,12; Mk 6,10)6 И ако бъде там синът на мира, върху него ще почива вашият мир; ако ли не, ще се върне у вас;7 и в тая къща оставайте, яжте и пийте, каквото ви дадат; защото работникът заслужава своята заплата. Не прехождайте от къща в къща. (5Mo 24,14; Mt 10,10; 1Tim 5,18)8 И в който град влезете и ви приемат, яжте, каквото ви сложат;9 изцерявайте болните, които са в него, и казвайте им: приближи се до вас царството Божие.10 В който пък град влезете и не ви приемат, излезте по стъгдите му и кажете:11 и праха, полепнал по нас от вашия град, ви отърсваме; обаче да знаете, че се приближи до вас царството Божие. (Mt 10,14; Apg 13,51)12 Казвам ви, че в оня ден за Содом ще бъде по-леко, отколкото за тоя град. (Mt 11,24)13 Горко ти, Хоразине! Горко ти, Вит саидо! Защото, ако бяха се извършили в Тир и Сидон чудеса, които станаха у вас, отдавна те, седнали във вретище и пепел, биха се покаяли; (Jes 23,1; Hes 3,6; Hes 26,2; Mt 11,21)14 обаче, на Тир и Сидон ще бъде полеко в съда, отколкото вам.15 И ти, Капернауме, който до небе си се въздигнал, до ада ще се провалиш.16 Който вас слуша, Мене слуша; и който се отмята от вас, от Мене се отмята; а който се отмята от Мене, отмята се от Оногова, Който Ме е пратил. (4Mo 16,11; Mt 10,40; Lk 9,48; Joh 13,20)17 Седемдесетте ученици се върнаха с радост и казваха: Господи, в Твое име и бесовете се покоряват нам.18 А Той им рече: видях сатаната, как падна от небето като светкавица;19 ето, давам ви власт да настъпвате на змии и скорпии и на всяка вражеска сила; и нищо няма да ви повреди; (Ps 90,13; 1Joh 2,13)20 обаче не се радвайте на това, че духовете ви се покоряват; а радвайте се, че имената ви са написани на небесата. (Jes 4,3; Phil 4,3)21 В оня час се зарадва духом Иисус и рече: прославям Те, Отче, Господи на небето и на земята, задето си утаил това от мъдри и разумни, а си го открил на младенци. Тъй е, Отче, понеже такова беше Твоето благоволение. (Jes 32,4; Mt 11,25; 1Kor 1,21; 2Kor 4,3)22 И като се обърна към учениците, рече: всичко Ми е предадено от Моя Отец; и кой е Синът, не знае никой, освен Отец; и кой е Отец, не знае никой, освен Синът, и комуто Синът иска да открие.23 И като се обърна към учениците, рече им насаме: блажени очите, които виждат това, що вие виждате. (Mt 13,16)24 Защото, казвам ви, много пророци и царе искаха да видят, що вие виждате, и не видяха, и да чуят, що чувате, и не чуха. (1Petr 1,10)25 И ето, един законник стана и, изкушавайки Го, рече: Учителю, какво да направя, за да наследя живот вечен? (Mt 22,35; Mk 12,28)26 А Той му каза: в Закона що е писано? как четеш?27 Той отговори и рече: „Възлюби Господа, Бога твоего, от всичкото си сърце, и от всичката си душа, и с всичката си сила, и с всичкия си разум, и ближния си като себе си“. (3Mo 19,18; 5Mo 6,5; Mt 22,37; Mk 12,29)28 Иисус му каза: право отговори; тъй постъпвай, и ще бъдеш жив. (3Mo 18,5)29 Но той, като искаше да се оправдае, рече на Иисуса: а кой е моят ближен?30 Отговори Иисус и каза: един човек слизаше от Иерусалим в Иерихон, и налетя на разбойници, които го съблякоха, изпонараниха го и си заминаха, като го оставиха полумъртъв.31 Случайно един свещеник слизаше по тоя път, и, като го видя, отмина. (Apg 10,28)32 Също и един левит, като стигна до същото място, приближи се, погледна и отмина.33 Един пък самарянин, който пътуваше, дойде до него, видя го и се смили,34 и, като се приближи, превърза му раните, изливайки елей и вино; след това го качи на добичето си, откара го в странноприемницата и се погрижи за него.35 А на другия ден, като си заминаваше, извади два динария, даде на съдържателя и му рече: погрижи се за него; и, ако потрошиш нещо повече, навръщане аз ще ти заплатя.36 И тъй, кой от тези трима ти се вижда да е бил ближен на изпадналия в ръцете на разбойниците?37 Той отговори: оня, който му стори милост. Тогава Иисус му каза: иди и ти прави също така.38 И както вървяха, Той влезе в едно село; една жена, на име Марта, Го прие у дома си. (Joh 11,1; Joh 12,2)39 Тя имаше сестра, на име Мария, която седна при нозете на Иисуса и слушаше речта Му.40 А Марта се улиса в голяма шетня и, като пристъпи, рече: Господи, небрежиш ли, дето сестра ми ме остави сама да шетам? Кажи и, прочее, да ми помогне.41 Иисус и отговори и рече: Марто, Марто, ти се грижиш и безпокоиш за много неща,42 а пък едно е само потребно. И Мария избра добрата част, която няма да и се отнеме.